Magnesiocard 7.5 mmol
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Magnesium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 13,20 € |
| N2 | 50 ST | 22,75 € |
| N3 | 100 ST | 36,70 € |
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Indikation
- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner parenteralen Substitution bedürfen
- nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist
Dosierung
Basiseinheit: 1 Brausetablette enthält 182,3 mg Magnesium als Magnesiumaspartat-hydrochlorid x 3 H2O (1844,4 mg), entspr. 7,5 mmol
- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen; nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit
- allgemein
- Dosierung abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels, liegt im Ermessen des Arztes
- mittlere Tagesdosis
- 0,185 mmol (4,5 mg) Magnesium / kg KG
- chronische und schwere akute Magnesium-Mangelzustände
- 0,37 mmol (9 mg) Magnesium / kg KG, sofern keine Kontraindikation vorliegt
- Dosierungsrichtlinien
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 15 Jahre)
- 1 Brausetablette 1 - 2mal / Tag (entspr. 182,3 - 364,6 mg Magnesium)
- Kinder (10 - 14 Jahre)
- 1 Brausetablette 1mal / Tag (entspr. 182,3 mg Magnesium)
- Kinder (< 10 Jahre)
- Anwendung aufgrund des hohen Magnesiumgehalts nicht geeignet
- es stehen andere Darreichungsformen mit niedrigerem Magnesiumgehalt zur Verfügung
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 15 Jahre)
- Behandlungsdauer
- abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels, liegt im Ermessen des Arztes
- allgemein
Dosisanspassung
- Nierenfunktionsstörung
- leicht bis mittelschwer
- Anwendung mit Vorsicht
- schwer (GFR < 30 ml / Min.)
- Anwendung kontraindiziert
- leicht bis mittelschwer
- Leberfunktionsstörung
- aufgrund unzureichender Datenlage liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen vor
Kontraindikationen
Magnesiumaspartat - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Magnesiumaspartat
- schwere Niereninsuffizienz (glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min)
- mit fortschreitender Niereninsuffizienz muss bei Kreatinin im Serum > 500 µmol/l (6 mg pro 100 ml) mit einer Magnesiumretention gerechnet werden
- der Wert im Serum steigt dabei gewöhnlich nicht über 1,3 mmol/l Mg an
- da eine Hypermagnesiämie erst nach Abfall des Glomerulumfiltrats unter 30 ml/min auftritt, kann man annehmen, dass sich im Verlauf der chronischen Niereninsuffizienz auch eine adaptive Mehrausscheidung des Magnesiums pro Einzelnephron einstellen muss
- Anurie
- Myasthenia gravis
- Störungen der Erregungsüberleitung im Herzen (AV-Block)
- Exsikkose
- Infektsteindiathese (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphatsteine)
- gegebenenfalls ergibt sich aus Elektrolytstatus/Mineralstoffhaushalt eine Gegenanzeige
- Überprüfung notwendig
Nebenwirkungen
Magnesiumaspartat - peroral
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit(serscheinungen)
- möglicher Hinweis auf Erreichen eines erhöhten Magnesium-Serum-Spiegels
- bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme
- Müdigkeit(serscheinungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- weiche Stühle (bei höheren Dosierungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Durchfall
- bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis reduziert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden
- Durchfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Brausetablette in einem halben Glas Wasser, Tee oder Fruchtsaft auflösen und trinken
- Einnahme vor dem Essen, um Resorption zu verbessern
- 2 - 3 Std. Abstand zwischen Einnahme von Magnesium und Tetracyclinen oder Natriumfluorid-Präparaten (gegenseitige Resorptionsverminderung)
Stillzeithinweise
Magnesiumaspartat - peroral
- kann während der Stillzeit angewendet werden
- vorausgesetzt die Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Magnesium zeigte keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder von behandelten Müttern
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
Schwangerschaftshinweise
Magnesiumaspartat - peroral
- kann in in jeder Phase der Schwangerschaft angewendet werden
- wenn dies aus klinischer Sicht notwendig ist
- vorausgesetzt die Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- bei Verabreichung kurz vor der Geburt: Überwachung des Neugeborenen auf Anzeichen von Toxizität
- neurologische Depression mit Atemdepression
- Muskelschwäche
- Verlust von Reflexen
- keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Magnesium
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
- Fertilität
- keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vorliegend
- aufgrund von Langzeiterfahrungen sind keine negativen Auswirkungen auf die männliche oder weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten
Warnhinweise
Magnesiumaspartat - peroral
- Nierenfunktionsstörungen
- Einnahme nur unter ärztlicher Kontrolle
- Vermeidung einer hochdosierten Daueranwendung
- engmaschige Überwachung des Elektrolythaushalts (Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion)
- regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes empfohlen (vor allem Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
- gegebenenfalls ergibt sich aus Elektrolytstatus/Mineralstoffhaushalt eine Gegenanzeige
- leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- Einnahme nur nach ärztlicher Rücksprache
- bekannte Veranlagung zur Bildung von Struvit-Nierensteinen (Magnesiumammoniumphosphat- Steine)
- Einahme nur nach ärztlicher Rücksprache
- auf Magnesiummangelzustände zurückzuführende Krankheiten können auch andere Ursachen haben
- falls die Einnahme keine Wirkung zeigt, sollte ein Arzt aufgesucht werden
- Kinder und Jugendliche
- ggf. jew. Produktinformation für Dosierungshinweise beachten
- feste orale Darreichungsfrom zum Kauen
- keine Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren
- orale Darreichungsform mit veränderter Wirkstoffreisetzung
- keine Anwendung bei Kindern unter 15 Jahren
- keine ausreichenden Erfahrungen bei Kindern unter 15 Jahren vorliegend