Magnesiocard retard 15mmol Btl.mit retard. FTA
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Aspartat/Magnesium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 39,60 € |
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Indikation
- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner parenteralen Substitution bedürfen
- nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist
Dosierung
- Magnesiummangel
- Erwachsene
- 1 Beutel (entsprechend 365 mg Magnesium) 1mal / Tag
- Jugendliche >/= 15 Jahre
- 1 Beutel (entsprechend 365 mg Magnesium) 1mal / Tag
- Kinder und Jugendliche < 15 Jahre
- niedriger dosierte Präparate verwenden
- Dauer der Anwendung
- abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels
- nach Ermessen des Arztes
- Sicherheitsdaten vergleichbarer Magnesiumpräparate aus klinischen Studien über eine Dauer von 4 Wochen - 6 Monaten vorliegend
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwere Nierenfunktionsstörungen (GFR < 30 ml / min)
- Anwendung kontraindiziert
- leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörungen
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Nierenfunktionsstörungen (GFR < 30 ml / min)
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine besonderen Dosierungsempfehlungen (unzureichende Datenlage)
- Erwachsene
Kontraindikationen
Magnesiumaspartat - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Magnesiumaspartat
- schwere Niereninsuffizienz (glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min)
- mit fortschreitender Niereninsuffizienz muss bei Kreatinin im Serum > 500 µmol/l (6 mg pro 100 ml) mit einer Magnesiumretention gerechnet werden
- der Wert im Serum steigt dabei gewöhnlich nicht über 1,3 mmol/l Mg an
- da eine Hypermagnesiämie erst nach Abfall des Glomerulumfiltrats unter 30 ml/min auftritt, kann man annehmen, dass sich im Verlauf der chronischen Niereninsuffizienz auch eine adaptive Mehrausscheidung des Magnesiums pro Einzelnephron einstellen muss
- Anurie
- Myasthenia gravis
- Störungen der Erregungsüberleitung im Herzen (AV-Block)
- Exsikkose
- Infektsteindiathese (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphatsteine)
- gegebenenfalls ergibt sich aus Elektrolytstatus/Mineralstoffhaushalt eine Gegenanzeige
- Überprüfung notwendig
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Magnesiumaspartat - peroral
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit(serscheinungen)
- möglicher Hinweis auf Erreichen eines erhöhten Magnesium-Serum-Spiegels
- bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme
- Müdigkeit(serscheinungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- weiche Stühle (bei höheren Dosierungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Durchfall
- bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis reduziert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden
- Durchfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Inhalt eines Beutels unzerkaut mit reichlich Wasser einnehmen
- Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten möglich
- Einnahme mit Fruchtsaft vermeiden (Veränderung des Freisetzungsverhaltens kann nicht ausgeschlossen werden)
Stillzeithinweise
Magnesiumaspartat - peroral
- kann während der Stillzeit angewendet werden
- vorausgesetzt die Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Magnesium zeigte keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder von behandelten Müttern
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
Schwangerschaftshinweise
Magnesiumaspartat - peroral
- kann in in jeder Phase der Schwangerschaft angewendet werden
- wenn dies aus klinischer Sicht notwendig ist
- vorausgesetzt die Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- bei Verabreichung kurz vor der Geburt: Überwachung des Neugeborenen auf Anzeichen von Toxizität
- neurologische Depression mit Atemdepression
- Muskelschwäche
- Verlust von Reflexen
- keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Magnesium
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
- Fertilität
- keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vorliegend
- aufgrund von Langzeiterfahrungen sind keine negativen Auswirkungen auf die männliche oder weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten
Warnhinweise
Magnesiumaspartat - peroral
- Nierenfunktionsstörungen
- Einnahme nur unter ärztlicher Kontrolle
- Vermeidung einer hochdosierten Daueranwendung
- engmaschige Überwachung des Elektrolythaushalts (Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion)
- regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes empfohlen (vor allem Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
- gegebenenfalls ergibt sich aus Elektrolytstatus/Mineralstoffhaushalt eine Gegenanzeige
- leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- Einnahme nur nach ärztlicher Rücksprache
- bekannte Veranlagung zur Bildung von Struvit-Nierensteinen (Magnesiumammoniumphosphat- Steine)
- Einahme nur nach ärztlicher Rücksprache
- auf Magnesiummangelzustände zurückzuführende Krankheiten können auch andere Ursachen haben
- falls die Einnahme keine Wirkung zeigt, sollte ein Arzt aufgesucht werden
- Kinder und Jugendliche
- ggf. jew. Produktinformation für Dosierungshinweise beachten
- feste orale Darreichungsfrom zum Kauen
- keine Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren
- orale Darreichungsform mit veränderter Wirkstoffreisetzung
- keine Anwendung bei Kindern unter 15 Jahren
- keine ausreichenden Erfahrungen bei Kindern unter 15 Jahren vorliegend