Magnesium AL 243mg Brausetabletten

ALIUD Pharma GmbH Wirkstoff: Magnesium →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 20 ST 8,96 €
N2 60 ST 22,86 €
40 ST 14,94 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.

Dosierung

  • Die Dosierung von Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels. Die mittlere Tagesdosis beträgt 1 - 2 Brausetabletten (10 - 20 mmol bzw. 20 - 40 mval Magnesium-Ionen).
  • Für Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten gelten folgende Dosierungsempfehlungen:
    • Kinder ab 6 Jahren
      • 1-mal täglich 1 Brausetablette
    • Jugendliche und Erwachsene
      • 1- bis 2-mal täglich 1 Brausetablette.
    • Bei schweren Magnesiummangelzuständen können höhere Dosen Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung des Elektrolythaushaltes angezeigt sein.

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen einen der Hilfsstoffe.
  • Bei Nierenfunktionsstörungen und bei Störungen der Erregungsleitung am Herzen (AV-Block höheren Grades), die zu Bradykardie führen, sollten Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten nicht eingenommen werden. Es sollte auch überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt.
  • Weiterhin ist die Anwendung von Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten bei Myasthenia gravis, bei Exsikkose und bei Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese kontraindiziert.

Nebenwirkungen

  • Gastrointestinaltrakt
    • Bei höherer Dosierung (ab 3 - 5 Brausetabletten pro Tag) kann es zu weichen Stühlen kommen, die jedoch unbedenklich sind und sich durch Reduzierung der Dosis beheben lassen.
  • Allgemeine Störungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme von Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten kann es zu Müdigkeitserscheinungen kommen. In diesem Fall sollte der Arzt anhand von klinischen und chemischen Untersuchungsmethoden entscheiden, ob eine weitere Magnesiumzufuhr noch indiziert ist.

Anwendungshinweise

  • Brausetablette.
  • Bei gleichzeitiger Eisen-, Natriumfluorid oder Tetracyclin-Therapie kann die Aufnahme von Eisen, Natriumfluorid, Tetracyclinen und Magnesium gestört sein.
    • In diesen Fällen sollte zwischen der Einnahme von Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten und oralen Eisenpräparaten, Natriumfluorid oder oral applizierten Tetracyclinen ein Intervall von 3 - 4 Stunden eingehalten werden.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von aluminiumhaltigen Präparaten (z. B. Antacida) kann die Aluminiumresorption erhöht sein.

Stillzeithinweise

  • Gegen die Einnahme von Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten in der Stillzeit bestehen keine Bedenken.

Schwangerschaftshinweise

  • Gegen die Einnahme von Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten in der Schwangerschaft bestehen keine Bedenken.

Warnhinweise

  • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Magnesium AL® 243 mg enthält 7,4 mmol (169 mg) Natrium pro Brausetablette, entsprechend 8,45% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
    • Eine Brausetablette enthält 3,5 mmol (oder 136 mg) Kalium. Dies ist zu berücksichtigen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sowie Personen unter kontrollierter Kalium-Diät.
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
    • Bei gleichzeitiger Eisen-, Natriumfluorid oder Tetracyclin-Therapie kann die Aufnahme von Eisen, Natriumfluorid, Tetracyclinen und Magnesium gestört sein. In diesen Fällen sollte zwischen der Einnahme von Magnesium AL® 243 mg Brausetabletten und oralen Eisenpräparaten, Natriumfluorid oder oral applizierten Tetracyclinen ein Intervall von 3 - 4 Stunden eingehalten werden.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von aluminiumhaltigen Präparaten (z. B. Antacida) kann die Aluminiumresorption erhöht sein.
  • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es liegen keine Daten zu Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen vor.
  • Überdosierung
    • Bei oraler Zufuhr von Magnesiumsalzen ist eine Hypermagnesiämie nur bei Niereninsuffizienz zu erwarten. Bei solchen Patienten ist die Zufuhr von Magnesiumsalzen kontraindiziert.
    • a) Symptome der Intoxikation
      • Hohe Magnesiumkonzentrationen verursachen eine schlaffe Lähmung der Skelettmuskulatur (Magnesiumkonzentrationen im Plasma von mehr als 5,5 mmol/l). Noch höhere Konzentrationen an Magnesium-Ionen (10 - 20 mmol/l) verlängern die Überleitungszeit am Herzen, noch höhere Konzentrationen führen zu einem Herzstillstand in der Diastole.
    • b) Therapie von Intoxikationen
      • Die intravenöse Gabe von Calcium hebt die Erscheinungen sofort auf, da ein Antagonismus dieser beiden Ionen besteht.