MAGNO SANOL UNO 243 MG KAPSELN
APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Magnesium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 7,93 € |
| N2 | 50 ST | 15,98 € |
| N3 | 100 ST | 25,95 € |
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Indikation
- nachgewiesener Magnesiummangel
- falls dies die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist
Dosierung
- nachgewiesener Magnesiummangel
- Erwachsene und Jugendliche
- 1 Kapsel (243 mg Magnesium) 1mal / Tag
- bei Bedarf, Dosiserhöhung: 1 Kapsel 2mal / Tag
- Kinder (> 6 Jahre)
- 1 Kapsel (243 mg Magnesium) 1mal / Tag
- Behandlungsdauer
- unbegrenzt
- Therapiedauer von mind. 3 Monate empfohlen
- Erwachsene und Jugendliche
Dosisanpassung
- Kinder (< 6 Jahre)
- keine Anwendung
- Leberfunktionsstörungen
- keine Daten vorhanden
- Nierenfunktionsstörungen
- schwer: kontraindiziert
- ältere Patienten: Anwendung nur unter ärztlicher Kontrolle
Kontraindikationen
Magnesiumoxid - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Magnesium(oxid)
- (schwere) Nierenfunktionsstörung
- Störungen der Erregungsleitung am Herzen (AV-Block, höheren Grades), die zu Bradykardie führt, einschl. Zusammenbruch des Reizleitungssystems im Herzen
- Myasthenia gravis
- Exsikkose, Dehydratation
- Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese
- Hypermagnesiämie (Elektrolytstatus)
- Hyperkaliämie (Elektrolytstatus)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Magnesiumoxid - peroral
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- weicher Stuhl bis hin zu Durchfällen (bei höherer Dosierung, unbedenklich)
- bei Auftreten von Durchfall: Tagesdosis reduzieren oder Therapie vorübergehend unterbrechen
- nach Besserung bzw. nach Verschwinden der Symptome ggf. mit reduzierter Dosis wieder aufnehmen
- weicher Stuhl bis hin zu Durchfällen (bei höherer Dosierung, unbedenklich)
- ohne Häufigkeitsangabe
- gastrointestinaler Reizung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Müdigkeitserscheinungen (bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme)
- kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesiumkonzentration im Blut erreicht ist
- der Arzt sollte anhand von klinischen und chemischen Untersuchungsmethoden entscheiden, ob eine weitere Magnesiumzufuhr noch indiziert ist
- Müdigkeitserscheinungen (bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Kapseln zum Einnehmen
- unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (ca. 1 Glas Wasser) einnehmen
Stillzeithinweise
Magnesiumoxid - peroral
- Magnesium kann während der Stillzeit eingenommen werden
- gegen die Einnahme in der Stillzeit bestehen keine Gegenanzeigen / Bedenken
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
- es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor
- systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor
- Magnesiumoxid / Metaboliten werden in die Muttermilch ausgeschieden
- aber bei therapeutischen Dosen sind keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder zu erwarten
Schwangerschaftshinweise
Magnesiumoxid - peroral
- Magnesium kann während der Schwangerschaft eingenommen werden, es bestehen keine Gegenanzeigen / Bedenken
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Schwangerschaft beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
- epidemiologische Untersuchungen lassen keine unerwünschten Wirkungen von Magnesium auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen vermuten
- systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor
- es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor
- Anwendung in der Frühschwangerschaft
- die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen sind gering
- Verabreichung kurz vor Geburt
- wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität überwacht werden
- neurologische Depression mit Atemdepression
- Muskelschwäche
- Verlust von Reflexen
- die Gabe von Aminoglykosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen
- wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität überwacht werden
- Fertilität
- aufgrund der Langzeiterfahrung sind keine Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten
- schädliche Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
Warnhinweise
Magnesiumoxid - peroral
- Magnesium sollte nur mit Vorsicht und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden bei Patienten
- mit eingeschränkter (leichter bis mittelschwerer) Nierenfunktion
- nur unter ärztlicher Kontrolle
- die als Begleitmedikation Antazida oder Laxanzien einnehmen, welche Magnesiumsalze enthalten
- insb. im Falle einer Niereninsuffizienz
- mit Neigung zur Bildung infizierter Nierensteine während einer Harnwegsinfektion
- mit AV(atrioventrikulärem)-Block
- mit eingeschränkter (leichter bis mittelschwerer) Nierenfunktion
- Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie
- es sollte überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt
- eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes wird empfohlen (v. a. Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
- bei Patienten mit Nierenerkrankungen, die mit einer Störung der renalen Ausscheidung einhergehen, kann es zu einer Hypermagnesiämie kommen
- es sollte überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt
- Nierenfunktionseinschränkung
- leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
- Elektrolythaushalt engmaschig überwachen: Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion
- leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
- schwerer Magnesiummangel oder Malabsorption für Magnesium
- Behandlung mit intravenösen Magnesiumgaben beginnen
- begleitender Calciummangel
- Magnesiummangel vor dem Calciummangel beheben
- gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln
- Dicumarol, Glibenclamid und Glipizid, Mefenaminsäure und Tacrolimus
- erhöhte Resorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
- die gleichzeitige Einnahme wird nicht empfohlen
- Chinidin
- erhöhte renale Reabsorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
- die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
- Aminoglykoside
- die gleichzeitige Anwendung mit Aminoglykosiden wurde mit einer reduzierten Acetylcholin-Freisetzung und neuromuskulärer Blockade in Zusammenhang gebracht
- die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
- bei einer gleichzeitigen Magnesiumtherapie wird empfohlen, Patienten auf Störungen der Atemfunktion und auf Apnoe zu überwachen
- wenn eine neuromuskuläre Blockade auftritt, sollte das Aminoglykosid abgesetzt und die Antibiotika-Behandlung gewechselt werden
- Natriumpolystyrolsulfonat
- die gleichzeitige Anwendung mit Natriumpolystyrolsulfonat wurde in Zusammenhang mit systemischer Alkalose beobachtet
- die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
- Herzglykoside
- die Wirkung von Herzglykosiden kann durch eine gleichzeitige Magnesiumeinnahme reduziert sein
- Dicumarol, Glibenclamid und Glipizid, Mefenaminsäure und Tacrolimus