medelmex Duraphat Fluorid 5 mg/g Zahnpasta
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 51 G | 18,41 € |
| – | 3X51 G | 32,62 € |
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Indikation
Erwachsene und Jugendliche (>/= 16 Jahre)
- zur Vorbeugung von Zahnkaries, insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko (Kronen und/oder Wurzelkaries)
Dosierung
- Vorbeugung von Zahnkaries
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 16 Jahre)
- Arzneimittel nach folgendem Tagesschema anwenden
- 2 cm langer Strang (3 - 5 mg Fluorid) 3mal / Tag
- ca. 3 Min. gründlich Zähne putzen
- Arzneimittel nach folgendem Tagesschema anwenden
- Kinder und Jugendliche (< 16 Jahre)
- Anwendung nicht vorgesehen
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 16 Jahre)
Kontraindikationen
Natriumfluorid - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Natriumfluorid
- ulcerierende Gingivitiden und Stomatitiden
- allergisches Asthma bronchiale
- Patienten mit einer diagnostizierten Dentalfluorose
- Kinder < 6 Jahre (abweichende Empfehlungen möglich; jew. Herstellerinformation beachten)
- Patienten, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist
Nebenwirkungen
Natriumfluorid - intraoral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- ödematöse Schwellungen der Mundschleimhaut
- in Ausnahmefällen bei Neigung zu allergischen Reaktionen beobachtet, besonders bei breitflächiger Applikation
- ulcerierende Gingivitiden und Stomatitiden
- Brechreiz
- Übelkeit
- ödematöse Schwellungen der Mundschleimhaut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Desquamationen
- Erosionen bzw. Ulzerationen an der Mundschleimhaut
- Reizungen im Mundraum
- brennendes Gefühl im Mund
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthmaanfälle bei Patienten mit allergischem Asthma bronchiale
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautreizungen
- Angioödem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- zur dentalen Anwendung
- nach den Mahlzeiten vertikal vom Zahnfleisch bis zur Spitze des Zahnes putzen
- nicht verschlucken
- gründliches Putzen (ca. 3 Min.)
Stillzeithinweise
Natriumfluorid - intraoral
- jeweilige Herstellerangaben beachten!
- Zahnpaste / Dentalgel
- keine Anwendung während der Stillzeit, es sei denn, eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung wurde durchgeführt
- Anwendung nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Zahnarzt
- keine Anwendung während der Stillzeit, es sei denn, eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung wurde durchgeführt
- Dentalsuspension
- Anwendung in der Stillzeit möglich
- Fluorid wird nach oraler Gabe nur in geringen Mengen in der Muttermilch ausgeschieden
- bei der therapeutischen Anwendung des Arzneimittels ist kein Effekt auf das gestillte Neugeborene/Kind zu erwarten
- Zahnpaste / Dentalgel
- der Fluoridmetabolismus während des Stillens wurde bisher noch nicht ausreichend studiert
- die für stillende Frauen empfohlene Menge an Fluorid beträgt 3 mg/Tag
Schwangerschaftshinweise
Natriumfluorid - intraoral
- darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, eine sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung wurde durchgeführt
- Vorsicht geboten; Anwendung nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Zahnarzt
- die während der Schwangerschaft empfohlene Menge an Fluorid beträgt 3 mg/Tag
- dieser Fluoridgehalt wird auch für Nicht-Schwangere empfohlen
- keine ausreichenden Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
- nicht-klinische Daten geben keinen Hinweis auf eine Reproduktionsstörung oder eine Entwicklungsbeeinträchtigung des Feten/Neugeborenen
- tierexperimentelle Studien
- sehr hohe Dosen zeigten Reproduktionstoxizität
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
Warnhinweise
Natriumfluorid - intraoral
- Dentalsuspension
- Anwendung nur durch einen Arzt
- Touchierungen des gesamten Gebisses dürfen nicht auf nüchternen Magen durchgeführt werden
- zur Vermeidung einer Fluorid-Überdosierung sollten am Tage der Applikation keine anderen fluoridhaltigen Arzneimittel angewendet werden
- bei einer systemischen Fluoridzufuhr (z. B. durch Fluorid-Tabletten oder fluoridiertes Speisesalz) sollte diese nach der Applikation des Arzneimittels für einige Tage ausgesetzt werden
- bei Personen, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist, sind alternative Fluoridierungsmaßnahmen vorzuziehen
- Zahnpaste / Dentalgel
- Arzneimittel nicht schlucken
- das Arzneimittel hat einen hohen Fluorid-Gehalt
- vor Anwendung die Meinung eines Zahnarztes einholen
- Kinder und Jugendliche
- Anwendungseinschränkungen, die das Alter betreffen - siehe jeweilige Herstellerinformation
- bei der Heimanwendung sollten Eltern die richtige Dosierung und Anwendung bei Kindern überwachen
- Arzneimittel außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahren
- eine erhöhte Anzahl von potentiellen Fluoridquellen kann zu einer Fluorose führen
- vor der Einnahme fluoridhaltiger Medikamente sollte die Gesamtfluoridaufnahme (d. h. durch Trinkwasser, fluoridiertes Speisesalz und andere fluoridhaltige Medikamente Tabletten, Tropfen, Kaugummi oder Zahnpaste) bestimmt werden
- Fluoridhaltige Tabletten, Tropfen, Kaugummis, Gele oder Lacke sowie fluoridiertes Mineralwasser oder Speisesalz dürfen nicht gleichzeitig angewendet werden (Ausnahme: Zahnpasta, Mundspülung) bzw. sollen während der Anwendung vermieden werden
- bei der Berechnung der empfohlenen Fluoridgesamtaufnahme (0,05 mg/kg/Tag, max. 1 mg/Tag) muss die mögliche Aufnahme durch Herunterschlucken des Arzneimittels berücksichtigt werden
- überempfindliche Zahnhälse
- empfindliche Zähne können auf ein tieferliegendes Problem hinweisen
- bedarf einer unverzüglichen medizinischen Betreuung
- sollten sich die Symptome nicht bessern oder sogar verschlimmern, muss die Behandlung abgebrochen und ein Zahnarzt aufgesucht werden