Medivitan iM mit Lidocain
MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Folsäure/Hydroxocobalamin/Pyridoxin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 8 ST | 57,75 € |
| N3 | 16 ST | 104,99 € |
| KTP | 24 ST | 147,00 € |
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Indikation
- Kombinierter Mangel an Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann
- ein Mangel an Vitamin B6, B12 und Folsäure kann auftreten
- bei Fehl- und Mangelernährung, insbesondere im höheren Lebensalter oder im reduzierten Allgemeinzustand (z.B. Kachexie)
- bei mangelnder Resorption infolge atrophischer Gastritis, chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen, Zustand nach Magen-Darmresektion
- bei erhöhtem Bedarf, insbesondere während der Schwangerschaft und Stillzeit oder Kachexie oder Strahlen- oder Chemotherapie, bei erhöhtem Umsatz im Knochenmark bei chronischen Hämolysen oder nach starken Blutverlusten
- nach Medikamenteneinnahme (von z.B. Antiepileptika, Theophyllin, Thiaziden, Folsäure-Antagonisten, oralen Kontrazeptiva) oder Alkoholabusus
- der Mangel an Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure führt zu
- neurologischen und psychiatrischen Störungen, Neuritiden
- erhöhten Werten von Homocystein
- Hinweis:
- bei isolierten Mangelzuständen jeweils das fehlende Vitamin substituieren
- Gabe eines einzelnen Vitamins kann im C1-Stoffwechsel zu einem erhöhten Umsatz der beiden anderen führen
- Durchführung des Therapieversuchs mit der fixen Kombination, sollte bei entsprechender Symptomatik eine Mangelversorgung mit einem Vitamin nicht sicher ausgeschlossen sein
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle zu 4 ml Injektionslösung I enthält 5 mg Pyridoxinhydrochlorid und 1 mg Hydroxocobalaminhydrochlorid; 1 Ampulle zu 1 ml Injektionslösung II enthält 1,1 mg Natriumhydrogenfolat
- kombinierter Mangel an Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann
- 1 Dosis 2mal / Woche i.m.
- Anwendungsdauer: 4 Wochen (insgesamt 8 Injektionen)
- Therapieschema wiederholen, wenn Homocysteinspiegel erneut > 10 - 12 µmol/l
Kontraindikationen
Folsäure - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Folsäure
- Megaloblastenanämie infolge isolierten Vitamin B12-Mangels
- der durch Folsäuregabe hervorgerufene Retikulozytenanstieg kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren
- wegen Gefahr irreversibler neurologischer Störungen vor Therapiebeginn einer Megaloblastenanämie sicherstellen, dass diese nicht auf einem Vitamin-B12-Mangel beruht
- bei Megaloblastenanämie unbekannter Ursache vor Behandlungsbeginn prüfen, ob ein Folsäuremangel vorliegt
- der durch Folsäuregabe hervorgerufene Retikulozytenanstieg kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren
- in der Stillzeit mehr als 5 mg Folsäure / Tag kontraindiziert
- in der Schwangerschaft mehr als 5 mg Folsäure / Tag kontraindiziert
Nebenwirkungen
Folsäure - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen, z.B.
- Pruritus
- Hautausschlag
- Atembeschwerden
- allergische Reaktionen, z.B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen, z.B.
- Erythem
- Bronchospasmus
- Übelkeit
- anaphylaktischer Schock
- allergische Reaktionen, z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- gastrointestinale Störungen (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei gleichzeitiger Gabe von 5-Fluorouracil können hohe Folsäuredosen zu Schleimhautintoxikationen führen (z.B. in Form von schweren Durchfällen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schlafstörungen
- Erregung (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- Depression (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- Alpträume (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Krampfbereitschaft kann unter zusätzlicher Therapie mit Antiepileptika zunehmen (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- zur i.m. Injektion
Stillzeithinweise
Folsäure - invasiv
- Dosierung von mehr als 5 mg Folsäure / Tag in der Stillzeit kontraindiziert
- für Dosierungen bis 5 mg Folsäure / Tag keine Risiken bekannt
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
Schwangerschaftshinweise
Folsäure - invasiv
- Dosierung von mehr als 5 mg 1mal / Tag in der Schwangerschaft kontraindiziert
- kontrollierte Studien mit Tagesdosen bis 5 mg Folsäure ergaben keine Hinweise auf Embryo- oder Fetotoxizität
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
- Folsäure-Supplementierung kann das Risiko von Neuralrohrdefekten vermindern
- Fertilität
- Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität liegen nicht vor
Warnhinweise
Hydroxocobalamin - invasiv
- keine