Medivitan iV Fertigspritze
MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
Wirkstoff: Cyanocobalamin/Folsäure/Pyridoxin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 8 ST | 62,97 € |
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Indikation
- kombinierter Mangel an Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure bei Erwachsenen, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann
Dosierung
Basiseinheit: Zweikammerfertigspritze; Kammer 1: 4 ml Injektionslösung I enthalten 5 mg Pyridoxinhydrochlorid, 1 mg Cyanocobalamin; Kammer 2: 1 ml Injektionslösung II enthält 1,05 mg Folsäure
- kombinierter Mangel an Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann
- Erwachsene
- 1 Dosis (5 ml Injektionslösung) 2mal / Woche i.v. oder i.m.
- Behandlungsdauer
- 4 Wochen (insgesamt 8 Injektionen)
- intestinale Resorptionsstörungen
- 1 Dosis (5 ml Injektionslösung) 1mal / 4 Wochen i.v. oder i.m.
- Therapieerfolg durch einen Bluttest kontrollieren
- zwischen den Injektionen täglich Folsäure, oral einnehmen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Anwendung nicht geeignet
- ältere Patienten
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Leber- und Niereninsuffizienz
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Erwachsene
Kontraindikationen
Folsäure - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Folsäure
- Megaloblastenanämie infolge isolierten Vitamin B12-Mangels
- der durch Folsäuregabe hervorgerufene Retikulozytenanstieg kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren
- wegen Gefahr irreversibler neurologischer Störungen vor Therapiebeginn einer Megaloblastenanämie sicherstellen, dass diese nicht auf einem Vitamin-B12-Mangel beruht
- bei Megaloblastenanämie unbekannter Ursache vor Behandlungsbeginn prüfen, ob ein Folsäuremangel vorliegt
- der durch Folsäuregabe hervorgerufene Retikulozytenanstieg kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren
- in der Stillzeit mehr als 5 mg Folsäure / Tag kontraindiziert
- in der Schwangerschaft mehr als 5 mg Folsäure / Tag kontraindiziert
Nebenwirkungen
Folsäure - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen, z.B.
- Pruritus
- Hautausschlag
- Atembeschwerden
- allergische Reaktionen, z.B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen, z.B.
- Erythem
- Bronchospasmus
- Übelkeit
- anaphylaktischer Schock
- allergische Reaktionen, z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- gastrointestinale Störungen (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei gleichzeitiger Gabe von 5-Fluorouracil können hohe Folsäuredosen zu Schleimhautintoxikationen führen (z.B. in Form von schweren Durchfällen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schlafstörungen
- Erregung (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- Depression (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- Alpträume (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Krampfbereitschaft kann unter zusätzlicher Therapie mit Antiepileptika zunehmen (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- i.m. oder i.v. Injektion
- unmittelbar nach dem Mischen der Lösungen anwenden
- Injektionsseite bei jeder Injektion wechseln
- i.m. Anwendung: langsame und tiefe Injektion
- zwischen den Injektionen täglich Folsäure oral zuführen
Stillzeithinweise
Folsäure - invasiv
- Dosierung von mehr als 5 mg Folsäure / Tag in der Stillzeit kontraindiziert
- für Dosierungen bis 5 mg Folsäure / Tag keine Risiken bekannt
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
Schwangerschaftshinweise
Folsäure - invasiv
- Dosierung von mehr als 5 mg 1mal / Tag in der Schwangerschaft kontraindiziert
- kontrollierte Studien mit Tagesdosen bis 5 mg Folsäure ergaben keine Hinweise auf Embryo- oder Fetotoxizität
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
- Folsäure-Supplementierung kann das Risiko von Neuralrohrdefekten vermindern
- Fertilität
- Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität liegen nicht vor
Warnhinweise
Folsäure - invasiv
- auch bei lebensbedrohlicher Megaloblasten-Anämie wegen der Gefahr irreversibler neurologischer Störungen vor Therapiebeginn Vitamin-B12-Mangel ausschließen (Sicherstellung von Serum- und Erythrozyten-Proben und Bestimmung des Vitamin-B12-Gehaltes)
- Folsäure und Vitamin B12 bewirken Retikulozytenanstieg im Blut
- Gabe eines der beiden Vitamine kann u. U. den Mangel des anderen Vitamins maskieren