MEGALAC ALMASILAT
HERMES Arzneimittel GmbH
Wirkstoff: Aluminium oxid/Magnesium/Neutralisationskapazität →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20X10 ML | 16,21 € |
| N1 | 250 ML | 16,92 € |
| N2 | 50X10 ML | 34,75 € |
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Indikation
- Erwachsene und Jugendliche
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
Dosierung
Basiseinheit: 1 Beutel bzw. 2 Teelöffel (10 ml Suspension) enthalten 1,0 g Almasilat (Aluminiummagnesiumsilicathydrat) (0,2 g Aluminiumoxid und 0,3 g Magnesiumoxid; Neutralisationskapazität mind. 11 mval).
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Erwachsene und Jugendliche
- 1 Beutel bzw. 2 Teelöffel Suspension 4mal / Tag
- Behandlungsdauer
- bei unter Therapie > 2 Wochen bestehenden Beschwerden: klin. Abklärung zum Ausschluss einer möglichen Malignität
- Kinder < 12 Jahre
- kontraindiziert
- keine ausreichenden Erfahrungen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Kreatinin-Clearance < 30 ml / min
- Gabe nur bei regelmäßiger Kontrolle der Aluminium- und Magnesiumspiegel
- Kreatinin-Clearance < 30 ml / min
- Erwachsene und Jugendliche
Kontraindikationen
Almasilat - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Aluminium-Magnesium-Silicat
- Hypophosphatämie
- Obstipation
- Dickdarmstenosen
- altersbedingte Einschränkungen möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min.)
Therapiehinweise
Einnahme zur Nacht.
Nebenwirkungen
Almasilat - intraoral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Osteomalazie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Demenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enzephalopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Darmverschluss
- bei Langzeittherapie mit Aluminiumhydroxid
- Darmverschluss
- ohne Häufigkeitsangabe
- gastrointestinalen Beschwerden (bei hoher Dosierung), wie
- weiche / breiige Stühle
- Verstopfung
- Blähungen
- Völlegefühl
- Magendrücken
- Übelkeit
- gastrointestinalen Beschwerden (bei hoher Dosierung), wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und Phosphatverarmung möglich
- bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz)
- bei langfristiger Einnahme hoher Dosen
- Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und Phosphatverarmung möglich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Silikatsteine in der Niere oder Harnblase
- bei Langzeittherapie mit Aluminium-Magnesium-Silicat
- Silikatsteine in der Niere oder Harnblase
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- erhöhter Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) bis hin zur Magnesiumintoxikation
- bei (stark) eingeschränkter Nierenfunktion
- bei langfristiger Einnahme hoher Dosenbei langfristiger Einnahme hoher Dosen
- Magnesiumintoxikation gekennzeichnet durch
- zentralnervöse Störungen
- Muskelschwäche
- Reflexausfälle
- Müdigkeit
- Paresen
- Koma
- Herzrhythmusstörungen
- Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- erhöhter Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) bis hin zur Magnesiumintoxikation
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Beutel vor Gebrauch kräftig durchkneten
- Flasche vor Gebrauch gut schütteln, nach Gebrauch verschlossen aufbewahren
- Einnahme unverdünnt 1 - 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen
Stillzeithinweise
Almasilat - intraoral
- aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für Neugeborene nicht anzunehmen
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Almasilat - intraoral
- Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden
- Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Aluminium-Magnesium-Silicat bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben für Aluminiumverbindungen eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Untersuchungen beim Menschen
- zeigen für unreife Neugeborene (Frühgeborene) eine Aluminium-Akkumulation in den Knochen
- potentiell besteht bei längerfristiger Anwendung das Risiko einer Neurotoxizität
Warnhinweise
Almasilat - intraoral
- Hinweise zur Anwendung
- Antacida sollten nicht über einen langen Zeitraum und in hohen Dosen eingenommen werden
- bei länger anhaltenden oder / und in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie peptisches Ulcus oder Malignität ausgeschlossen werden
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulcuskrankheit ausheilt
- chronische Anwendung
- kann zur Anreicherung von Aluminium in der Leber, der Lunge, den Knochen und dem Gehirn führen
- diese können zu Osteomalazie und Enzephalopathie / Demenz führen
- Hypophosphatämie und Osteomalazie kann insbesondere bei gleichzeitiger phosphatarmer Ernährung auftreten
- kann zur Anreicherung von Aluminium in der Leber, der Lunge, den Knochen und dem Gehirn führen
- Überwachung
- Aluminium-Serumspiegel sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden und 40 ng / ml nicht überschreiten
- da Aluminium-Urinspiegel nach oraler Aufnahme stärker und über einen längeren Zeitraum erhöht sind als die Serumspiegel, sind Bestimmungen der Aluminiumkonzentration auch im Urin möglich, um die aktuelle Aluminium-Exposition zu erfassen
- Grenzwerte für unbedenkliche Urinkonzentrattionen sind jedoch nicht bekannt
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum aufgrund der ungenügenden Ausscheidung von Aluminium und Magnesium
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 89 ml/Min.)
- Aluminium-Magnesium-Silicat darf (bei längerfristiger Verabreichung) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Urin- bzw.Serumspiegel von Aluminium und Serumspiegel von Magnesium verabreicht werden
- Patienten mit (chronischer) Niereninsuffizienz
- auch bei kurzfristigem Gebrauch sollten die Aluminiumkonzentrationen im Serum bzw. Urin bestimmt werden
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurde in seltenen Fällen Hypermagnesiämie beobachtet
- es kann bis hin zur Magnesiumintoxikation kommen, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Paresen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollen mit Vorsicht behandelt werden, da diese Patienten ebenfalls eine reduzierte Aluminium-Ausscheidung aufweisen und Aluminium in der Leber abgelagert wird und dort zu toxischen Wirkungen führen kann
- dies gilt insbesondere für Patienten, die gleichzeitig eine Nierenfunktionsstörung aufweisen
- daher sind bei Patienten mit Nieren- bzw. Leberfunktiosstörungen in regelmäßigen Abständen (etwa alle halbe Jahre) ärztliche Untersuchungen sinnvoll, um möglichst frühzeitig eine Anreicherung von Aluminium in der Leber, im Nervensystem, den Knochen und anderen Geweben zu erkennen
- Kinder und Jugendliche (< 12 Jahre)
- Behandlung für diese Altersgruppe nicht empfohlen
- zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern bisher keine Daten vorliegend