Memantinhydrochlorid Macleods 10 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 28 ST | 47,10 € |
| N2 | 42 ST | 87,81 € |
| N3 | 98 ST | 193,24 € |
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Kontraindikationen
Memantin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Memantin
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Memantin - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pilzinfektionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schläfrigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verwirrtheit
- Halluzinationen (insbes. bei Patienten mit schwerer Alzheimer-Demenz)
- ohne Häufigkeitsangabe
- psychotische Reaktionen (Einzelfallberichte seit Markteinführung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Gleichgewichtsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- anomaler Gang
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Krampfanfälle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzinsuffizienz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhter Blutdruck
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Venenthrombose
- Thromboembolie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verstopfung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pankreatitis (Einzelfallberichte seit Markteinführung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhte Leberfunktionswerte
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Hinweis
- Alzheimer-Demenz wird mit Depression, Suizidgedanken und Suizid in Verbindung gebracht
- seit Markteinführung wurden solche Ereignisse bei Patienten unter Memantin berichtet
Stillzeithinweise
Memantin - peroral
- Frauen, die Memantin einnehmen, dürfen nicht stillen
- nicht bekannt, ob Memantin in die Muttermilch übergeht
- angesichts des lipophilen Charakters der Substanz ist jedoch von dieser Annahme auszugehen
Schwangerschaftshinweise
Memantin - peroral
- Memantin darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden
- es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Memantin bei Schwangeren vorliegend
- keine klinischen Daten vorliegend
- potenzielles Risiko für den Menschen ist nicht bekannt
- tierexperimentelle Studien
- zeigten Potenzial zur Verminderung des intrauterinen Wachstums bei Exposition, die identisch oder leicht höher war als die beim Menschen
- Fertilität
- keine Nebenwirkungen von Memantin in Bezug auf die männliche oder weibliche Fertilität festgestellt
- in Prä-klinischen Studien keine negativen Auswirkungen beobachtet
- keine Nebenwirkungen von Memantin in Bezug auf die männliche oder weibliche Fertilität festgestellt
Warnhinweise
Memantin - peroral
- Vorsicht geboten bei Patienten mit
- Epilepsie
- Krämpfen in der Anamnese
- prädisponierenden Faktoren für Epilepsie
- gleichzeitige Anwendung von N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Antagonisten, wie Amantadin, Ketamin oder Dextromethorphan
- sollte vermieden werden
- Verbindungen wirken am gleichen Rezeptorsystem wie Memantin
- unerwünschte (hauptsächlich das ZNS betreffende) Arzneimittelwirkungen können häufiger oder in stärkerer Ausprägung auftreten
- Therapieüberwachung
- Anstieg des pH-Werts im Urin
- besonders sorgfältige Überwachung des Patienten erforderlich bei
- grundlegender Umstellung der Ernährung, z. B. von fleischhaltiger auf vegetarische Kost
- massiver Einnahme von Mitteln zur Neutralisierung der Magensäure
- renaler tubulärer Azidose (RTA)
- schweren Infektionen des Harntrakts mit Proteus-Bakterien
- besonders sorgfältige Überwachung des Patienten erforderlich bei
- kürzlich zurückliegender Myokardinfarkt, dekompensierte Herzinsuffizienz (NYHA III-IV) oder unkontrollierter Bluthochdruck
- in den meisten klinischen Studien waren Patienten mit kürzlich zurückliegendem Myokardinfarkt, dekompensierter Herzinsuffizienz (NYHA III-IV) oder unkontrolliertem Bluthochdruck ausgeschlossen
- für Patienten mit diesen Beschwerden nur begrenzte Daten vorliegend
- müssen engmaschig überwacht werden
- Anstieg des pH-Werts im Urin