MENJUGATE 10 Mikrogramm Inj.-Susp.i.e.Fertigspr.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1X0.5 ML | 44,92 € |
| N2 | 10X0.5 ML | 351,61 € |
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Indikation
- aktive Immunisierung gegen invasive Erkrankungen, ausgelöst durch Neisseria meningitidis (Meningokokken) der Gruppe C, von Kindern (>/= 2 Monate), Jugendlichen und Erwachsenen
- Hinweis:
- nationale Impfempfehlungen beim Einsatz berücksichtigen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Impfdosis (0,5 ml Injektionssuspension) enthält 10 µg Neisseria meningitidis (Stamm C11) Serogruppe C Oligosaccharid, konjugiert an 12,5 - 25 µg Corynebakterium diphtheriae CRM197-Trägerprotein, adsorbiert an Aluminiumhydroxid (0,3 - 0,4 mg Al3+).
- aktive Immunisierung gegen invasive Erkrankungen, ausgelöst durch Neisseria meningitidis (Meningokokken) der Gruppe C, von Kindern (>/= 2 Monate), Jugendlichen und Erwachsenen
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder (> 12 Monate)
- Grundimmunisierung
- 1 Impfdosis (0,5 ml Injektionssuspension) als Einzeldosis
- Auffrischimpfung
- Notwendigkeit nach den vorliegenden Daten bisher nicht erwiesen
- Grundimmunisierung
- Säuglinge (>/= 2 Monate - 12 Monate)
- Grundimmunisierung
- 2 Impfdosen (0,5 ml Injektionssuspension) im Abstand von mind. 2 Monaten
- Auffrischimpfung
- nach Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen
- Zeitpunkt s. verfügbare offizielle Empfehlungen
- Grundimmunisierung
- Kinder < 2 Monate
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- ältere Personen (> 65 Jahre)
- keine Daten
- keine Daten zur Anwendung verschiedener Meningokokken-C-Konjugat-Impfstoffe bei der Grundimmunisierung oder für die Auffrischimpfung
- wenn möglich, Verwendung des gleichen Impfstoffes
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder (> 12 Monate)
Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile des Impfstoffs, einschließl. Diphtherietoxoid (CRM197)
- lebensbedrohliche Reaktion nach einer früheren Verabreichung eines Impfstoffs mit ähnlichen Bestandteilen
Nebenwirkungen
in klinischen Studien beobachtete Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Säuglinge (1. Lebensjahr)
- Diarrhoe
- Anorexie
- Erbrechen
- Erwachsene
- Übelkeit
- Säuglinge (1. Lebensjahr)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kleinkinder (2. Lebensjahr)
- Erbrechen
- Kleinkinder (2. Lebensjahr)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- ältere Kinder und Erwachsene
- Myalgie
- Arthralgie
- ältere Kinder und Erwachsene
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- Rötung
- Schwellung
- Druckempfindlichkeit
- Schmerz
- Säuglinge (1. Lebensjahr) und Kleinkinder (2. Lebensjahr)
- Reizbarkeit
- Schläfrigkeit
- Schlafstörungen
- Kinder an weiterführenden Schulen
- Kopfschmerzen
- ältere Kinder und Erwachsene
- Unwohlsein
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber >= 38,0 °C
- Säuglinge (1. Lebensjahr) und Kleinkinder (2. Lebensjahr)
- Weinen
- Grundschulkinder
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
unerwünschte Arzneimittelwirkungen aus Postmarketing-Untersuchungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Lymphadenopathie
- Anaphylaxie einschließlich anaphylaktischer Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließl.
- Bronchospasmen
- Gesichtsödem
- Angioödem
- ohne Häufigkeitsangabe
- in Verbindung mit Konjugatimpfstoffen gegen Meningokokken der Gruppe C
- Rezidive des nephrotischen Syndroms
- in Verbindung mit Konjugatimpfstoffen gegen Meningokokken der Gruppe C
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindel
- Krämpfe einschließl.
- Fieberkrämpfe
- Ohnmachtsanfälle
- Hypoästhesie
- Parästhesie
- Hypotonie
- nach Impfung
- Anfälle (Impflinge erholten sich normalerweise wieder sehr schnell; einige der angegebenen Anfälle könnten Ohnmachtsanfälle gewesen sein; Häufigkeit der Anfälle lag unterhalb der Spontaninzidenz von epileptischen Anfällen bei Kindern: bei Säuglingen gewöhnlich mit Fieber verbunden; wahrscheinlich handelte es sich um Fieberkrämpfe)
- nach Impfung mit Meningokokken-Konjugatimpfstoffen der Gruppe C
- Sehstörungen und Photophobien, i.d.R. zusammen mit anderen neurologischen Symptomen wie Kopfschmerz und Schwindel
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- sehr unreife Frühgeborene (</= 28. Schwangerschaftswoche)
- Apnoe
- sehr unreife Frühgeborene (</= 28. Schwangerschaftswoche)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließl. Einzelfälle
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließl. Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließl. Einzelfälle
- Hautausschlag (Rash)
- Urtikaria
- Juckreiz
- Purpura
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließl. Einzelfälle
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließl. Einzelfälle
- Myalgie
- Arthralgie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließl. Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Verabreichung tief intramuskulär (i.m.)
- Säuglinge, Kleinkinder
- vorzugsweise anterolateral in den Oberschenkel
- ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- in den M. deltoideus
- Säuglinge, Kleinkinder
- keine intravasale, subkutane oder intradermale Verabreichung!
- nicht mit anderen Impfstoffen in einer Spritze vermischen
- gleichzeitige Verabreichung mehrerer Impfstoffe an unterschiedlichen Körperstellen
- Hinweise zur Handhabung des Arzneimittels vor der Anwendung, s. Fachinformation
Stillzeithinweise
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vor der Impfung
- bisher keine Informationen über die Sicherheit während der Stillzeit
Schwangerschaftshinweise
- keine Daten
- Anwendung während der Schwangerschaft nur, wenn ein offenkundiges Risiko für eine Erkrankung durch Meningokokken der Gruppe C besteht, und nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung (keine Studien an Menschen vorliegend)
- in verschiedenen Trächtigkeitsstadien in Tierversuchen bei Kaninchen nach Verabreichung des Impfstoffs keine schädlichen Auswirkungen auf Fötus festgestellt
- Auswirkungen auf die Fertilität wurden nicht beim Menschen oder im Tiermodell untersucht
Warnhinweise
- vor Verabreichung alle bekannten Vorsichtsmaßnahmen zur Prävention allergischer oder sonstiger Reaktionen treffen; geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten für den Fall einer seltenen anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffs sollten bereitstehen
- im Zusammenhang mit Impfungen können durch Angst ausgelöste Reaktionen wie z. B. vasovagale Reaktion (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen als psychogene Antwort auf die Nadelinjektion auftreten
- Vorkehrungen treffen, um Verletzungen durch Bewusstlosigkeit vorzubeugen
- schützt nicht vor Meningokokken-Erkrankungen, die durch andere Meningokokken-Gruppen ausgelöst werden
- vollständiger Schutz vor einer Erkrankung durch Meningokokken der Gruppe C kann nicht garantiert werden
- keine Daten für Anwendung der Impfung zur Ausbruchkontrolle nach Exposition
- bei Personen mit eingeschränkter Antikörperbildung kann die schutzvermittelnde Immunantwort eingeschränkt sein
- keine speziellen Untersuchungen zur Wirksamkeit bei Personen mit Immunschwäche
- Personen mit HIV-Infektion, Komplementdefekten und Personen mit funktioneller oder anatomischer Asplenie reagieren zwar mit einer Immunantwort auf Meningokokken C Konjugatimpfstoffe, das Ausmaß des erzielten Schutzes ist allerdings unbekannt
- Berichte über Symptome eines Meningismus wie Nackenschmerzen und -steifheit oder Photophobie
- keinen Hinweis, dass Impfstoff eine Meningokokken-C-Meningitis verursacht
- Möglichkeit einer zeitgleich auftretenden Meningitis klinische Aufmerksamkeit schenken
- Konjugatimpfstoffe, die CRM197-Protein, eine nicht-toxische Variante des Diphtherietoxins, enthalten, schützen nicht vor Diphtherie; übliche Impfschemata für Diphtherietoxoid enthaltende Impfstoffe beibehalten
- akute Infekte oder fieberhafte Erkrankungen
- Gabe des Impfstoffes verschieben, es sei denn, der behandelnde Arzt hält die Verschiebung der Impfung für das größere Risiko
- banale Infekte oder Erkrankungen mit leicht erhöhten Temperaturen sind in der Regel kein Grund, die Impfung zu verschieben
- bei Grundimmunisierung von sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt </= 28. Schwangerschaftswoche), insbes. von solchen mit einer Lungenunreife in der Vorgeschichte: potentielles Risiko einer Apnoe berücksichtigen und Notwendigkeit einer Atemüberwachung über 48 - 72 Stunden erwägen
- Nutzen der Impfung ist gerade bei dieser Säuglingsgruppe hoch; Impfung nicht vorenthalten und auch nicht aufschieben
- Impfstoff nicht intravasal, subkutan oder intradermal verabreichen
- Verabreichung bei Patienten mit Thrombozytopenie oder Blutungsneigung nicht untersucht
- Risiko von Blutungen nach intramuskulärer Injektion sorgfältig gegen den Nutzen der Impfung abwägen
- keine Daten zur Anwendung des Impfstoffs bei Personen >/= 65 Jahre