Menveo Pulv.u.Lösung z.Herst.e.Injektionslösung
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 0.5 ML | 64,30 € |
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Indikation
- aktive Immunisierung von Kindern (>/= 2 Jahre), Jugendlichen und Erwachsenen, bei denen das Risiko einer Exposition gegenüber Neisseria meningitidis der Gruppen A, C, W135 und Y besteht, um eine invasive Erkrankung zu vermeiden
- Anwendung dieses Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Impfdosis (0,5 ml Injektionslösung) enthält nach Rekonstitution 10 µg Meningokokken-Gruppe A-Oligosaccharid (konjugiert an 16,7 - 33,3 µg Corynebacterium diphtheriae CRM197-Protein) [ursprünglich im Pulver enthalten] und je 5 µg Meningokokken-Gruppe C-Oligosaccharid (konjugiert an 7,1 - 12,5 µg Corynebacterium diphtheriae CRM197-Protein), Meningokokken-Gruppe W135-Oligosaccharid (konjugiert an 3,3 - 8,3 µg Corynebacterium diphtheriae CRM197-Protein) und Meningokokken-Gruppe Y-Oligosaccharid (konjugiert an 5,6 - 10,0 µg Corynebacterium diphtheriae CRM197-Protein) [alle 3 ursprünglich in der Lösung enthalten].
- aktive Immunisierung von Kindern (ab 2 Jahren), Jugendlichen und Erwachsenen, bei denen das Risiko einer Exposition gegenüber Neisseria meningitidis der Gruppen A, C, W135 und Y besteht, um eine invasive Erkrankung zu vermeiden
- allgemein
- um optimale Antikörperspiegel gegen alle im Impfstoff enthaltenen Serogruppen zu gewährleisten, Grundimmunisierung 1 Monat vor einer potenziellen Exposition gegenüber Neisseria meningitidis der Gruppen A, C, W135 und Y abschließen
- bakterizide Antikörper (hSBA >/= 1 : 8) 1 Woche nach der Impfung bei mind. 64% der Probanden beobachtet
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder >/= 2 Jahre
- 1 Impfdosis (0,5 ml Injektionslösung) als Einzeldosis
- ältere Personen
- 56 - 65 Jahre: begrenzte Daten
- > 65 Jahre: keine Daten
- Kinder < 2 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht nachgewiesen werden
- keine Empfehlungen zur Dosierung möglich
- Auffrischungsimpfung
- Langzeitdaten zur Antikörperpersistenz nach der Impfung für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren nach der Impfung verfügbar
- Verabreichung möglich bei Personen, die eine Grundimmunisierung mit diesem Arzneimittel, mit anderen Meningokokken-Konjugatimpfstoffen oder unkonjugierten Meningokokken-Polysaccharid-Impfstoffen erhalten haben
- bei zuvor mit diesem Arzneimittel geimpften Personen Notwendigkeit sowie Zeitpunkt für eine solche Auffrischimpfung entsprechend den nationalen Empfehlungen festlegen
- allgemein
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, einschließl. Diphtherietoxoid (CRM197)
- lebensbedrohliche Reaktion nach früherer Verabreichung eines Impfstoffs mit ähnlichen Komponenten
- schwere akute fieberhafte Erkrankungen (Immunisierung verschieben)
Nebenwirkungen
- Kinder 2 - 10 Jahre
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10: Essstörungen
- Erkrankungen des Nervensystems:
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10:
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10:
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10: Ausschlag
- Skelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen:
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- Myalgien
- Arthralgien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10:
- Reizbarkeit
- allgemeines Unwohlsein
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Erythem an der Injektionsstelle (</= 50 mm)
- Verhärtung an der Injektionsstelle (</= 50 mm)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- Erythem an der Injektionsstelle (> 50 mm)
- Verhärtung an der Injektionsstelle (> 50 mm)
- Schüttelfrost
- Fieber >/= 38 °C
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100: Juckreiz an der Injektionsstelle
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10:
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
- Personen 11 - 65 Jahre
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000: Überempfindlichkeit*
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10: Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100: Schwindel
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000: Synkope*
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000: Vertigo*
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10: Übelkeit
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10: Ausschlag
- Sklelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10: Myalgien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10: Arthralgien
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10:
- Schmerzen
- Erythem (</= 50 mm) und Verhärtungen (</= 50 mm) an der Injektionsstelle
- allgemeines Unwohlsein
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- Erythem (> 50 mm) und Verhärtungen (> 50 mm) an der Injektionsstelle
- Fieber >/= 38 °C
- Schüttelfrost
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100: Juckreiz an der Injektionsstelle
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000: Zellulitis an der Injektionsstelle*
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10:
- * spontan berichtete Nebenwirkungen (diese Nebenwirkungen wurden auf freiwilliger Basis von einer Population unbekannter Größe berichtet; die Häufigkeit wurde daher basierend auf klinischen Studiendaten geschätzt)
- Erkrankungen des Immunsystems
Anwendungshinweise
- Injektionslösung zur intramuskulären Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel
- keine intravaskuläre, subkutane oder intradermale Verabreichung
- bei gleichzeitiger Verabreichung mit einem anderen Impfstoff getrennte Injektionsstellen wählen
- Hinweise zur Zubereitung und Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung siehe jeweilige Fachinformation
Stillzeithinweise
- Anwendung in der Stillzeit möglich
- nur unzureichende klinische Daten zur Verwendung während der Stillzeit
- unwahrscheinlich, dass die in der Muttermilch ausgeschiedenen Antikörper für den Säugling schädlich sein könnten
Schwangerschaftshinweise
- unzureichende Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft
- nicht-klinische Studien zeigten keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen auf die Schwangerschaft, die Entwicklung des Embryos/Fötus, den Geburtsvorgang und die postnatale Entwicklung
- in Anbetracht der Tatsache, dass durch Neisseria meningitidis-Bakterien der Serogruppen A, C, W und Y eine schwere invasive Meningokokken-Erkrankung verursacht werden kann, sollte eine Schwangerschaft kein Ausschlussgrund für eine Impfung sein, wenn ein klares Expositionsrisiko besteht
Warnhinweise
- vor der Injektion jedes Impfstoffs muss die für die Verabreichung verantwortliche Person alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung allergischer oder sonstiger Reaktionen treffen, dazu gehört
- Aufnahme einer gründlichen Anamnese sowie des aktuellen Gesundheitszustands
- wie bei allen injizierbaren Impfstoffen muss dafür gesorgt sein, dass für den Fall einer seltenen anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffs eine entsprechende medizinische Behandlung und Überwachung sofort verfügbar sind
- Impfstoff darf unter keinen Umständen intravaskulär verabreicht werden
- Impfstoff bietet keinen Schutz gegen Infektionen, die durch andere, nicht im Impfstoff enthaltene Serogruppen von Neisseria meningitidis verursacht werden
- wie bei jedem anderen Impfstoff kann es vorkommen, dass nicht bei allen geimpften Personen eine schützende Immunantwort hervorgerufen wird
- in Studien zeigte sich ein Nachlassen der Titer bakterizider Serumantikörper gegen die Serogruppe A, wenn humanes Komplement im Test (hSBA) verwendet wurde
- klinische Relevanz eines Zurückgehens der hSBA-Antikörpertiter der Serogruppe A nicht bekannt
- derzeit begrenzte Informationen zur Sicherheit einer Auffrischungsdosis
- wenn jedoch zu erwarten ist, dass bei einer Person, die vor ungefähr über einem Jahr bereits eine Dosis erhalten hat, ein erhöhtes Risiko einer Exposition gegenüber Men A besteht, kann die Gabe einer Auffrischungsdosis in Erwägung gezogen werden
- keine Daten hinsichtlich der Anwendbarkeit des Impfstoffs zur Prophylaxe nach erfolgter Exposition
- bei Personen mit geschwächter Immunabwehr kann es sein, dass die Immunisierung nicht zu einer angemessenen Bildung von schützenden Antikörpern führt
- eine Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) ist zwar keine Gegenanzeige, dennoch wurde der Impfstoff bei immungeschwächten Personen nicht eigens evaluiert
- Personen mit funktioneller oder anatomischer Asplenie entwickeln möglicherweise keine Immunantwort auf Meningokokken-Gruppen A-, C-, W135- und Y-Konjugat-Impfstoffe
- aufgrund des Risikos von Hämatomen wurde der Impfstoff nicht bei Personen, die an Thrombozytopenie der Blutungsstörungen leiden bzw. mit Antikoagulanzien behandelt werden, evaluiert
- Nutzen-Risiko-Abwägung bei Personen, bei denen nach einer intramuskulären Injektion ein erhöhtes Hämatomrisiko besteht