METHIZOL SD 5mg
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| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 100 ST | 17,28 € |
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Indikation
- konservative Behandlung der Hyperthyreose, insbes. bei kleiner oder fehlender Struma sowie bei jüngeren Patienten
- Therapieziel: Herstellung einer euthyreoten Stoffwechsellage und Erzielung einer Dauerremission nach einer begrenzten Therapiedauer
- Remission für 1 Jahr - je nach Selektion der behandelten Patienten - in max. 50 % der Fälle (mitgeteilte schwankende Remissionsraten ohne hierfür sicher bekannte Gründe)
- eine Rolle dürften Art der Hyperthyreose (immunogen oder nichtimmunogen), Behandlungsdauer, Dosis von Thiamazol und alimentäre oder iatrogene Iodzufuhr spielen
- Operationsvorbereitung bei allen Formen der Hyperthyreose
- hier kann durch eine zeitlich begrenzte Dauer der Vorbehandlung (etwa 3 - 4 Wochen, im Einzelfall auch länger) eine euthyreote Stoffwechsellage hergestellt werden, die das Operationsrisiko senkt
- die durch Thiamazol bedingte erhöhte Brüchigkeit und Blutungsbereitschaft des Schilddrüsengewebes kann durch zusätzliche präoperative Gabe von Iod („Plummerung") kompensiert werden
- Vorbereitung zu einer geplanten Radioiodtherapie, bes. bei schweren Hyperthyreoseformen (in Einzelfällen thyreotoxische Krisen nach Radioiodtherapie der unvorbehandelten Hyperthyreose)
- Intervalltherapie nach einer Radioiodbehandlung (Überbrückung der Zeit bis zum vollen Einsetzen der Radioiodwirkung (4 - 6 Monate))
- Dauerbehandlung der Hyperthyreose, wenn definitive Therapiemaßnahmen wegen des Allgemeinzustandes oder aus persönlichen Gründen nicht durchführbar sind oder abgelehnt werden und wenn Thiamazol (in möglichst niedriger Dosierung) gut verträglich ist (in Ausnahmefällen)
- prophylaktische Behandlung bei latenter Hyperthyreose, autonomen Adenomen und anamnestisch bekannter Hyperthyreose, wenn eine Iodexposition (z.B. eine Untersuchung mit iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln) unumgänglich ist
Dosierung
- Erwachsene
- konservative Hyperthyreosetherapie
- 25 - 40 mg Thiamazol / Tag (im Allg. bei der niedrigen Iodversorgung in Deutschland ausreichend, um die Schilddrüsenhormonsynthese zu hemmen)
- max. Tagesdosis: 40 mg Thiamazol
- Erhaltungstherapie nach einer höher dosierten Initialtherapie (ca. in Höhe der voll blockierenden Dosis)
- 5 - 20 mg Thiamazol / Tag (partiell blockierende Dosis)
- gewöhnlich Supplementierung mit Schilddrüsenhormon erforderlich
- Monotherapie:
- 2,5 - 10 mg Thiamazol / Tag
- individuell dosieren, abhängig von der individuell zu kontrollierenden Stoffwechsellage des Patienten (Verhalten des TSH besonders beachten)
- bisher nicht entschieden, welches Therapieverfahren bessere Resultate (im Sinne einer Dauerremission der Hyperthyreose) liefert
- iod-induzierte Hyperthyreosen: möglicherweise höhere Dosierungen erforderlich
- Behandlungsdauer
- 1/2 Jahr - 2 Jahre (im Mittel 1 Jahr) (statistisch ansteigende Heilungswahrscheinlichkeit mit Behandlungsdauer)
- präoperative Behandlung
- Herstellung einer euthyreoten Stoffwechsellage wie oben beschrieben
- sobald diese erreicht ist, sollte operiert werden, oder es müssen Schilddrüsenhormone supplementiert werden
- in den letzten 10 Tagen vor der Operation kann, wenn vom Chirurgen bevorzugt, Iod zur Verfestigung des Schilddrüsengewebes gegeben werden
- Behandlung mit Methizol kann etwa 3 - 4 Wochen vor dem geplanten Operationstermin begonnen (im Einzelfall auch früher) und am Tag vor der Operation beendet werden
- Behandlung vor einer Radioiodtherapie
- insbesondere bei schweren Hyperthyreosen vor einer Radioiodtherapie Herstellung einer euthyreoten Stoffwechsellage wie oben beschrieben
- Thioharnstoff-Derivate können Strahlenempfindlichkeit des Schilddrüsengewebes herabsetzen; bei geplanter Radioiodtherapie autonomer Adenome gewährleisten, dass paranoduläre Gewebe durch eine Vorbehandlung nicht aktiviert werden
- bei der Vorbereitung von Patienten mit autonomem Adenom oder latenter Hyperthyreose vor einer notwendigen Iodexposition
- Behandlungsdauer richtet sich nach der Verweildauer der iodhaltigen Substanz im Organismus
- thyreostatische Intervalltherapie nach Radioiodgabe
- Behandlungsdauer und -dosis müssen individuell festgelegt werden, je nach der Schwere des Krankheitsbildes und dem geschätzten Intervall bis zum Eintritt der Radioiodwirkung
- thyreostatische Dauertherapie in Fällen, bei denen eine Remission der Erkrankung nicht zu erzielen ist und definitive Therapiemaßnahmen nicht in Betracht kommen oder abgelehnt werden
- möglichst niedrige Dosierung: 2,5 - 10 mg Thiamazol ohne Zusatz oder zusammen mit einer geringen Menge von Schilddrüsenhormonen
- prophylaktische Behandlung bei Gefahr, dass durch diagnostische Gabe iodhaltiger Substanzen eine Hyperthyreose ausgelöst wird
- 10 - 20 mg Thiamazol plus 1 g Perchlorat über 8 - 10 Tage (z.B. bei nierengängigen Röntgenkontrastmitteln)
- konservative Hyperthyreosetherapie
- Kinder und Jugendliche
- Kinder 3 - 17 Jahre
- Anfangsdosis sollte an das Körpergewicht des Patienten angepasst werden
- Behandlungsbeginn: 0,5 mg Thiamazol / kg KG, aufgeteilt auf 2 oder 3 gleiche Einzelgaben
- für weitere Behandlung ggf. Reduktion der Erhaltungsdosis (abhängig vom Ansprechen des Patienten auf die Therapie)
- um eine Hypothyreose zu vermeiden, ggf. zusätzliche Behandlung mit Levothyroxin erforderlich
- maximale Tagesdosis: 40 mg Thiamazol
- Anfangsdosis sollte an das Körpergewicht des Patienten angepasst werden
- Kinder (< / = 2 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Anwendung
- Kinder 3 - 17 Jahre
Dosisanpassung
- Leberinsuffizienz
- verminderte Plasmaclearance von Thiamazol
- möglichst niedrig dosieren
- größere Strumen und Einengung der Trachea
- nur kurzfristige Behandlung mit Thiamazol, vorzugsweise in Kombination mit Schilddrüsenhormonen (bei langfristiger Gabe Strumawachstum möglich)
- Therapie bes. sorgfältig überwachen (TSH-Spiegel, Tracheallumen))
Kontraindikationen
Thiamazol - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Thiamazol oder andere Thioamidderivate (z.B. Carbimazol)
- mäßige bis schwere Blutbildveränderungen (Granulozytopenie)
- vorbestehende Cholestase, die nicht durch die Hyperthyreose verursacht wurde
- früher Knochenmarkschädigung nach einer Behandlung mit Thiamazol oder Carbimazol
- Patienten mit akuter Pankreatitis in der Vorgeschichte nach Verabreichung von Thiamazol oder seinem Prodrug Carbimazol
- Kombinationsbehandlung mit Thiamazol und Schilddrüsenhormonen in der Schwangerschaft kontraindiziert
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Thiamazol - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Agranulozytosen
- in etwa 0,3 - 0,6 % der Fälle treten Agranulozytosen auf
- können sich auch noch Wochen bis Monate nach Therapiebeginn manifestieren und zwingen zum Absetzen des Arzneimittels
- meist sind sie spontan rückbildungsfähig
- Agranulozytosen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- Panzytopenie
- generalisierte Lymphadenopathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Insulin-Autoimmunsyndrom (mit starkem Abfall des Blutzuckerwertes)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Geschmacksstörungen (Dysgeusie, Ageusie) bzw. Geruchsstörungen, die nach dem Absetzen rückbildungsfähig sind, wobei die Normalisierung mehrere Wochen dauern kann
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Neuritiden
- Polyneuropathien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Auftreten oder Verschlimmerung einer endokrinen Orbitopathie
- weitgehend unabhängig vom Verlauf der Schilddrüsenerkrankung; nicht als Nebenwirkung einer sachgemäß durchgeführten Therapie aufzufassen
- Auftreten oder Verschlimmerung einer endokrinen Orbitopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vaskulitiden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- akute Speicheldrüsenschwellung
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Pankreatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- cholestatischer Ikterus oder toxische Hepatitis
- Symptome bilden sich im Allgemeinen nach Absetzen des Arzneimittels zurück
- klinisch inapparente Cholestasezeichen unter der Behandlung sind abzugrenzen von Störungen, die durch die Hyperthyreose verursacht werden, z.B. Anstieg der GGT (Gammaglutamyltransferase) und der alkalischen Phosphatase bzw. ihres Knochen-Isoenzyms im Serum
- cholestatischer Ikterus oder toxische Hepatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- allergische Hauterscheinungen (Pruritus, Exanthem, Urtikaria) wechselnder Ausprägung
- meist leichter Verlauf; oft auch unter fortgeführter Therapie rückbildungsfähig
- allergische Hauterscheinungen (Pruritus, Exanthem, Urtikaria) wechselnder Ausprägung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Verlaufsformen allergischer Hautreaktionen einschließlich generalisierter Dermatitis und Stevens-Johnson-Syndrom, Haarausfall, ein medikamentös induzierter Lupus erythematodes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgien und Myalgien
- können sich schleichend entwickeln und noch nach mehrmonatiger Therapiedauer auftreten
- Arthralgien und Myalgien
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Arthritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Nephritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ödeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arzneimittelfieber
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit
- Initialtherapie der Hyperthyreose
- Einnahme der angegebenen Einzeldosen in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt
- Erhaltungsdosis
- Einnahme morgens nach dem Frühstück als Einmalgabe
Stillzeithinweise
Thiamazol - peroral
- Thiamazol geht in die Muttermilch über
- kann dort dem mütterlichen Serumspiegel entsprechende Konzentrationen erreichen, sodass Gefahr einer Schilddrüsenunterfunktion beim Säugling besteht
- unter Thiamazol-Therapie kann gestillt werden, jedoch sollen nur niedrige Dosen an Thiamazol (bis zu 10 mg / Tag) ohne zusätzliche Gabe von Schilddrüsenhormonen angewendet werden
- Schilddrüsenfunktion des Säuglings dabei regelmäßig überwachen
Schwangerschaftshinweise
Thiamazol - peroral
- darf während der Schwangerschaft nur nach einer strengen individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung und nur in der niedrigsten effektiven Dosis ohne zusätzliche Gabe von Schilddrüsenhormonen verabreicht werden
- bei Anwendung von Thiamazol während der Schwangerschaft engmaschige Überwachung der Mutter sowie des Fetus bzw. Neugeborenen empfohlen
- Kombinationsbehandlung mit Thiamazol und Schilddrüsenhormonen in der Schwangerschaft kontraindiziert
- Frauen im gebärfähigen Alter
- müssen während der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
- Hyperthyreose bei Schwangeren sollte angemessen behandelt werden, um schwerwiegenden Komplikationen bei Mutter und Fetus vorzubeugen
- unbehandelte Hyperthyreosen können in der Schwangerschaft zu schwerwiegenden Komplikationen wie Frühgeburten und Missbildungen führen
- jedoch werden auch Hypothyreosen, bedingt durch eine nicht adäquat dosierte Thiamazol-Therapie, mit Neigung zu Fehlgeburten in Zusammenhang gebracht
- Thiamazol passiert Plazentaschranke
- Thiamazol erreicht im fetalen Blut gleiche Konzentrationen wie im mütterlichen Serum
- bei nicht angemessener Dosierung kann dies zur Entwicklung einer Struma und Hypothyreose beim Feten sowie zu einem erniedrigten Geburtsgewicht führen
- epidemiologische Studien
- aufgrund von Erfahrungen aus epidemiologischen Studien und Spontanmeldungen besteht der Verdacht, dass eine Anwendung von Thiamazol während der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimester und bei hoch dosierter Gabe, angeborene Fehlbildungen auslösen kann
- zu den gemeldeten Fehlbildungen zählen u.a.
- Aplasia cutis congenita
- kraniofaziale Fehlbildungen (Choanalatresie; faziale Dysmorphie)
- Omphalozele
- Ösophagusatresie
- Anomalie des Ductus omphalomesentericus
- Ventrikelseptumdefek
- außerdem wurden weitere Missbildungen mit einer hoch dosierten Thiamazol-Therapie in den ersten Schwangerschaftswochen in Verbindung gebracht, z.B.
- hypoplastische Brustwarzen
- verzögerte geistige sowie motorische Entwicklung
- im Gegensatz dazu haben mehrere Fallstudien zur pränatalen Thiamazol-Exposition weder morphologische Entwicklungsstörungen noch Auswirkungen auf die Schilddrüse oder die physische und intellektuelle Entwicklung der Kinder erkennen lassen
Warnhinweise
Thiamazol - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Agranulozytosen
- in etwa 0,3 - 0,6 % der Fälle treten Agranulozytosen auf
- können sich auch noch Wochen bis Monate nach Therapiebeginn manifestieren und zwingen zum Absetzen des Arzneimittels
- meist sind sie spontan rückbildungsfähig
- Agranulozytosen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- Panzytopenie
- generalisierte Lymphadenopathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Insulin-Autoimmunsyndrom (mit starkem Abfall des Blutzuckerwertes)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Geschmacksstörungen (Dysgeusie, Ageusie) bzw. Geruchsstörungen, die nach dem Absetzen rückbildungsfähig sind, wobei die Normalisierung mehrere Wochen dauern kann
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Neuritiden
- Polyneuropathien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Auftreten oder Verschlimmerung einer endokrinen Orbitopathie
- weitgehend unabhängig vom Verlauf der Schilddrüsenerkrankung; nicht als Nebenwirkung einer sachgemäß durchgeführten Therapie aufzufassen
- Auftreten oder Verschlimmerung einer endokrinen Orbitopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vaskulitiden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- akute Speicheldrüsenschwellung
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Pankreatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- cholestatischer Ikterus oder toxische Hepatitis
- Symptome bilden sich im Allgemeinen nach Absetzen des Arzneimittels zurück
- klinisch inapparente Cholestasezeichen unter der Behandlung sind abzugrenzen von Störungen, die durch die Hyperthyreose verursacht werden, z.B. Anstieg der GGT (Gammaglutamyltransferase) und der alkalischen Phosphatase bzw. ihres Knochen-Isoenzyms im Serum
- cholestatischer Ikterus oder toxische Hepatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- allergische Hauterscheinungen (Pruritus, Exanthem, Urtikaria) wechselnder Ausprägung
- meist leichter Verlauf; oft auch unter fortgeführter Therapie rückbildungsfähig
- allergische Hauterscheinungen (Pruritus, Exanthem, Urtikaria) wechselnder Ausprägung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Verlaufsformen allergischer Hautreaktionen einschließlich generalisierter Dermatitis und Stevens-Johnson-Syndrom, Haarausfall, ein medikamentös induzierter Lupus erythematodes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgien und Myalgien
- können sich schleichend entwickeln und noch nach mehrmonatiger Therapiedauer auftreten
- Arthralgien und Myalgien
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Arthritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Nephritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ödeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arzneimittelfieber
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100