Methocarbamol Aristo 750 mg Tabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 17,71 € |
| N2 | 50 ST | 29,12 € |
| N3 | 100 ST | 46,20 € |
| NotApplicable | 20 ST | – |
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Indikation
- symptomatische Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago) bei Erwachsenen
Dosierung
- schmerzhafte Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago)
- Erwachsene
- 2 Tabletten (entsprechend 1.500 mg Methocarbamol) 3mal / Tag
- zur Einleitung der Behandlung
- 2 Tabletten (entsprechend 1.500 mg Methocarbamol) 4mal / Tag
- in schweren Fällen
- bis zu 10 Tabletten (entsprechend 7.500 mg Methocarbamol) / Tag
- Dauer der Anwendung
- richtet sich nach den Symptomen der Muskelverspannung
- jedoch max. 30 Tage
- Erwachsene
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- 50% der maximalen Dosis oder weniger kann ausreichen, um ein therapeutisches Ansprechen zu erreichen
- eingeschränkte Leberfunktion
- bei Patienten mit chronischer Lebererkrankung ggf. Eliminationshalbwertszeit verlängert
- deshalb sollte Zeitintervall zwischen den einzelnen Dosen ggf. verlängert werden
- bei Patienten mit chronischer Lebererkrankung ggf. Eliminationshalbwertszeit verlängert
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern im Alter bis zu 12 Jahren und Jugendlichen nicht erwiesen
Kontraindikationen
Methocarbamol - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Methocarbamol
- komatöse oder präkomatöse Zustände
- Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS)
- Myasthenia gravis
- Epilepsieneigung / Neigung zu epileptischen Krämpfen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Methocarbamol - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Konjunktivitis (mit Nasenschleimhautschwellung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen mit folgenden Symptomen
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Urtikaria
- allergisches Gesichtsödem
- allergische Reaktionen mit folgenden Symptomen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktion
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- verminderter Appetit
- Anorexie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Unruhe
- Angst(-zustände)
- Verwirrtheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kopfschmerz
- Schwindel(-gefühl)
- metallischer Geschmack
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Synkope
- Nystagmus
- Tremor/Zittern
- Krampfanfall/Krämpfe
- Benommenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Somnolenz/Schläfrigkeit
- Koordinationsstörung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sehstörung
- Sehverschlechterung
- Doppeltsehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bradykardie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypotonie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hitzewallung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nasenschleimhautschwellung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Brechreiz
- Erbrechen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angioneurotisches Ödem
- Pruritus
- Hautausschlag
- Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Fieber
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten mit ausreichend Wasser
Stillzeithinweise
Methocarbamol - peroral
- Methocarbamol sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- nicht bekannt, ob Methocarbamol und / oder seine Metaboliten beim Menschen in die Muttermilch übergehen
- Methocarbamol und / oder seine Metaboliten werden in die Milch laktierender Hündinnen ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Methocarbamol - peroral
- Methocarbamol soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- keine Erfahrungen mit der Anwendung von Methocarbamol in der Schwangerschaft vorliegend
- keine Daten aus tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung vorliegend
- potentielles Risiko für den Menschen nicht bekannt
- Fertilität
- keine Daten über den Einfluss von Methocarbamol auf die Humanfertilität vorliegend
Warnhinweise
Methocarbamol - peroral
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und/oder eingeschränkter Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- Beeinflussung von Laboruntersuchungen
- Methocarbamol kann eine Farbinterferenz bei Laboruntersuchungen auf Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verursachen
- da Methocarbamol eine allgemein dämpfende Wirkung auf das ZNS haben kann, sollten Patienten vor dem Zusammenwirken mit Alkohol und anderen ZNS-dämpfenden Mitteln gewarnt werden