Methocarbamol STADA 1500 mg Filmtabletten

STADAPHARM GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Methocarbamol →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 24 ST 24,34 €
N2 48 ST 41,26 €
N3 96 ST 76,36 €

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Fachinformationen

Indikation

  • symptomatische Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago) bei Erwachsenen

Dosierung

  • symptomatische Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago)
    • Erwachsene
      • 1500 mg Methocarbamol 3mal / Tag
      • Einleitung der Behandlung: 1500 mg Methocarbamol 4mal / Tag
      • in schweren Fällen: bis zu 7500 mg Methocarbamol / Tag
      • Behandlungsdauer
        • Einnahme so lange, wie die Symptome der Muskelverspannung andauern
        • Einnahme nicht länger als 30 Tage
    • Kinder und Jugendliche
      • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • Anwendung mit Vorsicht
    • eingeschränkte Leberfunktion
      • Anwendung mit Vorsicht

Kontraindikationen

Methocarbamol - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Methocarbamol
  • komatöse oder präkomatöse Zustände
  • Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS)
  • Myasthenia gravis
  • Epilepsieneigung / Neigung zu epileptischen Krämpfen

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Methocarbamol - peroral
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Konjunktivitis (mit Nasenschleimhautschwellung)
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • allergische Reaktionen mit folgenden Symptomen
        • Juckreiz
        • Hautausschlag
        • Urtikaria
      • allergisches Gesichtsödem
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • anaphylaktische Reaktion
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • verminderter Appetit
      • Anorexie
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Unruhe
      • Angst(-zustände)
      • Verwirrtheit
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Kopfschmerz
      • Schwindel(-gefühl)
      • metallischer Geschmack
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Synkope
      • Nystagmus
      • Tremor/Zittern
      • Krampfanfall/Krämpfe
      • Benommenheit
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Somnolenz/Schläfrigkeit
      • Koordinationsstörung
  • Augenerkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Sehstörung
      • Sehverschlechterung
      • Doppeltsehen
  • Herzerkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Bradykardie
  • Gefäßerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Hypotonie
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Hitzewallung
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Nasenschleimhautschwellung
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Brechreiz
      • Erbrechen
  • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Angioneurotisches Ödem
      • Pruritus
      • Hautausschlag
      • Urtikaria
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Fieber

Anwendungshinweise

  • zum Einnehmen
  • Filmtabletten mit reichlich Wasser schlucken

Stillzeithinweise

Methocarbamol - peroral
  • Methocarbamol sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
  • nicht bekannt, ob Methocarbamol und / oder seine Metaboliten beim Menschen in die Muttermilch übergehen
  • Methocarbamol und / oder seine Metaboliten werden in die Milch laktierender Hündinnen ausgeschieden

Schwangerschaftshinweise

Methocarbamol - peroral
  • Methocarbamol soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
  • keine Erfahrungen mit der Anwendung von Methocarbamol in der Schwangerschaft vorliegend
  • keine Daten aus tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung vorliegend
    • potentielles Risiko für den Menschen nicht bekannt
  • Fertilität
    • keine Daten über den Einfluss von Methocarbamol auf die Humanfertilität vorliegend

Warnhinweise

Methocarbamol - peroral
  • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und/oder eingeschränkter Leberfunktion
    • Anwendung mit Vorsicht
  • Beeinflussung von Laboruntersuchungen
    • Methocarbamol kann eine Farbinterferenz bei Laboruntersuchungen auf Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verursachen
  • da Methocarbamol eine allgemein dämpfende Wirkung auf das ZNS haben kann, sollten Patienten vor dem Zusammenwirken mit Alkohol und anderen ZNS-dämpfenden Mitteln gewarnt werden