MIGRAPEN 3 mg/0.5 ml Injektionslösung im Fertigpen

Lupin Europe GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Sumatriptan →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
2 ST 59,37 €
6 ST 155,45 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Akuttherapie von Migräneattacken mit oder ohne Aura
    • Hinweis: Arzneimittel nur bei eindeutiger Diagnose von Migräne anwenden

Dosierung

Basiseinheit: 1 Fertigpen enthält 3 mg Sumatriptan als Sumatriptansuccinat

  • Akuttherapie von Migräneattacken mit oder ohne Aura
    • Hinweise
      • Arzneimittel nicht prophylaktisch einsetzen
      • Wirksamkeit ist unabhängig von der Dauer der Attacke vor Behandlungsbeginn
      • Anwendung während der Migräne-Aura, bevor andere Symptome auftreten, kann ggf. die Entwicklung von Kopfschmerzen nicht verhindern
    • Erwachsene
      • Zeitpunkt des Behandlungsbeginn
        • beim ersten Anzeichen von Migränekopfschmerz oder damit in Zusammenhang stehenden Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Photophobie
        • Arzneimittel ist aber auch bei Anwendung zu einem anderen Zeitpunkt der Attacke gleichermaßen wirksam
      • 1 einzelne Injektion (6 mg Sumatriptan), s.c
      • wegen der hohen inter- und intraindividuellen Variabilität der Schwere der Migräneattacken und der unterschiedlichen Verträglichkeit profitieren bestimmte Migränepatienten von der geringeren Dosis (3 mg)
        • 1 einzelne Injektion (3 mg Sumatriptan), s.c
      • 2. Dosis
        • Patienten, die auf diese Dosis nicht ansprechen
          • zur Behandlung derselben Attacke keine 2. Dosis anwenden
          • 2. Dosis kann für die Behandlung weiterer Attacken in den nächsten 24 Stunden eingesetzt werden, wenn die letzte Dosierung 1 Stunde Abstand zu der vorherigen Dosierung hat
        • Patienten, die zunächst auf die Behandlung ansprechen, deren Migräne aber erneut auftritt
          • innerhalb der nächsten 24 Stunden kann eine weitere Dosis angewendet werden, vorausgesetzt, dass seit der 1. Dosis eine Stunde vergangen ist
      • Patient, die auf eine Einzeldosis nicht ansprechen
        • zur weiteren Behandlung der Attacke können acetylsalicylsäurehaltige Arzneimittel, nicht-steroidale Entzündungshemmer oder Paracetamol angewendet werden
          • es gibt keinen Grund (theoretische Überlegungen oder begrenzte klinische Erfahrung) diese Arzneimittel nicht einzusetzen
      • Hinweise
        • Arzneimittel wird als Monotherapie zur Akutbehandlung von Migräneanfällen empfohlen
        • darf nicht zusammen mit anderen Migränemitteln zur Akutbehandlung wie Ergotamin oder Ergotamin-Derivaten (einschließlich Methysergid) angewendet werden (s. Fachinformation)

Dosisanpassung

  • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
    • nicht empfohlen, da Sumatriptan-Injektionslösung in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde
  • ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
    • begrenzte Erfahrungen vorhanden
    • pharmakokinetischen Eigenschaften unterscheiden sich nicht signifikant von denen einer jüngeren Population
    • bis zum Vorliegen weiterer klinischer Daten: Anwendung nicht empfohlen

Kontraindikationen

Sumatriptan - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Sumatriptan
  • Anwendung bei hemiplegischer, Basilar- oder ophthalmoplegischer Migräne angezeigt
  • prophylaktische Anwendung
  • schwere Leberfunktionsstörungen
  • Herzinfarkt in der Vorgeschichte
  • ischämische Herzkrankheit sowie Symptome oder Anzeichen dafür
  • koronare Vasospasmen (Prinzmetal Angina)
  • periphere vaskuläre Erkrankungen
  • mittelschwere bis schwere arterielle Hypertonie
  • leichter unkontrollierter Bluthochdruck
  • Schlaganfall (CVA) in der Anamnese
  • transiente ischämische Attacken (TIA) in der Anamnese
  • gleichzeitige Einnahme mit Ergotamin- oder Ergotaminderivat-haltigen Arzneimitteln (einschließlich Methysergid) und alle Triptan/5-Hydroxytryptamin1-(5-HT1)-Rezeptor-Agonisten
  • gleichzeitige Anwendung von Monoaminoxidase- Hemmern (MAO-Hemmer) oder Anwendung innerhalb von 2 Wochen nach Absetzen einer Therapie mit MAO-Hemmern

Nebenwirkungen

Sumatriptan - invasiv
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade
        • Hautreaktionen/-ausschlag (z. B. Urtikaria, Nesselsucht)
        • bis zu anaphylaktischen Reaktionen
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Angst(zustände)
      • Unruhe
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Schwindel
      • Schläfrigkeit
      • Sensibilitätsstörungen, einschließlich
        • Parästhesie
          • kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
        • Hypästhesie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Krampfanfälle
        • obwohl einige dieser Anfälle bei Patienten mit Krampfanfällen in der Anamnese oder mit bestehenden Risikofaktoren für Krampfanfälle auftraten, auch Berichte über Krampfanfälle bei Patienten, die nicht prädisponiert waren
      • Tremor
      • Dystonie
      • Nystagmus
      • Skotom
  • Augenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Augenflimmern
      • Doppeltsehen
      • vermindertes Sehvermögen
      • Sehverlust
        • einschließlich Berichte über permanenten Sehverlust bzw. bleibende Schäden
    • Sehstörungen können allerdings auch unabhängig davon während der Migräneattacke selbst auftreten
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Bradykardie
      • Tachykardie
      • Palpitationen, Herzklopfen
      • Herzrhythmusstörungen
      • transiente ischämische EKG-Veränderungen
      • koronare Vasospasmen
      • Angina pectoris
      • Herzinfarkt
  • Gefäßerkrankungen
    • Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • vorübergehender Blutdruckanstieg kurz nach der Behandlung
      • Hitzewallungen/Gesichtsrötung mit Hitzegefühl (Flushing)
        • kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Blutdruckabfall
      • Raynaud-Syndrom
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Dyspnoe
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hyperhidrose
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Übelkeit (unklar, ob auf Sumatriptan oder die zugrunde liegende Erkrankung zurückführbar)
        • scheint nach subkutaner Anwendung weniger häufig aufzutreten als nach peroraler Einnahme von Sumatriptan
      • Erbrechen (unklar, ob auf Sumatriptan oder die zugrunde liegende Erkrankung zurückführbar)
        • scheint nach subkutaner Anwendung weniger häufig aufzutreten als nach peroraler Einnahme von Sumatriptan
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Ischämische Kolitis
      • Diarrhö
      • Dysphagie
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Schweregefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
        • kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
      • Myalgie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Steifheit des Nackens
      • Arthralgie
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Brustschmerz
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • vorübergehende Schmerzen am Verabreichungsort
      • Stechen/Brennen am Verabreichungsort
      • leichte Blutungen am Verabreichungsort
      • Blutergüsse am Verabreichungsort
      • Schwellungen am Verabreichungsort
      • Erythem am Verabreichungsort
    • Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Schmerzen (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
      • Hitzegefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
        • kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
      • Kältegefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
      • Druckgefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
        • kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
      • Engegefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
      • Schwächegefühl (meist leicht bis mäßig ausgeprägt und vorübergehend)
      • Müdigkeit (meist leicht bis mäßig ausgeprägt und vorübergehend)
        • scheint nach subkutaner Anwendung weniger häufig aufzutreten als nach peroraler Einnahme von Sumatriptan
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Schmerzen, durch Trauma oder Entzündung ausgelöst
  • Untersuchungen
    • Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • geringfügige Veränderungen der Leberfunktionswerte
  • Hinweis: einige der als Nebenwirkungen berichteten Symptome können mit den Symptomen der Migräne zusammenhänge

Anwendungshinweise

  • Injektionslösung im Fertigpen
  • Arzneimittel wird mittels eines Fertigpens s.c. injiziert
  • Fertigpen in einem rechten Winkel (90°) auf die Injektionsstelle aufsetzen (z. B. Oberarm oder Oberschenkel)
  • nicht auf empfindlicher, verletzter, geröteter oder verhärteter Haut applizieren
  • Patienten anweisen, die Gebrauchsinformation genau zu befolgen, insbesondere hinsichtlich der Anwendung des Fertigpens
  • `weitere Hinweise s. Fachinformation´

Stillzeithinweise

Sumatriptan - invasiv
  • die Exposition des Säuglings kann minimiert werden, indem das Stillen für mindestens 12 Stunden nach der Anwendung vermieden wird
    • in diesem Zeitraum abgepumpte Milch verwerfen
  • Sumatriptan geht in die Muttermilch über, wobei die durchschnittliche relative Säuglingsdosis nach Verabreichung einer Einzeldosis von Sumatriptan < 4 % beträgt
  • es gibt Berichte über Brustschmerz und/oder Brustwarzenschmerz nach der Anwendung von Sumatriptan bei stillenden Frauen (siehe Abschnitt "Nebenwirkungen")
    • die Schmerzen waren in der Regel vorübergehend und verschwanden innerhalb von 3 bis 12 Stunden

Schwangerschaftshinweise

Sumatriptan - invasiv
  • Anwendung bei Schwangeren nur wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für das ungeborene Kind überwiegt
  • Keine ausreichenden Erfahrungen in der Schwangerschaft
    • nach Markteinführung Daten von über 1.000 zur Anwendung von Sumatriptan während des 1. Schwangerschaftsdrittels vorhanden
      • Daten nicht ausreichend um gesicherte Schlussfolgerungen zu ziehen
      • kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko angeborener Fehlbildungen
    • Erfahrungen mit der Anwendung von Sumatriptan im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft begrenzt
    • Auswertung tierexperimenteller Studien ergab keinen Hinweis auf direkte teratogene oder schädigende Wirkungen auf die peri- und postnatale Entwicklung
      • beim Kaninchen jedoch Beeinträchtigung der embryofetalen Lebensfähigkeit
  • Fertilität
    • keine Daten von Sumatriptan und die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Menschen vor

Warnhinweise

Sumatriptan - invasiv
  • Anwendung des Arzneimittels
    • nicht zum prophylaktischen Einsatz
      • die Wirksamkeit von Sumatriptan ist unabhängig von der Dauer der Attacke vor Behandlungsbeginn
      • die Anwendung von Sumatriptan während der Migräne-Aura, bevor andere Symptome auftreten, kann möglicherweise die Entwicklung von Kopfschmerzen nicht verhindern
    • nur bei eindeutiger Diagnose von Migräne oder Cluster-Kopfschmerz
      • nicht zur Anwendung bei hemiplegischer, Basilar- oder ophthalmoplegischer Migräne angezeigt
    • als Monotherapeutikum zur akuten Behandlung der Migräne empfohlen
      • sollte nicht gleichzeitig mit Ergotamin oder einem Ergotaminderivat (einschließlich Methysergid) verabreicht werden
    • nicht intravenös, da es Vasospasmen hervorrufen kann
      • Vasospasmen können zu Arrhythmien, ischämischen EKG-Veränderungen oder Herzinfarkt führen
  • die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden
  • die erste Anwendung darf nur unter ärztlicher Überwachung erfolgen
  • vor Behandlungsbeginn
    • von Kopfschmerzen bei Patienten mit nicht vordiagnostizierter Migräne sowie bei Migränepatienten, die atypische Symptome aufweisen, andere potenziell schwerwiegende neurologische Erkrankungen (z. B. Apoplex, TIA) sorgfältig ausschliessen
      • beachten, dass bei Migränepatienten erhöhtes Risiko für bestimmte zerebrovaskuläre Ereignisse (z. B. Schlaganfall, vorübergehende ischämische Attacken) besteht
    • Patienten, bei denen Risikofaktoren für eine ischämische Herzerkrankung vorliegen, einschließlich starker Raucher oder Anwender einer Nikotinersatztherapie, besonders Frauen in der Peri- oder Postmenopause und Männern über 40 Jahren mit diesen Risikofaktoren
      • sollten sich einer kardiovaskuläre Untersuchung auf eine bestehende Gefäßerkrankung der Koronararterien unterziehen
        • möglicherweise wird dadurch allerdings nicht jeder Patient erkannt, bei dem eine Herzerkrankung vorliegt
      • in sehr seltenen Fällen auch bei Patienten ohne zugrunde liegende kardiovaskuläre Erkrankung schwerwiegende kardiale Ereignisse aufgetreten
  • nach Behandlung
    • vorübergehende Symptome möglich, einschließlich bisweilen intensiven Schmerzen und Engegefühl im Brustkorb, die in den Halsbereich ausstrahlen können
      • falls Symptome schwer oder anhaltend sind, oder wenn der Verdacht besteht, dass es sich um Anzeichen einer ischämischen Herzerkrankung handelt:
        • keine weiteren Sumatriptan-Dosen
        • angemessene Untersuchungen durchführen
  • es sollte keine weitere Dosiserhöhung erfolgen, falls der Patient (Patienten) schwere oder persistierende Symptome einer Angina (pectoris) zeigt (en) und ischämische Veränderungen nicht zuvor abgeklärt wurden
  • Anwendung unter Vorsicht bei Patienten mit
    • leichter kontrollierter Hypertonie
      • da bei einem kleinen Teil dieser Patienten ein vorübergehender Anstieg des Blutdruckes und des peripheren Gefäßwiderstandes beobachtet
    • Erkrankungen, die Resorption, Metabolismus und Ausscheidung des Wirkstoffes wesentlich beeinflussen können, wie beispielsweise
      • eingeschränkte Leberfunktion (leichte bis mittelschwere Einschränkung (Stadium A oder B nach der Child-Pugh-Klassifikation))
      • Nierenfunktionsstörungen
    • Krampfanfällen in der Anamnese oder anderen Risikofaktoren, welche die Krampfschwelle herabsetzen
      • da in Verbindung mit der Anwendung von Sumatriptan über Krampfanfälle berichtet wurde
    • bekannter Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide
      • allergische Reaktion auf Sumatriptan möglich
        • Ausmaß der Reaktion reicht von allergischen Hautreaktionen bis hin zur Anaphylaxie
      • Hinweise auf eine Kreuzallergie jedoch begrenzt (trotzdem ist bei der Anwendung von Sumatriptan bei diesen Patienten Vorsicht geboten)
  • Kombinationen mit anderen Arzneimitteln
    • bei nicht vermeidbarer gleichzeitiger Behandlung mit einem SSRI/SNRI: angemessene Überwachung des Patienten
      • nach Markteinführung in seltenen Fällen nach gleichzeitiger Behandlung mit SSRI und Sumatriptan Auftreten eines Serotonin-Syndroms (einschließlich Bewusstseinsveränderungen, autonomer Instabilität und neuromuskulärer Störungen)
      • nach gleichzeitiger Behandlung mit Triptanen und SSRI/SNRI Berichte über das Auftreten des Serotonin-Syndroms
    • bei gemeinsamer Anwendung von Triptanen und Johanniskraut(Hypericum perforatum)-Zubereitungen: möglicherweise häufiger Nebenwirkungen
  • längerfristige Anwendung jeder Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern
    • falls dies eintritt oder vermutet wird, sollte ärztlicher Rat gesucht und die Behandlung eingestellt werden
    • der Verdacht auf einen Arzneimittel-induzierten Kopfschmerz besteht bei Patienten, die trotz (oder aufgrund von) regelmäßiger Anwendung von Kopfschmerzmitteln über häufige oder tägliche Kopfschmerzen klagen