Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1X8 G | 17,11 € |
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Indikation
- akute, unkomplizierte Zystitis durch Fosfomycin-empfindliche Erreger bei Frauen und weiblichen Jugendlichen
- Hinweis
- offizielle Leitlinien für die angemessene Verwendung antibakterieller Arzneimittel berücksichtigen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Beutel mit 8 g Granulat enthält 5,631 g Fosfomycin-Trometamol (3 g Fosfomycin).
- Behandlung der akuten, unkomplizierten Zystitis
- Frauen und weibliche Jugendliche (> 12 Jahre)
- 1 Beutel Granulat (entsprechend 3 g Fosfomycin) als Einmalgabe
- Frauen und weibliche Jugendliche (> 12 Jahre)
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- Patienten mit Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.): Anwendung nicht empfohlen
- Kinder und Jugendliche (< 12 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Anwendung nicht empfohlen
Kontraindikationen
Fosfomycin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Fosfomycin
Therapiehinweise
Einnahme zur Nacht.
Nebenwirkungen
Fosfomycin - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vulvovaginitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leukopenie
- Thrombozytose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Schock
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Optische Neuritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypotonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Asthma
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Dyspepsie
- Bauchschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Antibiotika-assoziierte Colitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Leber und Gallenblase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Transaminasenerhöhung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag
- Pruritus
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angiödem
- toxischer Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
- Einnahme auf leeren Magen: ca. 2 - 3 Stunden vor oder 2 - 3 Stunden nach einer Mahlzeit
- vorzugsweise vor dem Zubettgehen und nach Entleeren der Harnblase einnehmen
- Dosis aufgelöst in einem Glas Wasser und sofort nach der Zubereitung einnehmen
Stillzeithinweise
Fosfomycin - peroral
- wenn es eindeutig notwendig ist, kann eine Einzeldosis orales Fosfomycin während der Stillzeit angewendet werden
- Fosfomycin geht in geringen Mengen in die menschliche Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Fosfomycin - peroral
- Fosfomycin sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies eindeutig notwendig ist
- 1. Trimenon
- über die Sicherheit der Fosfomycin-Behandlung im 1. Trimenon nur begrenzte Daten (n = 152) vorliegend
- diese Daten liefern bisher kein Sicherheitssignal für die Teratogenität
- Fosfomycin passiert die Plazenta
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Daten beim Menschen vorliegend
- bei männlichen und weiblichen Ratten beeinträchtigte die orale Anwendung von Fosfomycin bis zu 1000 mg / kg KG / Tag die Fertilität nicht
Warnhinweise
Fosfomycin - peroral
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- schwere und gelegentlich auch letale Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Anaphylaxie und anaphylaktischem Schock, können während der Behandlung mit Fosfomycin auftreten
- treten solche Reaktionen auf, muss die Behandlung mit Fosfomycin sofort abgebrochen und angemessene Notfallmaßnahmen müssen eingeleitet werden
- Clostridioides difficile-assoziierte Diarrhö
- Clostridioides difficile-assoziierte Colitis und pseudomembranöse Colitis bei Fosfomycin berichtet
- können in ihrer Schwere von leicht bis lebensbedrohlich reichen
- wichtig, diese Diagnose bei Patienten in Betracht zu ziehen, die während oder nach der Anwendung von Fosfomycin an Diarrhö leiden
- Abbruch der Therapie mit Fosfomycin und die Anwendung einer spezifischen Behandlung für Clostridioides difficile sollte erwogen werden
- Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, dürfen nicht gegeben werden
- Clostridioides difficile-assoziierte Colitis und pseudomembranöse Colitis bei Fosfomycin berichtet
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern unter 12 Jahren nicht erwiesen
- Fosfomycin sollte in dieser Patientengruppe nicht angewendet werden
- Persistierende Infektionen
- bei persistierenden Infektionen gründliche Untersuchung und Neubewertung der Diagnose empfohlen, da dies oft auf komplizierte Harnwegsinfektionen oder die Prävalenz resistenter Erreger (z.B. Staphylococcus saprophyticus) zurückzuführen ist
- männliche Patienten
- im Allgemeinen sind Harnwegsinfektionen bei männlichen Patienten als komplizierte Harnwegsinfektionen anzusehen, für die dieses Arzneimittel nicht indiziert ist