Moxifloxacin Kabi 400 mg Infusionslösung
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 10X250 ML | 320,82 € |
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Indikation
- ambulant erworbene Pneumonie (CAP)
- komplizierte Haut- und Weichgewebeinfektionen (cSSSI)
- Hinweis:
- Anwendung nur, wenn andere Antibiotika, die für die initiale Behandlung dieser Infektionen üblicherweise empfohlen werden, für ungeeignet erachtet werden
- offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika berücksichtigen
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Lösung enthält 1,6 mg Moxifloxacin (als Hydrochlorid)
- ambulant erworbene Pneumonie (CAP); komplizierte Haut- und Weichgewebeinfektionen (cSSSI)
- 400 mg 1mal / Tag i.v.
- intravenös eingeleitete Therapie kann, wenn klinisch indiziert, oral weiterbehandelt werden
- Behandlungdauer:
- ambulant erworbene Pneumonie:
- Gesamtdauer i.v. und oral: 7 - 14 Tage
- in den meisten Fällen nach 4 Tagen Umstellung auf orale Behandlung
- komplizierte Haut- und Weichgewebeinfektionen:
- Gesamtdauer i.v. und oral: 7 - 21 Tage
- in den meisten Fällen nach 6 Tagen Umstellung auf orale Behandlung
- ambulant erworbene Pneumonie:
- eingeschränkte Nierenfunktion:
- leicht bis stark eingeschränkte Nierenfunktion oder Dialysepatienten (Hämodialyse oder kontinuierlich ambulante Peritonealdialyse): keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion:
- keine ausreichenden Erfahrungen vorhanden
- ältere Patienten oder Patienten mit geringem Körpergewicht:
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre:
- kontraindiziert
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht
Kontraindikationen
Moxifloxacin - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Moxifloxacin oder andere Chinolone
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- Patienten unter 18 Jahre
- Sehnenerkrankungen /-schäden infolge einer Chinolontherapie in der Anamnese
- angeborene oder dokumentierte erworbene QT-Intervallverlängerungen
- Störungen des Elektrolythaushaltes, insbesondere bei unkorrigierter Hypokaliämie
- klinisch relevante Bradykardie
- klinisch relevante Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion
- symptomatische Herzrhythmusstörungen in der Vorgeschichte
- Kombination mit anderen Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern
- eingeschränkte Leberfunktion (Child-Pugh C)
- Patienten mit einem Transaminasen-Anstieg > 5-fach des oberen Normwertes
Nebenwirkungen
Moxifloxacin - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- durch resistente Bakterien oder Pilze verursachte Superinfektionen z.B. orale und vaginale Candidose
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anämie
- Leukopenie
- Neutropenie
- Thrombopenie
- Thrombozythämie
- Eosinophilie
- verlängerte Prothrombinzeit / INR-Anstieg
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anstieg des Prothrombinspiegels / INR-Abfall
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Reaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anaphylaxie inkl. lebensbedrohlichem Schock (sehr selten)
- allergisches Ödem / Angioödem (inkl. Larynxödem, möglicherweise lebensbedrohlich)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperlipidämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperglykämie
- Hyperurikämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypoglykämie
- Hypoglykämisches Koma
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angstzustände
- psychomotorische Hyperaktivität
- Agitiertheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- emotionale Labilität
- Depression (in sehr seltenen Fällen möglicherweise bis hin zur Selbstgefährdung, wie z. B. Suizidgedanken oder Suizidversuche)
- Halluzination
- Delirium
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Depersonalisation
- psychotische Reaktionen (möglicherweise bis hin zur Selbstgefährdung, wie z.B. Suizidgedanken oder Suizidversuche)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Benommenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Par- und Dysästhesie
- Geschmacksstörungen (inkl. Geschmacksverlust in sehr seltenen Fällen)
- Verwirrtheit und Desorientiertheit
- Schlafstörungen (überwiegend Insomnie)
- Zittern
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypästhesie
- Geruchsstörungen (inkl. Geruchsverlust)
- anormale Träume
- Koordinationsstörungen (inkl. Gangunsicherheit, insb. durch Benommenheit oder Schwindel)
- Krämpfe inkl. Grandmal-Anfällen
- gestörte Aufmerksamkeit
- Sprachstörungen
- Amnesie
- Periphere Neuropathie
- Polyneuropathie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyperästhesie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sehstörungen inkl. Diplopie und verschwommenem Sehen (insb. im Verlauf von ZNS-Reaktionen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Photophobie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vorübergehender Verlust des Sehvermögens (insb. im Verlauf von ZNS-Reaktionen)
- Uveitis
- bilaterale akute Transillumination der Iris
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tinnitus
- Beeinträchtigung des Hörvermögens, einschließlich Taubheit (üblicherweise reversibel)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- QT-Intervallverlängerung bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Hypokaliämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- QT-Intervallverlängerung
- Palpitationen
- Tachykardie
- Vorhofflimmern
- Angina pectoris
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- ventrikuläre Tachyarrhythmien
- Synkope (d.h. plötzliche und kurzfristige Bewusstlosigkeit)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- unspezifische Arrhythmien
- Torsade de pointes
- Herzstillstand
- ohne Häufigkeitsangabe
- Fälle von Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen wurden bei Patienten berichtet, die Fluorchinolone erhielten
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vasodilatation
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypertonie
- Hypotonie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, manchmal durch Rupturen kompliziert (einschließlich tödlicher Fälle), wurden bei Patienten berichtet, die Fluorchinolone erhielten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe (inkl. asthmatischer Zustände)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- gastrointestinale und abdominale Schmerzen
- Durchfall
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anorexie / verminderter Appetit und verminderte Nahrungsaufnahme
- Verstopfung
- Dyspepsie
- Blähungen
- Gastritis
- Amylaseanstieg
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dysphagie
- Stomatitis
- Antibiotika-assoziierte Kolitis (inkl. pseudomembranöser Kolitis, in sehr seltenen Fällen mit lebensbedrohlichen Komplikationen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Transaminasenanstieg
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leberfunktionsstörung (inkl. LDH-Anstieg)
- Bilirubinanstieg
- gamma-GT-Anstieg
- Anstieg der alkalischen Phosphatase
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ikterus
- Hepatitis (überwiegend cholestatisch)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- fulminante Hepatitis, möglicherweise bis hin zum lebensbedrohlichen Leberversagen (inkl. Todesfälle)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- Rash
- Urtikaria
- Hauttrockenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxisch-epidermale Nekrolyse (möglicherweise lebensbedrohlich)
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Generalisierte Exanthematische Pustulose (AGEP)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- Myalgie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tendinitis
- Muskelkrämpfe
- Muskelzucken
- Muskelschwäche
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sehnenruptur
- Arthritis
- gesteigerte Muskelspannung
- Verschlimmerung der Symptome einer Myasthenia gravis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rhabdomyolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dehydration
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nierenfunktionsstörung (inkl. Blutharnstoff- und Kreatinin- Anstieg)
- Nierenversagen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reaktionen an der Einstichstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allgemeines Unwohlsein (überwiegend Asthenie oder Müdigkeit)
- Schmerzzustände (inkl. Schmerzen in Rücken, Brust, Becken und Extremitäten)
- Schwitzen
- (Thrombo-) Phlebitis an der Einstichstelle
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hinweise
- folgende unerwünschten Wirkungen sind in der Untergruppe der parenteral behandelten Patienten (unabhängig von einer sich anschließenden oralen Behandlung) mit größerer Häufigkeit aufgetreten:
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- gamma-GT-Anstieg
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ventrikuläre Tachyarrhythmien
- Hypotension
- Ödeme
- Antibiotika-assoziierte Kolitis (inkl. pseudomembranöser Kolitis, in sehr seltenen Fällen mit lebensbedrohlichen Komplikationen)
- Krämpfe inkl. Grand-mal-Anfälle
- Halluzination
- Nierenfunktionsstörung (inkl. Blutharnstoff- und Kreatinin-Anstieg)
- Nierenversagen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10:
- bei der Behandlung mit anderen Fluorchinolonen wurden sehr selten folgende Nebenwirkungen beobachtet, die möglicherweise auch bei einer Anwendung von Moxifloxacin auftreten können:
- erhöhter intrakranieller Druck (einschließlich Pseudotumor cerebri)
- Hypernatriämie
- Hyperkalzämie
- hämolytische Anämie
- photosensitive Reaktionen
- folgende unerwünschten Wirkungen sind in der Untergruppe der parenteral behandelten Patienten (unabhängig von einer sich anschließenden oralen Behandlung) mit größerer Häufigkeit aufgetreten:
Anwendungshinweise
- gleichmäßige intravenöse Infusion über 60 Minuten
- falls erforderlich, über ein T-Stück zusammen mit kompatiblen Infusionslösungen verabreichen
Stillzeithinweise
Moxifloxacin - invasiv
- kontraindiziert in der Stillzeit
- keine Daten für stillende Frauen
- Präklinische Daten weisen darauf hin, dass geringe Mengen Moxifloxacin in die Milch übergehen
- tierexperimentelle Studien
- Fluorchinolone: bekanntes Risiko für Knorpelschäden gewichtstragender Gelenke bei juvenilen Tieren
Schwangerschaftshinweise
Moxifloxacin - invasiv
- in der Schwangerschaft kontraindiziert
- keine Erkenntnisse über die Sicherheit der Anwendung während der Schwangerschaft
- Fluorchinolone: reversible Gelenkschädigungen, die bei Kindern unter Behandlung mit einigen Fluorchinolonen beschrieben wurden
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität beobachtet; mögliches Risiko für den Menschen nicht bekannt
- Fluorchinolone: Risiko für Knorpelschäden gewichtstragender Gelenke bei juvenilen Tieren
- Fertilität
- bei Anwendung von Dosen, die mit den in der Klinik vorgeschlagenen Dosen vergleichbar sind, wurden keine Auswirkungen auf die Fertilität beobachtet
- Tierstudien: kein Hinweis auf Beeinträchtigung der Fertilität
Warnhinweise
Moxifloxacin - invasiv
- Patienten, bei denen in der Vergangenheit schwerwiegende Nebenwirkungen bei der Anwendung von chinolon- oder fluorchinolonhaltigen Arzneimitteln auftraten
- Anwendung von Moxifloxacin vermeiden
- die Behandlung dieser Patienten mit Moxifloxacin nur beginnen
- wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und
- eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgt ist
- wenn gleichzeitig andere Arzneimittel, die das QT-Intervall verlängern, angewendet werden
- leichten Infektionen
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung einer Moxifloxacin-Behandlung, insb. hinsichtlich der im Folgenden genannten Risiken
- Verlängerung des QTc-Intervalls und möglicherweise mit einer QTc-Verlängerung im Zusammenhang stehende klinische Gegebenheiten
- bei einigen Patienten Verlängerung des QTc-Intervalls im EKG durch Moxifloxacin
- Ausmaß der QT-Verlängerung kann mit steigenden Plasmakonzentrationen infolge zu schneller intravenöser Infusion zunehmen
- Infusionsdauer sollte mind. 60 Min. betragen
- empfohlene Dosis (400 mg 1mal / Tag) sollte nicht überschritten werden
- falls unter der Behandlung mit Moxifloxacin Anzeichen oder Symptome einer kardialen Arrhythmie auftreten, sollte Behandlung abgebrochen werden, unabhängig davon, ob ein EKG-Befund vorliegt oder nicht
- mit Vorsicht anwenden bei
- Patienten mit Kaliumspiegel-verminderndernder Begleitmedikation
- Patienten mit Prädisposition zu kardialen Arrhythmien wie z.B. akute Myokardischämie
- da diese zu einem gesteigerten Risiko ventrikulärer Arrhythmien (einschließlich Torsade de pointes) und Herzstillstand führen können
- Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt werden, welche eine klinisch relevante Bradykardie verursachen können
- Frauen und ältere Patienten
- reagieren möglicherweise empfindlicher auf QTc-verlängernde Begleitmedikationen
- Anwendung mit Vorsicht
- Überempfindlichkeit und allergische Reaktionen
- teilweise schon nach Erstanwendung für Fluorchinolone, einschließlich Moxifloxacin, beobachtet
- anaphylaktische Reaktionen können sich bis zum lebensbedrohlichen Schock entwickeln, auch bereits nach der Erstanwendung
- in diesen Fällen Moxifloxacin absetzen und geeignete Behandlung (z.B. Schocktherapie) einleiten
- schwere Lebererkrankungen
- Fälle von fulminanter Hepatitis beobachtet
- möglicherweise bis hin zum Leberversagen (einschließlich Todesfällen)
- Patienten sollen ärztlichen Rat einholen, bevor sie die Behandlung fortsetzen, wenn sich Anzeichen und Symptome einer fulminanten Lebererkrankung entwickeln, z.B.
- schnell entwickelnde Asthenie begleitet von Ikterus
- Dunkelfärbung des Urins
- Blutungsneigung
- hepatische Enzephalopathie
- Leberfunktion sollte bei Anzeichen einer Funktionsstörung überprüft werden
- Fälle von fulminanter Hepatitis beobachtet
- schwerwiegende arzneimittelinduzierte / bullöse Hautreaktionen
- wurden im Zusammenhang mit Moxifloxacin beobachtet, einschließlich
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- toxisch-epidermaler Nekrolyse (TEN: auch bekannt als Lyell-Syndrom)
- Akuter Generalisierter Exanthematischer Pustulose (AGEP)
- können lebensbedrohlich oder tödlich sein
- Patienten sollten zum Zeitpunkt der Verschreibung auf Anzeichen und Symptome schwerer Hautreaktionen hingewiesen und engmaschig überwacht werden
- wenn Anzeichen (Haut- und / oder Schleimhautreaktionen) und Symptome auftreten, die diese Reaktionen vermuten lassen,
- sollte Moxifloxacin sofort abgesetzt und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden
- sollen Patienten ärztlichen Rat einholen, bevor sie die Behandlung fortsetzen
- wenn Anzeichen (Haut- und / oder Schleimhautreaktionen) und Symptome auftreten, die diese Reaktionen vermuten lassen,
- hat der Patient eine schwerwiegende Reaktion wie SJS, TEN oder AGEP bei Anwendung von Moxifloxacin entwickelt, darf eine Behandlung mit Moxifloxacin bei diesem Patienten zu keiner Zeit erneut begonnen werden
- wurden im Zusammenhang mit Moxifloxacin beobachtet, einschließlich
- Patienten, die zu Krampfanfällen neigen
- Chinolone können Krämpfe auslösen
- Vorsicht bei Patienten mit
- ZNS-Erkrankungen
- Risikofaktoren mit Prädisposition zu Krampfanfällen
- herabgesetzter Krampfschwelle
- bei Auftreten von Krampfanfällen
- Behandlung mit Moxifloxacin abbrechen
- geeignete Maßnahmen einleiten
- Anhaltende, die Lebensqualität beeinträchtigende und potenziell irreversible schwerwiegende Nebenwirkungen
- in sehr seltenen Fällen Berichte von anhaltenden, die Lebensqualität beeinträchtigenden und potenziell irreversiblen schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Patienten, die Chinolone und Fluorchinolone erhielten
- dauerten über Monate oder Jahre an
- betrafen verschiedene, manchmal auch mehrere, Körpersysteme
- Bewegungsapparat
- Nerven
- Psyche
- Sinnesorgane
- unabhängig vom Alter und bereits bestehenden Risikofaktoren
- bei den ersten Anzeichen oder Symptomen einer schwerwiegenden Nebenwirkung
- Moxifloxacin sofort absetzen
- Patienten anweisen, ihren verschreibenden Arzt zu Rate zu ziehen
- in sehr seltenen Fällen Berichte von anhaltenden, die Lebensqualität beeinträchtigenden und potenziell irreversiblen schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Patienten, die Chinolone und Fluorchinolone erhielten
- periphere Neuropathie
- Berichte über Fälle sensorischer oder sensomotorischer Polyneuropathie bei Patienten, die mit Chinolonen, einschließlich Moxifloxacin, behandelt wurden und folgende Symptome nach sich zogen
- Parästhesien
- Hypästhesien
- Dysästhesien
- Schwäche
- Patienten sollte angeraten werden, ihren Arzt zu informieren, wenn Symptome einer Neuropathie auftreten bevor die Behandlung fortgesetzt wird, um der Entwicklung einer potenziell irreversiblen Schädigung vorzubeugen, wie z B.
- Schmerzen
- Brennen
- Kribbeln
- Taubheitsgefühl
- Schwäche
- Berichte über Fälle sensorischer oder sensomotorischer Polyneuropathie bei Patienten, die mit Chinolonen, einschließlich Moxifloxacin, behandelt wurden und folgende Symptome nach sich zogen
- psychiatrische Reaktionen
- Psychiatrische Reaktionen können bereits nach der ersten Gabe von Chinolonen, einschließlich Moxifloxacin, auftreten
- in sehr seltenen Fällen führten Depressionen oder psychotische Reaktionen bis hin zu Selbstmordgedanken und selbstgefährdendem Verhalten wie z.B. Suizidversuchen
- falls diese Reaktionen auftreten
- Moxifloxacin absetzen
- geeignete Maßnahmen einleiten
- psychotische Patienten oder Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen in der Vorgeschichte
- Vorsicht bei der Anwendung
- Antibiotika-assoziierte Diarrhoe einschl. Kolitis
- Antibiotika-assoziierte Diarrhoe (AAD) und Antibiotika-assoziierte Kolitis (AAC) einschließlich pseudomembranöser Kolitis und Clostridium difficile-assoziierter Diarrhoe im Zusammenhang mit der Anwendung von Breitspektrum-Antibiotika, einschließlich Moxifloxacin, beschrieben
- können von leichter Diarrhoe bis zur tödlichen Kolitis reichen
- bei der Diagnose bei Patienten in Betracht ziehen, die während oder nach der Anwendung von Moxifloxacin eine schwere Diarrhoe entwickeln
- wenn eine AAD oder AAC vermutet oder nachgewiesen ist
- Abbruch der Antibiotikatherapie, einschließlich Moxifloxacin
- unverzüglich angemessene Therapiemaßnahmen ergreifen
- geeignete Maßnahmen zur Infektionskontrolle durchführen, um das Übertragungsrisiko zu mindern
- Arzneimittel, die die Darmtätigkeit hemmen, sind bei Patienten, die eine schwere Diarrhoe entwickeln, kontraindiziert
- Patienten mit Myasthenia gravis
- Moxifloxacin nur mit Vorsicht anwenden, Symptome können sich verschlimmern
- Tendinitis und Sehnenruptur
- Tendinitis und Sehnenruptur (insb. der Achilles-Sehne), manchmal beidseitig, können bereits innerhalb von 48 Stunden nach Beginn einer Behandlung mit Chinolonen, einschl. Moxifloxacin, auftreten
- Berichte über Auftreten bis mehrere Monate nach Absetzen der Behandlung
- erhöhtes Risiko bei
- älteren Patienten
- Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- Patienten nach Transplantation solider Organe
- gleichzeitiger Gabe von Corticosteroiden
- gleichzeitige Anwendung von Corticosteroiden daher vermeiden
- beim ersten Anzeichen einer Tendinitis (z.B. schmerzhafte Schwellung, Entzündung)
- Einnahme von Moxifloxacin abbrechen
- betroffene Gliedmaßen ruhigstellen
- sofort Arzt konsultieren, um geeignete Behandlung (z.B. Immobilisierung) der betroffenen Sehne einzuleiten
- bei Anzeichen einer Tendinopathie
- Corticosteroide nicht anwenden
- Tendinitis und Sehnenruptur (insb. der Achilles-Sehne), manchmal beidseitig, können bereits innerhalb von 48 Stunden nach Beginn einer Behandlung mit Chinolonen, einschl. Moxifloxacin, auftreten
- Aortenaneurysma und Aortendissektion und Herzklappenregurgitation/-insuffizienz
- in epidemiologischen Studien wird von einem erhöhten Risiko für Aortenaneurysma und Aortendissektion, insbesondere bei älteren Patienten, und für Aorten- und Mitralklappenregurgitation nach der Anwendung von Fluorchinolonen berichtet
- Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, manchmal durch Rupturen kompliziert (einschließlich tödlicher Fälle), sowie Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen wurden bei Patienten berichtet, die Fluorchinolone erhielten
- Anwendung von Fluorchinolonen nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung und nach Abwägung anderer Therapieoptionen bei Patienten mit
- positiver Familienanamnese in Bezug auf Aneurysma oder angeborenen Herzklappenfehlern
- diagnostiziertem Aortenaneurysma
- diagnostizierter Aortendissektion
- diagnostiziertem Herzklappenfehler
- Vorliegen anderer Risikofaktoren oder prädisponierender Bedingungen
- sowohl für Aortenaneurysma, Aortendissektion und Herzklappenregurgitation/-insuffizienz; z. B.
- Bindegewebserkrankungen, wie das Marfan-Syndrom oder (vaskuläres) Ehlers-Danlos-Syndrom
- Turner-Syndrom
- Morbus Behçet
- Hypertonie
- rheumatoide Arthritis
- oder zusätzlich für Aortenaneurysma und Aortendissektion; z.B.
- Gefäßerkrankungen wie Takayasu-Arteriitis oder Riesenzellarteriitis oder bekannte Atherosklerose oder Sjögren-Syndrom
- oder zusätzlich für Herzklappenregurgitation/-insuffizienz; z.B.
- infektiöse Endokarditis
- sowohl für Aortenaneurysma, Aortendissektion und Herzklappenregurgitation/-insuffizienz; z. B.
- das Risiko von Aortenaneurysmen und Aortendissektionen sowie ihrer Ruptur kann auch bei Patienten erhöht sein, die gleichzeitig mit systemischen Corticosteroiden behandelt werden
- bei plötzlichen Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen sollten die Patienten angewiesen werden, sofort einen Arzt in der Notaufnahme aufzusuchen
- Patienten sollten unverzüglich medizinische Hilfe aufsuchen, im Fall von Atemnot, neu auftretendem Herzklopfen oder der Entwicklung von Ödemen am Bauch oder den unteren Extremitäten
- Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- ältere Patienten, die an Nierenfunktionsstörungen leiden und nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
- Moxifloxacin mit Vorsicht anwenden
- Dehydration kann zu einem erhöhten Risiko von Nierenversagen führen
- ältere Patienten, die an Nierenfunktionsstörungen leiden und nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
- Sehstörungen
- umgehend Augenarzt konsultieren, falls es zu Sehstörungen oder anderen Beeinträchtigungen der Augen kommt
- Dysglycämie
- wie bei allen Fluorchinolonen sind Störungen der Blutglucosewerte im Zusammenhang mit Moxifloxacin berichtet worden
- einschließlich Hypoglycämie und Hyperglycämie
- Dysglycämie trat vornehmlich bei älteren, mit Moxifloxacin behandelten Patienten auf, die gleichzeitig mit einem oralen Antidiabetikum (z. B. Sulfonylharnstoff) oder mit Insulin behandelt wurden
- Berichte über Fälle von hypoglycämischem Koma
- bei diabetischen Patienten wird eine sorgfältige Überwachung der Blutglucosewerte empfohlen
- wie bei allen Fluorchinolonen sind Störungen der Blutglucosewerte im Zusammenhang mit Moxifloxacin berichtet worden
- Vermeidung von Photosensitivitätsreaktionen
- Chinolone können Photosensitivitätsreaktionen hervorrufen
- Moxifloxacin zeigte jedoch in Studien ein geringeres Risiko zur Auslösung von Photosensitivität
- trotzdem sollte Patienten geraten werden, während der Behandlung UV-Bestrahlung zu vermeiden und sich nicht übermäßigem und / oder starkem Sonnenlicht auszusetzen
- Patienten mit Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel in der Familienanamnese oder vorliegendem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel
- können unter Behandlung mit Chinolonen hämolytische Reaktionen entwickeln
- Moxifloxacin mit Vorsicht anwenden
- Entzündung des periarteriellen Gewebes
- Moxifloxacin Infusionslösung ist ausschließlich zur intravenösen Gabe vorgesehen
- intraarterielle Gabe vermeiden, da präklinische Studien bei dieser Applikationsart Entzündungen des periarteriellen Gewebes gezeigt haben
- Patienten mit bestimmten cSSSI
- klinische Wirksamkeit von intravenösem Moxifloxacin nicht erwiesen bei der Behandlung von
- schweren Verbrennungen
- Fasziitis
- Infektionen des diabetischen Fußes mit Osteomyelitis
- klinische Wirksamkeit von intravenösem Moxifloxacin nicht erwiesen bei der Behandlung von
- Beeinträchtigung mikrobiologischer Tests
- Behandlung mit Moxifloxacin kann durch Hemmung des Wachstums von Mykobakterien zu falsch negativen Kulturergebnissen für Mycobacterium spp. in Proben von Patienten, die gerade Moxifloxacin erhalten, führen
- MRSA-Infektionen
- keine Empfehlung von Moxifloxacin für die Behandlung von MRSA-Infektionen
- wenn vermutet oder nachgewiesen ist, dass eine Infektion durch MRSA verursacht wird, sollte die Behandlung mit einem geeigneten Antibiotikum begonnen werden
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren kontraindiziert
- negative Effekte von Moxifloxacin auf den Knorpel von juvenilen Tieren