Moxifloxacin Stulln sine 5 mg/ml Augentropfen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10X0.4 ML | 15,90 € |
| N2 | 30X0.4 ML | 21,93 € |
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Indikation
- topische Behandlung bakterieller Infektionen des vorderen Augenabschnittes, die durch Moxifloxacin-empfindliche Keime verursacht sind
- Hinweis
- Berücksichtigung der offiziellen Richtlinien zum sachgemäßen Gebrauch von Antibiotika
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Augentropfen enthält 5,45 mg Moxifloxacinhydrochlorid (entsprechend 5 mg Moxifloxacin)
- topische Behandlung bakterieller Infektionen des vorderen Augenabschnittes, die durch Moxifloxacin-empfindliche Keime verursacht sind
- Erwachsene und ältere Patienten (> 65 Jahre)
- 1 Tropfen 3mal / Tag in das betroffene Auge oder in die betroffenen Augen
- Behandlungsdauer
- Verbesserung normalerweise innerhalb von 5 Tagen
- Fortsetzung der Behandlung für zusätzliche 2 - 3 Tage
- keine Besserung innerhalb von 5 Tagen
- Überdenken von Diagnose und/oder Behandlung
- Behandlungsdauer abhängig von Art und Schwere der Erkrankung und vom klinischen und bakteriologischen Verlauf der Infektion
- Kinder und Jugendliche
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Erwachsene und ältere Patienten (> 65 Jahre)
Kontraindikationen
Moxifloxacin - okulär
- bekannte Überempfindlichkeit gegen Moxifloxacin oder andere Chinolone
Nebenwirkungen
Moxifloxacin - okulär
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hämoglobin vermindert
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Parästhesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindelgefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenschmerzen
- Augenreizung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Keratitis punctata
- trockenes Auge
- Bindehautblutung
- okuläre Hyperämie
- Augenjucken
- Augenlidödem
- Augenbeschwerden
- okuläre Missempfindung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Defekt des Hornhautepithels
- Erkrankungen der Cornea
- Konjunktivitis
- Blepharitis
- Schwellung des Auges
- Bindehautödem
- Verschwommensehen
- verminderte Sehschärfe
- Asthenopie
- Erythem des Augenlids
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ulzerative Keratitis
- verstärkte Tränensekretion/ erhöhter Tränenfluss
- Augenausfluss
- Endophthalmitis
- Hornhauterosion
- Hornhautabrieb
- erhöhter Augeninnendruck
- Hornhauttrübung
- Hornhautinfiltrate
- Hornhautablagerungen
- Augenallergie
- Keratitis
- Hornhautödem
- Photophobie
- Augenlidödem
- Fremdkörpergefühl in den Augen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nasenbeschwerden
- Pharyngolaryngealschmerzen
- Fremdkörpergefühl (Kehle)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhte Alaninaminotransferase
- erhöhte Gammaglutamyltransferase
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Palpitationen
- Herzrasen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythem
- Ausschlag
- Pruritus
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
weitere Nebenwirkungen bisher nur beobachtet bei:
- systemische Fluorochinolontherapie
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- tödliche Überempfindlichkeitsreaktionen, z.T. zusammen mit Herzkreislaufversagen, Bewusstlosigkeit, Kribbeln, Ödemen in Rachen und Gesicht, Atemwegsobstruktion, Dyspnoe, Urtikaria und Jucken
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sehnenrupturen an Schulter, Hand, Achillesferse oder anderen Sehnen
- können chirurgische Behandlung oder längere Behinderung zur Folge haben
- erhöhtest Risiko bei Patienten, die Corticosteroide erhalten, geriatrischen Patienten und Sehnen, wie Achillessehne, die hoher Belastung ausgesetzt sind
- Sehnenrupturen an Schulter, Hand, Achillesferse oder anderen Sehnen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Berichte über QTc-Zeit-Verlängerung, welche lebensbedrohliche Arrhytmien auslösen können
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
Anwendungshinweise
- zur Anwendung am Auge
- nicht subkonjunktiv injizieren oder direkt in die Vorderkammer des Auges einträufeln
- zur Vermeidung einer Verunreinigung der Tropferöffnung und der Lösung, darf die Tropferöffnung nicht mit den Augenlidern, deren Umgebung oder anderen Oberflächen in Berührung kommen
- zur Vermeidung einer möglichen Aufnahme über die Nasenschleimhaut, insbesondere bei Neugeborenen und Kleinkindern, sollten nach der Anwendung der Augentropfen 2 - 3 Minuten lang die Tränenkanäle mit den Fingern zugedrückt werden
- wenn nach dem Entfernen der Verschlusskappe der Sicherheitsring lose auf der Flasche ist, ist dieser vor der Anwendung zu entfernen
- bei Anwendung von mehr als einem topischen ophthalmischen Arzneimittel
- Anwendung der verschiedenen Arzneimittel mit einem Abstand von mind. 5 Minuten
- Anwendung von Augensalben zuletzt
Stillzeithinweise
Moxifloxacin - okulär
- obwohl nach Anwendung am Auge nur mit einer geringen systemischen Exposition der stillenden Mutter zu rechnen ist, sollte Moxifloxacin in der Stillzeit nur mit Vorsicht angewendet werden
- ggf. abweichende Informationen (siehe jeweilge Herstellerinformation)
- nicht bekannt, ob Moxifloxacin oder Metabolite beim Menschen in die Muttermilch übergeht
- bei therapeutischen Dosen des Arzneimittels sind jedoch keine Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten
- tierexperimentelle Studien:
- Moxifloxacin geht nach oraler Gabe (in geringen Mengen) in die Muttermilch über
- bei heranwachsenden Tieren Schäden an Knorpel gewichsttragender Gelenke
Schwangerschaftshinweise
Moxifloxacin - okulär
- sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen das potenzielle Risiko für den Fötus überwiegt
- ggf. abweichende Informationen (siehe jeweilge Herstellerinformation)
- keine hinreichenden klinischen Daten über exponierte Schwangere
- keine Auswirkungen auf die Schwangerschaft zu erwarten, da die systemische Exposition gegenüber Moxifloxacin vernachlässigbar ist
- tierexperimentelle Studien: Reproduktionstoxizität nach systemischer Gabe
- Chinolone: Schädigungen im Knorpel der großen Gelenke bei nicht ausgewachsenen Tieren
- Moxifloxacin: Gelenkstoxizität bei juvenilen Hunden ab einer oralen Dosis von 30 mg / kg KG / Tag
- Fertilität
- keine Studien vorliegend, welche die Auswirkungen einer okulären Gabe von Moxifloxacin auf die Fertilität evaluieren
Warnhinweise
Moxifloxacin - okulär
- Hinweis:
- offiziellen Richtlinien zum sachgemäßen Gebrauch von Antibiotika sind zu beachten
- systemisch angewendete Chinolone
- mit ernsthaften und gelegentlich tödlich verlaufenden Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) bei Patienten in Zusammenhang gebracht, die schon nach einer einzigen Anwendung auftraten
- manche Reaktionen waren begleitet von einem kardiovaskulären Kollaps, Ohnmacht, Angioödem (unter anderem Ödeme an Larynx, Pharynx und Gesicht), Obstruktion der Luftwege, Dyspnoe, Urtikaria und Juckreiz
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Therapieabbruch wenn allergische Reaktionen bei Anwendung auftreten
- ernsthafte akute Überempfindlichkeitsreaktionen auf Moxifloxacin erfordern sofortige Notfallmaßnahmen
- wenn klinisch erforderlich, sollte Sauerstoff verabreicht und die Luftwege freigehalten werden
- erhöhtes Wachstum nichtempfindlicher Organismen
- längere Anwendung kann ein erhöhtes Wachstum nichtempfindlicher Organismen einschließlich Pilzen zur Folge haben
- wenn Sekundärinfektion auftritt, Arzneimittel absetzen und alternative Therapie einleiten
- systemische Fluorochinolontherapie, einschließlich Moxifloxacin
- Auftreten von Entzündungen und Rupturen der Sehnen, besonders bei älteren Patienten und gleichzeitiger Corticosteroidtherapie
- nach ophthalmischer Anwendung von Moxifloxacin sind die Plasmakonzentrationen von Moxifloxacin viel geringer als nach der oralen Gabe einer therapeutischen Dosis
- trotzdem sollte das Arzneimittel mit Vorsicht angewendet werden
- Behandlungsabbruch bei ersten Anzeichen einer Sehnenentzündung erforderlich
- Kontaktlinsen
- Patienten anweisen, keine Kontaktlinsen zu tragen, wenn Anzeichen und Symptome einer bakteriellen Infektion erkennbar sind
- Behandlung von Konjunktivitis bei Neugeborenen
- nur sehr begrenzte Daten vorliegend, um die Wirksamkeit und Sicherheit festzustellen
- Anwendung dieses Arzneimittels zur Behandlung von Konjunktivitis bei Neugeborenen nicht empfohlen
- Prophylaxe oder empirische Behandlung von Gonokokken-Konjunktivitis, einschließlich Gonokokken Ophthalmie neonatorum
- sollte wegen der Prävalenz von Fluorchinolon-resistenten Neisseria gonorrhoeae nicht prophylaktisch oder therapeutisch angewendet werden
- Patienten mit Augeninfektionen, die durch Neisseria gonorrhoeae verursacht wurden, sollten eine angemessene systemische Behandlung erhalten
- Behandlung von Chlamydia trachomatis
- sollte bei Patienten unter 2 Jahre nicht angwendet werden, da keine Untersuchungen vorliegend
- Patienten, die älter als 2 Jahre sind und an Augeninfektionen leiden, die durch Chlamydia trachomatis verursacht werden, sollten eine angemessene systemische Behandlung erhalten
- Ophthalmia neonatorum
- Neugeborene mit Ophthalmia neonatorum sollten eine geeignete Behandlung für ihren Zustand erhalten, z.B. systemische Behandlung bei Chlamydia trachomatis oder Neisseria gonorrhoeae