Mucoangin Minze 20mg Lutschtabletten
A. Nattermann & Cie GmbH
Wirkstoff: Ambroxol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 18 ST | 11,66 € |
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Indikation
- Schmerzlinderung bei akuten Halsschmerzen
Dosierung
- Schmerzlinderung bei akuten Halsschmerzen
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
- bis 6 Lutschtabletten / Tag (120 mg Ambroxolhydrochlorid)
- Kinder (< 12 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen
- Behandlungsdauer
- max. 3 Tage
- bei Fortbestehen der Symptome bzw. bei hohem Fieber Arzt konsultieren
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Einnahme nur auf ärztliche Anweisung
- schwere Niereninsuffizienz
- Akkumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol möglich
- eingeschränkte Leberfunktion
- schwere Leberkrankheit
- Einnahme nur auf ärztliche Anweisung (hepatische Metabolisierung und anschließende renale Elimination von Ambroxol)
- schwere Leberkrankheit
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich
- anaphylaktischem Schock
- Angioödem
- Juckreiz
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschlag
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom/toxisch epidermaleNekrolyse und akute generalisierte exanthematische Pustulose)
- wie generell bei Allergien beobachtet, kann die Schwere der allergischen Reaktion bei wiederholter Exposition gegenüber derselben Substanz zunehmen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Geschmacksstörungen (z. B. Veränderung der Geschmackswahrnehmung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Taubheitsgefühl in Mund und Rachen
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Durchfall
- Oberbauchschmerzen
- Dyspepsie
- trockener Mund
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erbrechen
- trockener Hals
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- zur Anwendung im Mund- und Rachenraum
- Lutschtabletten zum Lutschen
- lokalanästhetische Eigenschaften von Ambroxol können zu einer Veränderung der Geschmackwahrnehmung beitragen
Stillzeithinweise
- Ambroxolhydrochlorid tritt in die Muttermilch über
- auch wenn keine unerwünschten Wirkungen auf das gestillte Kind zu erwarten sind, wird die Anwendung für stillende Mütter nicht empfohlen
Schwangerschaftshinweise
- Ambroxolhydrochlorid passiert die Plazentaschranke
- Tierversuche zeigen keinen Hinweis auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen im Hinblick auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung sowie im Hinblick auf die peri- oder postnatale Entwicklung
- umfangreiche klinische Erfahrungen nach der 28. Schwangerschaftswoche haben keinen Hinweis auf schädliche Auswirkungen auf den Fötus ergeben
- dennoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Einsatz von Medikamenten während der Schwangerschaft beachten
- besonders für das erste Schwangerschaftsdrittel wird die Anwendung nicht empfohlen
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
Warnhinweise
- Berichte über schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)/toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- im Falle von Symptomen oder Anzeichen eines progredienten Hautauschlages (manchmal verbunden mit Blasenbildung oder Schleimhautläsionen)
- Anwendung von Ambroxolhydrochlorid unverzüglich beenden und ärztlichen Rat einholen
- im Falle von Symptomen oder Anzeichen eines progredienten Hautauschlages (manchmal verbunden mit Blasenbildung oder Schleimhautläsionen)
- Atemnot kann im Zusammenhang mit einer zugrunde liegenden Erkrankung, wie z. B. bei einer Schwellung des Rachens, beobachtet werden
- auch örtliche allergische Reaktionen können eine Atemnot verursachen
- die lokalanästhetischen Eigenschaften von Ambroxol können zu einer Veränderung der Geschmackswahrnehmung beitragen
- das Arzneimittel ist für die Behandlung von Aphthen in der Mundhöhle nicht zugelassen (in einem solchen Fall sollte ärztlicher Rat eingeholt werden)
- beeinträchtigte Nierenfunktion oder schwere Leberkrankheit
- Anwendung nur nach ärztlicher Anweisung
- wie für jedes Arzneimittel mit hepatischer Metabolisierung und anschließender renaler Elimination kann bei Vorliegen einer schweren Niereninsuffizienz eine Akkumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol erwartet werden
- Kinder und Jugendliche < 12 Jahre: keine Anwendung
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- keine Hinweise für eine Beeinflussung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- entsprechende Studien sind nicht durchgeführt worden