Mucoangin Minze 20mg Lutschtabletten

A. Nattermann & Cie GmbH Wirkstoff: Ambroxol →

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Fachinformationen

Indikation

  • Schmerzlinderung bei akuten Halsschmerzen

Dosierung

  • Schmerzlinderung bei akuten Halsschmerzen
    • Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
      • bis 6 Lutschtabletten / Tag (120 mg Ambroxolhydrochlorid)
    • Kinder (< 12 Jahre)
      • Anwendung nicht empfohlen
    • Behandlungsdauer
      • max. 3 Tage
      • bei Fortbestehen der Symptome bzw. bei hohem Fieber Arzt konsultieren
    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • Einnahme nur auf ärztliche Anweisung
      • schwere Niereninsuffizienz
        • Akkumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol möglich
    • eingeschränkte Leberfunktion
      • schwere Leberkrankheit
        • Einnahme nur auf ärztliche Anweisung (hepatische Metabolisierung und anschließende renale Elimination von Ambroxol)

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile

Nebenwirkungen

  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Überempfindlichkeitsreaktionen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • anaphylaktische Reaktionen einschließlich
        • anaphylaktischem Schock
        • Angioödem
        • Juckreiz
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Hautausschlag
      • Urtikaria
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom/toxisch epidermaleNekrolyse und akute generalisierte exanthematische Pustulose)
      • wie generell bei Allergien beobachtet, kann die Schwere der allergischen Reaktion bei wiederholter Exposition gegenüber derselben Substanz zunehmen
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Geschmacksstörungen (z. B. Veränderung der Geschmackswahrnehmung)
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Taubheitsgefühl in Mund und Rachen
      • Übelkeit
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Durchfall
      • Oberbauchschmerzen
      • Dyspepsie
      • trockener Mund
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Erbrechen
      • trockener Hals

Anwendungshinweise

  • zur Anwendung im Mund- und Rachenraum
  • Lutschtabletten zum Lutschen
  • lokalanästhetische Eigenschaften von Ambroxol können zu einer Veränderung der Geschmackwahrnehmung beitragen

Stillzeithinweise

  • Ambroxolhydrochlorid tritt in die Muttermilch über
  • auch wenn keine unerwünschten Wirkungen auf das gestillte Kind zu erwarten sind, wird die Anwendung für stillende Mütter nicht empfohlen

Schwangerschaftshinweise

  • Ambroxolhydrochlorid passiert die Plazentaschranke
  • Tierversuche zeigen keinen Hinweis auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen im Hinblick auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung sowie im Hinblick auf die peri- oder postnatale Entwicklung
  • umfangreiche klinische Erfahrungen nach der 28. Schwangerschaftswoche haben keinen Hinweis auf schädliche Auswirkungen auf den Fötus ergeben
  • dennoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Einsatz von Medikamenten während der Schwangerschaft beachten
  • besonders für das erste Schwangerschaftsdrittel wird die Anwendung nicht empfohlen
  • Fertilität
    • tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit

Warnhinweise

  • Berichte über schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)/toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
    • im Falle von Symptomen oder Anzeichen eines progredienten Hautauschlages (manchmal verbunden mit Blasenbildung oder Schleimhautläsionen)
      • Anwendung von Ambroxolhydrochlorid unverzüglich beenden und ärztlichen Rat einholen
  • Atemnot kann im Zusammenhang mit einer zugrunde liegenden Erkrankung, wie z. B. bei einer Schwellung des Rachens, beobachtet werden
  • auch örtliche allergische Reaktionen können eine Atemnot verursachen
  • die lokalanästhetischen Eigenschaften von Ambroxol können zu einer Veränderung der Geschmackswahrnehmung beitragen
  • das Arzneimittel ist für die Behandlung von Aphthen in der Mundhöhle nicht zugelassen (in einem solchen Fall sollte ärztlicher Rat eingeholt werden)
  • beeinträchtigte Nierenfunktion oder schwere Leberkrankheit
    • Anwendung nur nach ärztlicher Anweisung
    • wie für jedes Arzneimittel mit hepatischer Metabolisierung und anschließender renaler Elimination kann bei Vorliegen einer schweren Niereninsuffizienz eine Akkumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol erwartet werden
  • Kinder und Jugendliche < 12 Jahre: keine Anwendung
  • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • keine Hinweise für eine Beeinflussung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • entsprechende Studien sind nicht durchgeführt worden