NAC-ratiopharm akut 600mg Hustenlöser
ratiopharm GmbH
Wirkstoff: Acetylcystein →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 12,72 € |
| – | 10 ST | 7,59 € |
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Indikation
- Zur Verflüssigung des Schleims und Erleichterung des Abhustens bei erkältungsbedingter Bronchitis
Dosierung
- zur Verflüssigung des Schleims und Erleichterung des Abhustens bei erkältungsbedingter Bronchitis
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 14 Jahre)
- 1 Brausetablette 1mal / Tag oder 1/2 Brausetablette 2mal / Tag (600 mg Acetylcystein / Tag)
- Behandlungsdauer
- Einnahme ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 - 5 Tage
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 14 Jahre)
Kontraindikationen
Acetylcystein - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Acetylcystein
- Kinder (< 2 Jahre)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Acetylcystein - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- z.B. Juckreiz, Urtikaria, Exanthem, Rash, Tachykardie, Blutdrucksenkung, Bronchospastik, Angioödem
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktischer Schock
- anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hämorrhagie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dyspnoe
- Bronchospasmus
- überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stomatitis
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Sodbrennen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dyspepsie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut- und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Rash
- Angioödem
- Juckreiz
- Exanthem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom
- in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet
- in den meisten dieser berichteten Fälle wurde mind. ein weiterer Arzneistoff gleichzeitig eingenommen, durch den möglicherweise die beschriebenen mukokutanen Wirkungen verstärkt werden könnten
- schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gesichtsödeme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abnahme der Thrombozytenaggregation (klinische Signifikanz bisher unklar)
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme der Brausetabletten nach den Mahlzeiten, in 1 Glas Wasser aufgelöst
- mind. 2 Stunden Abstand zur oralen Einnahme von Antibiotika (Tetracyclin, Aminoglycoside, Penicilline; gilt nicht für Cefixim und Loracarbef)
Stillzeithinweise
Acetylcystein - peroral
- Anwendung währen der Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung
- keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein oder seinen Metaboliten in die Muttermilch vorliegend
- Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Acetylcystein - peroral
- Anwendung in der Schwangerschaft sollte möglichst vermieden werden und nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
- keine ausreichenden klinischen Daten über exponierte Schwangere vorliegend
- tierexperimentelle Studien zur Reproduktionstoxikologie lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
- Fertilität
- keine Daten zum Einfluss von Acetylcystein auf die menschliche Fertilität vorliegend
- in tierexperimentellen Studien zeigten sich für therapierelevante Dosen von Acetycystein keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität
Warnhinweise
Acetylcystein - peroral
- Flüssigkeitszufuhr
- schleimlösende Wirkung von Acetylcystein wird durch Flüssigkeitszufuhr verbessert
- Patienten mit Leber- oder Nierenversagen
- Acetylcystein sollte nicht angewendet werden, um eine weitere Zufuhr von stickstoffhaltigen Substanzen zu vermeiden
- schwere Hautreaktionen
- sehr selten Auftreten von schweren Hautreaktionen wie z.B. Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein beobachtet
- bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen
- Anwendung von Acetylcystein beenden
- ärztlichen Rat einholen
- Patienten mit Asthma bronchiale
- müssen während der Therapie engmaschig überwacht werden
- wenn ein Bronchospasmus auftritt, Einnahme von Acetylcystein sofort beenden und eine angemessene Behandlung muss eingeleitet werden
- Patienten mit Ulkusanamnese
- Vorsicht bei der Anwendung bei Patienten mit Ulkusanamnese, insbesondere wenn zusätzlich weitere Arzneimittel eingenommen werden, die für die Reizung der Schleimhäute des Gastrointestinaltrakts bekannt sind
- Patienten mit Histaminintoleranz
- Vorsicht bei der Anwendung
- längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da Acetylcystein den Histaminstoffwechsel mäßig beeinflussen und zu Intoleranzerscheinungen (z.B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann
- Abhusten des Bronchialsekrets
- Anwendung von Acetylcystein, insbesondere zu Beginn der Behandlung, kann zu einer Verflüssigung und damit zu einer Volumensteigerung des Bronchialsekrets führen
- ist der Patient nicht in der Lage, dieses ausreichend abzuhusten, sollten geeignete Maßnahmen (z.B. posturale Drainage und Absaugen) durchgeführt werden
- Kinder und Jugendliche
- Mukolytika können bei Kindern unter 2 Jahren aufgrund ihrer Atemwegsbeschaffenheit und der begrenzten Fähigkeit des Abhustens von Schleim zu einer Blockierung der Atemwege führen
- daher dürfen Mukolytika bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden