NATRIUMGLYCEROPHOSPHAT

Fresenius Kabi Deutschland GmbH Wirkstoff: Natrium/Phosphat →

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N3 20X10 ML 67,48 €
N3 20X20 ML 127,95 €

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Fachinformationen

Indikation

Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Erwachsene

  • Phosphatsubstitution im Rahmen einer parenteralen Ernährung
  • schwere Hypophosphatämien

Dosierung

Basiseinheit: 1ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 306,1mg wasserhaltiges Natriumglycerophosphat (Ph.Eur.) mit ca. 5 H2O, entsprechend 2 mmol/ml Na+ und 1 mmol/ml Phosphat- -

  • Phosphatsubstitution im Rahmen einer parenteralen Ernährung; schwere Hypophosphatämien
    • nach Korrekturbedarf und unter Berücksichtigung des Ionogramms
    • Grundbedarf im Rahmen einer parenteralen Ernährung
      • Erwachsene
        • 0,2 - 0,5 mmol / kg KG (Körpergewicht) / Tag
          • entsprechend 15 - 35 ml täglich bei 70 kg KG
      • Kinder
        • altersabhängig
        • beträgt ca. 0,5 - 1mmol / kg KG / Tag
        • Bedarf von Frühgeborenen kann höher sein
    • Therapie der schweren Hypophosphatämie
      • Dosierung nach der Plasmaphosphatkonzentration
      • u.U. höhere als die oben angegebenen Dosierungen erforderlich
    • maximale Infusionsgeschwindigkeit: 20 mmol Phosphat / Stunde
    • Behandlungsdauer
      • solange eine Phosphatsubstitution erforderlich ist

Dosisanpassung

  • Niereninsuffizienz
    • kontraindiziert

Kontraindikationen

Dinatrium-1-glycerinphosphat - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Natriumglycerophosphat
  • Hyperphosphatämie
  • Hypernatriämie
  • Niereninsuffizienz
  • Hypocalcämie

Nebenwirkungen

Dinatrium-1-glycerinphosphat - invasiv
  • bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine Nebenwirkungen bekannt

Anwendungshinweise

  • zur i.v. Anwendung
    • paravenöse Zufuhr kann zu Verhärtungen und Kalkablagerungen im subkutanen Gewebe führen
  • darf nicht unverdünnt angewendet werden
    • nach Zusatz zu einer kompatiblen Infusionslösung (z.B. isotonischen Natriumchloridlösung oder Glucoselösung 5%) intravenös anwenden
    • Zusatz erfolgt unter sterilen Kautelen unmittelbar vor Infusionsbeginn
    • Infusion sollte 6 - 8 Stunden nach Mischung beendet sein
    • nach einem Anwendungsgang nicht verbrauchte Infusionslösung ist zu verwerfen
  • nicht verwenden, wenn das Behältnis beschädigt ist
  • Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung muss klar und farblos sein, es dürfen keine Partikel sichtbar sein

Inkompatibilitäten

  • Vorsicht insbesondere bei Gegenwart zweiwertiger Kationen (z.B. Calcium) geboten

Stillzeithinweise

Dinatrium-1-glycerinphosphat - invasiv
  • keine Angabe

Schwangerschaftshinweise

Dinatrium-1-glycerinphosphat - invasiv
  • keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Natriumglycerophosphat bei Schwangeren
  • es werden keine unerwünschten Wirkungen erwartet
  • tierexperimentelle Studien
    • keine ausreichenden Erkenntnisse in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität

Warnhinweise

Dinatrium-1-glycerinphosphat - invasiv
  • Natriumglycerophosphat darf nicht unverdünnt angewendet werden
  • auf streng intravenöse Anwendung achten
    • paravenöse Zufuhr kann zu Verhärtungen und Kalkablagerungen im subkutanen Gewebe führen
  • bei der Bilanzierung der Elektrolyte Natriumgehalt berücksichtigen
    • pro 1 mmol Phosphat werden 2 mmol Natrium zugeführt
  • Überwachung der Phosphattherapie
    • regelmäßige und engmaschige Kontrollen des Serumphosphatspiegels
    • Phosphatmenge im 24-Stunden-Sammelurin bestimmen
    • außerdem erforderliche, regelmäßige Kontrollen:
      • des Serumionogramms
      • des Säuren-Basen-Haushaltes
    • bei Gabe hoher Dosen Phosphat: Calciumspiegel regelmäßig kontrollieren
      • ggf. Calcium auf einem getrennten Applikationsweg substituieren