Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 100 ST | 28,33 € |
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Indikation
- essentielle Hypertonie
- stabile leichte und mittelschwere chronische Herzinsuffizienz zusätzlich zur Standardtherapie bei älteren Patienten >/= 70 Jahre
Dosierung
- essentielle Hypertonie
- Erwachsene
- 1 Tablette (5 mg Nebivolol) / Tag
- blutdrucksenkender Effekt nach 1 - 2 Wochen Behandlung deutlich, gelegentlich optimale Wirkung erst nach 4 Wochen
- Kombination mit anderen Antihypertensiva
- Anwendung allein oder in Kombination mit anderen Antihypertensiva möglich
- zusätzlicher antihypertensiver Effekt bisher nur bei Kombination mit 12,5 - 25 mg Hydrochlorothiazid beobachtet
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Anwendung nicht empfohlen (keine Daten)
- ältere Patienten (> 65 Jahre)
- initial: 1/2 Tablette (2,5 mg Nebivolol) / Tag
- Dosissteigerung, falls erforderlich, auf 1 Tablette (5 mg Nebivolol) / Tag
- > 75 Jahre
- Anwendung mit Vorsicht und unter engmaschiger Überwachung (eingeschränkte Erfahrungen vorliegend)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- initial: 1/2 Tablette (2,5 mg Nebivolol) / Tag
- Dosissteigerung, falls erforderlich, auf 1 Tablette (5 mg Nebivolol) / Tag
- eingeschränkte Leberfunktion (Leberfunktionsstörungen/ Leberinsuffizienz)
- Anwendung kontraindiziert
- Erwachsene
- chronische Herzinsuffizienz
- allgemein
- initiale Dosistitration bis zum Erreichen der individuellen Erhaltungsdosis
- Patient sollte stabile chronische Herzinsuffizienz, ohne akute Dekompensation der Herzinsuffizienz während der letzten 6 Woche aufweisen
- Patienten, die kardiovaskuläre Arzneimitteltherapie, einschl. Diuretika und/oder Digoxin und/oder ACE-Hemmer und/oderAngiotensin-II-Antagonisten, erhalten
- Dosierung muss vor Behandlungsbeginn für 2 Wochen stabil eingestellt sein
- Erwachsene
- initial: 1/4 Tablette (1,25 mg Nebivolol) 1mal / Tag
- anschließende schrittweise Dosiserhöhung, falls erforderlich, auf 1/2 Tablette (2,5 mg Nebivolol) 1mal / Tag, dann auf 1 Tablette (5 mg Nebivolol) 1mal / Tag und dann auf 2 Tabletten (10 mg Nebivolol) 1mal / Tag in 1 - 2wöchigen Abständen
- max. Tagesdosis: 2 Tabletten (10 mg Nebivolol)
- bei Auftreten von Nebenwirkungen ggf. Dosisreduktion erforderlich
- Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung sollte ärztlich für min. 2 Stunden überwacht werden um sicherzustellen, dass klin. Zustand stabil bleibt
- Verschlechterung oder Unverträglichkeit während der Titrationsphase
- Dosisreduktion oder ggf. absetzen empfohlen
- Behandlungsdauer
- Langzeitbehandlung
- Behandlung nicht abrupt beenden (vorübergehende Verschlechterung der Herzinsuffizienz möglich)
- ausschleichend Absetzen durch Halbierung der Dosis 1mal / Woche
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Anwendung nicht empfohlen (keine Studien durchgeführt)
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung notwendig (individuelle Dosistitration bis zur max. tolerierten Dosis)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leichte bis mittelschwere Niereninsuffizienz
- keine Dosisanpassung notwendig (individuelle Dosistitration bis zur max. tolerierten Dosis)
- schwere Niereninsuffizienz (Serumkreatinin >/= 250 µmol / l)
- Anwendung nicht empfohlen (keine Erfahrungen vorliegend)
- leichte bis mittelschwere Niereninsuffizienz
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung kontraindiziert (nur eingeschränkte Daten vorliegend)
- allgemein
Kontraindikationen
Nebivolol - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Nebivolol
- Leberinsuffizienz oder Einschränkung der Leberfunktion
- akute Herzinsuffizienz
- kardiogener Schock
- Episoden von Dekompensation der Herzinsuffizienz, die eine i v. Therapie mit inotropen Wirkstoffen erfordern
- Sick-Sinus-Syndrom, einschließlich sinuatrialem Block
- AV-Block 2. und 3. Grades (ohne Herzschrittmacher)
- Bronchospasmus und Bronchialasthma in der Anamnese
- unbehandeltes Phäochromozytom
- metabolische Acidose
- Bradykardie (Herzfrequenz < 60 Schläge / Min vor Therapiebeginn)
- Hypotonie (systolischer Blutdruck < 90 mmHg)
- schwere periphere Durchblutungsstörungen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Nebivolol - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alpträume
- Depression
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Parästhesie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Synkope
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sehstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bradykardie
- Herzinsuffizienz
- verlängerte AV-Überleitungszeit / AV-Block
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- (Verstärkung einer) Claudicatio intermittens
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchospasmus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- Übelkeit
- Diarrhöe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspepsie
- Flatulenz
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Juckreiz
- erythematöser Ausschlag
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Verschlechterung einer Psoriasis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Impotenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Ödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hinweis
- folgende Nebenwirkungen bei einigen Beta-Rezeptorenblockern berichtet:
- Halluzinationen
- Psychosen
- Verwirrtheitszustände
- kalte/zyanotische Extremitäten
- Raynaud-Syndrom
- trockene Augen
- oculomucocutane Toxizität vom Practolol-Typ
- folgende Nebenwirkungen bei einigen Beta-Rezeptorenblockern berichtet:
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten zu den Mahlzeiten
- Hypertonie
- Einnahme bevorzugt immer zur selben Tageszeit
Stillzeithinweise
Nebivolol - peroral
- das Stillen wird während der Nebivolol-Behandlung nicht empfohlen
- die meisten Betablocker, insbesondere lipophile Verbindungen wie Nebivolol und seine aktiven Metaboliten, gehen in die Muttermilch über, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß
- Übergang in die Muttermilch bei Tieren
- nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel in die menschliche Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Nebivolol - peroral
- falls Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern notwendig ist, sind Beta1-selektive Rezeptorenblocker zu bevorzugen
- Nebivolol sollte während der Schwangerschaft nur dann angewendet werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist
- falls Behandlung mit Nebivolol für notwendig erachtet wird, müssen der utero-plazentale Blutfluss und das fetale Wachstum überwacht werden
- werden schädliche Wirkungen auf die Schwangerschaft oder den Fetus festgestellt, ist eine alternative Behandlung zu erwägen
- das Neugeborene muss engmaschig überwacht werden
- Symptome von Hypoglykämie und Bradykardie sind meist innerhalb der ersten 3 Tage zu erwarten
- Nebivolol hat pharmakologische Wirkungen, die in der Schwangerschaft und/oder für den Fetus bzw. das Neugeborene schädlich sein können
- allgemein vermindern Beta-Rezeptorenblocker die Durchblutung der Plazenta, was mit Wachstumsverzögerung, intrauterinem Fruchttod, Spontanabort oder Frühgeburt in Verbindung gebracht wurde
- unerwünschte Wirkungen (z.B. Hypoglykämie und Bradykardie) beim Fetus und Neugeborenen möglich
Warnhinweise
Nebivolol - peroral
- Hinweise zur Indikation Chronische Herzinsuffizienz
- der behandelnde Arzt sollte über Erfahrungen in der Therapie der chronischen Herzinsuffizienz verfügen
- Patienten sollten eine stabile chronische Herzinsuffizienz aufweisen, ohne akute Dekompensation der Herzinsuffizienz während der letzten 6 Wochen
- bei Patienten, die eine kardiovaskuläre Arzneimitteltherapie, einschließlich Diuretika und/oder Digoxin und/oder ACE-Hemmer und/oder Angiotensin-II-Antagonisten, erhalten
- muss die Dosierung dieser Arzneimittel während der letzten 2 Wochen stabil eingestellt sein, bevor die Behandlung mit Nebivolol begonnen wird
- Behandlungsbeginn und jede Dosiserhöhung sollte unter Überwachung eines erfahrenen Arztes für mind. 2 Stunden erfolgen, um sicherzustellen, dass der klinische Zustand stabil bleibt (insbesondere hinsichtlich Blutdruck, Herzfrequenz, Erregungsleitungsstörungen sowie Anzeichen einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz)
- folgende Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen gelten allgemein für Beta-Rezeptorenblocker
- Anästhesie
- Fortsetzung der Beta-Blockade reduziert das Risiko von Arrhythmien bei der Anästhesieeinleitung und Intubation
- wird die Beta-Blockade zur Vorbereitung auf eine Operation unterbrochen, sollte der Beta-Rezeptorenblocker mindestens 24 Stunden zuvor abgesetzt werden
- Vorsicht bei bestimmten Anästhetika, die eine myokardiale Dämpfung verursachen
- Patient kann durch die intravenöse Verabreichung von Atropin gegen vagale Reaktionen geschützt werden
- Fortsetzung der Beta-Blockade reduziert das Risiko von Arrhythmien bei der Anästhesieeinleitung und Intubation
- Herz und Gefäße
- im Allgemeinen sollen Beta-Rezeptorenblocker bei Patienten mit unbehandelter Herzinsuffizienz solange nicht eingesetzt werden, bis deren Zustand stabilisiert ist
- bei Patienten mit ischämischer Herzkrankheit sollte die Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern allmählich über 1 - 2 Wochen ausgeschlichen werden
- eventuell erforderliche Ersatztherapie sollte gleichzeitig begonnen werden, um eine Verschlechterung einer Angina pectoris zu verhindern
- Beta-Rezeptorenblocker können Bradykardie induzieren
- wenn die Ruhepulsfrequenz unter 50 - 55 Schläge / Min. fällt und/oder der Patient Symptome aufweist, die eine Bradykardie vermuten lassen, sollte Dosis reduziert werden
- Anwendung mit Vorsicht
- bei Patienten mit peripheren Durchblutungsstörungen (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens), da eine Verschlechterung dieser Erkrankungen auftreten kann
- bei Patienten mit einem AV-Block 1. Grades wegen der negativen Wirkung von Betablockern auf die Überleitungszeit
- bei Patienten mit Prinzmetal-Angina, wegen der unbehinderten Alpha-Rezeptor-vermittelten Vasokonstriktion der Konorararterien:
- Beta-Rezeptorenblocker können die Zahl und Dauer von Angina-pectoris-Anfällen erhöhen
- Kombination von Nebivolol mit Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp, mit Antiarrhythmika der Klasse I und mit zentral wirkenden Antihypertonika im Allgemeinen nicht empfohlen
- Stoffwechsel- und endokrines System
- Diabetes
- Nebivolol hat keinen Einfluss auf die Blutzuckerspiegel von Diabetikern
- dennoch Vorsicht bei Diabetikern, da Nebivolol bestimmte Symptome einer Hypoglykämie kaschieren kann (Tachykardie, Palpitationen)
- Hyperthyreose
- Beta-Blocker können tachykarde Symptome bei Hyperthyreose kaschieren
- plötzliches Absetzen kann die Symptome intensivieren
- Atemwege
- bei Patienten mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen sollten Beta-Rezeptorenblocker mit Vorsicht angewendet werden, da die Atemwegskonstriktion verstärkt werden kann
- Psoriasis
- Patienten mit Psoriasis in der Anamnese sollten Beta-Rezeptorenblocker nur nach sorgfältiger Abwägung nehmen
- allergische Reaktionen
- Beta-Rezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere von anaphylaktischen Reaktionen erhöhen
- Einleitung einer Behandlung einer chronischen Herzinsuffizienz mit Nebivolol erfordert eine regelmäßige Überwachung
- Behandlung sollte nicht abrupt abgesetzt werden, es sei denn, es besteht zwingende Indikation dafür
- Doping
- Anwendung von Nebivolol kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Nebivolol als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
- Diabetes
- Anästhesie