NEISVAC C Injektionssuspension
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 39,65 € |
| N2 | 10X0.5 ML | 310,97 € |
| N3 | 20X0.5 ML | 595,94 € |
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Indikation
- Aktive Immunisierung von Kindern ab dem Alter von 2 Monaten, Jugendlichen und Erwachsenen zur Prävention invasiver Erkrankungen, die durch Neisseria meningitidis der Serogruppe C verursacht werden
- Hinweis:
- hinsichtlich der Anwendung wird auf die aktuellen deutschen Impfempfehlungen hingewiesen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Dosis (0,5ml) enthält Neisseria meningitidis Gruppe C (Stamm C11) Polysaccharid (de-O-acetyliert) 10 µg, gebunden an Tetanustoxoid 10 - 20 µg; adsorbiert an hydratisiertes Aluminiumhydroxid 0,5 mg
- Aktive Immunisierung zur Prävention invasiver Erkrankungen, die durch Neisseria meningitidis der Serogruppe C verursacht werden
- Grundimmunisierung
- Säuglinge 2 - 4 Monaten
- zwei Dosen zu je 0,5 ml i.m. im Abstand von mind. 2 Monaten
- Säuglinge >/= 4 Monate, ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- 0,5 ml i.m. als Einzeldosis
- Säuglinge < 2 Monaten
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- Säuglinge 2 - 4 Monaten
- Auffrischungsimpfung
- nach abgeschlossener Grundimmunisierung in einem Alter 2 - 12 Monate
- 0,5 mg i.m. im Alter von etwa 12 - 13 Monaten
- aber nicht früher als 6 Monate nach der letzten Impfung
- Personen, die im Alter von 12 Monaten oder älter immunisiert wurden
- Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen noch nicht nachgewiesen
- nach abgeschlossener Grundimmunisierung in einem Alter 2 - 12 Monate
- Grundimmunisierung
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Impfstoffes, einschliesslich Tetanustoxoid
Nebenwirkungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- verminderter Appetit
- Schreien, Benommenheit/ Schläfrigkeit
- Erbrechen
- Gereiztheit, Müdigkeit*, Fieber, Reaktionen an der Injektionsstelle einschließlich Berührungsempfindlichkeit/ Schmerzen, Schwellung und Erythem
- Kinder (3,5 - < 18 Jahre)
- Kopfschmerzen
- Reaktionen an der Injektionsstelle einschließlich Berührungsempfindlichkeit/ Schmerzen, Schwellung und Erythem
- Erwachsene (18 - < 65 Jahre)
- Kopfschmerzen
- Reaktionen an der Injektionsstelle einschließlich Berührungsempfindlichkeit/ Schmerzen, Schwellung und Erythem
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- Pharyngitis/ Rhinitis
- Unruhe/ Ruhelosigkeit, Schlafstörungen (schlechter Schlaf)
- Husten
- Durchfall
- Ausschlag, Hyperhidrosis
- Kinder (3,5 - < 18 Jahre)
- Pharyngitis/ Rhinitis
- Schwindel, Benommenheit/ Schläfrigkeit
- Husten
- Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall
- Juckreiz, Ecchymosen, Dermatitis
- Schmerzen in den Extremitäten
- Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit
- Erwachsene (18 - < 65 Jahre)
- Erbrechen
- Myalgie
- Allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- Flush
- Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen
- Erythem
- Schmerzen in den Extremitäten
- Periphere Ödeme, allgemeines Krankheitsgefühl, Schüttelfrost
- Kinder (3,5 - < 18 Jahre)
- Lymphadenopathie
- Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Bronchospasmus)
- Verminderter Appetit
- Unruhe/ Ruhelosigkeit
- Sensorische Abnormalitäten (z. B. Parästhesie, Brennen, Hypästhesie), Synkopen, Schreien, Krämpfe
- Lidödeme
- Flush
- Verstopfung der Nase
- Hyperhidrosis, Ausschlag
- Steifigkeit von Muskeln und Gelenken (einschließlich Nackensteifigkeit, Gelenksversteifungen), Nackenschmerzen, Myalgie, Arthralgie, Rückenschmerzen
- Gereiztheit, Asthenie, periphere Ödeme, Schüttelfrost
- Erwachsene (18 - < 65 Jahre)
- Lymphadenopathie
- Grippeähnliche Erkrankung
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- Überempfindlichkeitsreaktion (einschließlich Bronchospasmus)
- Lidödeme
- Kreislaufkollaps
- Ecchymosen
- Steifigkeit von Muskeln und Gelenken (einschließlich Nackensteifigkeit, Gelenksversteifungen)
- Kinder (3,5 - < 18 Jahre)
- Kreislaufkollaps
- Grippeähnliche Erkrankung
- Säuglinge und Kleinkinder (2 - < 18 Monate)
- Erfahrungen nach der Markteinführung
- Häufigkeiten unbekannt (können aus verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Idiopathische thrombozytopenische Purpura, Lymphadenopathie
- Erkrankungen des Immunsystems
- Anaphylaxie, Angioödem (einschließlich Gesichtsödem), Überempfindlichkeitsreaktion (einschließlich Bronchospasmus)
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Verminderter Appetit
- Psychiatrische Erkrankungen
- Schlafstörungen (einschließlich schlechter Schlaf)
- Erkrankungen des Nervensystems
- Fieberkrämpfe, Krämpfe, Meningismus, hypotonischhyporesponsive Episoden, Synkopen, Schwindel, sensorische Abnormalitäten (einschließlich Parästhesien, Brennen, Hypästhesie), Hypersomnie
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Apnoe, Dyspnoe, keuchende Atmung, Verstopfung der Nase
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Übelkeit
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Petechien, Purpura, Urtikaria, Ausschlag (einschließlich makulo-vesikulärer Ausschlag, vesikulärer Ausschlag, makulo-papillärer Ausschlag, papillärer Ausschlag, makulärer Ausschlag, Hitzeausschlag, erythematöser Ausschlag, generalisierter Ausschlag, juckender Ausschlag), Erythem
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Steife der Muskeln und Gelenke (einschließlich Nackensteifigkeit, Gelenksversteifungen), Nackenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Periphere Ödeme, Asthenie, Müdigkeit, Schüttelfrost
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Häufigkeiten unbekannt (können aus verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
Anwendungshinweise
- Injektion intramuskulär:
- bei Säuglingen bevorzugt in den Oberschenkel (M. vastus lateralis)
- bei größeren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Oberarm (M. deltoideus)
- bei Kindern zwischen 12 und 24 Monaten: sowohl Oberarm als auch Oberschenkel möglich
- nicht subkutan oder intravenös applizieren (keine Daten zur subkutanen Verabreichung)
- nicht zusammen mit anderen Impfstoffen in einer Spritze mischen
- bei gleichzeitiger Gabe mehrerer Impfstoffe sind getrennte Injektionsstellen zu wählen
Stillzeithinweise
- Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
Schwangerschaftshinweise
- keine Daten
- Tierversuche nicht aussagekräftig
- Potentielles Risiko beim Menschen unbekannt
- bei klar definiertem Expositionsrisiko dürfen Schwangere, in Anbetracht der Schwere einer Meningokokken-C-Erkrankung nicht ausgeschlossen werden
Warnhinweise
- bessere Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel:
- Bezeichnung und Chargenbezeichnung eindeutig dokumentieren
- aufgrund selten auftretender anaphylaktischer Reaktionen:
- Impfung unter Notfallbereitschaft
- Patienten nach der Impfung für angemessene Zeit ärztlich beobachten
- Impfschutz gegen Neisseria meningitidis der Serogruppe C, aber möglicherweise kein vollständiger Schutz vor Erkrankungen durch Meningokokken der Gruppe C
- kein Schutz vor anderen Serogruppen von Neisseria meningitidis oder anderen Organismen, welche Meningits oder Septikämie verursachen
- bei Auftreten von Petechien bzw. Purpura nach einer Impfung:
- sorgfältige Abklärung der Ursache
- infektiöse und nicht infektiöse Ursachen in Erwägung ziehen
- ausreichende Immunantwort kann nicht bei allen Personen gewährleistet werden
- Personen mit geschwächter Immunabwehr: Bildung schützender Antikörper kann eingeschränkt sein oder ausbleiben
- Patienten mit Störungen des Komplementsystems und Patienten mit funktioneller oder anatomischer Asplenie entwickeln vermutlich eine Immunantwort auf Meningokokken C Konjugatimpfstoffe (Ausmaß dieser Schutzwirkung unbekannt)
- Nutzen-Risiko-Abwägung einer Impfung abhängig von der Inzidenz der Infektionen mit N. meningitidis der Serogruppe C in der Bevölkerung vor Einführung eines großflächigen Impfprogramms
- kein Ersatz für routinemäßige Tetanusimpfung
- bisher keine Daten über die Eignung des Impfstoffs zur Kontrolle einer Epidemie
- Anwendung des Impfstoffes nach aktuellen deutschen Impfempfehlungen
- trotz Berichte über Meningismussymptome nach der Impfung gibt es keine Hinweise, dass Meningokokken-C-Konjugatimpfstoffe eine Meningokokken-C-Meningitis verursachen: Möglichkeit einer gleichzeitig bestehenden/auftretenden Meningitis in Betracht ziehen