NEOTRI
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 100 ST | 48,69 € |
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Indikation
- arterielle Hypertonie leichten bis mittleren Schweregrades
- Basisbehandlung bei schweren Formen der Hypertonie in Kombination mit anderen Antihypertensiva
- Ödeme jeder Art im Gewebe oder in Körperhöhlen, die durch Herz-, Nieren-, Leber- oder Venenerkrankungen bedingt sein können
Dosierung
- Dauerbehandlung des leichten bis mittelschweren Bluthochdruckes
- 1 Filmtablette (10 mg Xipamid und 30 mg Triamteren) 1mal / Tag
- Dauertherapie von Ödemen unterschiedlicher Genese
- je nach Schweregrad der Erkrankung
- 1 - 2 Filmtabletten (10 - 20 mg Xipamid und 30 - 60 mg Triamteren) 1mal / Tag oder jeden 2. Tag
- kurzfristige Dosiserhöhung, optional, bis 3 Filmtabletten (30 mg Xipamid und 90 mg Triamteren) 1mal / Tag
- Anwendungsdauer bei venösem Ödem: normalerweise nicht mehr als wenige Tage
- je nach Schweregrad der Erkrankung
Dosisanpassung
- eingeschränkte Leberfunktion
- Dosisanpassung entsprechend der Einschränkung
- eingeschränkte Herzfunktion
- Resorption von Xipamid kann deutlich eingeschränkt sein
- Kinder und Jugendliche
- keine Anwendung
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
Kontraindikationen
Triamteren, Xipamid - peroral
Xipamid plus Triamteren
- Überempfindlichkeit gegen Triamteren, Xipamid oder Sulfonamide
- Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin > 1,8 mg/dl)
- akute Glomerulonephritis
- Anurie
- schwere Leberfunktionsstörungen (Präcoma und Coma hepaticum)
- therapieresistente Hypokaliämie
- Hyperkaliämie
- Gicht
- schwere Hyponatriämie
- Hypercalcämie
- Hypovolämie
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Triamteren, Xipamid - peroral
Xipamid plus Triamteren
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Agranulozytose
- aplastische Anämie
- Vaskulitis (Beendigung der Therapie)
- bei Verdacht auf Folsäuremangel (z. B. Leberzirrhose bei chronischem Alkoholabusus)
- auf Veränderungen des Blutbildes achten, da Triamteren (als schwacher Folsäureantagonist) unter diesen Bedingungen das Entstehen einer Megaloblastose begünstigen kann
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypokaliämie, die sich äußern kann in Symptomen wie
- Übelkeit
- Erbrechen
- EKG-Veränderungen
- gesteigerte Glykosidempfindlichkeit
- Herzrhythmusstörungen
- Hypotonie der Skelettmuskulatur
- Hyperkaliämie kann ebenfalls auftreten
- Hypokaliämie, die sich äußern kann in Symptomen wie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Störungen des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalts wie
- Dehydratation
- Hyponatriämie
- Hypomagnesiämie
- hypochlorämische Alkalose
- Hyperkaliämie
- metabolische Azidose
- reversibler Anstieg stickstoffhaltiger harnpflichtiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin)
- vor allem zu Behandlungsbeginn
- Anstieg des Serumharnsäurespiegels
- Auslösung von Gichtanfällen bei prädisponierten Patienten
- Störungen des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalts wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperlipidämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypocalcämie
- ein latenter Diabetes kann zum Vorschein kommen
- bei Patienten mit Diabetes mellitus kann eine Erhöhung der Blutzuckerwerte auftreten
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Antriebsarmut
- Lethargie
- Angst
- Nervosität
- Agitiertheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Mundtrockenheit
- Durst
- Müdigkeit
- Schwitzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- geringgradige Sehstörungen
- Verstärkung einer bestehenden Myopie (Beendigung der Therapie)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzklopfen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefässerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- orthostatische Hypotonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhtes Risiko von Thrombosen und Embolien (insb. bei hoher Dosierung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Oberbauchbeschwerden
- krampfartige Schmerzen im Bauchraum
- Diarrhö
- Obstipation
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- hämorrhagische Pankreatitis (Beendigung der Therapie)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- akute Cholecystitis bei bestehender Cholelithiasis (Beendigung der Therapie)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ikterus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Hautreaktionen (Beendigung der Therapie)
- Pruritus
- Erythem
- Urtikaria
- chronische Photosensibilität
- allergische Hautreaktionen (Beendigung der Therapie)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelspasmen und -krämpfe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- akute interstitielle Nephritis
- Nephrolithiasis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arzneimittelfieber
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Einnahme unzerkaut, mit ausreichend Flüssigkeit am besten morgens nach dem Frühstück oder morgens und mittags bei 2mal täglicher Einnahme
- während der Behandlung auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
Stillzeithinweise
Triamteren, Xipamid - peroral
Xipamid plus Triamteren
- in der Stillzeit kontraindiziert
Schwangerschaftshinweise
Triamteren, Xipamid - peroral
Xipamid plus Triamteren
- in der Schwangerschaft kontraindiziert
- keine Erfahrungen mit einer Anwendung von Xipamid plus Triamteren bei Schwangeren
- in Tierstudien traten reproduktionstoxische Effekte auf
- Thiaziddiuretika
- passieren die Plazenta
- können beim ungeborenen oder neugeborenen Kind zu Elektrolytveränderungen, Hypoglykämie sowie zu einer hämolytischen Anämie und Thrombozytopenie führen
- Xipamid
- keine Untersuchungen zum diaplazentaren Übertritt
- generell sind Diuretika wie Xipamid aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkung in der Schwangerschaft kontraindiziert
- Diuretika sind unter keinen Umständen in der Behandlung schwangerschaftsbedingter, also physiologischer Ödeme einzusetzen
- fetoplazentäre Ischämie mit dem Risiko einer fetalen Wachstumsstörung möglich
Warnhinweise
Triamteren, Xipamid - peroral
Xipamid plus Triamteren
- Warnhinweise
- bei Lebererkrankungen kann es unter der Behandlung mit Thiaziddiuretika und damit verwandten Substanzen zu einer hepatischen Encephalopathie kommen
- in diesem Fall ist Xipamid plus Triamteren sofort abzusetzen
- bei chronischem Diuretika-Abusus kann ein Pseudo-Bartter-Syndrom mit der Folge von Ödemen auftreten
- diese Ödeme sind Ausdruck eines Anstiegs des Renins mit der Folge eines sekundären Hyperaldosteronismus
- bei Lebererkrankungen kann es unter der Behandlung mit Thiaziddiuretika und damit verwandten Substanzen zu einer hepatischen Encephalopathie kommen
- Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung des Arzneimittels
- Wasser- und Elektrolythaushalt
- Hinweis: Bei einer therapieresistenten Entgleisung des Elektrolythaushaltes sollte die Therapie abgebrochen werden
- Natriumplasmaspiegel
- Kontrolle
- vor Therapiebeginn
- in regelmäßigen Abständen während der Behandlung
- unverzichtbar, da ein Abfall des Natriumplasmaspiegels zunächst asymptomatisch verlaufen kann
- engmaschig bei älteren Patienten und Patienten mit Leberzirrhose
- Hyponatriämie mit bisweilen sehr ernsten Folgen, ist grundsätzlich unter jeder Diuretikatherapie möglich
- Kontrolle
- Kaliumplasmaspiegel
- wie bei anderen Diuretika kann es während einer Langzeittherapie mit Xipamid zu einer Hypokaliämie kommen
- regelmäßige Kontrolle
- der Serumelektrolyte insbesondere
- Kalium
- Natrium
- Calcium
- Bikarbonat
- Kreatinin
- Harnstoff
- Harnsäure
- Blutzucker
- der Serumelektrolyte insbesondere
- Kalium-Substitution kann erforderlich werden
- insbesondere bei älteren Patienten, bei denen eine ausreichende Kalium-Einnahme nicht gewährleistet ist
- der Abfall des Kaliumplasmaspiegels bis hin zur Hypokaliämie stellt das Hauptrisiko einer Behandlung mit Thiaziddiuretika und damit eng verwandten Arzneistoffen dar
- eine Hypokaliämie muss korrigiert werden
- häufigere Kontrollen des Kaliumplasmaspiegels sind erforderlich (wobei die erste Kontrolle in der ersten Woche nach Therapiebeginn erfolgen sollte) und das Auftreten einer Hypokaliämie ist zu vermeiden
- insbesondere im Falle eines stärkeren Flüssigkeitsverlustes z. B. durch
- Erbrechen
- Diarrhö
- intensives Schwitzen
- bei Risikogruppen, d. h. bei
- älteren Patienten
- unterernährten Patienten
- mehrfach medikamentös behandelten Patienten
- Patienten mit Leberzirrhose
- Patienten mit Ödem- bzw. Aszitesbildung
- Patienten mit koronarer Herzkrankheit/Herzinsuffizienz
- bei diesem Patientenkreis wird durch eine Hypokaliämie auch die Kardiotoxizität von Herzglykosiden sowie das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöht
- Personen mit einem langen QT-Intervall
- unabhängig davon, ob dieses angeboren oder iatrogen erworben ist
- das Vorliegen einer Hypokaliämie sowie einer Bradykardie begünstigt dann das Auftreten schwerer Herzrhythmusstörungen, insbesondere der möglicherweise tödlich verlaufenden Torsade de pointes
- insbesondere im Falle eines stärkeren Flüssigkeitsverlustes z. B. durch
- Hypovolämie oder Dehydratation sowie wesentliche Elektrolytstörungen oder Störungen im SäureSäure-Basen-Haushalt müssen korrigiert werden
- dies kann die zeitweilige Einstellung der Behandlung mit Xipamid plus Triamteren erfordern
- Calciumplasmaspiegel
- unter einer Behandlung mit Thiaziddiuretika und damit verwandten Arzneistoffen kann es zu einer verminderten Calciumausscheidung im Urin sowie zu einem geringfügigen, vorübergehenden Anstieg des Calciumplasmaspiegels kommen
- eine manifeste Hypercalcämie kann auch auf dem Boden eines nicht erkannten Hyperparathyreoidismus entstanden sein
- vor einer eventuellen Untersuchung der Nebenschilddrüsenfunktion ist die Therapie abzubrechen
- Blutzuckerspiegel
- bei Diabetikern ist der Blutzuckerspiegel insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Hypokaliämie engmaschig zu kontrollieren
- Harnsäurespiegel
- bei Patienten mit Hyperurikämie kann eine verstärkte Neigung zu Gichtanfällen bestehen
- Nierenfunktion und Diuretika
- Hypovolämie, hervorgerufen durch Diuretikabedingten Wasser- und Natriumverlust zu Therapiebeginn, führt zu einer Verminderung der glomerulären Filtration
- dadurch kann es zu einem Anstieg des Harnstoff-Stickstoffs im Blut (BUN) und des Serumkreatinins kommen
- diese vorübergehende funktionelle Niereninsuffizienz bleibt bei Nierengesunden ohne Folgen, kann eine vorbestehende Niereninsuffizienz aber verschlechtern
- bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 30 - 60 ml/min und/oder Serum-Kreatinin zwischen 1,5 - 1,8 mg/dl).
- wegen Hyperkaliämiegefahr muss die Serum-Kaliumkonzentration besonders überwacht werden
- Hypovolämie, hervorgerufen durch Diuretikabedingten Wasser- und Natriumverlust zu Therapiebeginn, führt zu einer Verminderung der glomerulären Filtration
- Kinder
- Xipamid plus Triamteren sollte nicht angewendet werden
- Sicherheit und Wirksamkeit wurde in dieser Population nicht nachgewiesen
- ältere Menschen
- häufigere Kontrollen von Kalium und Natrium im Blut erforderlich
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- die Anwendung von Xipamid plus Triamteren kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Xipamid plus Triamteren als Dopingmittel können nicht abgesehen werden
- schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
- Wasser- und Elektrolythaushalt