Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 19,03 € |
| N3 | 100 ST | 34,50 € |
| NotApplicable | 10X50 ST | – |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Hypertonie
- insbesondere mit Nierenbeteiligung und malignem Verlauf, vorzugsweise in Kombination mit anderen antihypertensiv wirksamen Substanzen
- Hypertensive Gestosen (Präeklampsie, Eklampsie)
- bevorzugt in Kombination mit anderen antihypertensiv wirksamen Substanzen (vorzugsweise Beta- Rezeptorenblockern)
Dosierung
- allgemein
- Ansprechbarkeit ist individuell verschieden
- grundsätzlich soll die Behandlung mit kleinen Dosen eingeleitet werden, die je nach Reaktion des Patienten langsam zu steigern sind
- dieses Vorgehen ist zweckmäßig, um einen optimalen Effekt zu gewährleisten und Nebenwirkungen nach Möglichkeit zu vermeiden
- Hypertonie
- vorzugsweise in Kombination mit anderen antihypertensiv wirksamen Substanzen
- Behandlungsbeginn
- 12,5 mg Dihydralazin 2mal / Tag
- langsame Dosissteigerung auf 25 mg Dihydralazin 2mal / Tag
- Erhaltungstherapie
- niedrigste noch wirksame Einzeldosis verordnen
- Steigerung der Dosen hat schrittweise unter intensiver Beobachtung zu erfolgen
- max. Tagesdosis
- 100 mg Dihydralazin
- ohne Ermittlung des Acetylator-Status: max. 50 mg Dihydralazin / Tag
- Anwendungsdauer: zur Dauertherapie geeignet
- Behandlungsbeginn
- vorzugsweise in Kombination mit anderen antihypertensiv wirksamen Substanzen
- Hypertensive Gestosen (Präeklampsie, Eklampsie)
- bevorzugt in Kombination mit anderen antihypertensiv wirksamen Substanzen (vorzugsweise Beta-Rezeptorenblockern)
- initial:
- 12,5 mg Dihydralazin 2mal / Tag
- langsame Dosissteigerung auf 25 mg Dihydralazin 2mal / Tag
- Erhaltungstherapie
- niedrigste noch wirksame Einzeldosis
- Steigerung der Dosen hat schrittweise unter intensiver Beobachtung zu erfolgen
- max. Tagesdosis
- 100 mg Dihydralazin
- ohne Ermittlung des Acetylator-Status: max. 50 mg Dihydralazin / Tag
- Anwendungsdauer: zur Dauertherapie geeignet
- initial:
- bevorzugt in Kombination mit anderen antihypertensiv wirksamen Substanzen (vorzugsweise Beta-Rezeptorenblockern)
Dosisanpassung
- schwere Leberinsuffizienz
- besondere Vorsicht
- schwere Niereninsuffizienz
- besondere Vorsicht
- Kinder
- keine Anwendung (keine ausreichenden Erfahrungen)
Kontraindikationen
Dihydralazin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Dihydralazin und Hydralazin
- idiopathisch und medikamentös induzierter Lupus erythematodes
- Aortenaneurysma
- Herzklappenstenosen
- hypertrophe Kardiomyopathie
- isolierte Rechtsherzinsuffizienz infolge pulmonaler Hypertonie
- bei Koronarinsuffizienz sowie bei sehr hoher Pulsfrequenz ist von der alleinigen Anwendung von Dihydralazin abzusehen
- Schwangerschaft (1. Trimenon)
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Dihydralazin - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- nach Langzeittherapie: Lupus-erythematodes-disseminatus (LED) ähnliches Zustandsbild
- insbesondere bei
- Patienten, die den Wirkstoff langsam abbauen („Langsam-Acetylierer")
- fortgeschrittener Niereninsuffizienz
- erste Anzeichen
- Fieber und rheumaähnliche Gelenk- und Muskelschmerzen
- weitere mögliche Symptome
- Lymphdrüsenschwellung
- Gelenkentzündungen
- Konjunktivitis
- Glomerulonephritis
- im Blut nachweisbare antinukleäre Antikörper
- diese Erscheinungen bilden sich in der Regel nach Absetzen des Präparates zurück
- Fortbestehen der rheumaähnlichen Symptome bildet sich erst nach einer Corticosteroid-Therapie zurück
- Träger des HLA-DR4-Antigens haben ein erhöhtes Risiko für LED ähnliche Nebenwirkungen
- insbesondere bei
- nach Langzeittherapie: Lupus-erythematodes-disseminatus (LED) ähnliches Zustandsbild
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Lymphdrüsenschwellungen
- Blutbildveränderungen (Anämie, Leukopenie und Thrombozytopenie)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Agranulozytose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- orthostatische Hypotonie
- Ödeme infolge Natrium- und Wasserretention
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie, Palpitation, pektanginöse Beschwerden
- insbesondere bei Behandlungsbeginn und zu rascher Dosissteigerung
- gilt besonders für Patienten mit Bluthochdruck unter Monotherapie mit Dihydralazin
- bei der Kombinationsbehandlung mit Beta-Rezeptoren-Blockern ist das Risiko für diese Nebenwirkungen minimiert
- Tachykardie, Palpitation, pektanginöse Beschwerden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Magen-Darm-Störungen (Appetitverminderung, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, in Einzelfällen paralytischer Ileus)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Miktionsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hepatitis
- Leberfunktionsstörungen
- Ikterus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Flush
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Hautreaktionen (z.B. Exanthem, Urtikaria, Pruritus)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Angst
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- depressive Verstimmungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- migräneartige Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- periphere Neuropathie, die sich durch Parästhesien äußern kann
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tremor
- Muskelkrämpfe
- Hinweis
- Erscheinungen bilden sich nach Pyridoxin (Vitamin B6)-Gabe zurück
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verstopfung der Nase
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgien
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Potenzstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Abgeschlagenheit
- Fieber
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit während oder nach den Mahlzeiten einnehmen
Stillzeithinweise
Dihydralazin - peroral
- kontraindiziert in der Stillzeit
- Dihydralazin geht in die Muttermilch über
- da nicht bekannt ist, ob Dihydralazin schädliche Auswirkungen auf das gestillte Kind hat, sollte während einer Behandlung nicht gestillt werden
- ist eine Behandlung mit Dihydralazin erforderlich, sollte abgestillt werden
Schwangerschaftshinweise
Dihydralazin - peroral
- kontraindiziert im 1. Trimenon
- da keine Daten zur Reproduktionstoxizität aus Tierversuchen vorliegen
- da keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren beschrieben sind
- im weiteren Verlauf der Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon) sollte die Anwendung nur bei zwingender Indikation erfolgen
Warnhinweise
Dihydralazin - peroral
- besondere Vorsicht bei
- Patienten mit schwerer Leber- und Niereninsuffizienz oder zerebrovaskulären Durchblutungsstörungen und deren Folgen
- Patienten, die den Wirkstoff (Dihydralazin) langsam abbauen (Langsam-Acetylierer)
- Gabe eines Beta-Rezeptoren-Blockers, parallel oder schon einige Tage vor der Therapie mit Dihydralazin, zur Vermeidung einer Reflextachykardie ist empfehlenswert
- Nebenwirkungen, die auf einer Stimulation des Renin-Angiotensin-Mechanismus beruhen, werden durch Beta-Rezeptoren-Blocker gemindert
- Dihydralazin darf nur in Kombination mit Beta-Rezeptoren-Blockern verabreicht werden bei
- koronarer Herzkrankheit (KHK) mit Zeichen einer Myokard-Ischämie, Angina pectoris oder eines Herzinfarkts
- Tachykardie
- Kontrollen
- Bestimmung von HLA-DR4-Antigen vor Therapiebeginn empfohlen
- Bestimmung von antinukleären Antikörpern bei längerfristiger Therapie empfohlen
- regelmäßige Blutbildkontrollen empfohlen
- ältere Patienten mit Neigung zu Hypotonie
- Vorsicht bei der Anwendung, da Dihydralazin die Hirndurchblutung vermindern kann