Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 84 ST | 563,57 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- symptomatische Behandlung des mittelschweren bis schweren idiopathischen Restless-Legs-Syndroms bei Erwachsenen
Dosierung
Basiseinheit: Pflaster vom Matrixtyp 3 mg Rotigotin / 24 h (Freisetzungsrate)
- mittelschweres bis schweres idiopathisches Restless-Legs-Syndrom
- initial: 1mg / 24 Stunden
- schrittweise Dosiserhöhung, wöchentlich um 1 mg / 24 Stunden
- Höchstdosis: 3 mg / 24 Stunden
- Notwendigkeit für eine Behandlungsfortsetzung alle 6 Monate überprüfen
- Beendigung der Behandlung
- ausschleichend absetzen, zur Vermeidung eines Rebound
- Tagesdosis in Schritten von 1 mg / 24 Stunden, vorzugsweise jeden 2. Tag, bis zum vollständigen Absetzen reduzieren
Dosisanpassung
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- starke Leberfunktionsstörung
- Vorsicht geboten, möglicherweise verringerte Rotigotin-Clearance
- Daten für diese Patientengruppe nicht vorhanden
- bei Verschlechterung der Leberfunktionsstörung kann Dosisreduktion erforderlich werden
- leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörung, einschl. Dialyse
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- bei aktuer Verschlechterung der Nierenfunktion unerwartete Akkumulation von Rotigotin möglich
Kontraindikationen
Rotigotin - extern
- Überempfindlichkeit gegen Rotigotin
- Magnetresonanztomografie (MRT) oder Kardioversion (Applikationsform-abhängig)
Therapiehinweise
Ausschleichend dosieren.
Nebenwirkungen
Rotigotin - extern
Restless-Legs-Syndrom
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Überempfindlichkeit, inkl.
- Angioödem
- Zungen- und Lippenödem
- Überempfindlichkeit, inkl.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlafattacken
- plötzliche Schlafanfälle
- Störungen des sexuellen Verlangens, einschl.
- Hypersexualität
- gesteigerter Libido
- Schlaflosigkeit
- Schlafstörung
- ungewöhnliche Träume
- Störungen der Impulskontrolle, einschl.
- pathologisches Spielen / Spielzwang
- Stereotypie / Zwangshandlungen
- Essattacken / Essstörungen / zwanghaftes Essen
- zwanghaftes Kaufverhalten / Kaufsucht / zwanghaftes Geldausgeben
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- obsessive Zwangsstörung
- Agitiertheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- aggressives Verhalten / Aggression
- Desorientiertheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- dopaminerges Dysregulations-Syndrom
- Wahrnehmungsstörungen*, einschl.
- Halluzinationen
- optischer Halluzinationen
- akustischer Halluzinationen
- Illusionen
- Alpträume*
- Paranoia*
- Verwirrtheitszustände*
- psychotische Störungen*
- Wahnvorstellung*
- Delirium*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Somnolenz, einschl.
- übermäßige Tagesschläfrigkeit
- plötzliche Schlafattacken
- plötzliches Einschlafen
- in vereinzelten Fällen kam es beim Führen eines Fahrzeugs zu „plötzlichem Einschlafen" und als Folge zu Autounfällen
- Somnolenz, einschl.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindelgefühle*
- Bewusstseinsstörungen NEC*, einschl.
- Synkope
- vasovagale Synkope
- Bewusstlosigkeit
- Dyskinesie*
- orthostatischer Schwindel*
- Lethargie*
- Krämpfe*
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen*
- Sehverschlechterung*
- Photopsie*
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Drehschwindel*
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Palpitationen*
- Vorhofflimmern*
- supraventrikuläre Tachykardie*
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypertonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- orthostatische Hypotonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypotonie*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schluckauf*
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- Dyspepsie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Obstipation*
- Mundtrockenheit*
- Bauchschmerzen*
- Diarrhoe
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Juckreiz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythem*
- Hyperhidrosis*
- generalisierter Juckreiz*
- Hautreizung*
- Kontaktdermatitis*
- generalisierter Ausschlag*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rhabdomyolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- erektile Dysfunktion*
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Reaktionen an der Applikations- und Instillationsstelle, einschl.
- Erythem, Juckreiz, Reizung, Ausschlag, Dermatitis, Vesikel, Schmerzen, Ekzem, Entzündung, Schwellung, Verfärbung, Papeln, Exfoliation, Urtikaria, Überempfindlichkeit
- Schwächezustände, einschl.
- Müdigkeit
- Asthenie
- Unwohlsein
- Reaktionen an der Applikations- und Instillationsstelle, einschl.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reizbarkeit
- periphere Ödeme
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtsabnahme*
- erhöhte Leberenzyme*, einschl.
- AST, ALT, GGT
- Gewichtszunahme*
- erhöhte Herzfrequenz*
- erhöhte Kreatin(phospho)kinase (CPK-Werte)*
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sturzneigung*
- ohne Häufigkeitsangabe
Legende: * = beobachtet in Studien mit Parkinson-Patienten
Parkinson-Erkrankung
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit, inkl.
- Angioödem
- Zungen- und Lippenödem
- Überempfindlichkeit, inkl.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Wahrnehmungsstörungen, einschl.
- Halluzinationen
- optische Halluzinationen
- akustische Halluzinationen
- Illusionen
- Schlaflosigkeit
- Schlafstörung
- Alpträume
- ungewöhnliche Träume
- Impulskontrollstörungen, einschl.
- Spielzwang
- Stereotypie / Zwangshandlungen
- Essattacken / Essstörungen / zwanghaftes Essen
- zwanghaftes Kaufverhalten / zwanghaftes Geldausgeben / Kaufsucht
- Wahrnehmungsstörungen, einschl.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafattacken
- plötzliche Schlafanfälle
- Paranoia
- Störungen des sexuellen Verlangens, einschl.
- Hypersexualität
- gesteigerter Libido
- Verwirrtheitszustände
- Desorientiertheit
- Agitiertheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- psychotische Störungen
- obsessive Zwangsstörung
- aggressives Verhalten / Aggression
- Wahnvorstellungen
- Delirium
- ohne Häufigkeitsangabe
- dopaminerges Dysregulations-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Somnolenz
- übermäßige Tagesschläfrigkeit
- plötzliche Schlafattacken
- plötzliches Einschlafen
- in vereinzelten Fällen kam es beim Führen eines Fahrzeugs zu „plötzlichem Einschlafen" und als Folge zu Autounfällen
- Schwindelgefühl
- Kopfschmerz
- Somnolenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bewusstseinsstörungen NEC, einschl.
- Synkope
- vasovagale Synkope
- Bewusstlosigkeit
- Dyskinesie
- orthostatischer Schwindel
- Lethargie
- Bewusstseinsstörungen NEC, einschl.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Krämpfe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dropped Head Syndrom
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- Sehverschlechterung
- Photopsie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Drehschwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vorhofflimmern
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- supraventrikuläre Tachykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypertonie
- orthostatische Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schluckauf
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspepsie
- Obstipation
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bauchschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Diarrhoe
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Juckreiz
- Erythem
- Hyperhidrosis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- generalisierter Juckreiz
- Hautreizung
- Kontaktdermatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- generalisierter Ausschlag
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rhabdomyolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erektile Dysfunktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Reaktionen an der Applikations- und Instillationsstelle, einschl.
- Erythem, Juckreiz, Reizung, Ausschlag, Dermatitis, Vesikel, Schmerzen, Ekzem, Entzündung, Schwellung, Verfärbung, Papeln, Exfoliation, Urtikaria, Überempfindlichkeit
- Reaktionen an der Applikations- und Instillationsstelle, einschl.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- periphere Ödeme
- Schwächezustände, einschl.
- Müdigkeit
- Asthenie
- Unwohlsein
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Reizbarkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtsabnahme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Leberenzyme
- einschl. AST, ALT, GGT
- Gewichtszunahme
- erhöhte Herzfrequenz
- erhöhte Kreatin(phospho)kinase (CPK-Werte)
- erhöhte Leberenzyme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sturzneigung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Pflaster 1mal / Tag etwa zur gleichen Zeit auf saubere, trockene, unverletzte gesunde Haut aufkleben:
- Bauchbereich
- Oberschenkel
- Hüfte
- Flanke
- Schulter
- Oberarm
- Pflaster nicht auf gerötete, gereizte oder verletzte Hautbereiche aufbringen
- nach 24 Stunden Austausch gegen ein neues Pflaster an einer anderen Applikationsstelle
- falls Pflasterapplikation zur gewohnten Tageszeit vergessen wurde oder sich das Pflaster ablöst, sollte für den Rest des Tages ein neues Pflaster appliziert werden
- erneute Applikation an derselben Stelle innerhalb von 14 Tagen vermeiden
- Pflaster unmittelbar nach Öffnen des Beutels aufkleben, Klebefläche dabei nicht berühren, mit der Handfläche etwa 20 bis 30 Sek. fest aufdrücken
- Pflasterbereich keiner äusseren Wärme (übermässiges Sonnenlicht, Heizkissen und andere Wärmequellen wie Sauna, heisse Bäder usw.) aussetzen
Stillzeithinweise
Rotigotin - extern
- es sollte abgestillt werden, da keine Daten für den Menschen vorliegen
- Rotigotin senkt beim Menschen die Prolaktinsekretion
- Hemmung der Laktation ist zu erwarten
- Studien an Ratten haben gezeigt, dass Rotigotin und / oder sein(e) Metabolit(en) in die Muttermilch übergehen
Schwangerschaftshinweise
Rotigotin - extern
- Rotigotin sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- keine hinreichenden Daten für die Anwendung bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- an Ratten, Kaninchen
- lassen keine Teratogenität erkennen
- bei Ratten und Mäusen
- in maternal toxischen Dosen Embryotoxizität beobachtet
- an Ratten, Kaninchen
- potentielles Risiko für den Menschen ist nicht bekannt
- Frauen im gebärfähigen Alter; Kontrazeption bei Frauen
- Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, um während der Behandlung mit Rotigotin eine Schwangerschaft zu verhindern
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- Rotigotin beeinflusste bei Ratten die männliche Fertilität nicht
- bei Ratten und Mäusen verringerte es jedoch aufgrund der Wirkungen auf den Prolaktinspiegel, der im Falle von Nagern eine besondere Rolle spielt, eindeutig die weibliche Fertilität
- tierexperimentelle Studien
Warnhinweise
Rotigotin - extern
- allgemein
- wenn ein Parkinson-Patient unter der Behandlung mit Rotigotin unzureichend kontrolliert ist, kann die Umstellung auf einen anderen Dopaminagonisten einen zusätzlichen Nutzen bringen
- Magnetresonanztomografie und Kardioversion (Applikationsform-abhängig)
- abhängig von der Applikationsform, kann diese Aluminium enthalten
- transdermale Applikationsform in diesem Fall entfernen um Hautverbrennungen während der Untersuchung zu vermeiden
- orthostatische Hypotonie
- Dopaminagonisten hemmen die systemische Blutdruckregulation
- es kann zu einer posturalen / orthostatischen Hypotonie kommen
- wurde bei Rotigotin ebenfalls berichtet, allerdings mit einer Inzidenz, die mit der von Placebo vergleichbar war
- aufgrund des allgemeinen Risikos einer orthostatischen Hypotonie in Verbindung mit einer dopaminergen Therapie wird eine Überwachung des Blutdrucks empfohlen,
- insb. zu Beginn der Behandlung
- Dopaminagonisten hemmen die systemische Blutdruckregulation
- Synkopen
- in klinischen Studien mit Rotigotin sind Synkopen beobachtet worden
- allerdings wurde eine vergleichbare Häufigkeit bei Patienten beobachtet, die mit Placebo behandelt wurden
- in diesen Studien waren Patienten mit einer klinisch relevanten kardiovaskulären Erkrankung ausgeschlossen
- Patienten mit einer schweren kardiovaskulären Erkrankung sollten nach Symptomen für Synkopen und Präsynkopen befragt werden
- in klinischen Studien mit Rotigotin sind Synkopen beobachtet worden
- plötzliches Einschlafen und Somnolenz
- Rotigotin wurde mit Somnolenz und Episoden plötzlichen Einschlafens in Verbindung gebracht
- plötzliche Schlafattacken während Verrichtung von Alltagsaktivitäten
- in manchen Fällen ohne erkennbare Warnsignale
- Untersuchung des Patienten auf Benommenheit und Schläfrigkeit in regelmäßigen Abständen, da dies unter Umständen dem Patienten erst bewusst wird, wenn er direkt darauf angesprochen wird
- Dosisreduktion oder Beendigung der Behandlung in solchen Fällen sorgfältig erwägen
- Störungen der Impulskontrolle und andere ähnliche Störungen
- Patienten sollten regelmäßig auf die Entwicklung von Impulskontrollstörungen und anderen ähnlichen Störungen, einschließlich des Dopamin-Dysregulationssyndroms, hin überwacht werden
- Patienten und Betreuer darauf hinweisen, dass bei Patienten unter der Therapie mit Dopaminagonisten, einschließlich Rotigotin, Verhaltenssymptome von Impulskontrollstörungen auftreten können
- Spielzwang
- verstärkte Libido
- Hypersexualität
- Kaufsucht / zwanghaftes Geldausgeben
- Essattacken / zwanghaftes Essen
- bei der Behandlung mit Rotigotin wurde bei manchen Patienten ein Dopamin-Dysregulationssyndrom beobachtet
- wenn sich solche Symptome entwickeln
- Dosisreduktion / schrittweises Absetzen der Behandlung ist in Betracht zu ziehen
- malignes neuroleptisches Syndrom
- abruptes Absetzen einer dopaminergen Therapie kann zu Symptomen führen, die auf ein malignes neuroleptisches Syndrom hindeuten
- empfohlen, die Behandlung auszuschleichen
- abruptes Absetzen einer dopaminergen Therapie kann zu Symptomen führen, die auf ein malignes neuroleptisches Syndrom hindeuten
- Dopaminagonisten-Entzugssyndrom
- bei abruptem Absetzen einer dopaminergen Therapie wurden Symptome beschrieben, die auf ein Dopaminagonisten-Entzugssyndrom hindeuten, z.B.
- Schmerzen
- Müdigkeit
- Depression
- Schwitzen
- Angst
- empfohlen, die Behandlung auszuschleichen
- bei abruptem Absetzen einer dopaminergen Therapie wurden Symptome beschrieben, die auf ein Dopaminagonisten-Entzugssyndrom hindeuten, z.B.
- anormales Denken und Verhalten
- Berichte über anormales Denken / Verhalten vorliegend
- können in unterschiedlichen Manifestationen auftreten, einschl.
- paranoidem Denken
- Wahnvorstellungen
- Halluzinationen
- Verwirrtheit
- psychose-ähnlichem Verhalten
- Desorientiertheit
- aggressives Verhalten
- Agitiertheit
- Delirum
- fibrotische Komplikationen
- bei einigen Patienten, die mit dopaminergen Wirkstoffen auf Basis von Mutterkornalkaloiden behandelt wurden, wurden folgende Fälle berichtet
- retroperitoneale Fibrose
- Lungeninfiltrate
- Pleuraerguss
- Pleuraschwarte
- Perikarditis
- Herzklappenerkrankung
- obwohl sich diese Komplikationen bei Absetzen zurückbilden können
- kommt es nicht in allen Fällen zu einer vollständigen Wiederherstellung
- Vermutung, dass Ergolinstruktur für die Reaktionen verantwortlich ist
- es ist jedoch nicht bekannt, ob auch andere, nicht-ergoline Dopaminagonisten diese hervorrufen können
- Vermutung, dass Ergolinstruktur für die Reaktionen verantwortlich ist
- kommt es nicht in allen Fällen zu einer vollständigen Wiederherstellung
- bei einigen Patienten, die mit dopaminergen Wirkstoffen auf Basis von Mutterkornalkaloiden behandelt wurden, wurden folgende Fälle berichtet
- Neuroleptika
- Patienten, die mit Dopaminagonisten behandelt werden, sollten keine Neuroleptika als antiemetische Substanzen erhalten
- augenärztliche Untersuchung
- augenärztliche Überwachung in regelmäßigen Abständen oder bei Auftreten von Sehstörungen empfohlen
- Anwendung von Wärme
- Anwendungsbereich (Aplikationsform-abhängig) sollte keiner äußeren Wärme ausgesetzt werden, z.B.
- übermäßiges Sonnenlicht
- Heizkissen
- andere Wärmequellen, wie
- Sauna, heiße Bäder usw.
- Anwendungsbereich (Aplikationsform-abhängig) sollte keiner äußeren Wärme ausgesetzt werden, z.B.
- Reaktionen an der Anwendungsstelle
- möglicherweise auftretende Hautreaktionen an der Applikationsstelle sind in der Regel leicht bis mittelschwer ausgeprägt
- empfohlen Applikationsstelle täglich zu wechseln, z.B.
- von der rechten zur linken Seite und von der oberen zur unteren Körperhälfte
- dieselbe Stelle innerhalb von 14 Tagen nicht wieder verwenden
- treten an der Applikationsstelle Reaktionen auf, die über mehrere Tage oder dauerhaft anhalten, sich verschlimmern oder sich über die Applikationsstelle hinaus ausbreiten, sollte eine Nutzen-Risiko-Bewertung für den betroffenen Patienten erfolgen
- kommt es durch das transdermale System zu Hautausschlag oder Hautreizungen, sollte bis zum Abheilen der Haut direktes Sonnenlicht auf dem betroffenen Areal vermieden werden
- Exposition könnte zu Veränderungen der Hautfarbe führen
- Behandlung ist abzubrechen
- wenn im Zusammenhang mit der Anwendung eine generalisierte Hautreaktion beobachtet wird, z.B.
- allergisches Exanthem, einschl.
- erythematöser, makulärer und papulärer Formen
- Pruritus
- allergisches Exanthem, einschl.
- wenn im Zusammenhang mit der Anwendung eine generalisierte Hautreaktion beobachtet wird, z.B.
- peripheres Ödem
- in klinischen Studien mit RLS-Patienten wurden periphere Ödeme beobachtet
- in klinischen Studien an Parkinson-Patienten lag nach 6 Monaten die spezifische Häufigkeit peripherer Ödeme bei etwa 4 %
- verblieb so über den gesamten Beobachtungszeitraum von bis zu 36 Monaten
- Parkinson-Therapie spezifisch
- dopaminerge Nebenwirkungen
- Häufigkeit dopaminerger Nebenwirkungen bei Parkinson-Patienten in Kombination mit Levodopa i.A. höher
- Halluzinationen
- Dyskinesien
- periphere Ödeme
- bei der Verschreibung von Rotigotin zu berücksichtigen
- Häufigkeit dopaminerger Nebenwirkungen bei Parkinson-Patienten in Kombination mit Levodopa i.A. höher
- dopaminerge Nebenwirkungen
- Restless-Legs-Therapie spezifisch
- Augmentation
- bei Patienten mit Restless-Legs-Syndrom kann möglicherweise Augmentation auftreten
- als Augmentation wird ein verfrühtes Auftreten der Symptome am Abend (oder sogar am Nachmittag) mit Verstärkung und Ausbreitung der Symptomatik auf andere Teile des Körpers bezeichnet
- in klinischen Langzeitstudien mit Rotigotin traten die meisten Fälle von Augmentation im 1. und 2. Behandlungsjahr auf
- höhere Dosierungen als die bei RLS zugelassenen, sollten vermieden werden
- dies kann zu einer erhöhten Augmentationsrate führen kann
- Augmentation