NEUROCIL
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 5X1 ML | 25,31 € |
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Indikation
- Akutbehandlung schwerer psychomotorischer Unruhe- und Erregungszustände im Rahmen psychotischer Störungen
- bei akuten Erregungszuständen bei manischen Episoden
- zur Kombinationstherapie bei der Behandlung von schweren und / oder chronischen Schmerzen
- Hinweis:
- parenterale Anwendung nur unter stationären Behandlungsbedingungen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle (= 1 ml Injektionslösung) enthält: 28 mg Levomepromazinhydrochlorid, entsprechend 25 mg Levomepromazin
Akutbehandlung schwerer psychomotorischer Unruhe- und Erregungszustände im Rahmen psychotischer Störungen, bei akuten Erregungszuständen bei manischen Episoden, zur Kombinationstherapie bei der Behandlung von schweren und / oder chronischen Schmerzen
- Dosierung richtet sich nach den individuellen Erfordernissen
- Erwachsene
- Allgemein
- individuell einschleichend dosieren
- Einzeldosis: 1 Ampulle (25 mg Levomepromazin) tief intramuskulär
- bei starker Erregung 2 Ampullen (50 mg Levomepromazin)
- bei mehrmaliger Wiederholung: im allg. 4 - 6 Ampullen / Tag (100 - 150 mg Levomepromazin / Tag ausreichend
- parenterale Behandlung starker Erregungszustände
- 25 - 50 mg Levomepromazin (1 - 2 Ampullen) tief intramuskulär
- bei mehrmaliger Wiederholung der Injektionen sind im allg. Tagesdosen von 100 - 150 mg Levomepromazin (= 4 - 6 Ampullen) ausreichend
- stationäre Behandlung schwerer Schmerzzustände:
- einschleichender Beginn mit 25 - 50 - 75 mg Levomepromazin / Tag; anschließend, falls erforderlich, Weiterbehandlung mit Tabletten
- für geringe Dosierungen stehen andere Levomepromazin-haltige Arzneimittel zur Verfügung
- Allgemein
- Hinweise
- vor der Behandlung eingeleitete Therapie mit starken Schmerzmitteln: deren Dosis kann im allg. reduziert werden
- gleichzeitige Gabe von Hypnotika, z. B. Barbituraten oder Analgetika: deren Dosis mind. auf die Hälfte reduzieren (potenzierende Eigenschaften von Levomepromazin)
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche (< 16 Jahre)
- kontraindiziert
- keine dokumentierten Erfahrungen zur Dosierung vorhanden
- ältere Patienten, Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- Dosis mit besonderer Vorsicht anpassen
- verstärktes Auftreten von Nebenwirkungen möglich
- Dosis mit besonderer Vorsicht anpassen
Kontraindikationen
Levomepromazin - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Levomepromazin, Thioxanthene oder Phenothiazine
- akute Alkohol-, Schlafmittel-, Analgetika- und Psychopharmaka-Intoxikation
- Kreislaufschock
- Koma
- Leistungsminderung des blutbildenden Systems
Therapiehinweise
Ausschleichend dosieren.
Nebenwirkungen
Levomepromazin - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Blutzellschäden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Reaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtszunahme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Müdigkeit, insbesondere zu Beginn der Behandlung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- extrapyramidalmotorische Nebenwirkungen wie
- Frühdyskinesien (Zungen- Schlund-Krämpfe, Schiefhals, Kiefermuskelkrämpfe, Blickkrämpfe, Versteifung der Rückenmuskulatur)
- Parkinson-Syndrom (Hypomimie, Tremor, Rigor, Akinese, Hypersalivation)
- Akathisie (Bewegungsdrang, Unfähigkeit, sitzen zu bleiben)
- Hinweis
- in diesen Fällen Dosisreduktion und/oder Gabe eines Antiparkinsonmittels erforderlich
- extrapyramidalmotorische Nebenwirkungen wie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Spätdyskinesien vor allem im Mundbereich, die nach langfristiger Anwendung besonders bei Frauen und älteren Patienten auftreten
- können die Behandlung überdauern und sind manchmal irreversibel
- möglich, dass sie maskiert sind und deshalb erst nach der Behandlung in Erscheinung treten
- Unruhe
- Erregung
- Benommenheit
- depressive Verstimmung
- Lethargie
- Schwindelgefühl
- Kopfschmerzen
- Exazerbation psychotischer Symptome
- seltener Zeichen von Verwirrtheit (insb. unter Kombination mit anticholinerg wirksamen Substanzen)
- cerebrale Krampfanfälle
- Regulationsstörungen der Körpertemperatur
- Spätdyskinesien vor allem im Mundbereich, die nach langfristiger Anwendung besonders bei Frauen und älteren Patienten auftreten
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- lebensbedrohliches malignes neuroleptisches Syndrom (Fieber > 40 °C, Muskelstarre und vegetative Entgleisung)
- sofortiges Absetzen der Medikation erforderlich
- lebensbedrohliches malignes neuroleptisches Syndrom (Fieber > 40 °C, Muskelstarre und vegetative Entgleisung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ausbildung eines Delirs
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Blickkrämpfe
- Akkommodationsstörungen
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pigmenteinlagerungen in Kornea und Linse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Tachykardie
- EKG-Veränderungen (Erregungsleitungsstörungen)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Torsade de Pointes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gefäßerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- orthostatische Dysregulation
- Hypotonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Fälle von Thromboembolien (einschließlich Fällen von Lungenembolie und Fällen von tiefer Venenthrombose)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefühl verstopfter Nase
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhoe
- Appetitverlust
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- paralytischer Ileus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Colitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- passagere Leberfunktionsstörungen
- Abflussstörungen der Galle
- Gelbsucht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Hautreaktionen
- Photosensibilität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Miktionsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gynäkomastie
- Menstruationsstörungen
- Galaktorrhoe
- sexuelle Funktionsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- zur intramuskulären Anwendung und zur intravenösen Anwendung (nach Verdünnung)
- tief intramuskulär injizieren
- i.v. Anwendung: beschränkt auf Ausnahmen
- Inhalt einer Ampulle mit physiologischer Kochsalzlösung auf 10 ml verdünnen und ganz langsam i. v. injizieren
- subkutane, paravenöse und intraarterielle Injektionen vermeiden, da Gewebsschäden bis zum Totalverlust der betreffenden Extremität eintreten können
- wegen der Häufigkeit von Gefäßanomalien in der Ellenbeuge (versehentliche intraarterielle Injektion) für i.v. Injektion Venen außerhalb der Ellenbeuge verwenden
- bei parenteraler Gabe strikte Bettruhe einhalten
- Behandlung stationär einleiten
- für ambulante Weiterbehandlung mit Erhaltungsdosen stehen orale Darreichungsformen zur Verfügung
- Medikation je nach Schwere der Störungen und Zustand des Patienten mit parenteralen oder aber oralen Gaben beginnen
- bei Injektion:
- nach Anbruch Restmenge verwerfen
- bei intravenöser Anwendung
- gebrauchsfertige Injektionslösung zur intravenösen Anwendung nach Zubereitung sofort verwenden
- Restmengen verwerfen
Stillzeithinweise
Levomepromazin - invasiv
- sollte eine Therapie unverzichtbar sein, ist ggf. abzustillen
- Levomepromazin und dessen Metabolite gehen in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Levomepromazin - invasiv
- 1. Trimenon
- Levomepromazin soll nicht angewendet werden
- 2. und 3. Trimenon
- Levomepromazin soll nur bei zwingender Indikation unter Berücksichtigung des Risikos für Mutter und Kind verordnet werden
- dabei sollte niedrigste wirksame Dosis eingesetzt werden
- zur Verhinderung von Extrapyramidal- oder Entzugssymptomatik beim Neugeborenen sollte Levomepromazin in den letzten 10 Tagen der Schwangerschaft nicht mehr eingenommen werden
- Levomepromazin soll nur bei zwingender Indikation unter Berücksichtigung des Risikos für Mutter und Kind verordnet werden
- Neugeborene, die während des 3. Trimenons der Schwangerschaft gegenüber Antipsychotika (einschl. Levomepromazin) exponiert sind
- sind durch Nebenwirkungen einschl. extrapyramidaler Symptome und / oder Entzugserscheinungen gefährdet, deren Schwere und Dauer nach der Entbindung variieren können
- Berichte über Agitiertheit, erhöhten oder erniedrigten Muskeltonus, Tremor, Somnolenz, Atemnot oder Störungen bei der Nahrungsaufnahme
- dementsprechend sollten Neugeborene sorgfältig überwacht werden
- Frauen im reproduktionsfähigen Alter
- Patienten darauf hinweisen sich unverzüglich mit ihrem Arzt in Verbindung zu setzen, wenn sie schwanger zu werden wünscht oder eine Schwangerschaft vermutet
- keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zu Levopromazin über die Wirkung auf den menschlichen Embryo oder Feten vorliegend
- tierexperimentellen Studien
- keine tierexperimentellen Studien zur Reproduktionstoxizität von Levomepromazin vorliegend
- Phenothiazine
- in Einzelfallberichten und einer kontrollierten Studie über unterschiedliche Fehlbildungen bei der Anwendung von Phenothiazinen berichtet
- kausaler Zusammenhang ließ sich durch größere Studien nicht erhärten
Warnhinweise
Levomepromazin - invasiv
- Kinder und Jugendliche < 16 Jahren
- sollten nicht mit Levomepromazin behandelt werden, da keine dokumentierten Erfahrungen zur Dosierung bei Kindern und Jugendlichen < 16 Jahren vorliegen
- Levomepromazin darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei:
- Leber- und Niereninsuffizienz
- kardialer Vorschädigung
- prolaktinabhängigen Tumoren, z.B. Mamma-Tumoren
- schwerer Hypotonie oder Hypertonie
- orthostatischer Dysregulation
- hirnorganischen Erkrankungen und epileptischen Anfällen in der Anamnese
- nicht pharmakogenem Parkinson-Syndrom
- arteriosklerotischen Gehirngefäßerkrankungen
- anamnestisch bekanntem malignem neuroleptischem Syndrom
- Glaukom
- Miktionsstörungen
- Pylorusstenose
- Prostatahypertrophie
- angeborenem langem QT-Syndrom oder anderen klinisch signifikanten kardialen Störungen (insbesondere koronare Herzkrankheit, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
- gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern oder eine Hypokaliämie hervorrufen können
- Blutbildkontrollen
- vor der Behandlung mit trizyklischen Neuroleptika Kontrolle des Blutbilds (einschl. des Differentialblutbildes und der Blutplättchenzahl)
- bei abweichenden Blutwerten darf keine Behandlung mit trizyklischen Neuroleptika erfolgen
- während der Behandlung regelmäßig Blutbildkontrollen durchführen (Leukozytenzahl und Differentialblutbild)
- nach Beginn der Behandlung sollten in den ersten 4 Monaten die Kontrollen möglichst wöchentlich erfolgen, bei unauffälligen Befunden erscheint eine monatliche Blutbildkontrolle ausreichend
- bei schnellem Absinken der Leukozytenzahl (insbesondere bei Werten < 3000 / mm3) oder anderen Blutbildveränderungen
- Behandlung mit trizyklischen Neuroleptika sofort abbrechen und durch andere Therapieformen ersetzen
- ggf. intensivmedizinische Maßnahmen erforderlich
- Patient sollte angehalten werden, bei Fieber, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen, Halsschmerzen oder eitriger Angina sowie grippeähnlichen Symptomen, insbesondere wenn diese innerhalb der ersten 3 Monate der medikamentösen Behandlung auftreten, keine Selbstmedikation durchzuführen, sondern sofort seinen behandelnden Arzt aufzusuchen
- vor der Behandlung mit trizyklischen Neuroleptika Kontrolle des Blutbilds (einschl. des Differentialblutbildes und der Blutplättchenzahl)
- EKG- und Leberfunktionswert-Kontrolle
- bei Einleitung der Therapie mit Levomepromazin sollten in angemessenen Abständen ein EKG abgeleitet sowie Leberfunktionswerte kontrolliert werden
- während chronischer Behandlung empfehlen sich Kontrolluntersuchungen mind. alle 6 - 12 Monate
- QT-Intervall-Verlängerung
- Levomepromazin kann das QT-Intervall im EKG verlängern, in sehr seltenen Fällen bis hin zu potentiell tödlichen Herzrhythmusstörungen, Torsade de Pointes
- in diesen Fällen Behandlung mit Levomepromazin sofort abbrechen
- Levomepromazin kann das QT-Intervall im EKG verlängern, in sehr seltenen Fällen bis hin zu potentiell tödlichen Herzrhythmusstörungen, Torsade de Pointes
- Blutdrucksenkung
- häufig tritt innerhalb von 10 - 20 Min. nach intramuskulärer Injektion eine Blutdrucksenkung auf, die 4 - 6 Stunden (gelegentlich bis 12 Stunden) anhalten kann
- in der Regel lässt die blutdrucksenkende Wirkung von Levomepromazin bei längerer Behandlung nach
- wird die Therapie für mehrere Tage unterbrochen, kann die weitere Gabe von Levomepromazin erneut zu einer Blutdrucksenkung führen
- Patient sollte wenigstens 5 - 6 Stunden liegen
- nach parenteraler Gabe
- bei Behandlungsbeginn mit höheren Dosen
- Klinikeinweisung
- bei Tagesdosen über 150 mg ist Klinikeinweisung angezeigt
- malignes neuroleptisches Syndrom
- bei Auftreten von hohem Fieber und Muskelstarre Möglichkeit eines malignen neuroleptischen Syndroms (Anstieg des Myoglobin und der Creatininkinase- Aktivität [CK] im Blut) beachten
- wird oft als Katatonie fehldiagnostiziert, Differentialdiagnose wichtig
- erneute Gabe von Neuroleptika kann lebensbedrohliche Konsequenzen haben
- bei Differentialdiagnose Abgrenzung zur Katatonie entscheidend (Medikamentenanamnese, Prüfung auf Rigor, Fieber sowie CK-Anstieg und Myoglobin-Anstieg im Blut oder Harn)
- als Behandlungsmöglichkeiten werden empfohlen
- sofortiges Absetzen des Medikaments
- Behandlung der Hyperthermie durch Kühlen, da Antipyretika bei hohem Fieber möglicherweise nicht wirksam sind
- Behandlung von Störungen des Elektrolyt- und Wasserhaushaltes, der kardiovaskulären Manifestationen, Infektionen, der respiratorischen und renalen Komplikationen,
- Therapieversuch mit Dantrolen-Infusionen (3 - 10 mg / kg KG / Tag) in Kombination mit Bromocriptin (7,5 - 30 mg Bromocriptin oral / Tag)
- bei Auftreten von hohem Fieber und Muskelstarre Möglichkeit eines malignen neuroleptischen Syndroms (Anstieg des Myoglobin und der Creatininkinase- Aktivität [CK] im Blut) beachten
- erhöhte Mortalität bei älteren Menschen mit Demenz-Erkrankungen
- Levomepromazin nicht zur Behandlung von Verhaltensstörungen, die mit Demenz-Erkrankungen zusammenhängen, zugelassen
- Daten zweier großer Anwendungsstudien zeigten, dass ältere Menschen mit Demenz-Erkrankungen, die mit konventionellen (typischen) Antipsychotika behandelt wurden, einem leicht erhöhten Mortalitätsrisiko im Vergleich zu nicht mit Antipsychotika Behandelten ausgesetzt sind
- anhand der vorliegenden Studiendaten kann genaue Höhe dieses Risikos nicht angegeben werden und die Ursache für die Risikoerhöhung ist nicht bekannt
- erhöhtes Risiko für das Auftreten von unerwünschten cerebrovaskulären Ereignissen
- in randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien mit an Demenz erkrankten Patienten, die mit einigen atypischen Antipsychotika behandelt wurden, wurde ein etwa um das Dreifache erhöhtes Risiko für unerwünschte cerebrovaskuläre Ereignisse beobachtet
- Mechanismus, der zu dieser Risikoerhöhung führt, unbekannt
- kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Wirkung auch bei der Anwendung anderer Antipsychotika oder bei anderen Patientengruppen auftritt
- Levomepromazin sollte bei Patienten, die ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben, mit Vorsicht angewendet werden
- in randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien mit an Demenz erkrankten Patienten, die mit einigen atypischen Antipsychotika behandelt wurden, wurde ein etwa um das Dreifache erhöhtes Risiko für unerwünschte cerebrovaskuläre Ereignisse beobachtet
- Thromboembolie-Risiko
- im Zusammenhang mit der Anwendung von Antipsychotika Fälle von venösen Thromboembolien (VTE) beobachtet
- da Patienten, die mit Antipsychotika behandelt werden, häufig erworbene Risikofaktoren für VTE aufweisen, sollten alle möglichen Risikofaktoren für VTE vor und während der Behandlung mit Levomepromazin identifiziert und Präventivmaßnahmen ergriffen werden
- Photosensibilisierung
- wegen möglicher Photosensibilisierung während der Anwendung von Levomepromazin sollte direkte Sonneneinstrahlung gemieden werden