NEXIUM 40mg magensaftresistente Tabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 38,83 € |
| N2 | 60 ST | 59,23 € |
| N3 | 90 ST | 61,19 € |
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Indikation
- Erwachsene
- gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- Behandlung der erosiven Refluxösophagitis
- Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Ösophagitis
- Symptomatische Behandlung der GERD
- Eradikation des Helicobacter pylori in Kombination mit einer geeigneten Antibiotikabehandlung und
- Heilung des Helicobacter pylori-assoziierten Ulcus duodeni
- Rezidivprophylaxe des peptischen Ulkus bei Patienten mit Helicobacter pylori-assoziierten Ulzera
- Anwendung bei Patienten, die einer kont. Therapie mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) bedürfen
- Heilung von Ulcera ventriculi, verursacht durch die Therapie mit NSAR
- Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni, verursacht durch die Therapie mit NSAR bei Risikopatienten
- Langzeitbehandlung nach i.v. induzierter Prophylaxe von erneuten Blutungen von Magengeschwüren
- Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndrom
- gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- Jugendliche >/= 12 Jahre
- Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- Behandlung der erosiven Refluxösophagitis
- Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Ösophagitis
- Symptomatische Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD)
- In Kombination mit Antibiotika zur Behandlung von Zwölffingerdarmgeschwüren, die durch Helicobacter pylori vorgerufen wurden
- Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
Dosierung
- gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- Behandlung der erosiven Refluxösophagitis
- Erwachsene
- 40 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Behandlungsdauer
- 4 Wochen
- zusätzliche 4wöchige Therapie, wenn Ösophagitis noch nicht abgeheilt ist oder Symptome persistieren
- Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Ösophagitis
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- symptomatische Behandlung der GERD
- ohne Ösophagitis: 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- bei nach 4wöchiger Therapie ausbleibender Besserung: weitere Untersuchungen durchführen
- sobald Beschwerdefreiheit erreicht ist: weitere Kontrolle der Symptome mit 20 mg 1mal / Tag
- ggf. Bedarfstherapie:
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Patienten, unter Therapie mit NSAR oder mit Risiko ein Ulcera ventriculi oder duodeni zu entwickeln: weitere Kontrolle der Symptome mit einer Therapie nach Bedarf nicht empfohlen
- Erwachsene
- Behandlung der erosiven Refluxösophagitis
- Eradikation des Helicobacter pylori in Kombination mit einer geeigneten Antibiotikabehandlung und Heilung des Helicobacter pylori-assoziierten Ulcus duodeni und Rezidivprophylaxe des peptischen Ulkus bei Helicobacter pylori-assoziierten Ulzera
- Erwachsene
- 20 mg Esomeprazol zusammen mit 1 g Amoxicillin und 500 mg Clarithromycin je 2mal / Tag
- Behandlungsdauer: 7 Tage
- Erwachsene
- Anwendung bei Patienten, die einer kont. Therapie mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) bedürfen
- Heilung von durch die Therapie mit NSAR verursachter Ulcera ventriculi
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Behandlungsdauer: 4 - 8 Wochen
- Prophylaxe von durch die Therapie mit NSAR bei Risikopatienten verursachter Ulcera ventriculi und duodeni
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Heilung von durch die Therapie mit NSAR verursachter Ulcera ventriculi
- Langzeitbehandlung nach i.v. induzierter Prophylaxe von erneuten Blutungen von Magengeschwüren
- 40 mg Esomeprazol 1mal /Tag nach intravenös induzierter Prophylaxe von erneuten Blutungen von Magengeschwüren
- Behandlungsdauer: 4 Wochen
- Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndroms
- initial: 40 mg Esomeprazol 2mal / Tag
- anschließend individuelle Dosisanpassung
- i.A. 80 - 160 mg Esomeprazol / Tag ausreichend (Verabreichung von Tagesgesamtdosen > 80 mg Esomeprazol aufgeteilt auf 2 Einzelgaben)
- Behandlungsdauer: solange klin. erforderlich
Dosisanpassung
- Jugendliche >/= 12 Jahre
- gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- Behandlung der erosiven Refluxösophagitis
- 40 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Behandlungsdauer
- 4 Wochen
- zusätzliche 4wöchige Therapie, wenn Ösophagitis noch nicht abgeheilt ist oder Symptome persistieren
- Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Ösophagitis
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- symptomatische Behandlung der GERD
- ohne Ösophagitis: 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- bei nach 4wöchiger Therapie ausbleibender Besserung: weitere Untersuchungen durchführen
- sobald Beschwerdefreiheit erreicht ist: weitere Kontrolle der Symptome mit 20 mg 1mal / Tag
- Behandlung der erosiven Refluxösophagitis
- Behandlung von Zwölffingerdarmgeschwüren, die durch Helicobacter pylori vorgerufen wurden
- nationale, regionale und lokale Behandlungsrichtlinien bezüglich bakterieller Resistenzen, Behandlungsdauer (üblicherweise 7 Tage aber manchmal bis 14 Tage) und geeigneter Anwendung antibakterieller Wirkstoffe beachten
- 30 - 40 kg KG:
- 20 mg Esomeprazol zusammen mit 750 mg Amoxicillin und 7,5 mg Clarithromycin / kg KG je 2mal / Tag
- Behandlungsdauer: 1 Woche
- > 40 kg KG:
- 20 mg Esomeprazol zusammen mit 1 g Amoxicillin und 500 mg Clarithromycin jeweils 2mal / Tag
- Behandlungsdauer: 1 Woche
- gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- Kinder (< 12 Jahre)
- s. Fachinformationen anderer Darreichnungsformen!
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Niereninsuffizienz
- Anwendung mit Vorsicht (begrenzte Erfahrungen)
- eingeschränkte Leberfunktion
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- max. Tagesdosis: 20 mg Esomeprazol
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
Kontraindikationen
Esomeprazol - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Esomeprazol
- Überempfindlichkeit gegen substituierte Benzimidazole
- gleichzeitige Anwendung mit Nelfinavir
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Esomeprazol - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Fieber, angioneurotisches Ödem, anaphylaktische Reaktionen / anaphylaktischer Schock
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- periphere Ödeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyponatriämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypomagnesiämie
- schwere Hypomagnesiämie kann mit einer Hypokalzämie einhergehen
- Hypomagnesiämie kann zu einer Hypokaliämie führen
- Hypomagnesiämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlaflosigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erregung
- Verwirrtheitszustände
- Depressionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Aggressivität
- Halluzinationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Parästhesie
- Müdigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Geschmacksveränderungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verschwommensehen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchospasmus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Verstopfung
- Durchfall
- Blähungen
- Übelkeit / Erbrechen
- Drüsenpolypen des Fundus (gutartig)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Mundschleimhautentzündung
- gastrointestinale Candidose
- ohne Häufigkeitsangabe
- mikroskopische Colitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Leberenzyme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hepatitis mit und ohne Gelbsucht
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberversagen
- Enzephalopathie bei Patienten mit vorbestehender Lebererkrankung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dermatitis
- Pruritus
- Hautausschlag
- Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Haarausfall
- Photosensibilität
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- ohne Häufigkeitsangabe
- subakuter kutaner Lupus erythematodes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Muskelschwäche
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- (tubulo)interstitielle Nephritis
- bei einigen Patienten wurde gleichzeitig über Nierenversagen berichtet
- (tubulo)interstitielle Nephritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gynäkomastie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Unwohlsein
- vermehrtes Schwitzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Einnahme der magensaftresistenten Tabletten unzerkaut und unzerstoßen mit Flüssigkeit
- Patienten mit Schluckbeschwerden
- Tabletten in 1/2 Glas mit Wasser (ohne Kohlensäure) geben
- keine anderen Flüssigkeiten verwenden (evtl. Zerstörung des magensaftresistentes Überzugs)
- Flüssigkeit rühren, bis die Tabletten zerfallen sind
- entstandene pelletshaltige Flüssigkeit sofort oder aber innerhalb von 30 Min. trinken
- Glas erneut halb mit Wasser füllen und umschwenken, so dass keine Rückstände im Glas bleiben, anschließend austrinken
- Pellets nicht zerkauen oder zerkleinern
- Patienten, die nicht schlucken können
- Tabletten in kohlensäurefreiem Wasser auflösen und über eine Magensonde applizieren
- Eignung der ausgewählten Spritze und Sonde sorgfältig prüfen
- Anwendung über Magensonde
- Tablette in eine geeignete Spritze geben und diese mit ca. 25 ml Wasser und ca. 5 ml Luft füllen (für manche Sonden Auflösung in 50 ml Wasser notwendig, um ein Verstopfen der Sonde zu verhindern)
- Spritze sofort für ca. 2 Min. schütteln, um Tablette aufzulösen
- Spritze mit der Spitze nach oben halten und sich versichern, dass die Spitze nicht verstopft ist
- Spritze auf Sonde setzen und oben beschriebene Position beibehalten
- Spritze schütteln, dann mit der Spitze nach unten halten und sofort 5 - 10 ml in Sonde injizieren
- Spritze danach umdrehen und schütteln (Spritze mit der Spitze nach oben halten, um Verstopfen zu verhindern)
- Spritze mit der Spitze nach unten halten und sofort wieder 5 - 10 ml in Sonde injizieren
- Vorgang wiederholen, bis Spritze geleert ist
- wenn nötig, Spritze erneut mit Wasser und Luft füllen und nach Anleitung erneut injizieren, um jegliche Reste/ Ablagerungen in der Spritze auszuwaschen
- für manche Sonden werden 50 ml Wasser benötigt
Stillzeithinweise
Esomeprazol - peroral
- Esomeprazol sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- nicht bekannt, ob Esomeprazol / Metabolite in die Muttermilch übergehen
- nur unzureichende Daten in Bezug auf die Auswirkungen von Esomeprazol auf Neugeborene/Säuglinge vorliegend
Schwangerschaftshinweise
Esomeprazol - peroral
- als Vorsichtsmaßnahme sollte eine Anwendung von Esomeprazol während der Schwangerschaft möglichst vermieden werden
- Esomperazol
- klinischen Daten über die Anwendung von Esomeprazol in der Schwangerschaft sind nicht ausreichend
- moderate Anzahl an Daten von schwangeren Frauen (zwischen 300 und 1000 Schwangerschaften) ergab keine Hinweise auf Missbildungen oder Feto-/neonatale Toxizität von Esomeprazol
- Omeprazol
- Daten aus epidemiologischen Studien mit einer größeren Anzahl von Anwendungen des razemischen Gemischs Omeprazol in der Schwangerschaft
- zeigen keine teratogene oder fetotoxische Wirkung
- Daten aus epidemiologischen Studien mit einer größeren Anzahl von Anwendungen des razemischen Gemischs Omeprazol in der Schwangerschaft
- tierexperimentelle Studien
- weder eine direkte noch eine indirekte schädliche Wirkung auf die Entwicklung des Embryos/Fetus mit Esomeprazol beobachtet
- Tierstudien mit dem razemischen Gemisch zeigten keinen direkten oder indirekten schädlichen Einfluss auf Schwangerschaft, Geburt oder postnatale Entwicklung
- tierexperimentelle Studien
- zeigten weder eine direkte noch eine indirekte schädliche Wirkung in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien mit dem razemischen Gemisch von Omeprazol, oral verabreicht,
- zeigten keinen direkten oder indirekten schädlichen Einfluss in Bezug auf die Fertilität
- tierexperimentelle Studien mit dem razemischen Gemisch von Omeprazol, oral verabreicht,
Warnhinweise
Esomeprazol - peroral
- wenn Alarmzeichen auftreten (z.B. deutlicher unbeabsichtigter Gewichtsverlust, wiederholtes Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Meläna) und bei Verdacht auf ein Magengeschwür oder bei bestehendem Ulcus ventriculi
- sollte eine Bösartigkeit ausgeschlossen werden, da die Behandlung mit Esomeprazol die Symptome lindern und eine Diagnose verzögern kann
- Langzeitbehandlung
- regelmäßige Kontrolluntersuchungen sollten durchgeführt werden, besonders bei solchen Patienten, die länger als 1 Jahr behandelt werden
- Eignung einer Langzeitbehandlung je nach Patientenalter s. jeweilige Herstellerinformation
- Bedarfstherapie
- Patienten, bei denen eine Bedarfstherapie durchgeführt wird, sollten angewiesen werden, ihren Arzt aufzusuchen, wenn sich die Art ihrer Krankheitssymptome verändert
- wurde bei Kindern nicht untersucht und wird daher für diese Patientengruppe nicht empfohlen
- Eradikation des Helicobacter pylori
- mögliche Wechselwirkungen für alle Komponenten der Tripel-Therapie sollten bedacht werden
- Clarithromycin ist ein potenter Inhibitor des CYP3A4-Isoenzyms
- Gegenanzeigen und Wechselwirkungen für Clarithromycin sollten berücksichtigt werden, wenn der Patient zusätzlich zur Tripel-Therapie noch andere Arzneimittel einnimmt, die ebenfalls über das CYP3A4 metabolisiert werden, wie z. B. Cisaprid
- Magen-Darm-Infektionen
- Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer kann dazu führen, dass das Risiko für Magen-Darm-Infektionen, wie z. B. mit Salmonella und Campylobacter, leicht erhöht ist
- Resorption von Vitamin B12
- Esomeprazol kann, wie alle Säurehemmer, die Resorption von Vitamin B12 (Cyanocobalamin) aufgrund von Hypo- oder Achlorhydrie reduzieren
- sollte im Falle einer Langzeitbehandlung bei Patienten mit einem reduzierten körpereigenen Speicher oder mit Risikofaktoren für eine reduzierte Vitamin-B12-Aufnahme beachtet werden
- Esomeprazol kann, wie alle Säurehemmer, die Resorption von Vitamin B12 (Cyanocobalamin) aufgrund von Hypo- oder Achlorhydrie reduzieren
- Hypomagnesiämie
- schwere Hypomagnesiämie bei Patienten berichtet, die für mind. 3 Monate, jedoch in den meisten Fällen für 1 Jahr mit Protonpumpeninhibitoren (PPI) wie Esomeprazol behandelt wurden
- schwerwiegende Manifestationen von Hypomagnesiämie mit Erschöpfungszuständen, Tetanie, Delir, Krämpfen, Schwindelgefühl und ventrikulären Arrhythmien können auftreten, aber sie können sich schleichend entwickeln und dann übersehen werden
- bei den meisten betroffenen Patienten verbesserte sich die Hypomagnesiämie nach Gabe von Magnesium und Absetzen des PPI
- bei Patienten, für die eine längere Behandlungsdauer vorgesehen ist oder die PPI mit Digoxin oder anderen Arzneistoffen einnehmen, welche Hypomagnesiämie hervorrufen können (z.B. Diuretika), sollte der Arzt vor und periodisch während der Behandlung mit PPI eine Überwachung der Magnesiumwerte in Betracht ziehen
- Frakturrisiko
- Protonenpumpeninhibitoren, besonders wenn sie in einer hohen Dosierung und über eine längere Zeit (> 1 Jahr) angewendet werden, können das Risiko von Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen, insbesondere bei älteren Patienten oder bei Vorliegen anderer bekannter Risikofaktoren, mäßig erhöhen
- Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass Protonenpumpeninhibitoren das Risiko von Frakturen möglicherweise um 10 - 40 % erhöhen, wobei dieses erhöhte Risiko teilweise auch durch andere Risikofaktoren bedingt sein kann
- Patienten mit Osteoporoserisiko sollen entsprechend den gültigen klinischen Richtlinien behandelt werden und Vitamin D und Kalzium in ausreichendem Maße erhalten
- Protonenpumpeninhibitoren, besonders wenn sie in einer hohen Dosierung und über eine längere Zeit (> 1 Jahr) angewendet werden, können das Risiko von Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen, insbesondere bei älteren Patienten oder bei Vorliegen anderer bekannter Risikofaktoren, mäßig erhöhen
- Subakuter kutaner Lupus erythematodes (SCLE)
- Protonenpumpenhemmer sind mit sehr seltenen Fällen von SCLE assoziiert
- falls Läsionen, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, auftreten, und falls dies von einer Arthralgie begleitet ist, sollte der Patient umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und das medizinische Fachpersonal sollte erwägen, Esomeprazol abzusetzen
- SCLE nach vorheriger Behandlung mit einem Protonenpumpenhemmer kann das Risiko eines SCLE unter der Einnahme anderer Protonenpumpen-Inhibitoren erhöhen
- Kombination mit anderen Arzneimitteln
- gleichzeitige Anwendung mit Atazanavir
- nicht empfohlen
- falls die Kombination von Atazanavir und einem Protonenpumpenhemmer als unvermeidbar angesehen wird, wird eine engmaschige klinische Überwachung, kombiniert mit einer Dosiserhöhung von Atazanavir auf 400 mg zusammen mit 100 mg Ritonavir, empfohlen
- eine Dosierung von 20 mg Esomeprazol sollte nicht überschritten werden
- Esomeprazol ist ein CYP2C19-Hemmer
- zu Beginn oder Ende der Behandlung mit Esomeprazol sollte die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit Substanzen, die durch CYP2C19 metabolisiert werden, berücksichtigt werden
- Clopidogrel
- Wechselwirkung zwischen Clopidogrel und Esomeprazol beobachtet
- klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung ist ungewiss
- sicherheitshalber sollte von einer gleichzeitigen Anwendung von Esomeprazol und Clopidogrel abgeraten werden
- wenn Esomeprazol zur Bedarfstherapie verordnet wird, sollten die Implikationen für Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aufgrund der wechselnden Plasmakonzentrationen von Esomeprazol bedacht werden
- Patienten sollten keinen anderen PPI oder H2-Antagonisten gleichzeitig anwenden
- gleichzeitige Anwendung mit Atazanavir
- Schwerwiegende kutane Nebenwirkungen
- schwerwiegende kutane Nebenwirkungen, wie Erythema multiforme (EM), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, sehr selten im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Esomeprazol berichtet
- Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome der schweren Hautreaktionen EM / SJS / TEN / DRESS hingewiesen werden und sollten sofort ihren Arzt konsultieren, wenn sie Anzeichen oder Symptome bemerken, die auf diese hindeuten
- bei Anzeichen und Symptomen schwerer Hautreaktionen
- sollte Esomeprazol sofort abgesetzt und bei Bedarf zusätzliche ärztliche Betreuung/eine engmaschige Überwachung erfolgen
- Patienten mit EM / SJS / TEN / DRESS
- bei diesen Patienten sollte keine erneute Einnahme von Esomeprazol erfolgen
- Auswirkung auf Laboruntersuchungen
- erhöhte Chromogranin-A(CgA)-Spiegel können Untersuchungen auf neuroendokrine Tumoren beeinflussen
- um diese Auswirkung zu vermeiden, sollte die Behandlung mit Esomeprazol mind. 5 Tage vor den CgA-Messungen vorübergehend abgesetzt werden
- liegen die CgA- und Gastrinspiegel nach der ersten Messung nicht im Referenzbereich, sind die Messungen 14 Tage nach dem Absetzen des Protonenpumpenhemmers zu wiederholen
- Allgemein (bei Anwendung in der Selbstmedikation)
- Patienten sollten angewiesen werden, ihren Arzt aufzusuchen:
- bei deutlichem unbeabsichtigtem Gewichtsverlust, wiederholtem Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Meläna und bei Verdacht oder Vorhandensein eines Magengeschwürs
- Malignität sollte dabei ausgeschlossen werden, da die Behandlung mit Esomeprazol die Symptome lindern und eine Diagnose verzögern kann.
- bei Magengeschwüren oder gastrointestinalen Operationen in der Vorgeschichte.
- bei kontinuierlicher symptomatischer Behandlung von Verdauungsbeschwerden oder Sodbrennen über 4 oder mehr Wochen.
- bei Gelbsucht oder schwerer Lebererkrankun
- wenn sie älter als 55 Jahre sind und neue oder kürzlich veränderte Symptome zeigen
- bei deutlichem unbeabsichtigtem Gewichtsverlust, wiederholtem Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Meläna und bei Verdacht oder Vorhandensein eines Magengeschwürs
- Patienten mit rezidivierenden Symptomen von Verdauungsbeschwerden oder Sodbrennen über einen langen Zeitraum sollten ihren Arzt in regelmäßigen Abständen aufsuchen
- Patienten, die älter als 55 Jahre sind und täglich nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden oder Sodbrennen einnehmen, sollten ihren Apotheker oder Arzt informieren
- Patienten sollten Esomeprazol nicht zur vorbeugenden Langzeitbehandlung einnehmen
- Behandlung mit Protonenpumpenhemmern (PPI) kann das Risiko für Magen-Darm-Infektionen, wie z.B. mit Salmonella und Campylobacter und bei hospitalisierten Patienten möglicherweise auch mit Clostridium difficile, leicht erhöhen
- Patienten sollten vor der Einnahme dieses Arzneimittels ihren Arzt aufsuchen, wenn bei ihnen eine Endoskopie oder ein Harnstoffatemtest geplant ist
- Patienten sollten angewiesen werden, ihren Arzt aufzusuchen: