NEXIUM 40mg Pulver z Herstellung einer Infusionsl
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 20,59 € |
| NotApplicable | 10 ST | – |
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Indikation
- Erwachsene
- magensäurehemmende Behandlung, wenn eine orale Gabe nicht möglich ist, z. B.
- bei gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) bei Patienten mit Ösophagitis und/oder schweren Refluxsymptomen
- zur Heilung von Ulcera ventriculi, die durch die Therapie mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) verursacht werden
- zur Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni, die durch die Therapie mit NSAR bei Risikopatienten verursacht werden
- Prophylaxe von erneuten Blutungen im Anschluss an eine therapeutische Endoskopie aufgrund akuter Blutungen von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren
- magensäurehemmende Behandlung, wenn eine orale Gabe nicht möglich ist, z. B.
- Kinder und Jugendliche (1 - 18 Jahre)
- magensäurehemmende Behandlung, wenn eine orale Gabe nicht möglich ist, z. B.
- bei gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) bei Patienten mit erosiver Reflux-Ösophagitis und/oder schweren Refluxsymptomen
- magensäurehemmende Behandlung, wenn eine orale Gabe nicht möglich ist, z. B.
Dosierung
Basiseinheit: 1 Durchstechflasche enthält 40 mg Esomeprazol
- magensäurehemmende Behandlung, wenn orale Gabe nicht möglich
- Erwachsene
- 20 - 40 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Refluxösophagitis
- 40 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Symptome einer Refluxkrankheit
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Heilung von Ulcera ventriculi, durch Therapie mit NSAR verursacht
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni, durch Therapie mit NSAR verursacht
- Risikopatienten: 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- Behandlungsdauer: nur kurzzeitig, baldmöglichst Umstellung auf orale Therapie
- Kinder und Jugendliche (1 - 18 Jahre)
- Anwendung als Teil einer vollen Behandlungsperiode für GERD
- Behandlung der erosiven Reflux-Ösophagitis
- 1 - 11 Jahre
- < 20 kg KG: 10 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- > / = 20 kg KG: 10 oder 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- 12 - 18 Jahre
- 40 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- 1 - 11 Jahre
- symptomatische Behandlung von GERD
- 1 - 11 Jahre
- 10 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- 12 - 18 Jahre
- 20 mg Esomeprazol 1mal / Tag
- 1 - 11 Jahre
- Behandlungsdauer: nur kurzzeitig, baldmöglichst Umstellung auf orale Therapie
- Erwachsene
- Prophylaxe von erneuten Blutungen von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren
- im Anschluss an therapeutische Endoskopie aufgrund akuter Blutungen von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren
- 80 mg Esomeprazol als Bolus-Infusion über 30 Min., dann 8 mg Esomeprazol / Std. als kontinuierliche i.v.-Infusion über 72 Std. (3 Tage)
- orale säurehemmende Therapie sollte folgen
- im Anschluss an therapeutische Endoskopie aufgrund akuter Blutungen von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Niereninsuffizienz
- Patienten mit Vorsicht behandeln aufgrund begrenzter Erfahrungen
- Leberinsuffizienz
- gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- tägliche Maximaldosis: 20 mg Esomeprazol
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
- blutende Geschwüre
- leichte bis mäßige Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- initial 80 mg Esomeprazol als Bolus-Infusion, dann evtl. 4 mg Esomeprazol / Std. als kontinuierliche i.v.-Infusion über 71,5 Std. ausreichend
- leichte bis mäßige Leberfunktionsstörung
- gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
Kontraindikationen
Esomeprazol - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Esomeprazol oder andere substituierte Benzimidazole
- gleichzeitige Anwendung von Nelfinavir
Nebenwirkungen
Esomeprazol - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
- Fieber
- angioneurotisches Ödem
- anaphylaktische Reaktionen/anaphylaktischer Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- periphere Ödeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyponatriämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypomagnesiämie
- schwere Hypomagnesiämie kann mit einer Hypocalcämie einhergehen
- Hypomagnesiämie kann auch mit einer Hypokaliämie verbunden sein
- Hypomagnesiämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlaflosigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Agitiertheit / Erregung
- Verwirrtheitszustände
- Depressionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Aggression
- Halluzinationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Parästhesie
- Müdigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Geschmacksveränderungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- irreversible Sehverschlechterung
- beobachtet bei schwer kranken Patienten, die das racemische Gemisch Omeprazol als intravenöse Injektion erhalten haben, besonders bei hohen Dosen
- kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen
- irreversible Sehverschlechterung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchospasmus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Obstipation
- Diarrhoe
- Blähungen
- Übelkeit / Erbrechen
- Drüsenpolypen des Fundus (gutartig)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stomatitis
- gastrointestinale Candidose
- ohne Häufigkeitsangabe
- mikroskopische Kolitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Leberenzyme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hepatitis mit und ohne Gelbsucht
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberversagen
- Enzephalopathie bei Patienten mit vorbestehender Lebererkrankung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dermatitis
- Pruritus
- Ausschlag
- Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Haarausfall
- Photosensibilität
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- ohne Häufigkeitsangabe
- subakuter lutaner Lupus erythematodes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Muskelschwäche
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- interstitielle Nephritis
- bei einigen Patienten gleichzeitig Nierenversagen beobachtet
- interstitielle Nephritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gynäkomastie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- hauptsächlich bei einer Studie beobachtet, bei der eine hohe Dosis über einen Zeitraum von 3 Tagen (72 Stunden) verabreicht wurde
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Unwohlsein
- vermehrtes Schwitzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
- 40-mg-Dosis
- i.v.-Infusion der gebrauchsfertigen Lösung über 10 - 30 Min.
- 20-mg-Dosis
- die Hälfte der gebrauchsfertigen Lösung i.v.-Infusion über 10 - 30 Min.
- unverbrauchte Lösung entsorgen
- 10-mg-Dosis
- ein Viertel der gebrauchsfertigen Lösung i.v.-Infusion über 10 - 30 Min.
- unverbrauchte Lösung entsorgen
- 80-mg-Bolus-Dosis
- kontinuierliche i.v.-Infusion der gebrauchsfertigen Lösung über 30 Min.
- 8-mg/Std.-Dosis
- kontinuierliche i.v.-Infusion der gebrauchsfertigen Lösung über 71,5 Std. entsprechend einer Infusionsrate von 8 mg / Std.
- Hinweise für die Handhabung
- siehe Fachinformation
- nur zur einmaligen Anwendung
Stillzeithinweise
Esomeprazol - invasiv
- Esomeprazol soll während der Stillzeit nicht angewendet werden
- nicht bekannt, ob Esomeprazol in die Muttermilch übergeht
- nur unzureichende Informationen über die Wirkung von Esomeprazol auf Neugeborene/Säuglinge vorliegend
Schwangerschaftshinweise
Esomeprazol - invasiv
- Verordnung während der Schwangerschaft nur mit Vorsicht
- klinische Daten über die Anwendung von Esomeprazol in der Schwangerschaft nicht ausreichend
- moderate Anzahl an Daten von schwangeren Frauen (zwischen 300 - 1000 Schwangerschaftsausgänge) deutet nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Esomeprazol hin
- Daten aus epidemiologischen Studien mit einer größeren Anzahl an Schwangerschaften unter Gabe des racemischen Gemisches Omeprazol
- keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko oder fetotoxische Wirkungen
- tierexperimentelle Studien
- tierexperimentelle Studien mit Esomeprazol ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die embryofetale Entwicklung
- tierexperimentelle Studien mit dem racemischen Gemisch ergaben keine gesundheitsschädlichen Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, Geburt oder postnatale Entwicklung
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien mit oraler Gabe des racemischen Gemisches Omeprazol (oral verabreicht) ergaben keine Hinweise auf Wirkungen in Bezug auf die Fertilität
Warnhinweise
Esomeprazol - invasiv
- Bösartigkeit solte ausgeschlossen werden, da die Behandlung mit Esomeprazol die Symptome lindern und eine Diagnose verzögern kann
- wenn Alarmzeichen auftreten, z.B.
- deutlicher unbeabsichtigter Gewichtsverlust
- wiederkehrendes Erbrechen
- Dysphagie
- Hämatemesis
- Meläna
- bei Verdacht auf ein Magengeschwür oder bei bestehendem Magengeschwür
- wenn Alarmzeichen auftreten, z.B.
- Magen-Darm-Infektionen
- Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer kann dazu führen, dass das Risiko für gastrointestinale Infektionen, z.B. mit Salmonella und Campylobacter, leicht erhöht ist
- Absorption von Vitamin B12
- Esomeprazol kann, wie alle Säurehemmer, die Absorption von Vitamin B12 (Cyanocobalamin) aufgrund von Hypo- oder Achlorhydrie reduzieren
- muss im Falle einer Langzeitbehandlung bei Patienten mit einem reduzierten körpereigenen Speicher oder mit Risikofaktoren für eine reduzierte Vitamin B12-Aufnahme beachtet werden
- Hypomagnesiämie
- schwere Hypomagnesiämie bei Patienten berichtet, die für mind. 3 Monate, jedoch in den meisten Fällen für ein Jahr mit Protonpumpenhemmern (PPIs) wie Esomeprazol behandelt wurden
- schwerwiegende Manifestationen von Hypomagnesiämie mit Ermüdung, Tetanie, Delirium, Konvulsionen, Schwindelgefühl und ventrikulären Arrhythmien können auftreten
- aber sie können sich auch schleichend entwickeln und dann übersehen werden
- bei den meisten betroffenen Patienten verbesserte sich die Hypomagnesiämie nach Gabe von Magnesium und Absetzen des PPIs
- Patienten, für die eine längere Behandlungsdauer vorgesehen ist oder die PPIs mit Digoxin oder Arzneimitteln einnehmen, welche Hypomagnesiämie hervorrufen können (z.B. Diuretika)
- bei diesen Patienten muss der Arzt vor und periodisch während der Behandlung mit PPIs eine Überwachung der Magnesiumwerte erwägen
- Frakturrisiko
- Protonenpumpenhemmer, besonders wenn sie in einer hohen Dosierung und über eine lange Zeit (> 1 Jahr) angewendet werden, können das Risiko von Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen, mäßig erhöhen
- insbesondere bei älteren Patienten oder bei Vorliegen anderer bekannter Risikofaktoren
- Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass Protonenpumpenhemmer das Risiko von Frakturen möglicherweise um 10 - 40 % erhöhen, wobei dieses erhöhte Risiko teilweise auch durch andere Risikofaktoren bedingt sein kann
- Patienten mit Osteoporoserisiko
- sollen entsprechend der gültigen klinischen Richtlinien behandelt werden und Vitamin D und Calcium in ausreichendem Maße erhalten
- Protonenpumpenhemmer, besonders wenn sie in einer hohen Dosierung und über eine lange Zeit (> 1 Jahr) angewendet werden, können das Risiko von Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen, mäßig erhöhen
- subakuter kutaner Lupus erythematodes (SCLE)
- Protonenpumpenhemmer mit sehr seltenen Fällen von SCLE assoziiert
- falls Läsionen, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, auftreten, und falls dies von einer Arthralgie begleitet ist, sollte der Patient umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und das medizinische Fachpersonal sollte erwägen, Esomeprazol abzusetzen
- SCLE nach vorheriger Behandlung mit einem Protonenpumpenhemmer
- kann das Risiko eines SCLE unter der Einnahme anderer Protonenpumpen-Inhibitoren erhöhen
- Kombination mit anderen Arzneimitteln
- gleichzeitige Anwendung mit Atazanavir nicht empfohlen
- wird Kombination von Atazanavir mit einem Protonenpumpenhemmer als unvermeidbar angesehen, wird eine engmaschige klinische Überwachung, kombiniert mit einer Dosiserhöhung von Atazanavir auf 400 mg zusammen mit 100 mg Ritonavir, empfohlen
- Dosierung von 20 mg Esomeprazol sollte nicht überschritten werden
- wird Kombination von Atazanavir mit einem Protonenpumpenhemmer als unvermeidbar angesehen, wird eine engmaschige klinische Überwachung, kombiniert mit einer Dosiserhöhung von Atazanavir auf 400 mg zusammen mit 100 mg Ritonavir, empfohlen
- Arzneimittel, die durch CYP2C19 metabolisiert werden
- Esomeprazol ist ein CYP2C19-Hemmer
- zu Behandlungsbeginn oder - ende mit Esomeprazol muss die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die durch CYP2C19 metabolisiert werden, berücksichtigt werden
- Clopidogrel
- Wechselwirkung zwischen Clopidogrel und Esomeprazol beobachtet
- klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung ist ungewiss
- sicherheitshalber wird von einer gleichzeitigen Anwendung von Esomeprazol und Clopidogrel abgeraten
- gleichzeitige Anwendung mit Atazanavir nicht empfohlen
- schwerwiegende kutane Nebenwirkungen
- schwerwiegende kutane Nebenwirkungen, wie Erythema multiforme (EM), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), die lebensbedrohlich sein können, wurden sehr selten im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Esomeprazol berichtet
- Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome der schweren Hautreaktionen EM/SJS/TEN/DRESS hingewiesen werden und sollten sofort ihren Arzt konsultieren, wenn sie Anzeichen oder Symptome bemerken, die auf diese hindeuten
- bei Anzeichen und Symptomen schwerer Hautreaktionen sollte Esomeprazol sofort abgesetzt und bei Bedarf zusätzliche ärztliche Betreuung/eine engmaschige Überwachung erfolgen
- bei Patienten mit EM/SJS/TEN/DRESS sollte keine erneute Einnahme von Esomeprazol erfolgen
- Auswirkung auf Laboruntersuchungen
- erhöhte Chromogranin-A(CgA)-Spiegel können Untersuchungen auf neuroendokrine Tumoren beeinflussen
- um diese Auswirkung zu vermeiden, muss die Behandlung mit Esomeprazol mind. 5 Tage vor den CgA-Messungen abgesetzt werden
- liegen die CgA- und Gastrinspiegel nach der ersten Messung nicht im Referenzbereich, sind die Messungen 14 Tage nach dem Absetzen des Protonenpumpenhemmers zu wiederholen