Ngenla 60 mg Injektionslösung im Fertigpen 1.2 ml

CC Pharma GmbH
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Wirkstoff: Somatrogon →

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N1 1 ST 1199,77 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab einem Alter von 3 Jahren mit Wachstumsstörung durch unzureichende Ausschüttung von Wachstumshormon

Dosierung

Basiseinheit: 1 ml Lösung enthält 50 mg Somatrogon

  • Wachstumsstörung durch unzureichende Ausschüttung von Wachstumshormon
    • Kinder und Jugendliche >/= 3 Jahre
      • empfohlene Dosis: 0,66 mg Somatrogon / kg Körpergewicht (KG) s.c. 1mal / Woche
        • Somatrogon wird einmal wöchentlich jeweils am selben Wochentag injiziert
        • die Tageszeit ist beliebig
      • Dosisanpassung
        • Dosis kann basierend auf der Fachkenntnis des Arztes hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse des Patienten auf- oder abgerundet werden
        • Details siehe jeweilige Herstellerinformation
      • Dosistitration
        • Somatrogon-Dosis kann bei Bedarf angepasst werden auf der Grundlage
          • der Wachstumsgeschwindigkeit,
          • unerwünschten Nebenwirkungen,
          • des Körpergewichts und
          • der Serumkonzentration des Insulin-like-Growth-Factor-1 (IGF-1)
        • Überwachung der IGF-1-Werte
          • bei der Überwachung der IGF-1-Werte sollten die Proben 4 Tage nach der vorherigen Dosis genommen werden
          • Dosisanpassungen sollten das Ziel haben, einen mittleren IGF-1-Standard Deviation Score (SDS) im normalen Bereich zu erreichen, d. h. zwischen - 2 und + 2 (vorzugsweise nah an 0 SDS)
          • bei Patienten, deren IGF-1-Serumkonzentration den mittleren Referenzwert für das jeweilige Alter und Geschlecht um mehr als 2 SDS überschreitet:
            • Dosis von Somatrogon um 15 % reduzieren
          • bei manchen Patienten kann mehr als eine Dosisreduktion erforderlich sein
      • Behandlungsbeginn
        • Startdosis für Patienten, die von einer täglichen Wachstumshormonanwendung wechseln
          • Beginn der wöchentlichen Therapie mit Somatrogon mit einer Dosis von 0,66 mg Somatrogon / kg / Woche am Tag nach der letzten täglichen Injektion möglich
      • Bewertung der Behandlung und Behandlungsabbruch
        • Bewertung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit
          • sollte in 6-12 Monatsintervallen angestrebt werden
          • kann durch eine Bewertung der wachstumsrelevanten, biochemischen Parameter (IGF-1, Hormone, Glucosespiegel) und dem Pubertätsstatus durchgeführt werden
        • routinemäßige Überwachung der Serum IGF-1-SDS Werte über den Zeitraum der Behandlung wird empfohlen
        • während der Pubertät muss die Untersuchung häufiger in Betracht gezogen werden
        • Behandlungsabbruch
          • bei Anzeichen für einen Schluss der Epiphysenfugen
          • sobald die Patienten ihre Endhöhe erreicht haben oder nah an ihrer Endhöhe sind, d. h. wenn die jährliche Wachstumsgeschwindigkeit unter 2 cm/Jahr fällt oder das Knochenalter > 14 Jahre bei Mädchen oder > 16 Jahre bei Jungen beträgt
      • Auslassen einer Dosis
        • Patienten sollten stets denselben Wochentag für die Verabreichung des Arzneimittels beibehalten
        • wenn eine Dosis ausgelassen wurde
          • sollte Somatrogon so bald wie möglich innerhalb von 3 Tagen nach der ausgelassenen Dosis verabreicht werden
          • anschließend sollte das gewohnte einmal wöchentliche Dosierungsschema wieder aufgenommen werden
        • sind mehr als 3 Tage seit dem Auslassen der Dosis vergangen, wird die vergessene Dosis übersprungen und die nächste Dosis am regulär geplanten Tag verabreicht
        • in beiden Fällen können die Patienten anschließend ihr gewohntes einmal wöchentliches Dosierungsschema wieder aufnehmen
      • Änderung des Injektionstags
        • Tag der wöchentlichen Injektion kann bei Bedarf geändert werden, sofern das Intervall zwischen 2 Dosen mind. 3 Tage beträgt
        • nach der Wahl eines neuen Injektionstags sollte die einmal wöchentliche Dosierung fortgesetzt werden

Dosisanpassung

  • Ältere Patienten
    • Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Patienten > 65 Jahren ist nicht erwiesen
    • keine Daten vorliegend
  • Nierenfunktionsstörung
    • Dosisempfehlung kann nicht gegeben werden
    • keine Studien zu Somatrogon bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • Leberfunktionsstörung
    • Dosisempfehlung kann nicht gegeben werden
    • keine Studien zu Somatrogon bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen
  • Kinder und Jugendliche < 3 Jahre
    • Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Somatrogon bei Neugeborenen, Säuglingen und Kindern im Alter unter 3 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen
    • keine Daten vorliegend

Kontraindikationen

Somatrogon - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Somatrogon
  • Vorliegen von etwaigen Anzeichen für eine Tumoraktivität
    • basierend auf Erfahrungen mit täglich verabreichten Wachstumshormonpräparaten darf Somatrogon bei Vorliegen von etwaigen Anzeichen für eine Tumoraktivität nicht angewendet werden
    • bevor eine Therapie mit Wachstumshormonen (GH) begonnen werden kann, müssen intrakranielle Tumoren inaktiv und eine Antitumorbehandlung abgeschlossen sein
    • bei Anzeichen eines Tumorwachstums muss die Behandlung abgebrochen werden
  • Kinder mit geschlossenen Epiphysenfugen
    • Somatrogon darf nicht zur Förderung des Körperwachstums eingesetzt werden
  • Patienten mit akuten kritischen Erkrankungen, die
    • an Komplikationen nach operativen Eingriffen am offenen Herzen,
    • Operationen im Abdominalbereich,
    • unfallbedingtem Polytrauma,
    • akuter respiratorischer Insuffizienz oder
    • ähnlichen Erkrankungen leiden

Nebenwirkungen

Somatrogon - invasiv
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Anämie
      • Eosinophilie
  • Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt: gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen) (siehe auch Rubrik "Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen")
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt: Diabetes mellitus Typ 2 (siehe auch Rubrik "Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen")
  • Endokrine Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Hypothyreose
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Nebenniereninsuffizienz
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt:
        • benigne intrakranielle Hypertonie(siehe auch Rubrik "Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen")
        • Parästhesie
  • Augenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Konjunktivitis allergisch
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Ausschlag generalisiert
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt:
        • Ausschlag
        • Urtikaria
        • Pruritus
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Arthralgie
      • Schmerz in den Extremitäten
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt: Myalgie
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt: Pankreatitis (siehe auch Rubrik "Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen")
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt: Gynäkomastie
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Reaktionen an der Injektionsstelle, einschl.
        • Schmerzen an der Injektionsstelle
        • Erythem
        • Pruritus
        • Schwellung
        • Verhärtung
        • blauer Fleck
        • Blutung
        • Wärmegefühl
        • Hypertrophie
        • Entzündung
        • Deformation
        • Urtikaria
      • Fieber
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • als Klasseneffekt:
        • peripheres Ödem
        • Gesichtsödem

Anwendungshinweise

  • zur subcutanen Injektion (s.c.)
  • Somatrogon wird in den Bauch, Oberschenkel, das Gesäß oder den Oberarm injiziert
    • bei jeder Verabreichung sollte eine andere Injektionsstelle gewählt werden
    • Injektionen in den Oberarm und in das Gesäß sollten von der Betreuungsperson verabreicht werden
  • Patient und die Betreuungsperson sollten geschult werden, um sicherzustellen, dass die Anwendungsweise verstanden wird und um die Selbst-Anwendung zu unterstützen
  • falls für die Verabreichung der vollständigen Dosis mehr als eine Injektion erforderlich ist, sollte für jede Injektion eine andere Injektionsstelle gewählt werden
  • weitere Details zur sachgemäßen Handhabung und Anwendung siehe jeweilige Herstellerinformation

Stillzeithinweise

Somatrogon - invasiv
  • es muss eine Entscheidung getroffen werden, ob abgestillt oder die Somatrogon-Therapie unterbrochen / auf die Behandlung verzichtet werden sollte, wobei die Vorteile des Stillens für das Kind und die Vorteile einer Behandlung für die Mutter gegeneinander abzuwägen sind
  • nicht bekannt, ob Somatrogon / seine Metaboliten beim Menschen in die Muttermilch übergehen
  • Risiko für Neugeborene / Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden

Schwangerschaftshinweise

Somatrogon - invasiv
  • Anwendung von Somatrogon während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
  • keine Daten zur Anwendung von Somatrogon bei Schwangeren vorliegend
  • tierexperimentelle Studien
    • lassen nicht auf unmittelbare oder mittelbare schädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität schließen
  • Fertilität
    • es wurden keine Studien beim Menschen zum Risiko einer Infertilität bei Frauen oder Männern im reproduktionsfähigen Alter durchgeführt
    • tierexperimentelle Studien
      • in einer Studie an Ratten wurden keine Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fertilität festgestellt

Warnhinweise

Somatrogon - invasiv
  • die Therapie sollte von Ärzten mit entsprechender Qualifikation und Erfahrung im Bereich der Diagnose und Behandlung von pädiatrischen Patienten mit Wachstumshormonmangel (growth hormone deficiency, GHD) eingeleitet und überwacht werden
  • Rückverfolgbarkeit
    • um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
  • Überempfindlichkeit
    • schwerwiegende systemische Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Anaphylaxie, Angioödem) bei täglich angewendeten Wachstumshormonpräparaten berichtet
    • falls es zu einer schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktion kommt,
      • muss die Anwendung von Somatrogon umgehend beendet werden
    • Patienten sollten umgehend eine Standardbehandlung erhalten und bis zum Abklingen der Krankheitszeichen und Symptome überwacht werden (s. Rubrik "Kontraindikationen")
  • Hypoadrenalismus
    • basierend auf publizierten Daten haben Patienten mit bestehendem Hypophysenhormonmangel oder Risiko für einen solchen Mangel, die eine tägliche Wachstumshormontherapie erhalten, möglicherweise ein Risiko für verringerte Cortisolwerte im Serum und / oder eine Aufdeckung eines bisher nicht diagnostizierten zentralen (sekundären) Hypoadrenalismus
    • darüber hinaus kann bei Patienten, die aufgrund eines zuvor diagnostizierten Hypoadrenalismus eine Glucocorticoid-Substitutionstherapie erhalten, nach Beginn der Somatrogon-Therapie eine Erhöhung der Erhaltungs- oder Stressdosis erforderlich sein
    • Patienten sollten auf verringerte Cortisolwerte im Serum und Patienten mit bekanntem Hypoadrenalismus auf die Notwendigkeit einer Erhöhung der Glucocorticoiddosis überwacht werden
  • Schilddrüsenfunktion
    • Wachstumshormon erhöht die Umwandlung von T4 zu T3 außerhalb der Schilddrüse und kann dadurch eine beginnende Hypothyreose aufdecken
    • Patienten mit bestehender Hypothyreose sollten je nach Indikation basierend auf der klinischen Bewertung vor Beginn der Behandlung mit Somatrogon entsprechend behandelt werden
    • da eine Hypothyreose mit dem Ansprechen auf eine Wachstumshormonbehandlung interferiert, sollte die Schilddrüsenfunktion regelmäßig überprüft und ggf. eine Substitution mit Schilddrüsenhormon begonnen werden
  • Prader-Willi-Syndrom
    • keine Studien zu Somatrogon bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom durchgeführt
    • Somatrogon wird nicht für die Langzeitbehandlung von Kindern und Jugendlichen mit Wachstumsstörungen aufgrund eines genetisch bestätigten Prader-Willi-Syndroms angewendet
      • es sei denn, es wurde auch ein Wachstumshormonmangel diagnostiziert
    • bei Kindern mit Prader-Willi-Syndrom, die einen oder mehrere der folgenden Risikofaktoren aufwiesen, wurde nach Einleitung einer Wachstumshormontherapie über das Auftreten von plötzlichen Todesfällen berichtet:
      • starkes Übergewicht
      • Obstruktion der oberen Atemwege oder Schlafapnoe in der Anamnese oder eine nicht identifizierte Atemwegsinfektion
  • Glucosestoffwechsel
    • Behandlung mit Wachstumshormonpräparaten kann die Insulinsensitivität herabsetzen und Hyperglycämie induzieren
    • bei Patienten mit Glucoseintoleranz oder anderen Risikofaktoren für Diabetes sollte während der Therapie mit Somatrogon eine zusätzliche Überwachung in Betracht gezogen werden
    • bei Patienten mit Diabetes mellitus, die Somatrogon erhalten, könnte eine Anpassung der antidiabetischen Behandlung erforderlich werden
  • Neoplasie
    • bei Patienten mit einer überstandenen malignen Erkrankung sollte besonders auf Anzeichen und Symptome eines Rezidivs geachtet werden
    • Patienten mit vorbestehenden Tumoren oder Wachstumshormonmangel als Folge einer intrakraniellen Läsion sollten routinemäßig auf ein Fortschreiten oder Wiederauftreten des zugrunde liegenden Krankheitsprozesses untersucht werden
    • es wurde unter Behandlung mit Somatropin bei Patienten nach in der Kindheit überstandener Krebserkrankung ein erhöhtes Risiko einer zweiten Neoplasie berichtet
      • diese zweiten Neoplasien waren am häufigsten intrakranielle Tumoren, insb. Meningeome, nach Bestrahlung des Kopfes zur Behandlung der ersten Neoplasie
  • benigne intrakranielle Hypertonie (IH)
    • intrakranielle Hypertonie mit Papillenödem, Ataxie, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und/ oder Erbrechen wurden bei einer kleinen Anzahl von Patienten berichtet, die mit Wachstumshormonpräparaten behandelt wurden
    • bei der Einleitung der Behandlung und falls klinisch erforderlich, sollte eine Funduskopie durchgeführt werden
    • bei Patienten mit klinischem Nachweis einer IH oder Hinweis auf eine IH in der Funduskopie sollte Somatrogon vorübergehend abgesetzt werden
    • derzeit liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor, um verbindliche Empfehlungen zur Wiederaufnahme der Behandlung mit Wachstumshormonen nach Abklingen der IH geben zu können
    • falls die Behandlung mit Somatrogon wieder aufgenommen wird, ist eine Überwachung auf Anzeichen und Symptome einer IH erforderlich
  • akute kritische Erkrankung
    • kritisch kranken erwachsenen Patienten, die an Komplikationen nach operativen Eingriffen am offenen Herzen, Operationen im Abdominalbereich, unfallbedingtem Polytrauma oder akuter respiratorischer Insuffizienz leiden, sollten nicht mit Somatrogon behandelt werden, denn
      • bei kritisch kranken erwachsenen Patienten, die an Komplikationen nach operativen Eingriffen am offenen Herzen, Operationen im Abdominalbereich, unfallbedingtem Polytrauma oder akuter respiratorischer Insuffizienz leiden, war die Mortalität höher bei Patienten, die mit 5,3 mg oder 8 mg Somatropin täglich (d. h. 37,1 bis 56 mg/Woche) behandelt wurden im Vergleich zu Placebo, 42 % vs. 19 %
    • da es keine Informationen zur Sicherheit einer Wachstumshormonsubstitutionstherapie bei Patienten mit akuter kritischer Erkrankung gibt, sollte der Nutzen einer Weiterbehandlung mit Somatrogon in dieser Situation gegen das mögliche Risiko abgewogen werden
    • bei allen Patienten, die die gleiche oder eine ähnliche akute kritische Erkrankung entwickeln, muss der mögliche Nutzen der Behandlung mit Somatrogon gegen das potentielle Risiko abgewogen werden
  • Pankreatitis
    • wenngleich eine Pankreatitis bei mit Wachstumshormonpräparaten behandelten Patienten selten beobachtet wird, sollte bei mit Somatrogon behandelten Patienten, die unter der Behandlung starke abdominale Schmerzen entwickeln, eine Pankreatitis in Erwägung gezogen werden
  • Skoliose
    • da Somatrogon die Wachstumsrate erhöht, sollten Patienten während der Behandlung auf Anzeichen der Entwicklung oder des Fortschreitens einer Skoliose überwacht werden
  • Epiphysenstörungen
    • Epiphysenstörungen, einschl. Verschiebungen der Oberschenkelkopfepiphyse, können bei Patienten mit endokrinologischen Störungen oder Patienten mit schnellem Längenwachstum häufiger vorkommen
    • Kinder oder Jugendliche, die während der Behandlung anfangen zu hinken oder über Hüft- oder Knieschmerzen klagen, sollten sorgfältig untersucht werden
  • orale Östrogentherapie
    • orales Östrogen beeinflusst die IGF-1-Antwort auf Wachstumshormon
    • bei mit Somatrogon behandelten Patientinnen, die eine orale östrogenhaltige Therapie beginnen oder beenden, ist der IGF-1-Wert zu überwachen, um zu bestimmen, ob die Dosis des Wachstumshormons angepasst werden sollte, um den IGF-1-Serumspiegel im Normalbereich zu halten (Details siehe Rubrik "Dosierung")
      • bei Patientinnen unter oraler Östrogentherapie kann eine höhere Dosis Somatrogon erforderlich sein, um das Behandlungsziel zu erreichen