NIZORAL
STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Wirkstoff: Ketoconazol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 G | 14,99 € |
| – | 15 G | 9,28 € |
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Indikation
- Therapie von Dermatomykosen bei Erwachsenen
- Tinea pedis / cruris / corporis
- Mikrosporien
- Soormykosen
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 20 mg Ketoconazol
- Therapie von Dermatomykosen wie Tinea pedis / cruris / corporis; Mikrosporien; Soormykosen
- Erwachsene
- 1 - 2mal / Tag auf die kranke Haut und die Umgebung auftragen
- Dauer der Anwendung
- Soormykosen
- 2 - 3 Wochen
- Tinea cruris
- 2 - 4 Wochen
- Tinea corporis
- 3 - 4 Wochen
- Tinea pedis
- 4 - 6 Wochen
- Erste Besserung </= 14 Tage nach Beginn der Behandlung
- zur Vermeidung eines Rezidivs mind. einige Tage über das Verschwinden der Beschwerden hinaus fortsetzen
- Soormykosen
- Kinder und Jugendliche (</= 17 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit ist nicht belegt
- Erwachsene
Kontraindikationen
Ketoconazol - extern
- Überempfindlichkeit gegen Ketoconazol
- Anwendung von Ketoconazol bei Kindern nicht empfohlen, da für diese Altersgruppe keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen
Nebenwirkungen
Ketoconazol - extern
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Follikulitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenreizung
- vermehrter Tränenfluss
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brennen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bläschenbildung
- Kontaktdermatitis
- Ausschlag
- Hautschuppung
- Hauttrockenheit
- Ödem
- Akne
- Alopezie
- Hautentzündung
- abnormale Oberflächenstruktur der Haare / ungewöhnliche Haarstruktur
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- Urtikaria
- Verfärbung der Haare
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erythem
- Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautreaktionen
- Blutungen
- leichte Schmerzen
- trockene Haut
- Entzündungen
- Hautreizungen
- Parästhesien
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Pusteln
- Hautreaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Anwendung auf die erkrankte Haut und die umgebende Hautfläche (ca. 1 - 2 cm), anschließend solange mit dem Finger einmassieren bis die Creme eingezogen ist
- Patienten auf die allgemeinen Hygieneregeln zur Vermeidung von Infektions- und Reinfektionsquellen hinweisen
- Creme nicht in die Augen bringen
Stillzeithinweise
Ketoconazol - extern
- das Arzneimittel kann während des Stillens nach entsprechender Nutzen/Risiko-Abwägung angewendet werden
- keine Risiken bekannt, die mit der Anwendung von Ketoconazol zum Auftragen auf die Haut während des Stillens in Verbindung stehen
- während der Stillzeit sollte Ketoconazol nicht im Brustbereich angewendet werden
- so wird ein Kontakt des Säuglings mit den behandelten Körperstellen vermieden
- Ketoconazol geht in die Muttermilch über
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Ketoconazol während der Stillzeit vorliegend
- nach topischer Applikation an nicht-stillenden Probanden
- auf die Haut oder Kopfhaut: kein Ketoconazol im Plasma messbar
- auf den gesamten Körper: Ketoconazol im Plasma messbar
Schwangerschaftshinweise
Ketoconazol - extern
- das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nach entsprechender Nutzen/Risiko-Abwägung angewendet werden
- keine Risiken bekannt, die mit der Anwendung von topischem Ketoconazol in der Schwangerschaft in Verbindung stehen
- keine hinreichenden und gut kontrollierten Studien bzw. nur sehr begrenzte Erfahrungen bei Schwangeren vorliegend
- Ketoconazol ist plazentagängig
- Daten über eine begrenzte Anzahl exponierter Schwangerschaften
- keine Hinweise auf unerwünschte Wirkungen von topisch verabreichtem Ketoconazol auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten / Neugeborenen
- nach topischer Applikation an nicht-schwangeren Probanden
- auf die Kopfhaut: kein Ketoconazol im Plasma messbar
- auf den gesamten Körper: Ketoconazol im Plasma messbar
- tierexperimentelle Studien
- zeigten Reproduktionstoxizität in Dosierungen, die für die topische Anwendung von Ketoconazol nicht relevant sind
- zeigten Fruchtschädigungen nach systemischer Anwendung von Ketoconazol
Warnhinweise
Ketoconazol - extern
- halbfeste Zubereitung (Creme)
- allgemeinen Hygieneregeln zur Vermeidung von Infektions- und Reinfektionsquellen sollten während der Anwendung vom Patienten beachtet werden
- Kontakt mit den Augen vermeiden
- Ketoconazol kann die Augenschleimhäute reizen
- Rebound-Effekt
- um einen Rebound-Effekt nach Absetzen einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung zu vermeiden, wird empfohlen, eine milde topische Corticosteroid-Behandlung zunächst morgens fortzuführen und abends das Ketoconazol-Präparat aufzutragen
- die Steroidtherapie sollte über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen langsam ausgeschlichen werden
- flüssige bis viskose Zubereitung (Shampoo, Lösung)
- Kontakt mit den Augen vermeiden
- sollte das Präparat in die Augen gelangen, mit klarem, kaltem Wasser spülen
- Ketoconazol kann die Augenschleimhäute reizen
- Rebound-Effekt
- um einen Rebound-Effekt nach Absetzen einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung zu vermeiden, wird empfohlen, eine milde topische Corticosteroid-Behandlung zunächst morgens fortzuführen und abends das Ketoconazol-Präparat aufzutragen
- die Steroidtherapie sollte über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen langsam ausgeschlichen werden
- Haarverlust
- seborrhoische Dermatitis geht häufig mit Haarverlust einher
- in seltenen Fällen auch bei Anwendung von Ketoconazol beobachtet
- Kontakt mit den Augen vermeiden