Nuvaxovid JN.1 FER BUND APO
Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: COVID-19-Impfstoffe →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 1 ST | – |
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Indikation
- aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19 verursacht durch SARS-CoV-2 bei Personen >/= 12 Jahre
- Hinweis
- der Impfstoff sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen angewendet werden
Dosierung
Basiseinheit: eine Fertigsprizte enthält 5 µg des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1) und ist mit Matrix-M adjuvantiert
- aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19 verursacht durch SARS-CoV-2
- Grundimmunisierung
- Personen >/= 12 Jahre
- eine Einzeldosis (0,5 ml) i.m. unabhängig vom vorherigen Impfstatus
- bei bereits geimpften Personen
- Abstand von mind. 3 Monaten bevor dieser Impfstoff verabreicht wird
- schwer abwehrgeschwächte Personen
- dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten
- Personen >/= 12 Jahre
- Kinder und Jugendliche (< 12 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
- ältere Patienten >/= 65 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Grundimmunisierung
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie gegenüber einen der sonstigen Bestandteile
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lymphadenopathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anaphylaxie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Paraesthesie
- Hypoaesthesie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myokarditis
- Perikarditis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypertonied
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit oder Erbrechena
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag
- Erythem
- Pruritus
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgiea
- Arthralgiea
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Druckempfindlichkeit an der Injektionsstellea
- Schmerzen an der Injektionsstellea
- Ermüdunga
- Unwohlseina,b
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rötung an der Injektionsstellea,c
- Schwellung an der Injektionsstellea
- Fiebere
- Schmerzen in einer Extremität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Jucken an der Injektionsstelle
- Schüttelfrost
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Wärme an der Injektionsstelle
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- a Eine höhere Häufigkeit dieser Ereignisse wurde nach der zweiten Dosis beobachtet
- b Dieser Begriff umfasste auch Ereignisse, die als grippeähnliche Erkrankung gemeldet wurden
- c Dieser Begriff umfasst sowohl Rötung an der Injektionsstelle als auch Erythem an der Injektionsstelle (häufig)
- d Hypertonie wurde in der klinischen Studie bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren nicht berichtet
- e Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf
Anwendungshinweise
- zur intramuskulären (i. m.) Injektion
- vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms
- Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal injiziert werden
- für Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Impfstoffs s. Fachinformation
- Anweisungen zur Handhabung und Beseitigung s. Fachinformation
Stillzeithinweise
- es ist nicht bekannt, ob der Impfstoff in die Muttermilch übergeht
- es wird angenommen, dass der Impfstoff keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene / Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoff vernachlässigbar ist
Schwangerschaftshinweise
- bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung dieses Impfstoffs bei Schwangeren vor
- tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale / fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung
- Anwendung während der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der mögliche Nutzen die potenziellen Risiken für die Mutter und den Fötus überwiegt
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
Warnhinweise
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen Bezeichnung des Arzneimittels und Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
- es wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet
- eine geeignete medizinische Behandlung und Überwachung muss für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung stets unmittelbar verfügbar sein
- nach der Impfung
- engmaschige Beobachtung für mind. 15 Min. empfohlen
- weitere Dosis des Impfstoffs darf nicht an Personen verabreicht werden, die auf eine frühere Dosis anaphylaktisch reagiert haben
- Myokarditis und Perikarditis
- Risiko für Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung mit diesem Impfstoff erhöht
- können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln, hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen
- verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Verlauf einer nach der Impfung aufgetretenen Myokarditis und Perikarditis nicht von einer Myokarditis oder Perikarditis im Allgemeinen unterscheidet
- medizinisches Fachpersonal sollte auf Anzeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten
- geimpfte Personen (einschließlich Eltern oder Betreuende) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn nach der Impfung Symptome auftreten, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen
- z. B. (akute und anhaltende) Schmerzen im Brustkorb, Kurzatmigkeit oder Palpitationen
- medizinisches Fachpersonal sollte bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen einschlägige Leitlinien und / oder fachärztliche Beratung hinzuziehen
- Angstbedingte Reaktionen
- können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten, einschließlich
- vasovagale Reaktionen (Synkope)
- Hyperventilation
- stressbedingte Reaktionen
- es ist wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Ohnmacht zu vermeiden
- können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten, einschließlich
- gleichzeitige Erkrankung
- akute schwere fiebrige Erkrankung oder akute Infektion
- Impfung muss aufgeschoben werden
- leichte Infektion und / oder leichtes Fieber
- Impfung nicht verzögern
- akute schwere fiebrige Erkrankung oder akute Infektion
- Thrombozytopenie und Blutgerinnungsstörungen
- wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei folgenden Personengruppen mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer i. m. Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können
- Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten
- Personen mit Thrombozytopenie
- Personen mit einer Blutgerinnungsstörung (wie Hämophilie)
- wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei folgenden Personengruppen mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer i. m. Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können
- Abwehrgeschwächte Personen
- Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs wurde bei einer begrenzten Anzahl von abwehrgeschwächten Personen untersucht
- Wirksamkeit des Impfstoffs kann bei immunsupprimierten Personen geringer sein
- Dauer des Impfschutzes
- unbekannt
- wird noch in laufenden klinischen Studien ermittelt
- Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit
- Geimpfte sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt
- wie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung möglicherweise nicht alle geimpften Personen