NYSTADERM COMP
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 G | 19,52 € |
| N2 | 50 G | 27,06 € |
| NotApplicable | 20 G | – |
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Indikation
- Anfangsbehandlung bei nystatinempfindlichen Hefepilzinfektionen in intertriginösen Hautarealen mit entzündlicher Komponente
- bei Windeldermatitis bis zum Abklingen der Entzündungssymptome
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Paste enthält 100000 I.E. Nystatin und 5 mg Hydrocortisonacetat
- Anfangsbehandlung bei nystatinempfindlichen Hefepilzinfektionen in intertriginösen Hautarealen mit entzündlicher Komponente; Windeldermatitis bis zum Abklingen der Entzündungssymptome
- 2mal / Tag
- Anwendungsdauer
- einige Tage bis zum Abklingen der Entzündungssymptome
- danach sollte auf ein entsprechendes Präparat ohne Hydrocortisonzusatz übergegangen werden
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Nystatin und Hydrocortisonacetat oder einen der sonstigen Bestandteile
- Hinweise
- bei auftretender Überempfindlichkeit (z. B. Juckreiz, Brennen) Medikament absetzen und Arzt konsultieren
- keine Anwendung bei spezifischen Hautprozessen (Lues, Tuberkulose), Windpocken, Impfreaktionen, perioraler Dermatitis und Rosacea
Nebenwirkungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei länger dauernder Therapie
- Steroidakne
- Teleangiektasien
- Hautatrophien
- Striae
- periorale Dermatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
Anwendungshinweise
- Paste dünn auf die Haut auftragen
Stillzeithinweise
- Übergang von Nystatin in die Muttermilch ist nicht zu erwarten
- Hydrokortison geht in die Muttermilch über
- bei Anwendung höherer Dosen oder langfristiger Anwendung sollte abgestillt werden
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung während der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung
- insbesondere die langfristige Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden
- keine hinreichenden Daten für die Anwendung während der Schwangerschaft
- bisher vorliegende Daten lassen nicht auf Nebenwirkungen von Nystatin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus / Neugeborenen schliessen
- tierexperimentell wurden keine embryo- und fetotoxischen Wirkungen beobachtet
- Nystatin wird in therapeutischer Dosierung bei oraler Gabe, über die intakte Haut oder über die Schleimhäute kaum resorbiert
- Nystatin passiert die Plazentaschranke nicht
Warnhinweise
- zur Vermeidung von Rückfällen, die von unbehandelten Pilzherden ausgehen, sämtliche Pilzherde auf der Haut und den Schleimhäuten beseitigen
- Therapieresistenz (selten) nicht gleich bedeutend mit Erregerresistenz
- scheinbare Resistenz lässt sich durch häufigere Anwendung und höhere Dosierung überwinden
- Anwendung im Genital- oder Analbereich
- aufgrund der als Hilfsstoffe enthaltenen Öle und Fette ggf. Verminderung der Reißfestigkeit und damit Beeinträchtigung der Sicherheit von Latexkondomen
- Sehstörungen
- bei systemischer und topischer Anwendung von Kortikosteroiden Sehstörungen möglich
- bei Patienten mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen ggf. Überweisung an Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen (u. a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach Anwendung systemischer oder topischer Kortikosteroide gemeldet wurden)
- Auswirkungen auf Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- keine Erfahrungen