Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 250 ML | 18,60 € |
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Indikation
- zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut vor diagnostischen und operativen Maßnahmen
- im Ano-Genitalbereich von Vagina, Vulva, Glans penis, auch vor Katheterisierung der Harnblase
- in der Mundhöhle
- zur zeitlich begrenzten unterstützenden Therapie bei Interdigitalmykosen sowie adjuvanten antiseptischen Wundbehandlungen
Dosierung
Basiseinheit: 100 g Lösung enthalten 0,1 g Octenidindihydrochlorid und 2,0 g Phenoxyethanol (Ph.Eur.)
- Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut vor diagnostischen und operativen Maßnahmen, unterstützende Therapie bei Interdigitalmykosen, adjuvante antiseptische Wundbehandlungen
- Lösung 1mal / Tag aufbringen oder alternativ an schwer zugänglichen Stellen aufsprühen
- dem Auftragen mittels Tupfer ist der Vorzug zu geben
- in jedem Fall nach erfolgter Applikation und vor weiteren Maßnahmen, wie z. B. dem Anlegen eines Wundverbandes, Einwirkzeit von mind. 1 - 2 Min. einhalten
- Spülungen der Mundhöhle sind möglich
- auf den Fall beschränken, dass die gesamte Mundhöhle behandelt werden muss
- 20 ml über 20 Sek. verwenden
- unterstützende Therapie von Interdigitalmykosen
- Präparat morgens und abends aufsprühen
- Behandlungsdauer
- ohne ärztliche Kontrolle nicht > 2 Wochen (es liegen bisher nur Erfahrungen bei einer kontinuierlichen Anwendungsdauer von ca. 14 Tagen vor)
- Lösung 1mal / Tag aufbringen oder alternativ an schwer zugänglichen Stellen aufsprühen
Kontraindikationen
- nicht zu Spülungen in der Bauchhöhle und der Harnblase und nicht am Trommelfell anwenden
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile
Nebenwirkungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Brennen
- Rötung
- Juckreiz
- Wärmegefühl
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- kontaktallergische Reaktionen (z. B. eine vorübergehende Rötung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- nach Spülung tiefer Wunden mittels Spritze wurde über das Auftreten von persistierenden Ödemen, Erythemen und auch Gewebsnekrosen berichtet, die z. T. eine chirurgische Revision erforderten
Anwendungshinweise
- das Präparat ist zur oberflächlichen Anwendung vorgesehen und darf nicht z. B. mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes eingebracht werden
- Lösung auf das zu behandelnde Areal mittels präparategetränkter Tupfer bis zur vollständigen Benetzung aufbringen
- soweit nicht anders verordnet: zu behandelndes Areal nacheinander mit mind. 2 präparategetränkten Tupfern sorgfältig abreiben und auf vollständige Benetzung achten
- oder alternativ: Lösung an schwer zugänglichen Stellen aufsprühen
- dem Auftragen mittels Tupfer ist der Vorzug zu geben
- in jedem Fall nach erfolgter Applikation und vor weiteren Maßnahmen, wie z. B. dem Anlegen eines Wundverbandes, Einwirkzeit von mind. 1 - 2 Min. einhalten
- Spülungen der Mundhöhle sind möglich
- auf den Fall beschränken, dass die gesamte Mundhöhle behandelt werden muss
- unterstützende Therapie von Interdigitalmykosen
- Präparat morgens und abends auf die befallenen Areale aufsprühen
- um die gewünschte Wirkung zu erreichen, diese Vorgaben sorgfältig einhalten
Stillzeithinweise
- keine ausreichenden tierexperimentellen und klin. Daten zur Anwendung während der Stillzeit
- Anreicherung in der Muttermilch unwahrscheinlich
- Octenidinhydrochlorid wird nicht oder nur in geringsten Mengen resorbiert
- Phenoxyethanol wird schnell und praktisch vollständig resorbiert und nahezu quantitativ als Oxidationsprodukt über die Nieren ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung während der Schwangerschaft kann in Betracht gezogen werden, falls notwendig
- weitergehende Erfahrungen an schwangeren Frauen (zwischen 300 - 1.000 Schwangerschaftsausgängen) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale / neonatale Toxizität hin
- tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- in Ratten wurden keine negativen Einflüsse auf die Fortpflanzungsfähigkeit festgestellt
- entsprechende Daten zu Phenoxyethanol liegen nicht vor
Warnhinweise
- Lösung nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z. B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen
- die Anwendung von wässrigen Octenidin-Lösungen (0,1%, mit oder ohne Phenoxyethanol) zur Hautdesinfektion vor invasiven Eingriffen wurde mit schweren Hautschäden bei Frühgeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht in Verbindung gebracht
- sämtliche durchtränkte Materialien, Tücher und Kleidungen vor dem Eingriff entfernen
- es sollten keine übermäßigen Mengen benutzt werden
- Ansammlung der Lösung in Hautfalten, unter dem Patienten oder das Benetzen von Unterlagen oder anderen Materialien mit direktem Kontakt zum Patienten vermeiden
- sofern Okklusivverbände in Bereichen angelegt werden, die zuvor behandelt wurden: sicherstellen, dass vor dem Anlegen des Verbandes keine überschüssige Lösung mehr vorhanden ist
- Anwendung im Auge vermeiden
- bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen.
- nach Spülung tiefer Wunden mittels Spritze wurde über das Auftreten von persistierenden Ödemen, Erythemen und auch Gewebsnekrosen berichtet, die z. T. eine chirurgische Revision erforderten
- Präparat nicht mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes einbringen (um Gewebeschädigungen zu vermeiden)
- das Präparat ist nur zur oberflächlichen Anwendung bestimmt (Auftragen mittels Tupfer oder Aufsprühen)