Ogsiveo 150 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 56 ST | 21213,56 € |
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Indikation
- Behandlung erwachsener Patienten mit fortschreitenden Desmoidtumoren, die eine systemische Behandlung erfordern
Dosierung
- Behandlung erwachsener Patienten mit fortschreitenden Desmoidtumoren, die eine systemische Behandlung erfordern
- 150 mg Nirogacestat 2mal / Tag (morgens und abends)
- Dosis darf nicht überschritten werden
- Dauer der Behandlung
- bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität
- Auslassen einer Dosis
- keine zusätzliche Dosis einnehmen, sondern die nächste verordnete Dosis einnehmen
Dosisanpassung
- Nebenwirkungen
- bei anderen schweren Nebenwirkungen oder im Falle lebensbedrohlicher Nebenwirkungen: Behandlung aussetzen, bis die Reaktion auf Grad </= 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- Behandlung mit Nirogacestat nur mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen, nachdem der potenzielle Nutzen und die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens der Nebenwirkung sorgfältig abgewogen wurde
- Nirogacestat dauerhaft absetzen, wenn eine schwere oder lebensbedrohliche Nebenwirkung bei erneuter Verabreichung der verringerten Dosis wiederkehrt
- Dosismodifikationen sollten erfolgen, wenn bei Patienten folgende Nebenwirkungen auftreten (die Grade beziehen sich auf die Common Terminology Criteria for Adverse Events)
- Tabelle 1: Empfohlene Dosismodifikationen bei Nebenwirkungen
- Diarrhö
- Diarrhö Grad 3, die trotz maximaler medizinischer Therapie >/= 3 Tage anhält
- Nirogacestat aussetzen, bis die Reaktion auf Grad </= 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- danach Behandlung mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen
- Diarrhö Grad 3, die trotz maximaler medizinischer Therapie >/= 3 Tage anhält
- Hautreaktionen
- Follikulitis Grad 3
- Nirogacestat aussetzen, bis die Reaktion auf Grad </= 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- danach Behandlung mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen
- Makulo-papulöser Ausschlag Grad 3
- Nirogacestat aussetzen, bis die Reaktion auf Grad </= 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- danach Behandlung mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen
- Hidradenitis Grad 3
- Nirogacestat aussetzen, bis die Reaktion auf Grad </= 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- danach Behandlung mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen
- Follikulitis Grad 3
- Elektrolytanomalien
- Hypophosphatämie Grad 3, die trotz maximaler Ersatztherapie >/= 7 Tage anhält
- Nirogacestat aussetzen, bis die Reaktion auf Grad </= 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- danach Behandlung mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen
- Hypokaliämie Grad 3 trotz maximaler Ersatztherapie
- Nirogacestat aussetzen, bis die Reaktion auf Grad </= 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- danach Behandlung mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen
- Hypophosphatämie Grad 3, die trotz maximaler Ersatztherapie >/= 7 Tage anhält
- Anomalie der Leberwerte
- Alanin-Aminotransferase (ALT) oder Aspartat-Aminotransferase (AST) >/= 3 - 5 x ULN
- Nirogacestat aussetzen, bis die ALT-, AST- oder beide Werte auf < 3 x ULN oder den Ausgangswert zurückgegangen sind
- danach Behandlung mit einer Dosis von 100 mg 2mal / Tag wieder aufnehmen
- ALT oder AST > 5 x ULN
- Nirogacestat dauerhaft aussetzen
- Alanin-Aminotransferase (ALT) oder Aspartat-Aminotransferase (AST) >/= 3 - 5 x ULN
- andere Nebenwirkungen
- Anaphylaxie oder andere schwere Überempfindlichkeitsreaktion
- Nirogacestat dauerhaft aussetzen
- Anaphylaxie oder andere schwere Überempfindlichkeitsreaktion
- Diarrhö
- ältere Patienten > 65 Jahre
- keine Dosisanpassung empfohlen
- begrenzte klin. Daten
- Nierenfunktionsstörung
- leicht - mäßig: keine Dosisanpassung empfohlen
- schwer: Verabreichung nicht empfohlen
- Leberfunktionsstörung
- leicht - mäßig: keine Dosisanpassung empfohlen
- schwer: Verabreichung nicht empfohlen
- Kinder und Jugendliche
- 2 - 18 Jahre: Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Geburt bis 2 Jahre
- keine Anwendung aufgrund von potenziellen Sicherheitsbedenken bezüglich des strukturellen und funktionellen Wachstums n
- zurzeit vorliegende Daten s. Fachinformation; eine Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden
Kontraindikationen
Nirogacestat - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Nirogacestat
- Schwangerschaft
- gebärfähige Frauen, die keine hochwirksame Empfängnisverhütung anwenden
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Nirogacestat - peroral
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- Stomatitis (umfasst Stomatitis, Mundulzeration, Mundschmerzen und Schmerzen im Oropharynx)
- Mundtrockenheit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ausschlag (umfasst makulo-papulären Ausschlag, Dermatitis akneiform, Ausschlag, erythematöser Hautausschlag, Ausschlag mit Juckreiz und papulöser Ausschlag)
- Alopezie
- Follikulitis
- Trockene Haut
- Pruritus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hidradenitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gutartige, bösartige und nicht näher bezeichnete Neubildungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Basalzellkarzinom
- Plattenepithelkarzinom (umfasst Plattenepithelkarzinom der Haut und Plattenepithelkarzinom)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypophosphatämie
- Hypokaliämie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Proteinurie
- Glykosurie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Eosinophilie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nierentubuluserkrankung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Knochenfraktur (umfasst Fraktur, Fraktur des Fußes, Fraktur der Hand, Radiusfraktur, Fraktur der Hüfte und Rippenfraktur)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- ALT erhöht
- AST erhöht
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Funktionsstörung der Eierstöcke (umfasst Nachlassen der ovariellen Funktion, vorzeitige Menopause, Amenorrhö, Oligomenorrhö, menstruelle Unregelmäßigkeit, Dysmenorrhö, heftige Menstruationsblutung, vulvovaginale Trockenheit, Hitzewallung, erniedrigter Anti-Müller-Hormonspiegel (AMH) und erhöhtes follikelstimulierendes Hormon (FSH))
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Husten
- Infektion der oberen Atemwege (umfasst Infektion der oberen Atemwege, Virusinfektion der oberen Atemwege, akute Sinusitis und Sinusitis)
- Dyspnoe
- Epistaxis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ermüdung
- grippeähnliche Erkrankung
- Epiphysenerkrankungen, die sich als Erweiterung der Epiphysenfuge äußerten (bei 4 von 26 (15 %) der Kinder und Jugendlichen mit offenen Wachstumsfugen berichtet, die außerhalb der DeFi-Studie mit Nirogacestat behandelt wurden)
- die Ereignisse umfassten Epiphyseolyse, Fraktur der Hüfte, Epiphysenerkrankung und Osteonekrose
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Einleitung und Überwachung der Behandlung von einem in der Anwendung von Krebstherapien erfahrenen Arztes
- Einnahme mit oder unabhängig von den Mahlzeiten
- Tabletten nicht zerteilen, zerstoßen oder kauen (derzeit keine Daten vorliegend, die andere Arten der Anwendung unterstützen)
- während der Einnahme auf den Verzehr von Grapefruit und Grapefruitsaft verzichten
Stillzeithinweise
Nirogacestat - peroral
- kontraindziert in der Stillzeit
- wegen der Möglichkeit schwerwiegender Nebenwirkungen bei gestillten Kindern dürfen Frauen während der Behandlung und für eine Woche nach der letzten Dosis nicht stillen
- es liegen keine Daten darüber vor, ob Nirogacestat oder die zugehörigen Metaboliten in die Milch von Menschen oder Tieren übergeht oder sich auf gestillte Kinder oder auf die Milchproduktion auswirken
Schwangerschaftshinweise
Nirogacestat - peroral
- das Arzneimittel ist bei schwangeren Frauen kontraindiziert
- auf Grundlage von tierexperimentellen Studien und des Wirkmechanismus kann das Arzneimittel bei Verabreichung an eine schwangere Frau den Fetus schädigen
- bei Frauen im gebärfähigen Alter muss vor Einleitung der Behandlung ein negativer Schwangerschaftstest vorliegen
- Schwangerschaftstests während der Behandlung sollten für Frauen im gebärfähigen Alter, bei denen Amenorrhö vorliegt, in Betracht gezogen werden
- Patienten sollten über das potenzielle Risiko für einen Fetus aufgeklärt werden
- wenn eine Patientin während der Einnahme schwanger wird, muss die Behandlung abgesetzt werden
- in der DeFi-Studie wurde über einen Spontanabort von einer Frau berichtet, die während der Behandlung mit Nirogacestat schwanger wurde
- Frauen im gebärfähigen Alter/Empfängnisverhütung bei Männern und Frauen
- Frauen im gebärfähigen Alter und Männer mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter sind anzuweisen, während der Behandlung eine Schwangerschaft zu vermeiden
- Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für eine Woche nach der letzten Dosis hochwirksame Empfängnisverhütungsmethoden anwenden
- es ist nicht bekannt, ob Nirogacestat die Wirksamkeit von systemisch wirkenden hormonellen Kontrazeptiva verringert
- Patienten sollten angewiesen werden, während der Behandlung und für eine Woche nach der letzten Dosis mindestens eine hochwirksame Empfängnisverhütungsmethode (z. B. ein nicht-hormonelles Intrauterinpessar) oder zwei zusätzliche Verhütungsmethoden, einschließlich einer Barrieremethode, anzuwenden
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten angewiesen werden, ihren Arzt sofort bei Bekanntwerden einer oder bei Verdacht auf eine Schwangerschaft zu informieren, und müssen die Einnahme bei Eintreten einer Schwangerschaft beenden
- Frauen im gebärfähigen Alter dürfen während der Behandlung und für eine Woche nach der letzten Dosis keine Eizellen (Oozyten) spenden
- männliche Patienten mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für eine Woche nach der letzten Dosis hochwirksame Empfängnisverhütungsmethoden anwenden
- männliche Patienten sollten während der Behandlung und für eine Woche nach der letzten Dosis kein Sperma spenden
- Fertilität
- an Menschen wurden keine Fertilitätsstudien durchgeführt
- Wirkung auf die Fertilität bei Menschen ist nicht bekannt
- auf Grundlage von Erkenntnissen aus tierexperimentellen Studien kann die männliche und weibliche Fertilität beeinträchtigt werden
Warnhinweise
Nirogacestat - peroral
- Diarrhö
- Diarrhö wurde bei mit Nirogacestat behandelten Patienten berichtet
- Patienten, bei denen während der Behandlung mit Nirogacestat Diarrhö auftritt, sollten überwacht und mit Antidiarrhoika behandelt werden
- bei Diarrhö Grad 3, die trotz maximaler medizinischer Therapie > = 3 Tage anhält
- sollte Nirogacestat ausgesetzt werden, bis die Diarrhö auf Grad < = 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- dann sollte die Behandlung mit einer Dosis von 100 mg zweimal täglich wieder aufgenommen werden
- sollte Nirogacestat ausgesetzt werden, bis die Diarrhö auf Grad < = 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Dermatologische Reaktionen, einschließlich makulo-papulöser Ausschlag, Follikulitis und Hidradenitis, wurden bei mit Nirogacestat behandelten Patienten berichtet
- Patienten sollten während des gesamten Behandlungsverlaufs auf dermatologische Reaktionen überwacht und je nach klinischer Indikation behandelt werden
- bei dermatologischen Reaktionen Grad 3 sollte Nirogacestat ausgesetzt werden
- bis die Reaktion auf Grad < = 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist,
- dann sollte die Behandlung mit einer Dosis von Dosierung 100 mg zweimal täglich wieder aufgenommen werden
- bis die Reaktion auf Grad < = 1 oder den Ausgangszustand abgeklungen ist,
- Funktionsstörung der Eierstöcke
- Funktionsstörungen der Eierstöcke wurden bei mit Nirogacestat behandelten gebärfähigen Patientinnen berichtet
- bei 75 % der in der DeFi-Studie mit Nirogacestat behandelten gebärfähigen Frauen wurden Funktionsstörungen der Eierstöcke berichtet; diese wurde aufgrund von anomalen Fortpflanzungshormonspiegeln oder peri-menopausalen Symptomen festgestellt
- es wurde berichtet, dass die Funktionsstörungen der Eierstöcke bei 79 % der gebärfähigen Frauen während der Behandlung abgeklungen waren
- Nachbeobachtungsinformationen liegen mit Ausnahme von zwei für alle 27 Patientinnen vor
- es wurde berichtet, dass die Funktionsstörungen der Eierstöcke bei allen gebärfähigen Frauen, für die Daten vorliegen, abgeklungen waren
- Wirkungen von Nirogacestat auf die menschliche Fertilität sind nicht bekannt
- auf Grundlage von Erkenntnissen aus tierexperimentellen Studien kann die weibliche Fertilität beeinträchtigt werden
- Gebärfähige Frauen sollten vor Beginn der Behandlung mit Nirogacestat über das Risiko von Funktionsstörungen der Eierstöcke aufgeklärt werden
- Patientinnen sollten auf eine veränderte Regelmäßigkeit des Menstruationszyklus und auftretende Symptome von Östrogenmangel überwacht werden, darunter Hitzeanfälle, nächtliche Schweißausbrüche und vaginale Trockenheit
- Elektrolytanomalien
- Elektrolytanomalien, einschließlich Hypophosphatämie und Hypokaliämie, wurden bei mit Nirogacestat behandelten Patienten berichtet
- Phosphat- und Kaliumspiegel sollte regelmäßig überwacht werden, und Phosphat bzw. Kalium sollten bei Bedarf supplementiert werden
- bei Hypophosphatämie Grad 3, die trotz maximaler Ersatztherapie > = 7 Tage anhält
- sollte Nirogacestat ausgesetzt werden, bis diese auf Grad < = 1 oder den Ausgangswert abgeklungen ist
- dann sollte die Behandlung mit einer Dosis von Dosierung 100 mg zweimal täglich wieder aufgenommen werden
- sollte Nirogacestat ausgesetzt werden, bis diese auf Grad < = 1 oder den Ausgangswert abgeklungen ist
- bei Hypokaliämie Grad 3, die trotz maximaler Ersatztherapie beliebig lang anhält
- sollte Nirogacestat ausgesetzt werden, bis diese auf Grad < = 1 oder den Ausgangswert abgeklungen ist
- dann sollte die Behandlung mit einer Dosis von Dosierung 100 mg zweimal täglich wieder aufgenommen werden
- sollte Nirogacestat ausgesetzt werden, bis diese auf Grad < = 1 oder den Ausgangswert abgeklungen ist
- Anomalien der Leberwerte
- Anstiege der ALT- oder AST-Werte wurden bei mit Nirogacestat behandelten Patienten berichtet
- Leberfunktionstests sollten regelmäßig überwacht werden
- bei ALT- oder AST-Werten > = 3 bis 5 x ULN sollte Nirogacestat ausgesetzt werden, bis die ALT-, AST- oder beide Werte auf < 3 x ULN oder den Ausgangswert abgeklungen sind
- dann sollte die Behandlung mit einer Dosis von 100 mg zweimal täglich wieder aufgenommen werden
- bei ALT- oder AST-Werten > 5 x ULN sollte Nirogacestat dauerhaft abgesetzt werden
- Nichtmelanozytärer Hautkrebs
- Nichtmelanozytärer Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom) wurden bei mit Nirogacestat behandelten Patienten berichtet
- Hautuntersuchungen sollten vor der Einleitung von Nirogacestat und routinemäßig während der Behandlung mit Nirogacestat durchgeführt werden
- Fälle sollten gemäß klinischen Praktiken behandelt werden, und die Patienten können die Nirogacestat-Behandlung ohne Dosisanpassung fortführen
- Embryofetale Toxizität - Empfängnisverhütung bei Männern und Frauen
- Nirogacestat kann bei Verabreichung an eine Schwangere den Fetus schädigen
- Patienten sollten über das potenzielle Risiko für einen Fetus aufgeklärt werden
- bei Frauen im gebärfähigen Alter muss vor Einleitung der Nirogacestat-Behandlung ein negativer Schwangerschaftstest vorliegen
- Schwangerschaftstests während der Behandlung mit Nirogacestat sollten für Frauen im gebärfähigen Alter, bei denen Amenorrhö vorliegt, in Betracht gezogen werden
- mit Nirogacestat behandelte Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Nirogacestat und für eine Woche nach der letzten Dosis Nirogacestat hochwirksame Empfängnisverhütungsmethoden anwenden
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten angewiesen werden, ihren Arzt sofort bei Bekanntwerden einer oder Verdacht auf eine Schwangerschaft zu informieren, und müssen die Einnahme von Nirogacestat bei Eintreten einer Schwangerschaft beenden
- männliche Patienten mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter sollten angewiesen werden, während der Behandlung mit Nirogacestat und für eine Woche nach der letzten Nirogacestat-Dosis hochwirksame Empfängnisverhütungsmethoden anzuwenden