Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 100 ST | 67,60 € |
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Indikation
- bei endogener Hypertriglyceridämie zusätzlich zur Diät, wenn geeignete diätische Maßnahmen allein nicht ausreichen
- bei Hypertriglyceridämie Typ IV in Monotherapie
- bei Hypertriglyceridämie Typ IIb/III in Kombination mit Statinen, falls die Kontrolle der Triglyceride durch die Statine allein nicht ausreicht
Dosierung
- Hypertriglyceridämie
- zu Behandlungsbeginn: 2 Weichkapseln / Tag
- bei unzureichender Wirkung: Dosiserhöhung auf 4 Weichkapseln / Tag möglich
- ältere Patienten > 70 Jahre
- begrenzte klinische Daten
- eingeschränkte Nierenfunktion
- begrenzte klinische Daten
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Informationen vorliegend
- Überwachung der ALAT und ASAT Werte (insbesondere bei hoher Dosierung, d.h. 4 Weichkapseln / Tag)
- Kinder und Jugendliche
- keine Anwendung
- keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit
Kontraindikationen
Omega-3-Fettsäuren inkl. andere Ester und Säuren - peroral
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
- akute und subakute Pankreatitis
- akute Pankreasnekrose
- akute bis chronische Leberintoxikationen
- Leberzirrhose jeder Herkunft
- akute bis chronische Gallenblasenentzündung
- Gallenblasenempye
- Störungen der Fettverdauung bzw. Fettemulgierung im Dünndarm durch Erkrankung der Gallenblase und/oder der Bauchspeicheldrüse
- Gerinnungsstörungen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Omega-3-Fettsäuren inkl. andere Ester und Säuren - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Verlängerung der Blutungszeit sowie Hemmung der Thrombozyten-Aggregation (Blutplättchen-Zusammenballung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gastroenteritis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gicht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperglykämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Störung des Geschmacksempfindens
- Kopfschmerzen
- Dysgeusie (fischiger Geschmack)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vorhofflimmern
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Bluten
- gastrointestinale Blutung
- Kontusion
- Hämaturie
- Epistaxis
- Bluten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Epistaxis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- nasale Trockenheit
- Verschlechterung der Lungenfunktion (bei Acetylsalicylsäure-sensitivem Bronchialasthma)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Störungen, einschließlich
- Oberbauchblähungen
- Oberbauchschmerzen
- Obstipation
- Diarrhoe
- Dyspepsie
- Flatulenz
- Aufstoßen
- Reflux-ösophagitis
- Übelkeit
- Erbrechen
- gastrointestinale Störungen, einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bauchschmerzen
- Gastritis
- untere Gastrointestinalblutung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- gastrointestinale Schmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Lebererkrankungen, einschließlich
- Transaminasenanstieg
- Erhöhung der Alanin- und Aspartat-Aminotransferasen
- Lebererkrankungen, einschließlich
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- juckender Hautausschlag
- Urtikaria
- Akne
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pruritus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- peripheres Ödem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- nicht klar definierte Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erhöhung der Anzahl weißer Blutkörperchen
- Erhöhung der Lactatdehydrogenase im Blut
- moderate Erhöhung von Transaminasen bei Patienten mit Hypertriglyceridämie berichtet
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Einnahme zu den Mahlzeiten, um gastrointestinale Beschwerden zu vermeiden
Stillzeithinweise
Omega-3-Fettsäuren inkl. andere Ester und Säuren - peroral
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit dem Arzneimittel verzichtet werden soll / die Behandlung mit dem Arzneimittel zu unterbrechen ist
- sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen
- Risiko für gestillte Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden
- nicht bekannt, ob Omega-3-Fettsäuren (einschl. Icosapent-Ethyl) beim Tier oder beim Menschen in die Muttermilch sezerniert werden
- Studien aus der Literatur haben gezeigt, dass der aktive Metabolit Eicosapentaensäure (EPA) in Konzentrationen in die menschliche Muttermilch übergegangen ist, die mit der mütterlichen Ernährung korrelierten
- Icosapent-Ethyl: verfügbare toxikologische Daten zu Ratten zeigen, dass Icosapent-Ethyl in die Muttermilch ausgeschieden wird
Schwangerschaftshinweise
Omega-3-Fettsäuren inkl. andere Ester und Säuren - peroral
- keine ausreichenden Daten über die Anwendung von Omega-3-Säurenethylester (einschl.Icosapent-Ethyl) bei Schwangeren vorliegend
- da das potenzielle Risiko für den Menschen nicht bekannt ist, sollten Omega-3-Säurenethylester während der Schwangerschaft vermieden werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich und der Nutzen überwiegt das potenzielle Risiko für den Fötus
- 3. Trimenon
- wegen einer möglichen Verzögerung der Wehentätigkeit sollte das Präparat in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht mehr eingenommen werden
- tierexperimentelle Studien
- haben keine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Fertilität
- keine ausreichenden Daten über die Auswirkungen von Omega-3-Fettsäuren auf die Fertilität vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- Icosapent-Ethyl: keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
Warnhinweise
Omega-3-Fettsäuren inkl. andere Ester und Säuren - peroral
- Verlängerung der Blutungszeit
- Behandlung ist mit einer erhöhten Inzidenz von Blutungen assoziiert
- Patienten, die mit Antithrombotika, d. h. Thrombozytenaggregationshemmern, einschließlich Acetylsalicylsäure, und/oder oralen Antikoagulantien, einnehmen, könnte ein erhöhtes Risiko für Blutungen auftreten und sie sollten regelmäßig kontrolliert werden
- aufgrund der moderaten Verlängerung der Blutungszeit (bei hohen Dosierungen von 4000 mg Omega-3-Säurenethylester) müssen Patienten, die eine Therapie mit Antikoagulanzien erhalten, überwacht und gegebenenfalls die Dosierung der Antikoagulanzien angepasst werden
- die Anwendung dieses Arzneimittels verändert nicht die Pflicht zur üblicherweise notwendigen Überwachung von Patienten dieses Typs
- verlängerte Blutungszeit bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko (infolge schwerer Traumata, chirurgischer Eingriffe etc.) berücksichtigen
- während der Behandlung mit Omega-3-Fettsäuren kommt es zu einem Rückgang der Thromboxan-A2-Produktion
- signifikanter Effekt auf die anderen Gerinnungsfaktoren nicht beobachtet
- einige Studien mit Omega-3-Fettsäuren zeigten eine Verlängerung der Blutungszeit, aber die in diesen Studien berichtete Blutungszeit hat nicht den normalen Bereich überschritten und nicht zu klinisch relevanten Blutungsvorfällen geführt
- andere Hypertriglyceridämien
- nicht indiziert bei exogener Hypertriglyceridämie (Typ 1 Hyperchylomikronämie)
- nur begrenzte Erfahrungen bei sekundärer endogener Hypertriglyceridämie (insbesondere bei nicht therapiertem Diabetes mellitus)
- Fibrate
- keine Erfahrungen für die Behandlung der Hypertriglyceridämie in Kombination mit Fibraten vorliegend
- Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- Patienten mit Leberfunktionsstörung sollten, wo klinisch indiziert, vor Beginn der Therapie ALT und AST kontrollieren
- regelmäßige Überwachung der Leberfunktion (ASAT und ALAT) bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen erforderlich, insbesondere bei hohen Dosierungen (4000 mg / Tag)
- bei einigen Patienten wurde eine kleine, aber signifikante Zunahme (innerhalb der normalen Werte) von ASAT und ALAT beobachtet
- gibt aber keine Daten, die ein erhöhtes Risiko für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion belegen
- Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- nur begrenzte Informationen zur Anwendung
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung nicht empfohlen, da keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen
- Ältere Patienten (> 70 Jahre)
- klinische Daten zur Anwendung sind begrenzt
- Patienten mit bekannter Empfindlichkeit gegenüber Fisch oder einer Fischallergie
- Anwendung mit Vorsicht, sofern die Omega-3-Fettsäuren tierischen Ursprungs (Fisch) sind
- Icosapent-Ethyl wird aus Fischöl gewonnen
- nicht bekannt, ob bei Patienten mit Allergien gegen Fisch und/oder Schalentiere ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen gegen Icosapent-Ethyl besteht
- Vorhofflimmern und Vorhofflattern
- systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen randomisierter kontrollierter klinischer Studien zeigten ein dosisabhängiges erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern bei Patienten mit etablierten kardiovaskulären Erkrankungen oder kardiovaskulären Risikofaktoren, die mit Omega-3-Säurenethylester behandelt wurden, im Vergleich zu Placebo
- das beobachtete Risiko ist bei einer Dosis von 4 g/Tag am höchsten
- wenn sich Vorhofflimmern entwickelt, sollte die Behandlung dauerhaft abgesetzt werden
- Icosapent-Ethyl
- in einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie war Icosapent-Ethyl mit einem erhöhten Risiko für Vorhofflimmern oder Vorhofflattern mit der Notwendigkeit einer Hospitalisierung assoziiert
- Inzidenz von Vorhofflattern war bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Vorhofflimmern oder Vorhofflattern größer
- Patienten sollten auf klinische Anzeichen für Vorhofflimmern oder Vorhofflattern (z. B. Dyspnoe, Palpitationen, Synkope/Schwindelgefühl, Brustkorbbeschwerden, Blutdruckänderung oder unregelmäßiger Puls) beobachtet werden
- gilt insbesondere für Patienten mit einer relevanten medizinischen Vorgeschichte
- wenn klinisch indiziert sollte eine elektrokardiographische Beurteilung erfolgen