Ondansetron Aurobindo 8mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 10 ST | 44,96 € |
| N3 | 30 ST | 95,21 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Erwachsene
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach einer zytotoxischen Chemotherapie oder einer Strahlentherapie
- Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen (PONV)
- Kinder und Jugendliche
- Kinder >/= 6 Monate
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie
- Kinder >/= 1 Monat
- Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen (PONV)
- Hinweis
- es wurden keine Studien über die Verwendung von oral verabreichtem Ondansetron zur Vorbeugung und Behandlung von PONV bei Kindern im Alter von >/= 1 Monat durchgeführt
- zu diesem Zweck wird die Verabreichung per Infusion empfohlen
- es wurden keine Studien über die Verwendung von oral verabreichtem Ondansetron zur Vorbeugung und Behandlung von PONV bei Kindern im Alter von >/= 1 Monat durchgeführt
- Kinder >/= 6 Monate
Dosierung
- Übelkeit und Erbrechen nach Chemo- und Strahlentherapie
- Erwachsene
- Dosierungsbereich: 8 - 32 mg Ondansetron / Tag
- Dosierung und Verabreichungsweg flexibel wählen
- Auswahl der Dosis sollte sich nach dem Schweregrad der Emesis richten
- emetogenes Potenzial einer Krebsbehandlung variiert je nach den Dosen und den Kombinationen der angewendeten Chemo- und Strahlentherapieregimes
- emetogene Chemotherapie und Strahlentherapie
- Ondansetron kann rektal, oral (Tablette oder Sirup), intravenös (i.v.) oder intramuskulär (i.m.) verabreicht werden
- Behandlungsregime für die meisten Patienten:
- bei i.v. oder i.m. Anwendung
- unmittelbar vor der Behandlung: 8 mg Ondansetron als langsame i.v. oder als i.m. Injektion
- anschließend: 8 mg Ondansetron oral 1mal / 12 Stunden
- bei oraler Anwendung
- 1 - 2 Stunden vor der Behandlung: 8 mg Ondansetron
- 12 Stunden später: 8 mg Ondansetron
- Fortführen der oralen oder rektalen Behandlung mit Ondansetron bis zu 5 Tage nach einem Behandlungszyklus
- empfohlene orale Dosis: 8 mg Ondansetron 2mal / Tag
- Schutz vor verzögerter oder länger andauernder Emesis nach den ersten 24 Stunden
- bei i.v. oder i.m. Anwendung
- stark emetogene Chemotherapie (z. B. hochdosiertes Cisplatin)
- i.v. Verabreichung empfohlen
- 1 bis 2 Stunden vor der Chemotherapie:
- Einzeldosis von bis zu 24 mg Ondansetron
- zusammen mit 12 mg oralem Dexamethason-Natriumphosphat
- Fortführen der oralen Behandlung mit Ondansetron bis zu 5 Tage nach einem Behandlungszyklus
- empfohlene orale Dosis: 8 mg Ondansetron 2mal / Tag
- Schutz vor verzögerter oder länger andauernder Emesis nach den ersten 24 Stunden
- Dosierungsbereich: 8 - 32 mg Ondansetron / Tag
- Kinder >/= 6 Monate und Jugendliche
- Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie
- Berechnung der Dosis anhand von Körperoberfläche (KO) und Körpergewicht (KG)
- Berechnung anhand des Gewichts ergibt höhere Gesamttagesdosen im Vergleich zur Berechnung anhand der Körperoberfläche
- Dosierung nach KO:
- allgemein:
- Verabreichung von Ondansetron unmittelbar vor der Chemotherapie als i.v. Einmaldosis von 5 mg Ondansetron / m2
- max. 8 mg Ondansetron i.v. / Einzeldosis
- Beginn der oralen Gabe: 12 Stunden später
- Fortsetzung der oralen Gabe für bis zu 5 Tage
- Gesamttagesdosis darf die Erwachsenendosis von 32 mg Ondansetron / 24 Std. nicht überschreiten
- Verabreichung von Ondansetron unmittelbar vor der Chemotherapie als i.v. Einmaldosis von 5 mg Ondansetron / m2
- nach KO:
- KO < 0,6 m2
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. plus 2 mg Ondansetron p.o. (Sirup oder Tablette) nach 12 Std.
- Tag 2 - 6: 2 mg Ondansetron p.o. (Sirup oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- KO >/= 0,6 m2 - </= 1,2 m2
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. plus 4 mg Ondansetron oral (Sirup oder Tablette) nach 12 Std.
- Tag 2 - 6: 4 mg Ondansetron oral (Sirup oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- KO > 1,2 m2
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. oder 8 mg Ondansetron i.v. plus 8 mg Ondansetron p.o. (Sirup oder Tablette) nach 12 Std.
- Tag 2 - 6: 8 mg Ondansetron p.o. (Sirup oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- KO < 0,6 m2
- allgemein:
- Dosierung nach KG:
- allgemein:
- Verabreichung von Ondansetron unmittelbar vor der Chemotherapie als i.v. Einmaldosis von 0,15 mg Ondansetron / kg
- max. 8 mg Ondansetron i.v. / Einzeldosis
- Gabe 2 weiterer i.v. Dosen in 4-stündlichen Abständen
- Beginn der oralen Gabe: 12 Stunden später
- Fortsetzung der oralen Gabe für bis zu 5 Tage
- Gesamttagesdosis darf die Erwachsenendosis von 32 mg / 24 Std. nicht überschreiten
- Verabreichung von Ondansetron unmittelbar vor der Chemotherapie als i.v. Einmaldosis von 0,15 mg Ondansetron / kg
- nach KG:
- </= 10 kg KG
- Tag 1: max. 3 Dosen je 0,15 mg Ondansetron / kg KG i.v. (1mal / 4 Std.)
- Tag 2 - 6: 2 mg Ondansetron p.o. (Sirup oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- > 10 kg KG:
- Tag 1: max. 3 Dosen je 0,15 mg Ondansetron / kg KG i.v. (1mal / 4 Std.)
- Tag 2 - 6: 4 mg Ondansetron p.o. (Sirup oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- </= 10 kg KG
- allgemein:
- Berechnung der Dosis anhand von Körperoberfläche (KO) und Körpergewicht (KG)
- Prävention von Chemotherapie-induzierter verzögerter oder anhaltender Nausea und Emesis
- keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien
- Übelkeit und Erbrechen nach Strahlentherapie
- keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien
- Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie
- ältere Patienten > 65 Jahre
- keine Änderung der Dosierung, der Verabreichungshäufigkeit oder des Verabreichungsweges erforderlich
- Erwachsene
- Übelkeit und Erbrechen nach Operationen (PONV)
- Erwachsene
- Vorbeugung
- Applikation oral oder als i.v. oder i.m. Injektion
- orale Verabreichung
- 16 mg Ondansetron oral 1 Stunde vor der Narkose
- alternativ:
- 8 mg Ondansetron 1 Stunde vor der Narkose
- gefolgt von 2 weiteren Dosen von 8 mg Ondansetron in 8-stündlichen Abständen
- Therapie
- i.v. oder i.m. Verabreichung empfohlen
- Vorbeugung
- Kinder >/= 1 Monat und Jugendliche
- orale Anwendung
- keine Studien zur Prophylaxe oder Therapie
- Verabreichung mittels langsamer i.v. Injektion empfohlen (mind. 30 Sek.)
- bei operativem Eingriff unter Vollnarkose
- Einzeldosis von 0,1 mg Ondansetron / kg KG als langsame i.v. Injektion über mind. 30 Sek.
- max. 4 mg Ondansetron i.v.
- prophylaktisch vor, während oder nach der Einleitung der Anästhesie
- oder therapeutisch nach der Operation
- Einzeldosis von 0,1 mg Ondansetron / kg KG als langsame i.v. Injektion über mind. 30 Sek.
- Kinder < 2 Jahre
- keine Daten zur Anwendung von Ondansetron zur Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen
- orale Anwendung
- ältere Patienten > 65 Jahre
- nur begrenzte Erfahrungen bei PONV
- jedoch gute Verträglichkeit bei Patienten > 65 Jahre unter Chemotherapie
- Erwachsene
Dosisanpassung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Veränderung der Tagesdosis, der Verabreichungshäufigkeit oder der Art der Verabreichung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- mittelschwere oder schwere Einschränkung der Leberfunktion
- Clearance von Ondansetron deutlich verringert
- Serumhalbwertszeit deutlich verlängert
- Gesamttagesdosis: max. 8 mg Ondansetron
- mittelschwere oder schwere Einschränkung der Leberfunktion
- schlechte Spartein / Debrisoquin-Metabolisierer
- Eliminationshalbwertszeit nicht verlängert
- keine Dosisanpassung erforderlich
Kontraindikationen
Ondansetron - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Ondansetron oder einen anderen 5-HT3-Rezeptor-Antagonisten wie z.B. Granisetron oder Dolasetron
- gleichzeitige Anwendung mit Apomorphin
- Kinder
- detaillierte Informationen zu Altersgruppe bzw. Darreichungsform siehe jeweilige Herstellerinformation
Nebenwirkungen
Ondansetron - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (manchmal schwerwiegend), einschließlich Anaphylaxie (potenziell lebensbedrohlich)
- auch bei Patienten beobachtet, die diese Erscheinungen mit anderen selektiven 5-HT3-Antagonisten gezeigt haben
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (manchmal schwerwiegend), einschließlich Anaphylaxie (potenziell lebensbedrohlich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle
- Bewegungsstörungen einschließlich Extrapyramidalreaktionen (ohne nachweisliche dauerhafte klinische Folgen), wie
- dystonische Reaktionen
- akute, krisenhafte Störungen der Okulomotorik mit Blickabweichung (Crisis oculogyris)
- Dyskinesien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Benommenheit (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- vorübergehende Sehstörungen (z. B. Schleiersehen) überwiegend bei i.v.-Verabreichung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende Blindheit (vorwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- meistens bildete sich die Blindheit innerhalb von 20 Min. zurück
- die meisten Patienten wurden mit Chemotherapeutika behandelt, einschließlich Cisplatin
- Ursache von einigen der berichteten Fälle von vorübergehender Blindheit war corticalen Ursprungs
- vorübergehende Blindheit (vorwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arrhythmie
- Brustschmerzen mit oder ohne ST-Streckensenkung im EKG
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- QTc-Verlängerung (einschl. Torsade de Pointes)
- ohne Häufigkeitsangabe
- myokardiale Ischämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Wärmegefühl
- Hitzewallung mit Rötung der Haut
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (Blutdruckabfall)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schluckauf
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- da Ondansetron die Dickdarmpassage verlangsamt, können die Präparate bei einigen Patienten zu Obstipation führen
- Patienten mit Anzeichen einer subakuten Darmobstruktion sollten nach Gabe des Arzneimittels überwacht werden
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- asymptomatische Erhöhung von Leberwerten (üblicherweise bei Patienten, die eine Chemotherapie mit Cisplatin erhalten hatten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- toxische Hauteruptionen, einschl. toxischer epidermaler Nekrolyse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hinweis
- Nebenwirkungsprofil bei Kindern und Jugendlichen war mit dem bei Erwachsenen beobachteten vergleichbar
Anwendungshinweise
- Zum Einnehmen
Stillzeithinweise
Ondansetron - peroral
- Müttern unter Ondansetron wird empfohlen, ihre Säuglinge nicht zu stillen
- Untersuchungen haben gezeigt, dass Ondansetron in die Muttermilch von säugenden Tieren übergeht
Schwangerschaftshinweise
Ondansetron - peroral
- Ondansetron sollte nicht während des 1. Trimenons der Schwangerschaft verwendet werden
- 1. Trimenon
- ausgehend von der Erfahrung beim Menschen aus epidemiologischen Studien wird vermutet, dass Ondansetron orofaziale Fehlbildungen verursacht, wenn es im 1. Trimenon der Schwangerschaft verabreicht wird
- in einer Kohortenstudie mit 1,8 Millionen Schwangeren war die Anwendung von Ondansetron im 1. Trimenon mit einem erhöhten Risiko für Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten verbunden
- 3 zusätzliche Fälle pro 10 000 behandelte Frauen
- adjustiertes relatives Risiko, 1,24, (95% CI 1,03 - 1,48)
- verfügbare epidemiologische Studien zu Herzfehlbildungen
- zeigen widersprüchliche Ergebnisse
- tierexperimentelle Studien
- zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Frauen im gebärfähigen Alter
- sollten eine Schwangerschaftsverhütung in Erwägung ziehen
Warnhinweise
Ondansetron - peroral
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei Patienten beobachtet, die diese Erscheinungen auch nach Gabe anderer selektiver 5-HT3-Antagonisten gezeigt haben
- bei Auftreten von Atembeschwerden sollten diese symptomatisch behandelt und aufmerksam durch den Arzt überwacht werden, da Atembeschwerden Symptome einer beginnenden Überempfindlichkeitsreaktion sein können
- EKG-Veränderungen
- Ondansetron verlängert dosisabhängig das QT-Intervall
- in der Post-Marketing-Spontanberichtserfassung Fälle von Torsade de Pointes berichtet
- Patienten mit angeborenem Long-QT-Syndrom
- Anwendung von Ondansetron vermeiden
- Patienten mit verlängerter QTc-Zeit oder falls sich diese entwickeln kann
- Ondansetron nur mit Vorsicht anwenden
- zu dieser Patientengruppe zählen Personen
- mit Elektrolytstörungen
- mit kongestiver Herzinsuffizienz
- mit Bradyarrhythmien
- die andere Arzneimittel einnehmen, die eine Verlängerung des QT-Intervalls oder Elektrolytstörungen hervorrufen
- myokardiale Ischämie
- Berichte über myokardiale Ischämie, bei Patienten die mit Ondansetron behandelt wurden
- v. a. bei intravenöser Gabe traten die Symptome in einigen Fällen unmittelbar nach der Verabreichung auf, die aber bei sofortiger Behandlung wieder abklangen
- daher sollte während und nach der Gabe von Ondansetron Vorsicht gelten
- Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie
- sollte vor der Anwendung von Ondansetron korrigiert werden
- Serotonin-Syndrom
- Berichte über Auftreten eines Serotoninsyndroms (potenziell lebensbedrohlich) beigleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschl. selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern(SNRI) und Buprenorphin); die Symptome umfassen u. a.:
- Veränderungen des Gemütszustandes
- autonome Instabilität
- neuromuskuläre Auffälligkeiten
- gastrointestinale Symptome
- falls eine gleichzeitige Anwendung von Ondansetron und anderen serotonergen Wirkstoffen klinisch erforderlich sein sollte
- Patienten engmaschig überwachen
- insbesondere bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhungen
- wird ein Serotoninsyndrom vermutet, je nach der Schwere der Symptome
- Dosisverringerung
- Absetzen der Behandlung
- Berichte über Auftreten eines Serotoninsyndroms (potenziell lebensbedrohlich) beigleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschl. selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern(SNRI) und Buprenorphin); die Symptome umfassen u. a.:
- Darmmotiliät
- Ondansetron verlängert die Dickdarmpassage
- Patienten mit Anzeichen einer subakuten Darmobstruktion sollten nach Gabe von Ondansetron überwacht werden
- okkulte Blutungen
- Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen mit Ondansetron kann nach Operationen an den Rachenmandeln okkulte Blutungen maskieren
- betroffene Patienten nach Gabe von Ondansetron sorgfältig überwachen
- Kinder und Jugendliche
- Kinder und Jugendliche, die Ondansetron zusammen mit hepatotoxischen Chemotherapeutika erhalten, sollten eng auf Leberfunktionsstörungen hin überwacht werden