Ondansetron EVER Pharma 2mg/ml 4mg Injektionslös.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 5 ST | 39,13 € |
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Indikation
- Erwachsene
- zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen infolge einer zytotoxischen Chemotherapie oder einer Bestrahlung sowie zur Prävention und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation (PONV) angezeigt
- Kinder und Jugendliche
- zur Behandlung von durch Chemotherapie induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) bei Kindern >/= 6 Monaten und zur Prävention und Behandlung von PONV bei Kindern >/= 1 Monat indiziert
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 2 mg Ondansetron als Ondansetronhydrochlorid-Dihydrat
- Chemotherapie und Strahlentherapie
- Erwachsene
- allgemein
- emetogenes Potential einer Krebstherapie ist abhängig von Dosis und Kombination der eingesetzten Chemo- und Strahlentherapie-Schemata
- Verabreichungsroute und Ondansetron-Dosen flexibel im Bereich von 8 - 32 mg / Tag und wie im Folgenden angegeben wählen
- emetogene Chemotherapie und Strahlentherapie
- unmittelbar vor der Behandlung
- 8 mg Ondansetron als langsame i. v. Injektion oder als i.v. Infusion über 15 Min.
- anschließend, Behandlung mit nicht - i.v. Dosierungsformen
- zum Schutz vor verspäteter oder verlängerter Emesis während der ersten 24 Stunden
- unmittelbar vor der Behandlung
- hoch emetogene Chemotherapie
- Ondansetron hat sich in den folgenden Dosisschemata über die ersten 24 Stunden der Chemotherapie als gleichermaßen wirksam erwiesen
- Einzeldosis von 8 - 16 mg als Infusion über mind. 15 Min.
- Infusion verdünnt in 50 - 100 ml Kochsalzlösung oder einer anderen kompatiblen Lösung (s. Fachinformation)
- Einzeldosen >/= 16 mg: aufgrund des dosisabhängig steigenden Risikos einer QT-Verlängerung nicht verwenden
- anschließend nach der initialen Ondansetron-Dosis von 8 mg
- 2 zusätzliche i.v. Dosen von je 8 mg (über mind. 30 Sek.) im Abstand von je 4 Stunden verabreichen oder
- kontinuierliche Infusion von 1 mg / h über bis zu 24 Stunden
- Einzeldosis von 8 - 16 mg als Infusion über mind. 15 Min.
- Auswahl des Dosisregimes wird durch die Schwere der Emese bestimmt
- Steigerung der Wirksamkeit durch zusätzliche i. v. Gabe von 20 mg Dexamethason-21-dihydrogenphosphat, Dinatriumsalz vor Beginn der Chemotherapie
- Vorbeugung von verzögertem oder anhaltendem Erbrechen nach den ersten 24 Stunden
- orale oder rektale Behandlung bis zu 5 Tagen nach Behandlungsbeginn empfohlen
- Ondansetron hat sich in den folgenden Dosisschemata über die ersten 24 Stunden der Chemotherapie als gleichermaßen wirksam erwiesen
- allgemein
- Kinder (>/= 6 Monate) und Jugendliche
- CINV
- Dosierung wird auf Basis der KOFoder des KG berechnet
- höhere Gesamttagesdosen bei Dosierung nach KG verglichen mit einer auf der KOF basierenden Dosierung
- Injektionslösung in einer 5 % Dextroselösung oder 0,9 % Kochsalzlösung oder anderen kompatiblen Infusionsflüssigkeit verdünnen (s. Fachinformation)
- mind. 15 Min. i.v. infundieren
- keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien über die Anwendung von Ondansetron bei der Vorbeugung von verzögertem oder verlängertem CINV vorhanden
- keine Daten aus kontrollierten Studien über die Anwendung von Ondansetron bei Kindern bei Übelkeit und Erbrechen, die durch Strahlentherapie induziert wurden vorhanden
- Dosierung nach KOF
- direkt vor der Chemotherapie als i.v. Einzeldosis von 5 mg / m2 verabreichen
- i.v. Dosis darf 8 mg nicht überschreiten
- orale Dosisgabe 12 Stunden später beginnen und </= 5 Tage fortsetzen
- Gesamttagesdosis: Erwachsenendosis von 32 mg nicht überschreiten
- Tabelle 1: Dosisfindung mittels BSA bei Chemotherapie
- Kinder (>/= 6 Monate) und Jugendliche
- < 0,6 m2 KOF
- Tag 1
- 5 mg Ondansetron / m2 i.v.
- nach 12 Stunden: 2 mg Ondansetron als Saft
- Tag 2 - 6
- 2 mg Ondansetron alle 12 Stunden als Saft
- Tag 1
- >/= 0,6 m2 KOF
- Tag 1
- 5 mg Ondansetron / m2 i.v.
- nach 12 Stunden: 4 mg Ondansetron als Saft oder Tabletten
- Tag 2 - 6
- 4 mg Ondansetron 1mal / 12 Stunden als Saft oder Tabletten
- Tag 1
- < 0,6 m2 KOF
- Kinder (>/= 6 Monate) und Jugendliche
- Dosierung nach KG
- Dosierung nach KG führt im Vergleich zu einer Dosierung nach KOF zu höheren Tagesgesamtdosen
- direkt vor der Chemotherapie als i.v. Einzeldosis von 0,15 mg / kg KG verabreichen
- i.v. - Einzeldosis darf 8 mg nicht überschreiten
- bei Bedarf: 2 weitere i.v. - Dosen mit einem Abstand von 4 Stunden verabreichen
- Gabe oraler Dosen kann 12 Stunden später erfolgen und kann über einen Zeitraum </= 5 Tagen fortgesetzt werden
- Gesamttagesdosis (als abgeteilte Dosen): Erwachsenen-Dosis von 32 mg nicht überschreiten
- Tabelle 2: Dosierung nach KG bei Chemotherapie-induzierter Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
- Kinder (>/= 6 Monate) und Jugendliche (</= 17 Jahre)
- KG </= 10 kg
- Tag 1
- </= 3 Gaben 0,15 mg Ondansetron / kg im Abstand von 4 Stunden
- Tag 2 - 6
- 2 mg alle 12 Stunden als Saft oder Tabletten
- Tag 1
- KG > 10 kg
- Tag 1
- </= 3 Gaben 0,15 mg Ondansetron / kg im Abstand von 4 Stunden
- Tag 2 - 6
- 4 mg alle 12 Stunden als Saft oder Tabletten
- Tag 1
- KG </= 10 kg
- Kinder (>/= 6 Monate) und Jugendliche (</= 17 Jahre)
- CINV
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- Ondansetron wird gut vertragen
- Änderung von Dosierung, Verabreichungshäufigkeit oder Verabreichungsroute ist nicht erforderlich
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- keine Anpassung der Dosis, Dosierungshäufigkeit oder Änderung des Verabreichungsweges erforderlich
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- mittel - schwer
- Clearance ist signifikant verringert und Serumhalbwertszeit signifikant erhöht
- tägliche Gesamtdosis von 8 mg Ondansetron nicht überschreiten
- mittel - schwer
- weiter Hinweise s. Fachinformation
- Erwachsene
- Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen nach Operationen (PONV)
- Erwachsene
- bei Einleitung der Anästhesie: 4 mg Ondansetron als Einzeldosis, i.m. oder als langsame i.v. Injektion
- Kinder (>/= 1 Monat) und Jugendliche
- zur Prophylaxe von PONV bei Kindern und Jugendlichen, die unter Vollnarkose operiert werden
- entweder vor oder nach Einleitung der Narkose
- 0,1 mg / kg Ondansetron als Einzeldosis bis zu einem Maximum von 4 mg
- als langsame i.v. Injektion (mind. 30 Sek.)
- entweder vor oder nach Einleitung der Narkose
- zur Behandlung von PONV bei Kindern und Jugendlichen, die unter Vollnarkose operiert wurden
- 0,1 mg / kg Ondansetron als Einzeldosis bis zu einem Maximum von 4 mg
- als langsame i.v. Injektion (mind. 30 Sek.)
- zur Prophylaxe von PONV bei Kindern und Jugendlichen, die unter Vollnarkose operiert werden
- Kinder (< 2 Jahre)
- keine Daten vorhanden
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- nur begrenzte Erfahrungen vorhanden
- Ondansetron wird gut vertragen
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- keine Anpassung der Dosis, Dosierungshäufigkeit oder Änderung des Verabreichungsweges erforderlich
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- mittel bis schwer
- Clearance ist signifikant verringert und Serumhalbwertszeit signifikant erhöht
- tägliche Gesamtdosis von 8 mg Ondansetron nicht überschreiten
- mittel bis schwer
- Patienten, die schlechte Spartein- / Debrisoquin-Metabolisierer sind
- Eliminationshalbwertszeit von Ondansetron ist nicht verändert
- folglich führt eine wiederholte Dosisgabe nicht zu anderen Wirkstoffspiegeln als bei der übrigen Bevölkerung
- keine Änderung der Tagesdosis oder Dosierungshäufigkeit erforderlich
- Erwachsene
Kontraindikationen
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Ondansetron oder andere selektive 5-HT3-Rezeptorantagonisten (z. B. Granisetron, Dolasetron)
- gleichzeitige Anwendung mit Apomorphin
Nebenwirkungen
Ondansetron - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (manchmal schwerwiegend) einschließlich Anaphylaxie (potenziell lebensbedrohlich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle (z. B. epileptische Spasmen)
- Bewegungsstörungen einschl. Extrapyramidalreaktionen wie
- dystonische Reaktionen
- akute, krisenhafte Störungen der Okulomotorik mit Blickabweichung (Crisis oculogyris)
- Dyskinesien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Benommenheit (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- Schwindel (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Depressionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- vorübergehende Sehstörungen (z.B. Schleiersehen, verschwommene Sicht) überwiegend bei i.v.-Verabreichung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- meistens bildete sich die Blindheit innerhalb von 20 Min. zurück
- die meisten Patienten wurden mit Chemotherapeutika behandelt, einschließlich Cisplatin
- Ursache von einigen der berichteten Fälle von vorübergehender Blindheit war kortikalen Ursprungs
- ohne definitiven Hinweis auf bleibende klinische Folgen
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arrhythmie (in Einzelfällen tödlicher Verlauf)
- Brustschmerzen mit oder ohne ST-Streckensenkung im EKG
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- QTc-Verlängerung (einschl. Torsade de Pointes)
- ohne Häufigkeitsangabe
- myokardiale Ischämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Wärmegefühl
- Hitzewallungen mit Rötung der Haut
- Flush
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (Blutdruckabfall)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schluckauf
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- asymptomatische Erhöhung von Leberwerten (trat üblicherweise bei Patienten auf, die eine Chemotherapie mit Cisplatin erhalten hatten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen am Verabreichungsort (z. B. Hautausschlag, Urtikaria, Juckreiz)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- toxische Hauteruptionen, einschließlich toxischer epidermaler Nekrolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- lokale Irritationen an der Einstichstelle bei i.v.-Verabreichung (insbesondere bei wiederholter Anwendung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Injektionslösung
- i.m. oder i.v. Injektion
- i.v. Infusion nach Verdünnung
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Ondansetron - invasiv
- Stillen während der Behandlung nicht empfohlen
- Untersuchungen haben gezeigt, dass Ondansetron in die Muttermilch von säugenden Tieren übergeht
Schwangerschaftshinweise
Ondansetron - invasiv
- Ondansetron sollte nicht während des 1. Trimenons der Schwangerschaft verwendet werden
- 1. Trimenon
- ausgehend von der Erfahrung beim Menschen aus epidemiologischen Studien wird vermutet, dass Ondansetron orofaziale Fehlbildungen verursacht, wenn es im 1. Trimenon der Schwangerschaft verabreicht wird
- in einer Kohortenstudie mit 1,8 Millionen Schwangeren war die Anwendung von Ondansetron im 1. Trimenon mit einem erhöhten Risiko für Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten verbunden (3 zusätzliche Fälle pro 10 000 behandelte Frauen; adjustiertes relatives Risiko, 1,24, (95 % CI 1,03-1,48))
- die verfügbaren epidemiologischen Studien zu Herzfehlbildungen zeigen widersprüchliche Ergebnisse
- tierxperimentelle Studien
- zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten eine Schwangerschaftsverhütung in Erwägung ziehen
- Fertilität
- es liegen keine Daten über die Auswirkung von Ondansetron auf die menschliche Fertilität vor
Warnhinweise
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei Patienten beobachtet, die diese Erscheinungen auch nach Gabe anderer selektiver 5-HT3-Antagonisten gezeigt haben
- bei Auftreten von Atembeschwerden sollten diese symptomatisch behandelt und aufmerksam durch den Arzt überwacht werden, da Atembeschwerden Symptome einer beginnenden Überempfindlichkeitsreaktion sein können
- EKG-Veränderungen
- Ondansetron verlängert dosisabhängig das QT-Intervall
- in der Post-Marketing-Spontanberichtserfassung / nach Markteinführung Fälle von Torsade de Pointes berichtet
- Patienten mit angeborenem Long-QT-Syndrom
- Anwendung von Ondansetron vermeiden
- Patienten mit verlängerter QTc-Zeit oder falls sich diese entwickeln kann
- Ondansetron nur mit Vorsicht anwenden
- zu dieser Patientengruppe zählen Personen
- mit Elektrolytstörungen
- mit kongestiver Herzinsuffizienz
- mit Bradyarrhythmien
- die andere Arzneimittel einnehmen, die eine Verlängerung des QT-Intervalls oder Elektrolytstörungen hervorrufen
- myokardiale Ischämie
- Berichte über myokardiale Ischämie, bei Patienten die mit Ondansetron behandelt wurden (vorwiegend während einer intravenösen Verabreichung)
- vor allem bei intravenöser Gabe traten die Symptome in einigen Fällen unmittelbar nach der Verabreichung auf, die aber bei sofortiger Behandlung wieder abklangen
- daher sollte während und nach der Gabe von Ondansetron Vorsicht gelten
- Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome einer myokardialen Ischämie aufmerksam gemacht werden
- sollte sich nach der Verabreichung von Ondansetron eine myokardiale Ischämie entwickeln, kann eine medizinische Intervention erforderlich sein
- Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie
- sollte vor Anwendung von Ondansetron korrigiert werden
- Serotonin-Syndrom
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- veränderter mentaler Status
- Instabilität des autonomen Nervensystems
- neuromuskulärenStörungen
- gastrointestinale Symptome
- wenn eine gemeinsame Behandlung mit Ondansetron und anderen serotonergen Arzneimitteln klinisch erforderlich sein sollte
- engmaschige Überwachung des Patienten empfohlen
- insbesonders bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung
- wird ein Serotoninsyndrom vermutet, je nach Schwere der Symptome
- eine Dosisverringerung oder das Absetzen der Behandlung in Erwägung ziehen
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- Darmmotilität
- Ondansetron verlängert nachweislich die Dickdarmpassage
- Patienten mit Anzeichen einer subaktuen Darmobstruktion sollten nach Gabe von Ondansetron überwacht werden
- okkulte Blutungen
- Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen mit Ondansetron kann nach Operationen an den Rachenmandeln okkulte Blutungen maskieren
- betroffene Patienten sollten nach Gabe von Ondansetron sorgfältig überwacht werden
- Kinder und Jugendliche
- Kinder und Jugendliche, die Ondansetron zusammen mit hepatotoxischen Chemotherapeutika erhalten, sollten eng auf Leberfunktionsstörungen hin überwacht werden
- Ondansetron ist nicht für die Prävention und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen bei Kindern nach intra-abdominaler Operation indiziert
- Übelkeit und Erbrechen induziert durch Chemotherapie (CINV)
- bei Berechnung der Dosierung bezogen auf mg / kg Körpergewicht und Gabe von 3 Dosen im Abstand von jeweils 4 Stunden ergibt sich eine höhere tägliche Gesamtdosis als nach einer einzigen Gabe von 5 mg / m2, gefolgt von einer oralen Gabe
- vergleichende Untersuchungen der Wirksamkeit dieser unterschiedlichen Dosisregime wurden in klinischen Studien nicht durchgeführt
- Vergleiche der Ergebnisse verschiedener Studien lassen auf ähnliche Wirksamkeit beider Regime schließen