Ondansetron Kabi 0.08 mg/ml Infusionslösung 4 mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10X50 ML | 66,37 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Erwachsene
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, die durch eine zytotoxische Chemotherapie oder Strahlentherapie verursacht werden
- Prophylaxe und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen (PONV)
- Kinder und Jugendliche
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, induziert durch Chemotherapie (CINV), bei Kindern >/= 6 Monaten
- Prophylaxe und Therapie von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen (PONV) bei Kindern ab einem Alter von >/= 1 Monat
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Infusionslösung enthält 0,08 mg / ml Ondansetron (als Hydrochlorid-Dihydrat)
- durch Chemotherapie und Strahlentherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV und RINV)
- Erwachsene
- emetogenes Potenzial der Krebstherapie variiert je nach eingesetzter Dosis und Kombination von Chemotherapie- und Strahlentherapieregimen
- Art der Anwendung und Dosierung sollen flexibel im Bereich von 8 mg - 32 mg / Tag liegen
- emetogene Chemotherapie und Strahlentherapie
- mögliche Verabreichungen i.v. oder oral
- empfohlene Dosis: 8 mg als i.v. Infusion über 15 Min. unmittelbar vor der Behandlung
- eine orale oder rektale Behandlung wird empfohlen, um verzögert auftretendem oder länger anhaltendem Erbrechen nach den ersten 24 Stunden vorzubeugen
- für die orale oder rektale Anwendung sind die Fachinformationen der Ondansetron-Tabletten bzw. Ondansetron-Zäpfchen zu berücksichtigen
- hoch emetogene Chemotherapie (z. B. hoch dosiertes Cisplatin)
- unmittelbar vor der Chemotherapie
- einmalig 8 mg Ondansetron i.v. über 15 Min.
- höhere Dosen als 8 mg bis zu 16 mg Ondansetron dürfen nur über nicht weniger als 15 Min. infundiert werden
- max. Einzeldosis: 16 mg (aufgrund des dosisabhängig steigenden Risikos einer QT-Verlängerung)i
- im Rahmen der hoch emetogenen Chemotherapie kann eine Dosis von 8 mg als intravenöse Infusion über 15 Minuten unmittelbar vor der Chemotherapie verabreicht werden, gefolgt von zwei weiteren intravenösen Dosen von 8 mg im Abstand von vier Stunden oder eine durchgehende Infusion von 1 mg / Stunde über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden
- Wirksamkeit von Ondansetron bei einer hochemetogenen Chemotherapie kann durch die zusätzliche Gabe einer intravenösen Einzeldosis von 20 mg Dexamethason-Natriumphosphat vor der Chemotherapie erhöht werden
- eine orale oder rektale Behandlung wird empfohlen, um verzögert auftretendem oder länger anhaltendem Erbrechen nach den ersten 24 Stunden vorzubeugen
- für die orale oder rektale Anwendung sind die Fachinformationen der Ondansetron-Tabletten bzw. Ondansetron-Zäpfchen zu berücksichtigen
- unmittelbar vor der Chemotherapie
- Kinder und Jugendliche
- CINV bei Kindern >/= 6 Monate und Jugendlichen
- Berechnung auf Grundlage der Körperoberfläche (KOF) oder des Körpergewichts (KG)
- in klinischen Studien mit pädiatrischen Patienten
- Verabreichung von Ondansetron als i.v. Infusion, verdünnt in 25 ml bis 50 ml Kochsalzlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung, über mind. 15 Min.
- Dosierung nach KG führt im Vergleich zu einer Dosierung nach KOF zu höheren Tagesgesamtdosen
- Ondansetron i.v. über mind. 15 Min. infundieren
- keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien zur Anwendung von Ondansetron
- zur Prävention von verzögerter oder prolongierter (verlängerter) Chemotherapie-induzierter Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
- bei Strahlentherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen bei Kindern
- Dosierung nach KOF
- unmittelbar vor der Chemotherapie, initial: 5 mg / m2 i.v.
- i.v. - Dosis darf 8 mg nicht überschreiten
- Gabe von oralen Dosen: 12 Stunden später möglich und über einen Zeitraum von bis zu 5 Tagen fortsetzen
- Gesamtdosis innerhalb von 24 Stunden (als Einzeldosen gegeben) darf die Erwachsenen-Dosis von 32 mg nicht überschreiten
- KOF < 0,6 m2
- Tag 1
- 5 mg / m2 i.v. plus 2 mg Sirup nach 12 h
- Tage 2 - 6
- 2 mg Sirup / 12 h
- Tag 1
- KOF >/= 0,6 m2 bis </= 1,2 m2
- Tag 1
- 5 mg / m2 i.v. plus 4 mg Sirup oder Tabletten nach 12 h
- Tage 2 - 6
- 4 mg Sirup oder Tabletten / 12 h
- Tag 1
- KOF > 1,2 m2
- Tag 1
- 5 mg / m2 oder 8 mg i.v. plus 8 mg Sirup oder Tabletten nach 12 h
- Tage 2 - 6
- 8 mg Sirup oder Tabletten / 12 h
- Tag 1
- KOF < 0,6 m2
- Dosierung nach KG
- Dosierung nach KG führt im Vergleich zu einer Dosierung nach KOF zu höheren Tagesgesamtdosen
- unmittelbar vor der Chemotherapie: einzelne i.v. Dosis von 0,15 mg / kg KG
- i.v.-Dosis darf 8 mg nicht überschreiten
- ggf. 2 weitere i.v. - Dosen mit einem Abstand von 4 Stunden verabreichen
- Gabe von oralen Dosen: ggf. 12 Stunden später beginnen und über einen Zeitraum von bis zu 5 Tagen fortsetzen
- Gesamtdosis innerhalb von 24 Stunden (als Einzeldosen gegeben) darf die Erwachsenen-Dosis von 32 mg nicht überschreiten
- KG </= 10 kg
- Tag 1
- bis zu 3 Dosen mit 0,15 mg / kg alle 4 h
- Tag 2 - 6
- 2 mg Sirup alle 12 h
- Tag 1
- KG > 10 kg
- Tag 1
- bis zu 3 Dosen mit 0,15 mg / kg alle 4 h
- Tag 2 - 6
- 4 mg Sirup oder Tabletten / 12 h
- Tag 1
- KG </= 10 kg
- CINV bei Kindern >/= 6 Monate und Jugendlichen
- ältere Patienten
- alle intravenösen Dosen sollten über einen Zeitraum von nicht weniger als 15 Min. infundiert werden
- 65 - 74 Jahre
- Dosierungsschema für Erwachsene
- >/= 75 Jahre
- i.v. Initialdosis 8 mg Ondansetron nicht überschreiten
- nach der Initialdosis von 8 mg können zwei weitere intravenöse Dosierungen von 8 mg verabreicht werden im Abstand von mind. 4 Stunden erfolgen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Änderung der täglichen Dosis, der Dosierungshäufigkeit oder der Art der Anwendung nicht erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- mittel bis schwer
- Ondansetron-Clearance ist signifikant vermindert und Halbwertszeit im Serum signifikant verlängert
- max.Tagesgesamtdosis: 8 mg
- mittel bis schwer
- eingeschränkter Spartein-Debrisoquin-Metabolismus
- Eliminationshalbwertzeit von Ondansetron ist unverändert
- entsprechend wird nach wiederholter Anwendung die gleiche Medikamentenexposition erzielt wie in der Allgemeinbevölkerung
- Änderung der täglichen Dosis oder der Dosierungshäufigkeit ist nicht erforderlich
- Erwachsene
- postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV)
- Erwachsene
- bei Einleitung der Narkose: Einzeldosis von 4 mg
- Behandlung bei bestehender PONV: Einzeldosis von 4 mg
- Kinder und Jugendliche
- Kinder (>/= 1 Monat und Jugendliche)
- zur Prophylaxe von PONV bei pädiatrischen Patienten, bei denen ein operativer Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt wird
- 0,1 mg / kg KG bis zu max. 4 mg entweder vor, während oder nach Einleitung der Narkose
- zur Behandlung von PONV nach Operationen unter Vollnarkose
- Einzeldosis von 0,1 mg / kg KG bis zu einer max. Dosis von 4 mg Ondansetron
- zur Prophylaxe von PONV bei pädiatrischen Patienten, bei denen ein operativer Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt wird
- Kinder (< 2 Jahre)
- keine Daten verfügbar
- Kinder (>/= 1 Monat und Jugendliche)
- ältere Patienten
- es liegen nur begrenzt Erfahrungen zur Anwendung in der Prophylaxe und Behandlung von Post-operativer Übelkeit und Erbrechen (PONV) bei älteren Patienten vor
- allerdings wird Ondansetron von Patienten über 65 Jahren, die eine Chemotherapie erhalten, gut vertragen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Änderung der täglichen Dosis, der Dosierungshäufigkeit oder der Art der Anwendung nicht erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- mittel bis schwer
- Ondansetron-Clearance ist signifikant vermindert und Halbwertszeit im Serum signifikant verlängert
- max.Tagesgesamtdosis: 8 mg (oral oder parenteral)
- mittel bis schwer
- eingeschränkter Spartein-Debrisoquin-Metabolismus
- Eliminationshalbwertzeit von Ondansetron ist unverändert
- entsprechend wird nach wiederholter Anwendung die gleiche Medikamentenexposition erzielt wie in der Allgemeinbevölkerung
- Änderung der täglichen Dosis oder der Dosierungshäufigkeit ist nicht erforderlich
- Erwachsene
Kontraindikationen
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Ondansetron oder andere selektive 5-HT3-Rezeptorantagonisten (z. B. Granisetron, Dolasetron)
- gleichzeitige Anwendung mit Apomorphin
Nebenwirkungen
Ondansetron - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (manchmal schwerwiegend) einschließlich Anaphylaxie (potenziell lebensbedrohlich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle (z. B. epileptische Spasmen)
- Bewegungsstörungen einschl. Extrapyramidalreaktionen wie
- dystonische Reaktionen
- akute, krisenhafte Störungen der Okulomotorik mit Blickabweichung (Crisis oculogyris)
- Dyskinesien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Benommenheit (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- Schwindel (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Depressionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- vorübergehende Sehstörungen (z.B. Schleiersehen, verschwommene Sicht) überwiegend bei i.v.-Verabreichung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- meistens bildete sich die Blindheit innerhalb von 20 Min. zurück
- die meisten Patienten wurden mit Chemotherapeutika behandelt, einschließlich Cisplatin
- Ursache von einigen der berichteten Fälle von vorübergehender Blindheit war kortikalen Ursprungs
- ohne definitiven Hinweis auf bleibende klinische Folgen
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arrhythmie (in Einzelfällen tödlicher Verlauf)
- Brustschmerzen mit oder ohne ST-Streckensenkung im EKG
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- QTc-Verlängerung (einschl. Torsade de Pointes)
- ohne Häufigkeitsangabe
- myokardiale Ischämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Wärmegefühl
- Hitzewallungen mit Rötung der Haut
- Flush
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (Blutdruckabfall)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schluckauf
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- asymptomatische Erhöhung von Leberwerten (trat üblicherweise bei Patienten auf, die eine Chemotherapie mit Cisplatin erhalten hatten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen am Verabreichungsort (z. B. Hautausschlag, Urtikaria, Juckreiz)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- toxische Hauteruptionen, einschließlich toxischer epidermaler Nekrolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- lokale Irritationen an der Einstichstelle bei i.v.-Verabreichung (insbesondere bei wiederholter Anwendung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- intravenöse Anwendung
Stillzeithinweise
Ondansetron - invasiv
- Stillen während der Behandlung nicht empfohlen
- Untersuchungen haben gezeigt, dass Ondansetron in die Muttermilch von säugenden Tieren übergeht
Schwangerschaftshinweise
Ondansetron - invasiv
- Ondansetron sollte nicht während des 1. Trimenons der Schwangerschaft verwendet werden
- 1. Trimenon
- ausgehend von der Erfahrung beim Menschen aus epidemiologischen Studien wird vermutet, dass Ondansetron orofaziale Fehlbildungen verursacht, wenn es im 1. Trimenon der Schwangerschaft verabreicht wird
- in einer Kohortenstudie mit 1,8 Millionen Schwangeren war die Anwendung von Ondansetron im 1. Trimenon mit einem erhöhten Risiko für Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten verbunden (3 zusätzliche Fälle pro 10 000 behandelte Frauen; adjustiertes relatives Risiko, 1,24, (95 % CI 1,03-1,48))
- die verfügbaren epidemiologischen Studien zu Herzfehlbildungen zeigen widersprüchliche Ergebnisse
- tierxperimentelle Studien
- zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten eine Schwangerschaftsverhütung in Erwägung ziehen
- Fertilität
- es liegen keine Daten über die Auswirkung von Ondansetron auf die menschliche Fertilität vor
Warnhinweise
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei Patienten beobachtet, die diese Erscheinungen auch nach Gabe anderer selektiver 5-HT3-Antagonisten gezeigt haben
- bei Auftreten von Atembeschwerden sollten diese symptomatisch behandelt und aufmerksam durch den Arzt überwacht werden, da Atembeschwerden Symptome einer beginnenden Überempfindlichkeitsreaktion sein können
- EKG-Veränderungen
- Ondansetron verlängert dosisabhängig das QT-Intervall
- in der Post-Marketing-Spontanberichtserfassung / nach Markteinführung Fälle von Torsade de Pointes berichtet
- Patienten mit angeborenem Long-QT-Syndrom
- Anwendung von Ondansetron vermeiden
- Patienten mit verlängerter QTc-Zeit oder falls sich diese entwickeln kann
- Ondansetron nur mit Vorsicht anwenden
- zu dieser Patientengruppe zählen Personen
- mit Elektrolytstörungen
- mit kongestiver Herzinsuffizienz
- mit Bradyarrhythmien
- die andere Arzneimittel einnehmen, die eine Verlängerung des QT-Intervalls oder Elektrolytstörungen hervorrufen
- myokardiale Ischämie
- Berichte über myokardiale Ischämie, bei Patienten die mit Ondansetron behandelt wurden (vorwiegend während einer intravenösen Verabreichung)
- vor allem bei intravenöser Gabe traten die Symptome in einigen Fällen unmittelbar nach der Verabreichung auf, die aber bei sofortiger Behandlung wieder abklangen
- daher sollte während und nach der Gabe von Ondansetron Vorsicht gelten
- Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome einer myokardialen Ischämie aufmerksam gemacht werden
- sollte sich nach der Verabreichung von Ondansetron eine myokardiale Ischämie entwickeln, kann eine medizinische Intervention erforderlich sein
- Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie
- sollte vor Anwendung von Ondansetron korrigiert werden
- Serotonin-Syndrom
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- veränderter mentaler Status
- Instabilität des autonomen Nervensystems
- neuromuskulärenStörungen
- gastrointestinale Symptome
- wenn eine gemeinsame Behandlung mit Ondansetron und anderen serotonergen Arzneimitteln klinisch erforderlich sein sollte
- engmaschige Überwachung des Patienten empfohlen
- insbesonders bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung
- wird ein Serotoninsyndrom vermutet, je nach Schwere der Symptome
- eine Dosisverringerung oder das Absetzen der Behandlung in Erwägung ziehen
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- Darmmotilität
- Ondansetron verlängert nachweislich die Dickdarmpassage
- Patienten mit Anzeichen einer subaktuen Darmobstruktion sollten nach Gabe von Ondansetron überwacht werden
- okkulte Blutungen
- Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen mit Ondansetron kann nach Operationen an den Rachenmandeln okkulte Blutungen maskieren
- betroffene Patienten sollten nach Gabe von Ondansetron sorgfältig überwacht werden
- Kinder und Jugendliche
- Kinder und Jugendliche, die Ondansetron zusammen mit hepatotoxischen Chemotherapeutika erhalten, sollten eng auf Leberfunktionsstörungen hin überwacht werden
- Ondansetron ist nicht für die Prävention und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen bei Kindern nach intra-abdominaler Operation indiziert
- Übelkeit und Erbrechen induziert durch Chemotherapie (CINV)
- bei Berechnung der Dosierung bezogen auf mg / kg Körpergewicht und Gabe von 3 Dosen im Abstand von jeweils 4 Stunden ergibt sich eine höhere tägliche Gesamtdosis als nach einer einzigen Gabe von 5 mg / m2, gefolgt von einer oralen Gabe
- vergleichende Untersuchungen der Wirksamkeit dieser unterschiedlichen Dosisregime wurden in klinischen Studien nicht durchgeführt
- Vergleiche der Ergebnisse verschiedener Studien lassen auf ähnliche Wirksamkeit beider Regime schließen