ONDANSETRON Kabi 2 mg/ml 8 mg Injektionslösung
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 5X4 ML | 51,40 € |
| N3 | 10X4 ML | 85,26 € |
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Indikation
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, die durch zytotoxische Chemotherapie und Strahlentherapie verursacht werden
- Prophylaxe und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen (PONV)
Kinder >/= 6 Monate
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen hervorgerufen durch Chemotherapie (CINV)
Kinder >/= 1 Monat
- Prophylaxe und Behandlung von PONV
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 2 mg Ondansetron
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, die durch zytotoxische Chemotherapie und Strahlentherapie verursacht werden
- Erwachsene
- allgemeine Hinweise
- emetogenes Potenzial einer Krebsbehandlung abhängig von eingesetzter Dosis und Kombination von Chemotherapie und Strahlentherapieregimen
- Art der Anwendung und Dosisi flexibel in einem Bereich zwischen 8 - 32 mg / Tag wählen
- Emetogene Chemotherapie und Strahlentherapie
- i.v. oder oral
- 8 mg Ondansetron, langsam i.v. über mind. 30 Sekunden, unmittelbar vor der Behandlung
- orale oder rektale Behandlung empfohlen, um verzögert auftretendem oder länger anhaltendem Erbrechen nach den ersten 24 Stunden vorzubeugen (s. entsprechende Fachinformationen)
- Hochemetogene Chemotherapie (z.B. Cisplatin, hochdosiert)
- 8 mg Ondansetron i.v. unmittelbar vor der Chemotherapie
- Dosierungen > 8 mg und bis max. 16 mg Ondansetron nur i.v., verdünnt in 50 - 100 ml physiologischer Kochsalzlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung, über mind. 15 Min. unmittelbar vor der Chemotherapie
- max. Einzeldosis: 16 mg (aufgrund des dosisabhängig steigenden Risikos einer QT-Verlängerung)
- alternativ
- 8 mg langsam i.v. über mind. 30 Sekunden, oder i.m. Injektion unmittelbar vor der Chemotherapie
- gefolgt von 2 weiteren i. v. oder i.m. Dosen von 8 mg im Abstand von 4 Stunden oder einer Dauerinfusion von 1 mg / Stunde bis zu 24 Stunden
- Erhöhung der Wirksamkeit von Ondansetron bei einer hochemetogenen Chemotherapie durch die zusätzliche Gabe einer i.v. Einzeldosis von 20 mg Dexamethason-Natriumphosphat vor der Chemotherapie
- orale oder rektale Behandlung empfohlen, um verzögert auftretendem oder länger anhaltendem Erbrechen nach den ersten 24 Stunden vorzubeugen (s. entsprechende Fachinformation)
- allgemeine Hinweise
- Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) bei Kindern >/= 6 Monate und Jugendlichen
- Dosierung auf Basis der Körperoberfläche oder des Körpergewichts (höhere Gesamttagesdosen bei Dosierung nach KG)
- in klinischen Studien mit Kindern wurde Ondansetron als i.v.- Infusion, verdünnt in 25 bis 50 ml Kochsalzlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung, über mind. 15 Min. gegeben
- Verdünnung der Ondansetron Injektionslösung mit 5%iger Glucoselösung, 0,9%iger Natriumchloridlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung
- intravenöse Infusion über mind. 15 Min.
- Anwendung zur Prophylaxe verzögerter oder verlängerter CINV: keine Daten
- Anwendung zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen infolge einer Strahlentherapie: keine Daten
- Dosierung nach KOF
- Initialdosis: 5 mg / m2 i.v. unmittelbar vor Chemotherapie
- orale Gabe kann 12 Stunden später erfolgen und bis zu 5 Tage lang fortgesetzt werden
- max. i.v.-Einzeldosis: 8 mg Ondansetron
- max. Tagesgesamtdosis: 32 mg Ondansetron
- < 0,6 m2 KOF
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 KOF i.v. plus 2 mg Sirup nach 12 Stunden
- Tag 2 - 6: 2 mg Sirup 1mal / 12 Stunden
- >/= 0,6 m2 - </= 1,2 m2 KOF KOF
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 KOF i.v. plus 4 mg Sirup oder Tablette nach 12 Stunden
- Tag 2 - 6: 4 mg Sirup oder Tablette 1mal / 12 Stunden
- > 1,2 m2 KOF
- Tag 1: 5 mg / m2 i.v. oder 8 mg i.v. plus 8 mg Sirup oder Tablette nach 12 Stunden
- Tag 2 - 6: 8 mg Sirup oder Tablette alle 12 Stunden
- Dosierung nach KG
- Initialdosis unmittelbar vor der Chemotherapie: 0,15 mg / kg KG i.v.
- max. i.v. Einzeldosis: 8 mg
- bei Bedarf Verabreichung 2 weiterer i.v. Dosen im 4-Stunden-Intervall
- orale Gabe kann 12 Stunden später erfolgen und bis zu 5 Tage lang fortgesetzt werden
- max. Tagesgesamtdosis: 32 mg Ondansetron
- <= 10 kg KG
- Tag 1: Bis zu 3 i.v. Dosen 0,15 mg / kg KG im 4-Stunden-Intervall
- Tag 2 - 6: 2 mg Sirup 1mal / 12 Stunden
- > 10 kg KG:
- Tag 1: Bis zu 3 i.v. Dosen 0,15 mg / kg KG im 4-Stunden-Intervall
- Tag 2 - 6: 4 mg Sirup oder Tablette 1mal / 12 Stunden
- Dosisanpassung
- ältere Patienten
- 65 - 74 Jahre:
- normales Dosisschema für Erwachsene
- alle intravenösen Dosen sollten in 50 - 100 ml Kochsalzlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung verdünnt und über mind. 15 Min. infundiert werden
- >/= 75 Jahre:
- max. 8 mg Ondansetron i.v.
- alle intravenösen Dosen sollten in 50 - 100 ml Kochsalzlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung verdünnt und über mind. 15 Min. infundiert werden
- nach der initialen Dosis können 2 weitere Dosen von 8 mg, über 15 Min. infundiert und im Abstand von mind. 4 Stunden, gegeben werden
- 65 - 74 Jahre:
- Niereninsuffizienz
- keine Änderung der täglichen Dosis, der Dosierungshäufigkeit oder der Art der Anwendung erforderlich
- Leberinsuffizienz
- mittlere bis schwere Leberinsuffizienz
- Clearance von Ondansetron signifikant vermindert und Serumhalbwertszeit signifikant verlängert
- max. Tagesgesamtdosis: 8 mg Ondansetron
- mittlere bis schwere Leberinsuffizienz
- Patienten mit langsamem Spartein-/Debrisoquin-Metabolismus
- keine Änderung der täglichen Dosis oder Dosierungshäufigkeit erforderlich
- ältere Patienten
- Erwachsene
- Postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV)
- Erwachsene
- bei Narkoseeinleitung: 4 mg Ondansetron als Einzeldosis i.m. oder als langsame i.v.- Injektion über mind. 30 Sekunden
- Behandlung von bestehender PONV: Einzeldosis von 4 mg Ondansetron als langsame i.v.-Injektion über mind. 30 Sekunden empfohlen
- Kinder ab 1 Monat und Jugendliche
- Prophylaxe:
- 0,1 mg Ondansetron / kg KG als Einzeldosis, langsam i. v. über mind. 30 Sekunden
- Maximaldosis: 4 mg Ondansetron
- Anwendung vor, während oder nach Einleitung der Narkose
- Behandlung:
- 0,1 mg Ondansetron / kg KG als Einzeldosis, langsam i. v. über mind. 30 Sekunden
- Maximaldosis: 4 mg Ondansetron
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen bei Kindern < 2 Jahren: keine Daten
- Prophylaxe:
- Dosisanpassung
- ältere Patienten
- begrenzte Erfahrungen
- jedoch gute Verträglichkeit bei Patienten > 65 Jahren, die eine Chemotherapie erhalten
- Niereninsuffizienz
- keine Änderung der täglichen Dosis, der Dosierungshäufigkeit oder der Art der Anwendung erforderlich
- Leberinsuffizienz
- mittlere bis schwere Leberinsuffizienz
- Clearance von Ondansetron signifikant vermindert und Serumhalbwertszeit signifikant verlängert
- max. Tagesgesamtdosis: 8 mg Ondansetron
- parenterale oder orale Anwendung empfohlen
- mittlere bis schwere Leberinsuffizienz
- Patienten mit langsamem Spartein-/Debrisoquin-Metabolismus
- keine Änderung der täglichen Dosis oder Dosierungshäufigkeit erforderlich
- ältere Patienten
- Erwachsene
Kontraindikationen
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Ondansetron oder andere selektive 5-HT3-Rezeptorantagonisten (z. B. Granisetron, Dolasetron)
- gleichzeitige Anwendung mit Apomorphin
Nebenwirkungen
Ondansetron - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (manchmal schwerwiegend) einschließlich Anaphylaxie (potenziell lebensbedrohlich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle (z. B. epileptische Spasmen)
- Bewegungsstörungen einschl. Extrapyramidalreaktionen wie
- dystonische Reaktionen
- akute, krisenhafte Störungen der Okulomotorik mit Blickabweichung (Crisis oculogyris)
- Dyskinesien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Benommenheit (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- Schwindel (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Depressionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- vorübergehende Sehstörungen (z.B. Schleiersehen, verschwommene Sicht) überwiegend bei i.v.-Verabreichung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- meistens bildete sich die Blindheit innerhalb von 20 Min. zurück
- die meisten Patienten wurden mit Chemotherapeutika behandelt, einschließlich Cisplatin
- Ursache von einigen der berichteten Fälle von vorübergehender Blindheit war kortikalen Ursprungs
- ohne definitiven Hinweis auf bleibende klinische Folgen
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arrhythmie (in Einzelfällen tödlicher Verlauf)
- Brustschmerzen mit oder ohne ST-Streckensenkung im EKG
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- QTc-Verlängerung (einschl. Torsade de Pointes)
- ohne Häufigkeitsangabe
- myokardiale Ischämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Wärmegefühl
- Hitzewallungen mit Rötung der Haut
- Flush
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (Blutdruckabfall)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schluckauf
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- asymptomatische Erhöhung von Leberwerten (trat üblicherweise bei Patienten auf, die eine Chemotherapie mit Cisplatin erhalten hatten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen am Verabreichungsort (z. B. Hautausschlag, Urtikaria, Juckreiz)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- toxische Hauteruptionen, einschließlich toxischer epidermaler Nekrolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- lokale Irritationen an der Einstichstelle bei i.v.-Verabreichung (insbesondere bei wiederholter Anwendung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- langsame intravenöse Injektion oder
- intravenöse Infusion nach Verdünnung
- Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Ondansetron - invasiv
- Stillen während der Behandlung nicht empfohlen
- Untersuchungen haben gezeigt, dass Ondansetron in die Muttermilch von säugenden Tieren übergeht
Schwangerschaftshinweise
Ondansetron - invasiv
- Ondansetron sollte nicht während des 1. Trimenons der Schwangerschaft verwendet werden
- 1. Trimenon
- ausgehend von der Erfahrung beim Menschen aus epidemiologischen Studien wird vermutet, dass Ondansetron orofaziale Fehlbildungen verursacht, wenn es im 1. Trimenon der Schwangerschaft verabreicht wird
- in einer Kohortenstudie mit 1,8 Millionen Schwangeren war die Anwendung von Ondansetron im 1. Trimenon mit einem erhöhten Risiko für Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten verbunden (3 zusätzliche Fälle pro 10 000 behandelte Frauen; adjustiertes relatives Risiko, 1,24, (95 % CI 1,03-1,48))
- die verfügbaren epidemiologischen Studien zu Herzfehlbildungen zeigen widersprüchliche Ergebnisse
- tierxperimentelle Studien
- zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten eine Schwangerschaftsverhütung in Erwägung ziehen
- Fertilität
- es liegen keine Daten über die Auswirkung von Ondansetron auf die menschliche Fertilität vor
Warnhinweise
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei Patienten beobachtet, die diese Erscheinungen auch nach Gabe anderer selektiver 5-HT3-Antagonisten gezeigt haben
- bei Auftreten von Atembeschwerden sollten diese symptomatisch behandelt und aufmerksam durch den Arzt überwacht werden, da Atembeschwerden Symptome einer beginnenden Überempfindlichkeitsreaktion sein können
- EKG-Veränderungen
- Ondansetron verlängert dosisabhängig das QT-Intervall
- in der Post-Marketing-Spontanberichtserfassung / nach Markteinführung Fälle von Torsade de Pointes berichtet
- Patienten mit angeborenem Long-QT-Syndrom
- Anwendung von Ondansetron vermeiden
- Patienten mit verlängerter QTc-Zeit oder falls sich diese entwickeln kann
- Ondansetron nur mit Vorsicht anwenden
- zu dieser Patientengruppe zählen Personen
- mit Elektrolytstörungen
- mit kongestiver Herzinsuffizienz
- mit Bradyarrhythmien
- die andere Arzneimittel einnehmen, die eine Verlängerung des QT-Intervalls oder Elektrolytstörungen hervorrufen
- myokardiale Ischämie
- Berichte über myokardiale Ischämie, bei Patienten die mit Ondansetron behandelt wurden (vorwiegend während einer intravenösen Verabreichung)
- vor allem bei intravenöser Gabe traten die Symptome in einigen Fällen unmittelbar nach der Verabreichung auf, die aber bei sofortiger Behandlung wieder abklangen
- daher sollte während und nach der Gabe von Ondansetron Vorsicht gelten
- Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome einer myokardialen Ischämie aufmerksam gemacht werden
- sollte sich nach der Verabreichung von Ondansetron eine myokardiale Ischämie entwickeln, kann eine medizinische Intervention erforderlich sein
- Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie
- sollte vor Anwendung von Ondansetron korrigiert werden
- Serotonin-Syndrom
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- veränderter mentaler Status
- Instabilität des autonomen Nervensystems
- neuromuskulärenStörungen
- gastrointestinale Symptome
- wenn eine gemeinsame Behandlung mit Ondansetron und anderen serotonergen Arzneimitteln klinisch erforderlich sein sollte
- engmaschige Überwachung des Patienten empfohlen
- insbesonders bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung
- wird ein Serotoninsyndrom vermutet, je nach Schwere der Symptome
- eine Dosisverringerung oder das Absetzen der Behandlung in Erwägung ziehen
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- Darmmotilität
- Ondansetron verlängert nachweislich die Dickdarmpassage
- Patienten mit Anzeichen einer subaktuen Darmobstruktion sollten nach Gabe von Ondansetron überwacht werden
- okkulte Blutungen
- Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen mit Ondansetron kann nach Operationen an den Rachenmandeln okkulte Blutungen maskieren
- betroffene Patienten sollten nach Gabe von Ondansetron sorgfältig überwacht werden
- Kinder und Jugendliche
- Kinder und Jugendliche, die Ondansetron zusammen mit hepatotoxischen Chemotherapeutika erhalten, sollten eng auf Leberfunktionsstörungen hin überwacht werden
- Ondansetron ist nicht für die Prävention und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen bei Kindern nach intra-abdominaler Operation indiziert
- Übelkeit und Erbrechen induziert durch Chemotherapie (CINV)
- bei Berechnung der Dosierung bezogen auf mg / kg Körpergewicht und Gabe von 3 Dosen im Abstand von jeweils 4 Stunden ergibt sich eine höhere tägliche Gesamtdosis als nach einer einzigen Gabe von 5 mg / m2, gefolgt von einer oralen Gabe
- vergleichende Untersuchungen der Wirksamkeit dieser unterschiedlichen Dosisregime wurden in klinischen Studien nicht durchgeführt
- Vergleiche der Ergebnisse verschiedener Studien lassen auf ähnliche Wirksamkeit beider Regime schließen