Ondansetron-ratiopharm 4mg Injektionslösung
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 5 ST | 46,65 € |
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Indikation
Erwachsene (>/= 18 Jahre)
- Übelkeit und Erbrechen, die durch zytotoxische Chemotherapie oder Strahlentherapie hervorgerufen sind
- Prophylaxe und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen
Kinder und Jugendliche (>/= 6 Monate - 17 Jahre)
- Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, die durch eine Chemotherapie hervorgerufen sind
Kinder >/= 1 Monat
- Prophylaxe und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 2 mg Ondansetron (als Ondansetronhydrochlorid-Dihydrat)
- Chemotherapie- und Strahlentherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV und RINV)
- allgemeine Hinweise
- emetogenes Potenzial einer Krebsbehandlung abhängig von Dosierung und Zusammensetzung der Chemo- und Strahlentherapie-Schemata
- Art der Anwendung und Dosisschema je nach Schweregrad des Erbrechens
- Erwachsene (>/= 18 Jahre)
- 8 mg Ondansetron als langsame i. v. Injektion über nicht weniger als 30 Sek., unmittelbar vor der Chemotherapie
- hoch emetogene Chemotherapie
- Initialdosis von max. 16 mg Ondansetron i. v. als Infusion über 15 Min.
- cave: keine Anwendung von > 16 mg Ondansetron i. v. / Einzeldosis aufgrund des dosisabhängig steigenden Risikos einer QT-Verlängerung
- Erhöhung der Wirksamkeit von Ondansetron:
- Kombination mit 20 mg Dexamethason-Natriumphosphat i. v. 1mal vor der Chemotherapie
- wiederholte Dosen
- nach einer Initialdosis von 8 mg Ondansetron
- 2 weitere Dosen von je 8 mg Ondansetron i.v. über nicht weniger als 30 Sek.
- in einem Abstand von 4 Std.
- oder Dauerinfusion von 1 mg Ondansetron / Std. über bis zu 24 Std.
- 2 weitere Dosen von je 8 mg Ondansetron i.v. über nicht weniger als 30 Sek.
- nach einer Initialdosis von 8 mg Ondansetron
- Prophylaxe verzögerter oder prolongierter CINV
- orale Therapie empfohlen
- Kinder und Jugendliche (>/= 6 Monate - 17 Jahre)
- CINV
- Therapie
- Dosisberechnung auf Basis der Körperoberfläche (BSA) oder des Körpergewichts
- höhere Tagesgesamtdosen bei Dosierung nach KG
- Dosierung nach BSA
- Initialdosis: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. unmittelbar vor Chemotherapie
- maximal: 8 mg Ondansetron i.v.
- im Anschluss: orale Ondansetron-Gaben 12 Std. nach Initialdosis über bis zu 5 Tage
- maximal: 32 mg Ondansetron / 24 Std.
- BSA < 0,6 m2
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. plus 2 mg Ondansetron p.o. (Lösung) nach 12 Std.
- Tag 2 - 6: 2 mg Ondansetron p.o. (Lösung) 1mal / 12 Std.
- BSA >/= 0,6 m2 - </= 1,2 m2
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. plus 4 mg Ondansetron oral (Lösung oder Tablette) nach 12 Std.
- Tag 2 - 6: 4 mg Ondansetron oral (Lösung oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- BSA > 1,2 m2
- Tag 1: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. oder 8 mg Ondansetron i.v. plus 8 mg Ondansetron p.o. (Lösung oder Tablette) nach 12 Std.
- Tag 2 - 6: 8 mg Ondansetron p.o. (Lösung oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- Initialdosis: 5 mg Ondansetron / m2 i.v. unmittelbar vor Chemotherapie
- Dosierung nach KG
- Initialdosis: 0,15 mg Ondansetron / kg KG i.v. unmittelbar vor der Chemotherapie
- maximal: 8 mg Ondansetron i.v.
- bei Bedarf: Verabreichung 2 weiterer i.v. Dosen mit einem Abstand von 4 Std.
- im Anschluss: orale Ondansetron-Gaben 12 Std. nach Initialdosis über bis zu 5 Tage
- maximal: 32 mg Ondansetron / 24 Std.
- </= 10 kg KG
- Tag 1: max. 3 Dosen je 0,15 mg Ondansetron / kg KG i.v. (1mal / 4 Std.)
- Tag 2 - 6: 2 mg Ondansetron p.o. (Lösung) 1mal / 12 Std.
- > 10 kg KG:
- Tag 1: max. 3 Dosen je 0,15 mg Ondansetron / kg KG i.v. (1mal / 4 Std.)
- Tag 2 - 6: 4 mg Ondansetron p.o. (Lösung oder Tablette) 1mal / 12 Std.
- Initialdosis: 0,15 mg Ondansetron / kg KG i.v. unmittelbar vor der Chemotherapie
- Dosisberechnung auf Basis der Körperoberfläche (BSA) oder des Körpergewichts
- Therapie
- Prophylaxe verzögerter oder prolongierter CINV
- keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vorhanden
- RINV
- keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vorhanden
- CINV
- allgemeine Hinweise
- Postoperative Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen (PONV)
- Erwachsene (>/= 18 Jahre)
- Prophylaxe
- Applikation von Ondansetron p.o. oder als i.v. Injektion möglich
- Narkoseeinleitung
- einmalig 4 mg Ondansetron als langsame i.v. Injektion über mind. 30 Sek.
- Behandlung
- einmalig 4 mg Ondansetron als langsame i.v. Injektion über mind. 30 Sek.
- Prophylaxe
- Kinder und Jugendliche (>/= 1 Monat - 17 Jahre)
- Prophylaxe (Allgemeinanästhesie)
- Einzeldosis von 0,1 mg Ondansetron / kg KG als langsame i.v. Injektion über mind. 30 Sek.
- max. 4 mg Ondansetron i.v.
- während oder nach der Einleitung der Anästhesie oder nach der Operation
- Einzeldosis von 0,1 mg Ondansetron / kg KG als langsame i.v. Injektion über mind. 30 Sek.
- Kinder < 2 Jahre
- nur begrenzte Daten zur Therapie von PONV verfügbar
- Prophylaxe (Allgemeinanästhesie)
- Erwachsene (>/= 18 Jahre)
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- > 65 - 74 Jahre
- CINV und RINV
- keine Dosisanpassung erforderlich
- wiederholte Dosis:
- nach einer Ondansetron-Initialdosis von 8 mg können 2 weitere Dosen von je 8 mg über je 15 Min. im Abstand von 4 Std. i.v. verabreicht werden
- PONV
- nur begrenzte Erfahrungen bei Prophylaxe und Behandlung
- gute Verträglichkeit bei Patienten > 65 Jahre unter Chemotherapie
- CINV und RINV
- >/= 75 Jahre
- initial max. 8 mg Ondansetron i.v.
- wiederholte Dosis:
- nach einer Ondansetron-Initialdosis von 8 mg können 2 weitere Dosen von je 8 mg über je 15 Min. im Abstand von 4 Std. i.v. verabreicht werden
- > 65 - 74 Jahre
- eingeschränkte Nierenfunktion
- CINV / RINV und PONV
- keine Änderung der Tagesdosis, der Verabreichungsfrequenz oder der Verabreichungsart erforderlich
- CINV / RINV und PONV
- eingeschränkte Leberfunktion
- CINV / RINV und PONV
- mittelschwer - schwer
- Clearance von Ondansetron deutlich vermindert und Serumhalbwertszeit deutlich verlängert
- Maximaldosis: 8 mg Ondansetron p.o. oder i.v. / Tag
- mittelschwer - schwer
- CINV / RINV und PONV
- Patienten mit eingeschränktem Spartein-Debrisoquin-Metabolismus
- CINV / RINV und PONV
- Eliminationshalbwertszeit ist unverändert
- nach wiederholter Verabreichung wird das gleiche Ausmaß an Medikamentenexposition erzielt wie in der Allgemeinbevölkerung
- keine Änderung der Tagesdosis oder Verabreichungsfrequenz erforderlich
- Eliminationshalbwertszeit ist unverändert
- CINV / RINV und PONV
Kontraindikationen
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Ondansetron oder andere selektive 5-HT3-Rezeptorantagonisten (z. B. Granisetron, Dolasetron)
- gleichzeitige Anwendung mit Apomorphin
Nebenwirkungen
Ondansetron - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (manchmal schwerwiegend) einschließlich Anaphylaxie (potenziell lebensbedrohlich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle (z. B. epileptische Spasmen)
- Bewegungsstörungen einschl. Extrapyramidalreaktionen wie
- dystonische Reaktionen
- akute, krisenhafte Störungen der Okulomotorik mit Blickabweichung (Crisis oculogyris)
- Dyskinesien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Benommenheit (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- Schwindel (vorwiegend bei schneller i.v.-Verabreichung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Depressionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- vorübergehende Sehstörungen (z.B. Schleiersehen, verschwommene Sicht) überwiegend bei i.v.-Verabreichung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- meistens bildete sich die Blindheit innerhalb von 20 Min. zurück
- die meisten Patienten wurden mit Chemotherapeutika behandelt, einschließlich Cisplatin
- Ursache von einigen der berichteten Fälle von vorübergehender Blindheit war kortikalen Ursprungs
- ohne definitiven Hinweis auf bleibende klinische Folgen
- vorübergehende Blindheit (überwiegend bei i.v.-Verabreichung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arrhythmie (in Einzelfällen tödlicher Verlauf)
- Brustschmerzen mit oder ohne ST-Streckensenkung im EKG
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- QTc-Verlängerung (einschl. Torsade de Pointes)
- ohne Häufigkeitsangabe
- myokardiale Ischämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Wärmegefühl
- Hitzewallungen mit Rötung der Haut
- Flush
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (Blutdruckabfall)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schluckauf
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- asymptomatische Erhöhung von Leberwerten (trat üblicherweise bei Patienten auf, die eine Chemotherapie mit Cisplatin erhalten hatten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen am Verabreichungsort (z. B. Hautausschlag, Urtikaria, Juckreiz)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- toxische Hauteruptionen, einschließlich toxischer epidermaler Nekrolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- lokale Irritationen an der Einstichstelle bei i.v.-Verabreichung (insbesondere bei wiederholter Anwendung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- zur intravenösen Injektion
- zur intravenösen Infusion nach vorgeschriebener Verdünnung
- Infusionsdauer und Verdünnung
- Erwachsene
- 8 - 16 mg Ondansetron i.v. / Dosis
- Verdünnung in 50 - 100 ml 0,9%iger Natriumchloridlösung oder 5%iger Dextroselösung
- Infusion über mind. 15 Minuten
- </= 8 mg Ondansetron i.v. / Dosis
- keine Verdünnung erforderlich
- langsame i.v. Injektion über mind. 30 Sek.
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- alle intravenösen Dosen
- Verdünnung in 50 - 100 ml 0,9%iger Natriumchloridlösung oder 5%iger Dextroselösung
- Infusion über mind. 15 Minuten
- alle intravenösen Dosen
- 8 - 16 mg Ondansetron i.v. / Dosis
- Kinder und Jugendliche (6 Monate - 17 Jahre)
- Applikation in pädiatrischen klinischen Studien:
- Verdünnung in 25 - 50 ml 0,9%iger Natriumchloridlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung
- i.v. Infusion über mind. 15 Min.
- Applikation in pädiatrischen klinischen Studien:
- Erwachsene
- weitere Hinweise zur Anwendung und Herstellung der Infusionslösung s. jeweilige Herstellerinformation
Stillzeithinweise
Ondansetron - invasiv
- Stillen während der Behandlung nicht empfohlen
- Untersuchungen haben gezeigt, dass Ondansetron in die Muttermilch von säugenden Tieren übergeht
Schwangerschaftshinweise
Ondansetron - invasiv
- Ondansetron sollte nicht während des 1. Trimenons der Schwangerschaft verwendet werden
- 1. Trimenon
- ausgehend von der Erfahrung beim Menschen aus epidemiologischen Studien wird vermutet, dass Ondansetron orofaziale Fehlbildungen verursacht, wenn es im 1. Trimenon der Schwangerschaft verabreicht wird
- in einer Kohortenstudie mit 1,8 Millionen Schwangeren war die Anwendung von Ondansetron im 1. Trimenon mit einem erhöhten Risiko für Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten verbunden (3 zusätzliche Fälle pro 10 000 behandelte Frauen; adjustiertes relatives Risiko, 1,24, (95 % CI 1,03-1,48))
- die verfügbaren epidemiologischen Studien zu Herzfehlbildungen zeigen widersprüchliche Ergebnisse
- tierxperimentelle Studien
- zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten eine Schwangerschaftsverhütung in Erwägung ziehen
- Fertilität
- es liegen keine Daten über die Auswirkung von Ondansetron auf die menschliche Fertilität vor
Warnhinweise
Ondansetron - invasiv
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei Patienten beobachtet, die diese Erscheinungen auch nach Gabe anderer selektiver 5-HT3-Antagonisten gezeigt haben
- bei Auftreten von Atembeschwerden sollten diese symptomatisch behandelt und aufmerksam durch den Arzt überwacht werden, da Atembeschwerden Symptome einer beginnenden Überempfindlichkeitsreaktion sein können
- EKG-Veränderungen
- Ondansetron verlängert dosisabhängig das QT-Intervall
- in der Post-Marketing-Spontanberichtserfassung / nach Markteinführung Fälle von Torsade de Pointes berichtet
- Patienten mit angeborenem Long-QT-Syndrom
- Anwendung von Ondansetron vermeiden
- Patienten mit verlängerter QTc-Zeit oder falls sich diese entwickeln kann
- Ondansetron nur mit Vorsicht anwenden
- zu dieser Patientengruppe zählen Personen
- mit Elektrolytstörungen
- mit kongestiver Herzinsuffizienz
- mit Bradyarrhythmien
- die andere Arzneimittel einnehmen, die eine Verlängerung des QT-Intervalls oder Elektrolytstörungen hervorrufen
- myokardiale Ischämie
- Berichte über myokardiale Ischämie, bei Patienten die mit Ondansetron behandelt wurden (vorwiegend während einer intravenösen Verabreichung)
- vor allem bei intravenöser Gabe traten die Symptome in einigen Fällen unmittelbar nach der Verabreichung auf, die aber bei sofortiger Behandlung wieder abklangen
- daher sollte während und nach der Gabe von Ondansetron Vorsicht gelten
- Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome einer myokardialen Ischämie aufmerksam gemacht werden
- sollte sich nach der Verabreichung von Ondansetron eine myokardiale Ischämie entwickeln, kann eine medizinische Intervention erforderlich sein
- Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie
- sollte vor Anwendung von Ondansetron korrigiert werden
- Serotonin-Syndrom
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- veränderter mentaler Status
- Instabilität des autonomen Nervensystems
- neuromuskulärenStörungen
- gastrointestinale Symptome
- wenn eine gemeinsame Behandlung mit Ondansetron und anderen serotonergen Arzneimitteln klinisch erforderlich sein sollte
- engmaschige Überwachung des Patienten empfohlen
- insbesonders bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung
- wird ein Serotoninsyndrom vermutet, je nach Schwere der Symptome
- eine Dosisverringerung oder das Absetzen der Behandlung in Erwägung ziehen
- Berichte über Auftreten eines serotonergen Syndroms (potenziell lebensbedrohlich) bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron mit anderen serotonergen Arzneimitteln (einschließlich selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI), Noradrenalinwiederaufnahme-Hemmern (SNRI) und Buprenorphin) einschließlich
- Darmmotilität
- Ondansetron verlängert nachweislich die Dickdarmpassage
- Patienten mit Anzeichen einer subaktuen Darmobstruktion sollten nach Gabe von Ondansetron überwacht werden
- okkulte Blutungen
- Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen mit Ondansetron kann nach Operationen an den Rachenmandeln okkulte Blutungen maskieren
- betroffene Patienten sollten nach Gabe von Ondansetron sorgfältig überwacht werden
- Kinder und Jugendliche
- Kinder und Jugendliche, die Ondansetron zusammen mit hepatotoxischen Chemotherapeutika erhalten, sollten eng auf Leberfunktionsstörungen hin überwacht werden
- Ondansetron ist nicht für die Prävention und Behandlung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen bei Kindern nach intra-abdominaler Operation indiziert
- Übelkeit und Erbrechen induziert durch Chemotherapie (CINV)
- bei Berechnung der Dosierung bezogen auf mg / kg Körpergewicht und Gabe von 3 Dosen im Abstand von jeweils 4 Stunden ergibt sich eine höhere tägliche Gesamtdosis als nach einer einzigen Gabe von 5 mg / m2, gefolgt von einer oralen Gabe
- vergleichende Untersuchungen der Wirksamkeit dieser unterschiedlichen Dosisregime wurden in klinischen Studien nicht durchgeführt
- Vergleiche der Ergebnisse verschiedener Studien lassen auf ähnliche Wirksamkeit beider Regime schließen