Opsumit 2.5 mg Tabl.z.Herst.e.Susp.z.Einnehmen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 3176,97 € |
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Indikation
- Langzeitbehandlung der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 Jahren bis unter 18 Jahren mit WHO-Funktionsklasse (WHO-FC) II bis III als Monotherapie oder in Kombination
Dosierung
- Langzeitbehandlung der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 Jahren bis unter 18 Jahren mit WHO-Funktionsklasse (WHO-FC) II bis III als Monotherapie oder in Kombination
- Eineleitung und Überwachung der Behandlung nur durch einen Arzt, der in der Behandlung der PAH erfahren ist
- Kinder und Jugendliche (im Alter von >= 2 Jahren bis < 18 Jahren)
- empfohlene Tagesdosist beruht auf dem Körpergewicht (Tabelle 1)
- Tabelle 1: Dosierungsplan auf der Basis des Körpergewichts
- Körpergewicht (kg) >= 10 und < 20
- Tagesdosis: 5 mg
- Empfohlene Anzahl an Tabletten zur Herstellung der Suspension zum Einnehmen: 2 x 2,5 mg
- Körpergewicht (kg) >= 20 und < 40
- Tagesdosis: 7,5 mg
- Empfohlene Anzahl an Tabletten zur Herstellung der Suspension zum Einnehmen: 3 x 2,5 mg
- Körpergewicht (kg) >= 40
- Tagesdosis: 10 mg
- Empfohlene Anzahl an Tabletten zur Herstellung der Suspension zum Einnehmen: 4 x 2,5 mg*
- *Macitentan ist auch als 10 mg Filmtablette erhältlich
- eine 10 mg Filmtablette ist bioäquivalent zu vier 2,5 mg Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
- bei Kindern und Jugendlichen mit KG >= 40 kg und Alter >= 2 Jahre: Anwendung einer Filmtablette als direkter Ersatz angewendet werden; s. Produktinformation der Filmtabletten.
- Körpergewicht (kg) >= 10 und < 20
- ausgelassene Dosis
- Einnahme der ausgelassenen Dosis sobald wie möglich und Einnahme der nächsten Dosis dann wieder zur normalen Zeit
- nicht die doppelte Dosis auf einmal anwenden
- ältere Patienten > 65 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich (basierend auf pharmakokinetischen (PK) Daten)
- keine klinischen Erfahrungen mit Macitentan bei PAH-Patienten mit mittleren oder schweren Leberfunktionsstörungen
- schwere Leberfunktionsstörung oder klinisch signifikante Erhöhung der Leber-Aminotransferasewerte > 3 x des oberen Normwertes (> 3 x ULN, Upper Limit of Normal)
- Anwendung kontraindiziert
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich (basierend auf PK-Daten)
- schwere Nierenfunktionsstörungen
- keine klinischen Erfahrungen
- Dialyse-Patienten
- Anwendung nicht empfohlen
- Kinder und Jugendliche < 2 Jahre
- Dosierung und Wirksamkeit nicht ausreichend untersucht
- begrenzte Daten (s. Fachinformation)
- Dosierungsempfehlung kann nicht gegeben werden
Kontraindikationen
Macitentan - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Macitentan
- Schwangerschaft
- Frauen im gebärfähigen Alter, die keine zuverlässigen Verhütungsmethoden anwenden
- Stillzeit
- Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (mit oder ohne Zirrhose)
- vor Behandlungsbeginn bestehende Erhöhung der Leber-Aminotransferasewerte (Aspartat-Aminotransferase (AST)) und / oder Alanin-Aminotransferase (ALT) > 3 x ULN
Nebenwirkungen
Macitentan - intraoral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Nasopharyngitis
- Bronchitis
- Infektion der oberen Atemwege (bei pädiatrischen Patienten)
- Gastroenteritis (bei pädiatrischen Patienten)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pharyngitis
- Influenza
- Harnwegsinfekt
- Rhinitis (bei pädiatrischen Patienten)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Anämie
- Hämoglobinabfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z. B.
- Angioödem
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z. B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- Flush
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- nasale Kongestion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Aminotransferase-Erhöhung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verstärkte Uterusblutung, einschließlich
- starke Menstruationsblutung
- abnormale Uterusblutung
- Zwischenblutung
- Uterus- / Vaginalblutungen
- Polymenorrhoe
- unregelmäßige Menstruation
- verstärkte Uterusblutung, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ödeme
- Flüssigkeitsretention
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit mit oder ohne Nahrung
- Tablette(n) zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
- Dispergierung in Flüssigkeiten mit Raumtemperatur erforderlich
- Einnahme nur als orale Suspension erlaubt
- Zubereitung und Einnahme mit einem Löffel oder in einem kleinen Glas
- Sicherstellung der Einnahme: Gesamte Arzneimitteldosis muss eingenommen werden
- bei verzögerter Einnahme: Arzneimitteldosis entsorgen und neue Dosis zubereiten
- gründliches Waschen und Abtrocknen der Hände vor und nach der Zubereitung des Arzneimittels
- Einnahme mit einem Löffel
- Einnahme der verordneten Tagesdosis in einen Löffel mit Trinkwasser bei Raumtemperatur
- leichtes Rühren der Flüssigkeit mit einer Messerspitze für 1 bis 3 Minuten zur Beschleunigung des Auflösens
- sofortige Gabe des Arzneimittels an den Patienten oder Mischung mit einer kleinen Portion Apfelmus oder Joghurt zur Erleichterung der Einnahme
- Sicherstellung der vollständigen Einnahme der Arzneimitteldosis durch Zugabe einer weiteren kleinen Menge Wasser, Apfelmus oder Joghurt in den Löffel und Gabe an den Patienten
- alternative Zubereitung der Suspension zum Einnehmen mit Orangensaft, Apfelsaft oder Magermilch anstelle von Trinkwasser
- Einnahme aus einem Glas
- Hinzufügen der verordnetet Tagesdosis an Tabletten in ein kleines Glas mit maximal 100 ml Trinkwasser bei Raumtemperatur
- vorsichtiges Umrühren der Flüssigkeit mit einem Löffel für 1 bis 2 Minuten
- sofortige Abgabe des Arzneimittels an den Patienten
- Sicherstellung der vollständigen Einnahme der Arzneimitteldosis durch Hinzufügen einer weiteren kleinen Menge Wasser in das Glas
- Umrühren mit demselben Löffel zur Suspendierung etwaiger Arzneimittelreste
- Abgabe des gesamten Inhalts des Glases an den Patienten zur Sicherstellung der vollständigen Einnahme der Arzneimitteldosis
Stillzeithinweise
Macitentan - intraoral
- während der Stillzeit kontraindiziert
- nicht bekannt, ob Macitentan in die Muttermilch übergeht
- Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- tierexperimentelle Studien
- bei Ratten werden Macitentan und seine Metabolite während der Laktation in die Milch ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Macitentan - intraoral
- während der Schwangerschaft kontraindiziert
- bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine zuverlässigen Verhütungsmethoden anwenden, kontraindiziert
- keine Erfahrungen mit der Anwendung von Macitentan bei Schwangeren vorliegend
- potenzielles Risiko für den Menschen ist noch nicht bekannt
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter / Kontrazeption bei Männern und Frauen
- bei Frauen im gebärfähigen Alter sollte Macitentan nur dann angewendet werden, wenn eine bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen und eine angemessene Beratung zur Empfängnisverhütung gegeben wurde sowie eine zuverlässige Empfängnisverhütung praktiziert wird
- Frauen sollten innerhalb von einem Monat nach Absetzen von Macitentan nicht schwanger werden
- empfohlen, während der Behandlung mit Macitentan monatliche Schwangerschaftstests durchzuführen, um eine eingetretene Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen
- männliche Fertilität
- nach Verabreichung von Macitentan wurde bei männlichen Tieren die Entwicklung einer tubulären Hodenatrophie beobachtet
- bei Patienten, die ERAs einnehmen, wurde eine Abnahme der Spermienzahl beobachtet
- Macitentan kann, wie andere ERAs, die Spermatogenese bei Männern beeinträchtigen
Warnhinweise
Macitentan - intraoral
- Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie der funktionellen WHO-Funktionsklasse I
- Nutzen- / Risikoverhältnis bei diesen Patienten nicht untersucht
- Leberfunktion
- Anstieg der Leber-Aminotransferasewerte (AST, ALT) wurde mit einer PAH und Endothelin-Rezeptor-Antagonisten (ERAs) assoziiert
- Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung oder erhöhten Aminotransferase-Werten (> 3 x ULN)
- Therapie darf nicht begonnen werden
- Patienten mit moderater Leberfunktionsstörung
- Therapie nicht empfohlen
- Kontrollen der Leberenzyme sollten vor Behandlungsbeginn durchgeführt werden
- bei den Patienten sollte auf Anzeichen einer Leberschädigung geachtet werden, und es wird eine monatliche Kontrolle von ALT und AST empfohlen
- Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn anhaltende, nicht geklärte, klinisch relevante Anstiege der Aminotransferase-Werte auftreten oder die Anstiege mit einer Erhöhung des Bilirubin-Wertes > 2 x ULN oder von klinischen Symptomen einer Leberschädigung (z.B. Gelbsucht) begleitet werden
- Wiederaufnahme der Behandlung kann bei denjenigen Patienten in Betracht gezogen werden, bei denen die Leber-Aminotransferasewerte in den Normbereich zurückgegangen sind und keine klinischen Symptome einer Leberschädigung aufgetreten waren
- empfohlen, einen Hepatologen hinzuzuziehen
- Hämoglobinkonzentrationen
- ein Abfall der Hämoglobinkonzentration wurde mit Endothelin Rezeptor Antagonisten (ERAs) einschließlich Macitentan assoziiert
- in placebokontrollierten Studien waren die mit Macitentan in Zusammenhang stehenden erniedrigten Hämoglobinkonzentrationen nicht progredient, stabilisierten sich innerhalb der ersten 4 - 12 Wochen nach Behandlungsbeginn und blieben während der Langzeitbehandlung stabil
- unter Macitentan und anderen ERAs wurden Fälle von Anämie berichtet, die eine Bluttransfusion erforderten
- Patienten mit schwerer Anämie
- Behandlungsbeginn mit Macitentan nicht empfohlen
- empfohlen, die Hämoglobinkonzentration vor Behandlungsbeginn zu überprüfen und dies während der Therapie je nach klinischer Indikation zu wiederholen
- pulmonale veno-okklusive Krankheit
- Fallberichte über Lungenödeme, die nach Anwendung von Vasodilatatoren (hauptsächlich Prostazykline) bei Patienten mit einer pulmonalen veno-okklusiven Erkrankung auftraten
- daher sollte, falls nach Anwendung von Macitentan bei Patienten mit PAH Symptome eines Lungenödems auftreten, die Möglichkeit einer assoziierten veno-okklusiven Erkrankung in Betracht gezogen werden
- Frauen im gebärfähigen Alter
- bei Frauen im gebärfähigen Alter darf Macitentan nur dann angewendet werden, wenn eine bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen und eine angemessene Beratung zur Empfängnisverhütung gegeben wurde sowie eine zuverlässige Empfängnisverhütung praktiziert wird
- Frauen sollten innerhalb von einem Monat nach Absetzen von Macitentan nicht schwanger werden
- empfohlen, während der Behandlung monatliche Schwangerschaftstests durchzuführen, um eine eingetretene Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen
- gleichzeitige Anwendung von starken CYP3A4-Induktoren
- bei gleichzeitiger Einnahme von starken CYP3A4-Induktoren kann die Wirksamkeit von Macitentan reduziert sein
- Kombination von Macitentan mit starken CYP3A4-Induktoren (z.B. Rifampicin, Johanniskraut, Carbamazepin und Phenytoin) sollte vermieden werden
- gleichzeitige Anwendung von starken CYP3A4-Inhibitoren
- gleichzeitige Gabe von Macitentan und starken CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Itraconazol, Ketoconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Telithromycin, Nefazodon, Ritonavir und Saquinavir) sollte nur mit Vorsicht erfolgen
- gleichzeitig Anwendung mit moderaten dualen oder kombinierten CYP3A4- und CYP2C9-Inhibitoren
- gleichzeitige Gabe von Macitentan und moderaten dualen CYP3A4- und CYP2C9-Inhibitoren (z. B. Fluconazol und Amiodaron) sollte nur mit Vorsicht erfolgen
- Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn Macitentan gleichzeitig sowohl mit einem moderaten CYP3A4-Inhibitor (z. B. Ciprofloxacin, Cyclosporin, Diltiazem, Erythromycin, Verapamil) als auch mit einem moderaten CYP2C9-Inhibitor (z. B. Miconazol, Piperin) angewendet wird
- Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- höheres Risiko für eine arterielle Hypotonie und Anämie während der Behandlung mit Macitentan könnte bestehen
- Monitoring des Blutdrucks sowie der Hämoglobinkonzentration sollte erwogen werden
- PAH-Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung
- keine klinischen Erfahrungen zum Einsatz von Macitentan vorliegend
- Vorsicht geboten bei diesen Patienten
- Dialyse-Patienten
- keine Erfahrungen mit Macitentan vorliegend
- bei diesen Patienten nicht empfohlen