OPTISON Injektionssuspension
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 5X3 ML | – |
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Indikation
- Diagnostikum
- lungengängiges Ultraschallkontrastmittel für die Echokardiographie zur Anwendung bei Patienten mit Verdacht auf bzw. mit nachgewiesenen Herzerkrankungen
- kontrastiert die Herzkammern und verstärkt das Echosignal der linksventrikulären Endokardgrenze, wodurch die Sichtbarkeit der Wandbewegungen verbessert wird
- Anwendung ausschließlich bei Patienten, bei denen die Untersuchung ohne Kontrastverstärkung zu keinem ausreichenden Ergebnis geführt hat
Dosierung
Basiseinheit: 1ml Lösung enthält 5 - 8 × 108 perflutrenhaltige Mikrosphären mit einem mittleren Durchmesser von 2,5 - 4,5 µm; die durchschnittliche Menge an Perflutrengas beträgt 0,19 mg / ml
- Diagnosticum
- Erwachsene:
- 0,5 - 3,0 ml / Patient
- Zeitraum für ausreichende Kontrastgebung: 2,5 - 4,5 Minuten
- bei einigen Patienten höhere Dosis erforderlich
- maximale Gesamtdosis: 8,7 ml / Patient
- mehrfache Verabreichung möglich, klinische Erfahrungen sind jedoch begrenzt
- 0,5 - 3,0 ml / Patient
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Dosierungsempfehlung
- vorliegende Daten: siehe Fachinformation
- Leber- und Nierenerkrankung
- Anwendung nur nach sorgfältiger Abwägung
- engmaschige Überwachung während und nach der Anwendung
- Erwachsene:
Kontraindikationen
Perflutren, Humanalbumin-Mikrosphären - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Humanalbumin-(perflutrenhaltige)Mikrosphären
- Patienten mit pulmonalem Hochdruck mit einem systolischen Druck in den Lungenarterien von > 90 mm Hg
Nebenwirkungen
Perflutren, Humanalbumin-Mikrosphären - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Eosinophilie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dysgeusie (Geschmacksstörungen)
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tinnitus
- Schwindel
- Parästhesien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sehstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ventrikuläre Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gesichtsrötung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Wärmegefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Brustschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allergieähnliche Symptome (z.B. anaphylaktoide Reaktion oder Schock, Gesichtsödem, Urtikaria)
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- intravenöse Injektion
- Anwendung ausschließlich von Ärzten, die über Erfahrungen auf dem Gebiet der Bildgebung mittels diagnostischem Ultraschall verfügen
- optimaler Kontrast wird sofort nach Verabreichung erreicht
- Ultraschalluntersuchung muss während der Injektion erfolgen
- für weitere Informationen zur Handhabung, siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Perflutren, Humanalbumin-Mikrosphären - invasiv
- bei der Anwendung während der Stillzeit Vorsicht geboten
- nicht bekannt, ob Humanalbumin-Mikrosphären in die Muttermilch übertritt
Schwangerschaftshinweise
Perflutren, Humanalbumin-Mikrosphären - invasiv
- soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, sofern nicht der Nutzen das Risiko übersteigt und die Anwendung vom Arzt als notwendig erachtet wird
- Unbedenklichkeit bei der Anwendung während der Schwangerschaft beim Menschen nicht untersucht
- bei trächtigen Kaninchen, denen während der Organogenese täglich Dosen von 2,5 ml / kg (etwa das 15fache der maximal empfohlenen klinischen Dosis) verabreicht wurden, ist eine mütterliche und embryo-fetale Toxizität beobachtet worden, die eine erhöhte Häufigkeit von leichten bis schweren Ventrikelerweiterungen im Hirn der sich entwickelnden Kaninchenembryos beinhaltete
- klinische Relevanz dieser Beobachtung nicht bekannt
Warnhinweise
Perflutren, Humanalbumin-Mikrosphären - invasiv
- Anwendung ausschließlich von Ärzten, die über Erfahrungen auf dem Gebiet der Bildgebung mittels diagnostischem Ultraschall verfügen
- Arzneimittel ist für die Darstellung der linken Herzkammer nach intravenöser Injektion bestimmt
- da ein optimaler Kontrast sofort nach der Verabreichung erreicht wird, muss die Ultraschall-untersuchung während der Injektion erfolgen
- Überempfindlichkeit
- Fälle von Überempfindlichkeit berichtet
- daher ist Vorsicht geboten
- Vorgehensweise für das Auftreten einer schwerwiegenden Reaktion ist im Voraus zu planen, damit erforderliche Arzneimittel und Ausrüstung für eine sofortige Behandlung bereitstehen
- Fälle von Überempfindlichkeit berichtet
- Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen
- begrenzte Erfahrungen
- wenige klinische Erfahrungen mit der Anwendung bei Patienten mit bestimmten schweren Herz-, Lungen-, Nieren- und Lebererkrankungen
- dazu gehören Atemnotsyndrom der Erwachsenen (ARDS), künstliche Beatmung mit positiv-endexspiratorischem Druck, schwere Herzinsuffizienz (NYHA IV), Endokarditis, akuter Myokardinfarkt mit fortschreitender oder instabiler Angina, Patienten mit Herzklappenprothesen, akute Stadien systemischer Entzündungen oder Sepsis, bekanntes hyperkoagulabiles System und/oder rezidivierende Thromboembolie sowie terminale Leber- oder Niereninsuffizienz
- Anwendung bei diesen Patientengruppen nur nach sorgfältiger Abwägung, wobei die Patienten während und nach der Anwendung engmaschig zu überwachen sind
- andere Form der Verabreichung als beschrieben (z.B. intrakoronare Injektion) wird nicht empfohlen
- Verhinderung von Infektionen
- zu den Standardmaßnahmen zur Verhinderung von Infektionen, die durch die Anwendung von Arzneimitteln verursacht werden können, die unter Verwendung von menschlichem Blut oder Plasma hergestellt werden, zählen
- sorgfältige Auswahl der Blutspender
- Untersuchung einzelner Blutspenden und von Mischplasmen auf bestimmte Infektionsmarker
- sowie wirksame Maßnahmen während der Herstellung zur Inaktivierung und/oder Entfernung von Viren
- trotz dieser Vorkehrungen kann bei der Anwendung von Arzneimitteln, die unter Verwendung von menschlichem Blut oder Plasma hergestellt werden, die Möglichkeit einer Übertragung von infektiösem Material nicht völlig ausgeschlossen werden
- gilt auch für bisher unbekannte oder neue Viren oder sonstige Arten von Infektionen
- zu den Standardmaßnahmen zur Verhinderung von Infektionen, die durch die Anwendung von Arzneimitteln verursacht werden können, die unter Verwendung von menschlichem Blut oder Plasma hergestellt werden, zählen
- Übertragung von Viren
- keine Berichte über die Übertragung von Viren durch Albumin, das gemäß den Vorgaben des Europäischen Arzneibuchs mittels herkömmlicher Verfahren hergestellt wurde
- Chargennummer
- empfohlen, bei jeder Anwendung bei einem Patienten Namen und Chargennummer zu notieren, um eine Verbindung zwischen dem Patienten und der jeweiligen Charge des Arzneimittels zu haben
- Kontrastverstärkte Ultraschalluntersuchungen
- unter EKG-Überwachung durchführen
- Anwendung von Ultraschall-Kontrastmitteln zeigte in Studien am Tier biologische Nebenwirkungen (z.B. endothelialer Zellschaden, Kapillarruptur) durch Wechselwirkung mit dem Ultraschall
- obwohl diese biologischen Nebenwirkungen beim Menschen nicht beobachtet wurden, werden ein niedriger mechanischer Index und enddiastolisches Triggern empfohlen
- Kinder und Jugendliche
- Wirksamkeit und Unbedenklichkeit bei Patienten < 18 Jahren nicht untersucht