Optovit fortissimum 500

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Fachinformationen

Indikation

  • Therapie eines Vitamin-E-Mangels
  • Hinweise:
    • Orale Vitamin-E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin-E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen (z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Fruehgeborenen); parenterale Zubereitungen bevorzugen
    • isolierter Vitamin-E-Mangel beim Menschen ist selten, während fuer eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin-E-Mangels ausreichend beschrieben sind
    • Normalwert im Blut bei Erwachsenen:ca. 9,5 mg / l (= 22 µmol/l)
    • Mangelzustand möglich durch:
      • Defekte in der Resorption und des Metabolismus
      • erhöhten Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung
    • Mangelsituation primär nicht Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung, ausgewogene Mischkost verursacht keinen Vitamin-E-Mangel
    • Mangelversorgung kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten:
      • nach Gastrektomie
      • Sprue
      • Enterokolitis
      • chronischer Pankreatitis
      • zystischer Fibrose
      • Cholestase
      • Kurzdarmsyndrom
      • A-beta-Lipoproteinämie
      • nach längerer parenteraler Ernährung
    • Vitamin-E-Mangel äussert sich speziell bei Fruehgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B.
      • im respiratorischen Distress-Syndrom
      • in retrolentaler Fibroplasie
      • in hämolytischer Anämie
      • bei manifestem Vitamin-E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere spinocerebelläre Degeneration

Dosierung

  • Therapie eines Vitamin E-Mangels
    • 1 Kapsel / Tag
    • Anwendungsdauer abhängig von der Grunderkrankung

Kontraindikationen

Tocopherol (Vitamin E) - peroral
  • Überempfindlichkeit gegenüber Tocopherol (Vitamin E)

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Tocopherol (Vitamin E) - peroral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • allergische Reaktionen
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • bei hohen Dosen im Bereich von 800 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent (1200 mg alpha-Tocopherolacetat) / Tag:
        • Magen- und Darmbeschwerden
  • Endokrine Erkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • bei längerer Einnahme von Dosen > 400 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent (600 mg alpha-Tocopherolacetat) / Tag:
        • Senkung des Schilddrüsenhormonspiegels im Serum

Anwendungshinweise

  • Einnahme der Kapseln unzerkaut mit etwas Flüssigkeit

Stillzeithinweise

Tocopherol (Vitamin E) - peroral
  • empfohlene Aufnahme in der Stillzeit: 15 - 17 mg Vitamin E / Tag
  • alpha-Tocopherol geht in Muttermilch über

Schwangerschaftshinweise

Tocopherol (Vitamin E) - peroral
  • empfohlene Aufnahme in der Schwangerschaft: 13 mg - 15 mg Vitamin E / Tag
  • alpha-Tocopherolacetat passiert die Plazenta
  • bisherige Erfahrungen am Menschen haben keine nachteiligen Effekte für den Fetus durch höhere Dosen von Vitamin E erkennen lassen
  • Fertilität
    • mögliche Störungen der Fruchtbarkeit nach Vitamin E-Gaben, die oberhalb der täglichen empfohlenen Dosis liegen, sind nicht ausreichend untersucht worden

Warnhinweise

Tocopherol (Vitamin E) - peroral
  • Blutgerinnung, kombinierter Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel
    • bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel Blutgerinnung sorgfältig überwachen, da es in einigen Fällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam
    • Vitamin-K-Antagonisten
      • Hemmung der Blutgerinnung durch Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden
      • Blutgerinnung sorgfältig überwachen
  • Eisenpräparate
    • bei gleichzeitiger Gabe von Eisenpräparaten kann Wirkung von Vitamin E vermindert sein
  • Vitamin E-Vorkommen und Bedarfsdeckung
    • Vorkommen
      • die reichsten Vitamin E-Quellen sind Getreidekeime und die meisten pflanzlichen Öle
      • weitere Quellen sind Blattgemüse, tierische Organe, Milch und Butter
    • die Einschätzung der Versorgung mit Vitamin E ist u.a. wegen der starken Variabilität des Vitamin E Gehaltes bei einem bestimmten Nahrungsmittel, durch bis zu fünffache jahreszeitliche Schwankungen in der Milch sowie durch Verluste durch Lagerung und den Kochprozess schwierig
    • entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt für den gesunden Erwachsenen die wünschenswerte tägliche Zufuhrmenge an Vitamin E bei 12 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent
    • Mehrbedarf
      • Schwangerschaft und Stillzeit
        • in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarfvon 2 - 5 mg pro Tag
      • ferner steigt der Bedarf an Vitamin E mit der aufgenommenen Menge hochungesättigter Fettsäuren
      • Mehrbedarf besteht zudem bei lang andauernder Anwendung bestimmter radikalbildender Arzneimittel (z.B. Chemotherapeutika) und bei speziellen Erkrankungen (z.B. A-beta- Lipoproteinämie)
  • Mangelerscheinungen
    • ein isolierter Vitamin E-Mangel beim Menschen ist selten, während für eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin E-Mangels ausreichend beschrieben sind
    • der Normalwert im Blut liegt bei Erwachsenen etwa bei 9,5 mg/l, entsprechend 22 µmol/l
    • Mangelzustand kann auf Defekten in der Resorption, des Metabolismus oder in erhöhtem Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung resultieren
    • Mangelsituation tritt primär nicht als Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung auf, da eine ausgewogene Mischkost keinen Vitamin E-Mangel verursacht
    • Mangelversorgung bei Menschen kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten
      • nach Gastrektomie
      • Sprue
      • Enterokolitis
      • chronischer Pankreatitis
      • zystischer Fibrose
      • Cholestase
      • Kurzdarmsyndrom
      • A-beta-Lipoproteinämie
      • nach längerer parenteraler Ernährung
    • Vitamin E-Mangel äußert sich speziell bei Frühgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B. im respiratorischen Distress-Syndrom, in retrolentaler Fibroplasie und hämolytischer Anämie
    • bei manifestem Vitamin E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere eine spinocerebelläre Degeneration
  • orale Vitamin E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen
    • fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
      • in diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen zur Verfügung