Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 10 ST 8,69 €

Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.

Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.

Jetzt KI fragen

Fachinformationen

Indikation

  • Rehydration und Elektrolytsubstitution bei Durchfallerkrankungen
    • Hinweis:
      • Jede Diarrhö kann Anzeichen einer schweren Erkrankung sein
      • bei längerer Dauer und/oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens unverzüglich Arzt aufsuchen
      • Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern schwere Krankheitserscheinungen (Bewusstseinsstörung, Schock) bei Durchfällen mit gleichzeitigem Erbrechen
        • Daher bei der Durchfallbehandlung in jedem Fall ein Arzt hinzuzuziehen.

Dosierung

  • Rehydration und Elektrolytsubstitution bei Durchfallerkrankungen
    • Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung des einzelnen Patienten und soll die mit dem Durchfall entstehenden Flüssigkeitsverluste ersetzen
    • Säuglinge und Kleinkinder
      • basierend auf Flüssigkeitszufuhr von 150 ml / kg KG
      • 3 - 5 Beutel (ggf. auch mehr) / 24 Stunden, entsprechend 1 - 1,5-fache der täglichen Trinkmenge
    • Kinder
      • basierend auf Flüssigkeitszufuhr von 20 - 40 ml / kg KG
      • 1 Beutel nach jedem Stuhlgang
    • Erwachsene
      • basierend auf Flüssigkeitszufuhr von 20 - 40 ml / kg KG
      • 1 - 2 Beutel nach jedem Stuhlgang
    • Im Einzelfall kann sowohl höhere als auch eine niedrigere Dosierung erforderlich sein
    • zu Behandlungsbeginn höhere Dosierung möglich, um Flüssigkeitsverluste rasch und vollständig auszugleichen
    • Behandlungsdauer
      • Säuglinge und Kleinkinder
        • nach Anweisung des Arztes
        • in der Regel 6 - 12 Stunden, max. 24 Stunden
      • Erwachsene und Kinder
        • bis zum Abklingen des Durchfalls, max. 36 Stunden
        • bei länger andauerndem Durchfall Arzt konsultieren

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der Bestandteile des Arzneimittels
  • Akute und chronische Niereninsuffizienz
  • Metabolische Alkalose
  • Unstillbares Erbrechen
  • Bewußtseinstrübung bzw. Schock bei schwerer Dehydration
  • Kohlenhydrat-Resorptionsstörungen (Monosaccharid-Malabsorption)
  • Einige Flüssigkeitsmangelzustände, wie z.B.
    • akuter Darmverschluss

Nebenwirkungen

  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (ohne Häufigkeitsangabe)
    • Übelkeit und Erbrechen (Folge einer durch Kalium bedingten Magenreizung)

Anwendungshinweise

  • 1 Beutel in 200 ml Trinkwasser auflösen und trinken (Flüssigkeitsmenge genau einhalten)
  • falls kein Trinkwasser vorhanden, frisch gekochtes und abgekühltes Wasser verwenden
  • bei gleichzeitiger Übelkeit oder Erbrechen benötigte Dosis in kleinen Schlucken trinken
  • Lösung unmittelbar vor Gebrauch herstellen
    • nicht verbrauchte Lösung nach 1 Stunde verwerfen
    • im Kühlschrank max. 24 Stunden haltbar
  • fertig zubereitete Lösung nicht kochen
  • vor Therapiebeginn sämtliche Nahrungsmittel absetzen (auch Milch mit Ausnahme von Muttermilch)
  • bei Stillkindern zuerst Elektrolytlösung verabreichen und danach stillen
  • bei nicht gestillten Kindern Übergang zur normalen Nahrung nach 6 - 12 Stunden
  • nach Abklingen der Symptome (i.a. 24 - 48 Stdunden) allmählich zur normalen Nahrung übergehen

Stillzeithinweise

  • bei Durchfallerkrankungen in Stillzeit mit Arzt Rücksprache halten

Schwangerschaftshinweise

  • bei Durchfallerkrankungen in Schwangerschaft mit Arzt Rücksprache halten

Warnhinweise

  • jeder Durchfall kann Anzeichen einer schweren Erkrankung sein und daher bei längerer Dauer und/oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens unverzüglich Arzt aufsuchen
  • insbes. bei Säuglingen und Kleinkindern können Durchfälle, bes. bei gleichzeitigem unstillbaren Erbrechen, rasch zu schweren Krankheitserscheinungen (Bewusstseinstrübung, Schock) führen
  • bei Durchfallbehandlung von Säuglingen und Kleinkindern in jedem Fall ein Arzt hinzuziehen
  • Herzinsuffizienz und erhöhter Blutdruck
    • wegen der zugeführten Volumen- und Natriummengen vor Beginn der Behandlung prüfen, ob Steigerung des intra- und extravasalen Volumens tolerierbar
  • Wirkung herzwirksamer Glykoside kann herabgesetzt werden
    • Bei Patienten unter gleichzeitiger Therapie mit Glykosiden, Kontrolle der Serumkaliumspiegel
  • bisher keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt geworden; Nebenwirkungen könnten das Reaktionsvermögen beeinflussen