Ortoton forte 1500 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 12 ST | 17,67 € |
| – | 36 ST | 33,01 € |
| NotApplicable | 24 ST | – |
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Indikation
- symptomatische Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago) bei Erwachsenen
Dosierung
- symptomatische Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago)
- Erwachsene
- 1500 mg Methocarbamol 3mal / Tag
- Einleitung der Behandlung: 1500 mg Methocarbamol 4mal / Tag
- in schweren Fällen: bis zu 7500 mg Methocarbamol / Tag
- Behandlungsdauer
- Einnahme so lange, wie die Symptome der Muskelverspannung andauern
- Einnahme nicht länger als 30 Tage
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- Erwachsene
Kontraindikationen
Methocarbamol - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Methocarbamol
- komatöse oder präkomatöse Zustände
- Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS)
- Myasthenia gravis
- Epilepsieneigung / Neigung zu epileptischen Krämpfen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Methocarbamol - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Konjunktivitis (mit Nasenschleimhautschwellung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen mit folgenden Symptomen
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Urtikaria
- allergisches Gesichtsödem
- allergische Reaktionen mit folgenden Symptomen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktion
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- verminderter Appetit
- Anorexie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Unruhe
- Angst(-zustände)
- Verwirrtheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kopfschmerz
- Schwindel(-gefühl)
- metallischer Geschmack
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Synkope
- Nystagmus
- Tremor/Zittern
- Krampfanfall/Krämpfe
- Benommenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Somnolenz/Schläfrigkeit
- Koordinationsstörung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sehstörung
- Sehverschlechterung
- Doppeltsehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bradykardie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypotonie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hitzewallung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nasenschleimhautschwellung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Brechreiz
- Erbrechen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angioneurotisches Ödem
- Pruritus
- Hautausschlag
- Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Fieber
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- zum Einnehmen
- Filmtabletten mit reichlich Wasser schlucken
Stillzeithinweise
Methocarbamol - peroral
- Methocarbamol sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- nicht bekannt, ob Methocarbamol und / oder seine Metaboliten beim Menschen in die Muttermilch übergehen
- Methocarbamol und / oder seine Metaboliten werden in die Milch laktierender Hündinnen ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Methocarbamol - peroral
- Methocarbamol soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- keine Erfahrungen mit der Anwendung von Methocarbamol in der Schwangerschaft vorliegend
- keine Daten aus tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung vorliegend
- potentielles Risiko für den Menschen nicht bekannt
- Fertilität
- keine Daten über den Einfluss von Methocarbamol auf die Humanfertilität vorliegend
Warnhinweise
Methocarbamol - peroral
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und/oder eingeschränkter Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- Beeinflussung von Laboruntersuchungen
- Methocarbamol kann eine Farbinterferenz bei Laboruntersuchungen auf Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verursachen
- da Methocarbamol eine allgemein dämpfende Wirkung auf das ZNS haben kann, sollten Patienten vor dem Zusammenwirken mit Alkohol und anderen ZNS-dämpfenden Mitteln gewarnt werden