Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 20 ST | 14,57 € |
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Indikation
- symptomatische, kurzfristige Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
Dosierung
- symptomatische, kurzfristige Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
- Kinder 6 - 12 Jahre
- 1/2 - 1 Tablette (5 - 10 mg Dihydrocodein[(R,R)-tartrat]) 3mal / Tag
- Kinder >/= 12 Jahre und Erwachsene
- 1 - 3 Tabletten (10 - 30 mg) 3mal / Tag
- Dosierung je nach Ausprägung von Hustenfrequenz und -stärke dem Krankheitsbild innerhalb der vorgegebenen Dosierungsgrenzen anpassen
- Behandlungsdauer
- vom Arzt bestimmt
- je nach Krankheitsverlauf
- nicht länger als einige Tage
- ältere Patienten
- Verlängerung des Dosisintervalls
- terminale Niereninsuffizienz, Dialysepatienten
- Verlängerung des Dosisintervalls
- Hinweise
- individuelle Reaktion auf das Medikament zu Behandlungsbeginn kontrollieren (Erkennung von relativen Überdosierungen), insb. bei älteren Patienten, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsstörungen (Gefahr des Lungenödems)
- Persistieren des Hustens > 2 - 3 Wochen: diagnostische Abklärung
- Kinder 6 - 12 Jahre
Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegen Dihydrocodein und dessen Salze oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
- Asthma bronchiale
- Ateminsuffizienz, Atemdepression
- akuter Asthmaanfall
- Koma
- nahende Geburt
- drohende Frühgeburt
- Stillzeit
- Kinder < 4 Jahren
- Hinweis
- da die Anwendung bei Asthma bronchiale kontraindiziert ist, sollte besonders beachtet werden, dass chronischer Husten bei Kindern häufig ein frühes Symptom eines Asthma bronchiale sein kann
- zur Dämpfung dieser Hustenzustände ist das Arzneimittel nicht geeignet
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Reaktionen, wie z.B.
- Pruritus
- urtikarielles Exanthem
- allergische Reaktionen, wie z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- schwere allergische Reaktionen einschließlich
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Quincke-Ödeme
- schwere allergische Reaktionen einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit, u.U. bis zum Erbrechen (insbesondere zu Therapiebeginn)
- Obstipation
- Magen-Darm-Beschwerden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- leichte Kopfschmerzen
- leichte Schläfrigkeit
- Schwindelgefühl
- Somnolenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Euphorie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Beeinträchtigung der Atmung (Dyspnoe, Atemdepression)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen:
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Funktionsstörungen der Augen, z. B. Miosis und Skotom
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herz-Kreislauf-System
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kreislaufversagen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei höheren Dosen oder bei besonders empfindlichen Patienten
- können dosisabhängig die Fähigkeit zur optischen Fixierung von Gegenständen (visuomotorische Koordination) und die Sehleistung verschlechtert sein
- insbesondere bei Einzeldosen > 60 mg kann der Muskeltonus der glatten Muskulatur z.B. Darmmuskulatur, Harnblasenmuskulatur erhöht sein
- bei hohen therapeutischen Dosen und bei Vergiftungen können Synkopen und Blutdruckabfall auftreten
- bei Patienten mit vorbestehenden Lungenfunktionsstörungen muss mit dem Auftreten von Lungenödemen gerechnet werden
- bei höheren Dosen oder bei besonders empfindlichen Patienten
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit
Stillzeithinweise
- in der Stillzeit kontraindiziert
- Dihydrocodein wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim Säugling unerwünschte Wirkungen verursachen
- falls eine Behandlung unbedingt erforderlich ist, muss das Stillen unterbrochen werden
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung während der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten drei Monate, nur nach strenger Indikationsstellung und sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
- ausreichende Erfahrungen mit der Anwendung von Dihydrocodein an schwangeren Frauen liegen nicht vor
- beim Menschen wurde eine Assoziation zwischen Missbildungen des Respirationstraktes und der Anwendung von Codein in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft festgestellt
- Hinweise auf andere Missbildungen liegen auch aus epidemiologischen Studien mit Narkoanalgetika vor
- bei nahender Geburt oder drohender Frühgeburt
- kontraindiziert
- Dihydrocodein passiert die Plazentaschranke (Gefahr vorn Atemdepression beim Neugeborenen)
- Neugeborene sind gegenüber Opioiden besonders empfindlich
- bei längerfristiger Einnahme von Dihydrocodein kann sich eine Opioidabhängigkeit des Feten entwickeln
- Berichte über Entzugssymptome beim Neugeborenen nach wiederholter Anwendung von dem strukturverwandten Codein im letzten Trimenon der Schwangerschaft liegen vor
Warnhinweise
- Relative Kontraindikationen sind
- Abhängigkeit von Opioiden
- Bewusstseinsstörungen
- gleichzeitige Anwendung von bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmern)
- chronische Verstopfung
- Störungen des Atemzentrums oder der Atemfunktion
- Kopfverletzungen und/oder Zustände mit erhöhtem Hirndruck
- eingeschränkte Leberfunktion
- vorbestehende Anfallsleiden
- bei produktivem Husten mit erheblicher Schleimproduktion: antitussive Behandlung mit Dihydrocodein nur unter strenger Nutzen/Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht durchführen
- Einnahme nur nach ärztlicher Verschreibung und unter ständiger ärztlicher Kontrolle
- Weitergabe der für den persönlichen Gebrauch verschriebenen Arzneimittel an Dritte ist nicht zu verantworten
- zu Beginn der Behandlung individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrollieren, um eventuelle relative Überdosierungen schnell erkennen zu können
- gilt insbesondere für ältere Patienten, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsstörungen (Gefahr des Lungenödems)
- bei Persistieren des Hustens über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen hinaus: diagnostische Abklärung durch den Arzt
- Behandlung von Patienten mit Z.n. Cholezystektomie mit Vorsicht
- infolge der Kontraktion des Sphinkter Oddi können herzinfarktähnliche Symptome sowie eine Symptomverstärkung bei bestehender Pankreatitis auftreten
- Abhängigkeitspotential
- bei längerem und hochdosiertem Gebrauch entwickeln sich Toleranz sowie physische und psychische Abhängigkeit
- Kreuztoleranz zu anderen Opioiden
- aufgrund des Abhängigkeitspotentials von Dihydrocodein ist eine längerfristige Anwendung zur symptomatischen Behandlung von Reizhusten nicht sinnvoll
- bei vorbestehender Opiatabhängigkeit (auch solche in Remission) ist mit schnellen Rückfällen zu rechnen
- Dihydrocodein wird von Heroinabhängigen als Ersatzstoff betrachtet
- auch Abhängige von Alkohol und Sedativa neigen zu Missbrauch und Abhängigkeit von Dihydrocodein