Paracodin N-Tropfen
Teofarma s.r.l.
Wirkstoff: Dihydrocodein →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 15 G | 13,67 € |
| N2 | 30 G | 14,96 € |
| NotApplicable | 10X20 G | – |
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Indikation
- Kurzzeitanwendung: symptomatische Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Lösung (20 Tropfen) enthalten 10 mg Dihydrocodeinthiocyanat
- symptomatische Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
- Kinder 4 - 6 Jahre
- 4 - 8 Tropfen (2 - 4 mg Dihydrocodeinthiocyanat) 3mal / Tag
- Kinder 6 - 12 Jahre
- 8 - 16 Tropfen (4 - 8 mg Dihydrocodeinthiocyanat) 3mal / Tag
- Jugendliche >/= 12 Jahre und Erwachsene
- 16 - 48 Tropfen (8 - 24 mg Dihydrocodeinthiocyanat) 3mal / Tag
- Dosierung je nach Ausprägung von Hustenfrequenz und -stärke dem Krankheitsbild innerhalb der vorgegebenen Dosierungsgrenzen anpassen
- Behandlungsdauer:
- bestimmt der Arzt
- je nach Verlauf der Erkrankung
- nicht länger als einige Tage
- persistierender Husten > 2 - 3 Wochen: diagnostische Abklärung
- ältere Patienten
- Verlängerung des Dosierungsintervalls
- terminale Niereninsuffizienz / Dialysepatienten
- Verlängerung des Dosierungsintervalls
- Hinweise
- individuelle Reaktion auf das Medikament zu Behandlungsbeginn kontrollieren (Erkennung von relativen Überdosierungen), insb. bei älteren Patienten, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsstörungen (Gefahr des Lungenödems)
- Kinder 4 - 6 Jahre
Kontraindikationen
Dihydrocodein - intraoral
- (bekannte) Überempfindlichkeit gegen Dihydrocodein und dessen Salze
- Asthma bronchiale
- da die Anwendung bei Asthma bronchiale kontraindiziert ist, sollte besonders beachtet werden, dass chronischer Husten bei Kindern häufig ein frühes Symptom für Asthma bronchiale sein kann
- zur Dämpfung dieser Hustenzustände ist dieses Arzneimittel nicht geeignet
- da die Anwendung bei Asthma bronchiale kontraindiziert ist, sollte besonders beachtet werden, dass chronischer Husten bei Kindern häufig ein frühes Symptom für Asthma bronchiale sein kann
- Ateminsuffizienz, Atemdepression
- Akuter Asthmaanfall
- Koma
- Tiefe Bewusstlosigkeit
- Nahende Geburt
- Drohende Frühgeburt
- Stillzeit
- Kinder < 4 Jahre
Nebenwirkungen
Dihydrocodein - intraoral
- Psychiatrische Erkrankungen
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Euphorie
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leichte Kopfschmerzen
- Leichte Schläfrigkeit
- Schwindelgefühl
- Somnolenz
- Gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Funktionsstörungen der Augen, z.B.
- Miosis
- Skotom
- Funktionsstörungen der Augen, z.B.
- Ohne Häufigkeitsangabe
- Verschlechterung der visuomotorischen Koordination und Sehleistung (bei höheren Dosen oder bei besonders empfindlichen Patienten)
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kreislaufversagen
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefäßerkrankungen
- Ohne Häufigkeitsangabe
- Synkopen (bei hohen therapeutischen Dosen und bei Vergiftungen)
- Blutdruckabfall (bei hohen therapeutischen Dosen und bei Vergiftungen)
- Ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Beeinträchtigung der Atmung (Dyspnoe, Atemdepression)
- Ohne Häufigkeitsangabe
- Lungenödem (bei vorbestehender Lungenfunktionsstörung)
- Gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit, u.U. bis zum Erbrechen (insbesondere zu Therapiebeginn)
- Obstipation
- Magen-Darm-Beschwerden
- Gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- Sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allergische Reaktionen, wie z.B.
- Pruritus
- Urtikaria
- Allergische Reaktionen, wie z.B.
- Selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwere allergische Reaktionen, einschließlich
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Quincke-Ödeme
- Schwere allergische Reaktionen, einschließlich
- Gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Ohne Häufigkeitsangabe
- Muskeltonuserhöhung der glatten Muskulatur (insbesondere bei Einzeldosen über 60 mg Dihydrocodein), z. B.
- Darmmuskulatur
- Harnblasenmuskulatur
- Muskeltonuserhöhung der glatten Muskulatur (insbesondere bei Einzeldosen über 60 mg Dihydrocodein), z. B.
- Ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Tropfen sind gebrauchsfertig
- Einnahme ggf. mit Getränken und Speisen vermischt möglich
Stillzeithinweise
Dihydrocodein - intraoral
- Dihydrocodein darf in der Stillzeit nicht angewendet werden
- falls eine Behandlung mit Dihydrocodein während der Stillzeit unbedingt erforderlich ist, muss das Stillen unterbrochen werden
- Dihydrocodein wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim Säugling unerwünschte Wirkungen verursachen
Schwangerschaftshinweise
Dihydrocodein - intraoral
- bei nahender Geburt oder drohender Frühgeburt
- Anwendung von Dihydrocodein kontraindiziert, da Dihydrocodein die Plazentaschranke passiert und beim Neugeborenen zu Atemdepression führen kann
- Dihydrocodein darf während der Schwangerschaft (insbesondere während der ersten 3 Monate) nur nach strenger Indikationsstellung und sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden
- keine ausreichende Erfahrungen mit der Anwendung von Dihydrocodein an schwangeren Frauen vorliegend
- Missbildungen
- beim Menschen wurde eine Assoziation zwischen Missbildungen des Respirationstraktes und der Anwendung von Codein in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft festgestellt
- Hinweise auf andere Missbildungen liegen auch aus epidemiologischen Studien mit Narkoanalgetika vor
- Neugeborene sind gegenüber Opioiden besonders empfindlich
- bei längerfristiger Einnahme von Dihydrocodein kann sich eine Opioidabhängigkeit des Fötus entwickeln
- Berichte über Entzugssymptome beim Neugeborenen nach wiederholter Anwendung von dem strukturverwandten Codein im letzten Trimenon der Schwangerschaft vorliegend
Warnhinweise
Dihydrocodein - intraoral
- Relative Kontraindikationen sind
- Abhängigkeit von Opioiden
- Bewusstseinsstörungen
- gleichzeitige Anwendung von bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmern)
- chronische Verstopfung
- Störungen des Atemzentrums oder der Atemfunktion
- Kopfverletzungen und / oder Zustände mit erhöhtem Hirndruck
- eingeschränkte Leberfunktion
- vorbestehende Anfallsleiden
- Allgemein
- Dihydrocodein-haltige Arzneimittel dürfen nur nach ärztlicher Verschreibung und unter ständiger ärztlicher Kontrolle eingenommen werden
- Weitergabe der für den persönlichen Gebrauch verschriebenen Arzneimittel an Dritte ist nicht zu verantworten
- wegen der genetischen Variabilität des CYP2D6 können selbst therapeutische Dosen von Codein zu einer verstärkten Bildung des aktiven Metaboliten Morphin mit den klinischen Zeichen einer Morphin-Vergiftung führen
- Überwachung zu Behandlungsbeginn
- zu Beginn der Behandlung sollte die individuelle Reaktion des Patienten auf das Arzneimittel kontrolliert werden, um eventuelle relative Überdosierungen schnell erkennen zu können
- dies gilt insbesondere
- für ältere Patienten
- bei eingeschränkter Nierenfunktion
- bei Atemfunktionsstörungen (Gefahr des Lungenödems)
- dies gilt insbesondere
- zu Beginn der Behandlung sollte die individuelle Reaktion des Patienten auf das Arzneimittel kontrolliert werden, um eventuelle relative Überdosierungen schnell erkennen zu können
- Produktiver Husten
- bei produktivem Husten mit erheblicher Schleimproduktion ist die antitussive Behandlung mit Dihydrocodein nur unter strenger Nutzen / Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht durchzuführen
- Persistieren des Hustens
- bei Persistieren des Hustens über einen Zeitraum von 2-3 Wochen hinaus muss eine diagnostische Abklärung durch den Arzt erfolgen
- Behandlung von Patienten mit vorheriger Cholezystektomie
- sollte mit Vorsicht erfolgen
- infolge der Kontraktion des Sphinkter Oddi können herzinfarktähnliche Symptome sowie eine Symptomverstärkung bei bestehender Pankreatitis auftreten
- Abhängigkeit / Toleranz
- Dihydrocodein hat ein Abhängigkeitspotential
- bei längerem und hochdosiertem Gebrauch entwickeln sich Toleranz sowie physische und psychische Abhängigkeit
- besteht eine Kreuztoleranz zu anderen Opioiden
- aufgrund des Abhängigkeitspotentials von Dihydrocodein ist eine längerfristige Anwendung von Dihydrocodein zur symptomatischen Behandlung von Reizhusten nicht sinnvoll
- bei vorbestehender Opiatabhängigkeit (auch solche in Remission)
- ist mit schnellen Rückfällen zu rechnen
- Dihydrocodein wird von Heroinabhängigen als Ersatzstoff betrachtet
- auch Abhängige von Alkohol und Sedativa neigen zu Missbrauch und Abhängigkeit von Dihydrocodein
- Bei Hypotension und gleichzeitig bestehender Hypovolämie
- sollte Dihydrocodein nicht in höheren Dosen eingesetzt werden