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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 20 ST 15,43 €
N2 60 ST 23,97 €
N3 200 ST 54,09 €
NotApplicable 20 ST

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Fachinformationen

Indikation

  • symptomatische Behandlung der chronischen stabilen Angina pectoris bei Erwachsenen mit gesicherter koronarer Herzkrankheit und eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit
    • bei denen Beta-Blocker unverträglich oder kontraindiziert sind oder keine ausreichende antianginöse Wirkung haben
  • Hinweis
    • nicht geeignet zur Behandlung des akuten Angina pectoris-Anfalles

Dosierung

  • chronisch stabile Angina pectoris
    • Erwachsene
      • Dosierung individuell festlegen
      • i. A. 1 Tablette (50 mg Pentaerithrityltetranitrat (PETN)) 2 - 3mal / Tag

Kontraindikationen

Pentaerythrityltetranitrat - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Pentaerithrityltetranitrat oder andere Nitroverbindungen
  • akutes Kreislaufversagen (Schock, Kreislaufkollaps)
  • kardiogener Schock, sofern nicht durch intraaortale Gegenpulsation oder positiv inotrope Pharmaka ein ausreichend hoher linksventrikulärer, enddiastolischer Druck gewährleistet ist
  • ausgeprägte Hypotonie (systolischer Blutdruck <= 90 mm Hg)
  • akuter Myokardinfarkt
  • gleichzeitige Einnahme von Phosphodiesterase-5-Hemmer, z.B. Sildenafil, weil es in diesem Fall zu einem erheblichen blutdrucksenkenden Effekt kommen kann
    • darf auch dann nicht angewendet werden, wenn Patienten, die Phosphodiesterase-5-Hemmer, z.B. Sildenafil eingenommen haben, akute pektanginöse Beschwerden entwickeln

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Pentaerythrityltetranitrat - peroral
  • Herz- und Gefäßerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Abfall des Blutdrucks und/oder orthostatische Hypotension, die mit einer reflektorischen Erhöhung der Pulsfrequenz, Benommenheit sowie einem Schwindel- und Schwächegefühl einhergehen können (bei der Erstanwendung, aber auch bei einer Dosiserhöhung)
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • starker Blutdruckabfall mit Verstärkung der Angina pectoris-Symptomatik
      • Kollapszustände, auch mit bradykarden Herzrhythmusstörungen und Synkopen
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Übelkeit
      • Erbrechen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • flüchtige Hautrötungen (Flush) und allergische Hautreaktionen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • exfoliative Dermatitis/Stevens-Johnson-Syndrom
      • Angioödeme
  • weitere Nebenwirkungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Schläfendruck und Kopfschmerzen ("Nitratkopfschmerz") können insbesondere bei Behandlungsbeginn auftreten und klingen meistens bei weiterer Einnahme nach einigen Tagen ab
      • Hypoxämie, kann bedingt durch eine relative Umverteilung des Blutflusses in hypoventilierte Alveolargebiete auftreten und bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit Ischämie auslösen
      • Möglichkeit der Entwicklung einer Toleranz bzw. des Auftretens einer Kreuztoleranz gegenüber anderen Nitroverbindungen unter hoher, kontinuierlicher Dosierung (bisher keine Wirkungsabschwächung innerhalb des empfohlenen Dosierungsbereiches bei PETN beobachtet)

Anwendungshinweise

  • Einnahme der Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser)

Stillzeithinweise

Pentaerythrityltetranitrat - peroral
  • Pentaerithrityltetranitrat (PETN) sollte während der Stillzeit aus Gründen besonderer Vorsicht nur auf ausdrückliche Anordnung des Arztes eingenommen werden
    • über die Anwendung bei Stillenden liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor
    • nicht bekannt ist, ob PETN in die Muttermilch übergeht
  • bei einer Einnahme von PETN in der Stillzeit ist beim Säugling auf mögliche Arzneimittelwirkungen zu achten

Schwangerschaftshinweise

Pentaerythrityltetranitrat - peroral
  • Pentaerithrityltetranitrat sollte während der Schwangerschaft aus Gründen besonderer Vorsicht nur auf ausdrückliche Anordnung des Arztes eingenommen werden
  • über die Anwendung bei Schwangeren liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor

Warnhinweise

Pentaerythrityltetranitrat - peroral
  • besonders sorgfältige Überwachung erforderlich bei
    • hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie
    • konstriktiver Perikarditis
    • Perikardtamponade
    • niedrigem Füllungsdrücken (z.B. bei akutem Herzinfarkt)
      • Blutdrucksenkung unter 90 mmHg systolisch sollte vermieden werden
    • eingeschränkter Funktion der linken Herzkammer (Linksherzinsuffzienz)
      • Blutdrucksenkung unter 90 mmHg systolisch sollte vermieden werden
    • Aorten- und/oder Mitralstenose
    • Neigung zu orthostatischen Kreislaufregulationsstörungen
    • Erkrankungen, die mit einem erhöhten Schädelinnendruck (intrakraniellen Druck) einhergehen (bisher wurde nur bei hochdosierter i.v. Gabe von Glyceroltrinitrat eine weitere Drucksteigerung beobachtet)
  • nicht geeignet zur Behandlung von akuten Angina pectoris-Anfällen
  • bei den ersten Zeichen einer Unverträglichkeitsreaktion darf Pentaerithrityltetranitrat nicht nochmals eingenommen werden