Perindopril/Amlodipin Denk 4 mg/5 mg Tabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 100 ST | 50,02 € |
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Indikation
- Substitutionstherapie zur Behandlung der essentiellen Hypertonie und/oder der stabilen koronaren Herzkrankheit bei Patienten, die mit der Kombination der Einzelsubstanzen Perindopril und Amlodipin in derselben Dosierung wie in der Fixkombination bereits gut eingestellt sind
Dosierung
- Substitutionstherapie zur Behandlung der essentiellen Hypertonie und/oder der stabilen koronaren Herzkrankheit bei Patienten, die mit der Kombination der Einzelsubstanzen Perindopril und Amlodipin in derselben Dosierung wie in der Fixkombination bereits gut eingestellt sind
- Fixdosiskombination nicht als Initialtherapie geeignet
- wenn eine andere Dosierung erforderlich ist
- Dosis des Kombinationspräparates ändern oder
- individuelle Anpassung der freien Kombination in Erwägung ziehen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- verringerte Elimination, daher regelmäßige Kontrolle von Kreatinin und Kalium im Rahmen der üblichen ärztlichen Überwachung
- Kreatinin-Clearance < 60 ml / Min.
- kontraindiziert
- bei diesen Patienten wird eine individuelle Anpassung der Einzelsubstanzen empfohlen
- zwischen dem Grad der Niereninsuffizienz und den Veränderungen der Amlodipinplasmaspiegel besteht keine Korrelation
- Amlodipin ist nicht dialysierbar
- ältere Patienten
- verringerte Elimination, daher regelmäßige Kontrolle von Kreatinin und Kalium im Rahmen der üblichen ärztlichen Überwachung
- ähnliche Amlodipin-Dosen werden von älteren und jüngeren Patienten gleich gut vertragen
- übliche Dosierung empfohlen
- Dosiserhöhung jedoch mit Vorsicht
- eingeschränkte Leberfunktion
- leichte - mäßige Leberfunktionsstörungen
- keine Dosierungsempfehlungen vorhanden
- Dosis vorsichtig auswählen und am unteren Ende des Dosierungsbereichs beginnen
- um optimale Anfangs- und Erhaltungsdosis bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion herauszufinden, sollte der Patient individuell mit den Einzelkomponenten Amlodipin und Perindopril eingestellt werden
- ausgeprägte Leberfunktionsstörungen
- Pharmakokinetik von Amlodipin nicht untersucht
- Therapie mit Amlodipin mit der niedrigsten Amlodipindosis beginnen und langsam titrieren
- leichte - mäßige Leberfunktionsstörungen
- Kinder und Jugendliche
- keine Anwendung
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
Kontraindikationen
Perindopril und Amlodipin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Perindopril oder Amlodipin, sowie gegen ACE-Hemmer oder Dihydropyridin-Derivate
- schwere Nierenfunktionsstörung (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Angioödem in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorangegangenen ACE-Hemmer-Behandlung
- hereditäres oder idiopathisches Angioödem
- 2. oder 3. Schwangeschafts-Trimester
- gleichzeitige Anwendung von Perindopril plus Amlodipin und Aliskiren
- bei Patienten mit Diabetes mellitus
- bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung (GFR < 60 ml / min / 1,73 m2)
- gleichzeitige Anwendung mit Sacubitril/Valsartan
- extrakorporale Behandlungen, bei denen Blut mit negativ geladenen Oberflächen in Kontakt kommt
- signifikante bilaterale Nierenarterienstenose oder Nierenarterienstenose bei Einzelniere
- schwere Hypotonie
- Schock, inkl. kardiogener Schock
- Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts (z.B. hochgradige Aortenstenose)
- hämodynamisch instabile Herzinsuffizienz nach einem akuten Myokardinfarkt
Therapiehinweise
Einnahme morgens.
Nebenwirkungen
Perindopril und Amlodipin - peroral
(A) - gilt für Amlodipin / (P) - gilt für Perindopril / (K) gilt für Kombinationspräparat speziell
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Rhinitis (A)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Rhinitis (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Eosinophilie (P)*
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie / Neutropenie (A), (P)
- Agranulozytose oder Panzytopenie (P)
- Thrombozytopenie (A), (P)
- hämolytische Anämie bei Patienten mit kongenitalem G6PD-Mangel (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Reaktionen (P)
- Überempfindlichkeit (P)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen (A)
- Überempfindlichkeit (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperkaliämie (K), (P)*
- Hyponatriämie (P)*
- Hyperglykämie (K)
- Hypoglykämie (P)*
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyperglykämie (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stimmungsschwankungen (inkl. Angst) (A), (P)
- Schlaflosigkeit (A)
- Depression (A)
- Schlafstörungen (P)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verwirttheit (A)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Verwirttheit (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel (vor allem zu Behandlungsbeginn) (K), (A), (P)
- Kopfschmerzen (vor allem zu Behandlungsbeginn) (A), (P)
- Schläfrigkeit (vor allem zu Behandlungsbeginn) (A)
- Geschmacksstörungen (P)
- Parästhesie (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schläfrigkeit (vor allem zu Behandlungsbeginn) (P)*
- Geschmacksstörungen (A)
- Parästhesie (A)
- Synkope (A),(P)*
- Hypästhesie (A)
- Tremor (A)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypertonie (A)
- periphere Neuropathie (A)
- zerebrovaskulärer Insult / Schlaganfall, möglicherweise als Folgeerscheinung einer übermäßigen Hypotonie bei Hochrisikopatienten (P)
- erhöhter Muskeltonus (A)
- ohne Häufigkeitsangabe
- extrapyramidale Störungen (extrapyramidales Syndrom) (A)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sehstörungen (P) (A)
- Diplopie (A)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tinnitus (P)
- Vertigo (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus (A)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen (P)*
- Tachykardie (P)*
- Arrhythmie (inkl. Bradykardie, ventrikulärer Tachykardie und Vorhofflimmern) (A)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angina pectoris (P)
- Myokardinfarkt, möglicherweise als Folgeerscheinung einer übermäßigen Hypotonie bei Hochrisikopatienten (A), (P)
- Arrhythmie (inkl. Bradykardie, ventrikulärer Tachykardie und Vorhofflimmern) (P)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Flush (A)
- Hypotonie (und Folgeerscheinungen der Hypotonie) (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (und Folgeerscheinungen der Hypotonie) (A)
- Vaskulitis (P)*
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vaskulitis (A)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Raynaud-Phänomen (P)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Husten (K), (P)
- Dyspnoe (P) (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchospasmen (P)
- Husten (A)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- eosinophile Pneumonie (P)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abdominale Schmerzen (A), (P)
- Übelkeit (A),(P)
- Erbrechen (P)
- Dyspepsie (P), (A)
- Diarrhoe (P), (A)
- Verstopfung (P), (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen (A)
- veränderte Darmentleerungsgewohnheiten (A)
- Mundtrockenheit (A), (P)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gingivahyperplasie (A)
- Pankreatitis (A), (P)
- Gastritis (A)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Heptatitis, Ikterus (A)
- Hepatitis, entweder zytolytisch oder cholestatisch (P)
- Leberenzymwerte erhöht (meist mit Cholestase einhergehend) (A)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschlag, Exanthem (P)
- Pruritus (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag, Exanthem (A)
- Pruritus (A)
- vermehrtes Schwitzen (A), (P)
- Alopezie (A)
- Purpura (A)
- Hautverfärbung (A)
- Pemphigoid (P)*
- Angioödem (Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Schleimhäute, Zunge, Glottis und/oder Kehlkopf (P)
- Urtikaria (P) (A)
- Lichtempfindlichkeitsreaktion (P)*
- Erythema multiforme (K)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verschlimmerung einer Psoriasis (P)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem (Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Schleimhäute, Zunge, Glottis und/oder Kehlkopf (A)
- Lichtempfindlichkeitsreaktion (A)
- Erythema multiforme (A),(P)
- Quincke-Ödem (A)
- Stevens-Johnson-Syndrom (A)
- exfoliative Dermatitis (A)
- ohne Häufigkeitsangabe
- toxische epidermale Nekrolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gelenkschwellungen (Knöchelschwellungen) (A)
- Muskelkrämpfe (P) (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Rückenschmerzen (A)
- Arthralgie, Myalgie (A), (P)*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Störungen beim Wasserlassen, Nykturie, Pollakisurie (A)
- Niereninsuffizienz (P)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- akutes Nierenversagen (P)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erektile Dysfunktion (A), (P)
- Gynäkomastie (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ödeme (A)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ermüdung / Müdigkeit (A)
- Asthenie (P) (A)
- periphere Ödeme (K)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- periphere Ödeme (P)*
- Ermüdung (K)
- Thoraxschmerzen (A), (P)*
- Unwohlsein (A), (P)*
- Schmerzen (A)
- Fieber (P)*
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gewicht erhöht / erniedrigt (A)
- Blutharnstoff erhöht (P)*
- Kreatinin im Blut erhöht (P)*
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bilirubin im Blut erhöht (P)
- Leberenzymwerte erhöht (P)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hämoglobin erniedrigt, Hämatokrit erniedrigt (P)
- Leberenzymwerte erhöht (A)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verletzungen, Vergiftungen und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stürze (P)*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Legende * =
- Häufigkeit wurde anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet
Hinweis: Einzelfälle von SIADH (SyndromSyndrom der inadäquaten ADH-Sekretion) wurden bei anderen ACE-Hemmern berichtet, dieses Syndrom ist eine sehr seltene jedoch potentiell mögliche Komplikation im Zusammenhang mit einer ACE-Hemmer-Therapie einschließlich Perindopril
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tablette 1mal / Tag vorzugsweise morgens und vor einer Mahlzeit
Stillzeithinweise
Perindopril und Amlodipin - peroral
- Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen
- es muss entschieden werden, ob das Stillen oder die Behandlung zu unterbrechen ist
- dabei Nutzen des Stillens für das Kind und der Nutzen der Therapie für die Mutter berücksichtigen
- Perindopril
- Anwendung nicht empfohlen, da keine Erkenntnisse zur Anwendung von Perindopril während der Stillzeit vorliegen
- alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil während der Stillzeit wählen, vor allem, wenn Früh- oder Neugeborene gestillt werden
- Amlodipin
- geht in die Muttermilch über
- es ist nicht bekannt, ob Amlodipin Auswirkungen auf Säuglinge hat
- Anteil der mütterlichen Dosis, der auf den Säugling übergeht, wird in einem Interquartilbereich von 3 bis 7 % geschätzt, mit einem Maximum von 15 %
Schwangerschaftshinweise
Perindopril und Amlodipin - peroral
- Anwendung im 1. Trimester der Schwangerschaft: nicht empfohlen
- Anwendung im 2. und 3. Trimester der Schwangerschaft: kontraindiziert
- Perindopril
- Anwendung von ACE-Hemmern im 1. Trimester der Schwangerschaft: nicht empfohlen
- teratogenes Risiko
- keine endgültigen epidemiologischen Daten vorliegend
- geringfügig erhöhtes Risiko kann nicht ausgeschlossen werden
- Patientinnen die schwanger werden wollen, sollten auf eine alternative Therapie mit einem geeigneten Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden, es sei denn die Fortsetzung des ACE-Hemmers ist zwingend notwendig
- wenn Schwangerschaft festgestellt: Behandlung sofort beenden und wenn nötig alternative Therapie beginnen
- teratogenes Risiko
- Anwendung von ACE-Hemmern im 2. / 3. Trimester der Schwangerschaft: kontraindiziert
- fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation)
- neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie)
- wenn Exposition: Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen
- Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer eingenommen haben: häufiger auf Hypotonie untersuchen
- Fertilität: keine Auswirkungen bekannt
- Anwendung von ACE-Hemmern im 1. Trimester der Schwangerschaft: nicht empfohlen
- Amlodipin
- Sicherheit in der Schwangerschaft nicht erwiesen
- tierexperimentelle Studien
- bei hohen Dosen Reproduktionstoxizität
- Anwendung während der Schwangerschaft nur,
- wenn keine sichereren Therapiealternativen zur Verfügung stehen
- wenn Krankheit ein höheres Risiko für Mutter und Fötus bedingt
- Fertilität
- bei einigen Patienten, die mit Calciumkanalblockern behandelt worden waren, wurden reversible biochemische Veränderungen im Kopfteil der Spermatozoen beobachtet
- klinische Daten über einen möglichen Einfluss von Amlodipin auf die Fertilität ungenügend
- Studie an Ratten: Nebenwirkungen auf die Fertilität der männlichen Tiere nachgewiesen
Warnhinweise
Perindopril und Amlodipin - peroral
- Überempfindlichkeit / Angioödem
- Berichte über Angioödem des Gesichts, der Gliedmaßen, Lippen, Schleimhäute, Zunge, Glottis und/oder des Kehlkopfes in seltenen Fällen bei Patienten, die mit ACE-Hemmern einschließlich Perindopril behandelt wurden
- Auftreten zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung möglich
- bei Auftreten eines Angioödems
- unverzügliches Absetzen der Behandlung
- sorgfältige Überwachung bis Symptome vollständig abgeklungen sind
- Schwellungen, die auf Gesicht und Lippen beschränkt sind
- Verlauf kann ohne Behandlung rückläufig sein
- Antihistaminika zur Linderung der Symptome hilfreich
- Angioödem mit Kehlkopfödem
- tödlicher Ausgang möglich
- Angioödem bei dem Zunge, Glottis oder der Kehlkopf betroffen sind
- Gefahr der Atemwegsobstruktion
- sofort entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen: Verabreichung von Adrenalin und / oder Maßnahmen zur Atemwegssicherung
- Patienten streng medizinisch überwachen bis zum vollständigen Abklingen der Symptome
- Patienten mit Angioödem in der Anamnese, das nicht durch einen ACE-Hemmer bedingt war
- erhöhtes Risiko eines Angioödems möglich
- intestinales Angioödem bei mit ACE-Hemmern behandelten Patienten selten beobachtet
- Symptome: abdominale Schmerzen (mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen)
- manchmal ohne vorangegangenes Angioödem im Gesicht oder mit normalen C1-Esterase-Spiegel
- Diagnose durch abdominale CT-Untersuchung, Ultraschall oder während einer Operation
- Symptome klangen nach Absetzen des ACE-Hemmers ab
- intestinales Angioödem in die Differentialdiagnose bei Patienten, die unter abdominalen Schmerzen leiden, einbeziehen
- aufgrund des erhöhten Risikos eines Angioödems ist die Kombination von Perindopril mit Sacubitril/Valsartan kontraindiziert
- Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf erst 36 Stunden nach Einnahme der letzten Perindopril-Dosis begonnen werden
- nach Absetzen der Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf die Therapie mit Perindopril erst 36 Stunden nach der letzten Sacubitril/Valsartan-Dosis begonnen werden
- gleichzeitige Anwendung anderer NEP (Neprilysin)-Inhibitoren (z.B. Racecadotril) mit ACE-Hemmern kann ebenso das Risiko eines Angioödems erhöhen
- daher ist bei Patienten, die Perindopril einnehmen, vor Beginn einer Behandlung mit NEP-Inhibitoren (z.B. Racecadotril) eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich
- gleichzeitige Anwendung von mTOR-Inhibitoren (z.B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus)
- erhöhtes Risiko für ein Angioödem möglich, z.B. Anschwellen der Luftwege oder Zunge mit oder ohne Beeinträchtigung der Atemfunktion
- anaphylaktoide Reaktionen bei LDL-Apherese
- selten traten bei Patienten, die ACE-Hemmer während einer LDL (low density lipoprotein)-Apherese mit Dextransulfat erhielten, lebensbedrohliche anaphylaktoide Reaktionen auf
- diese Reaktionen konnten vermieden werden, wenn der ACE-Hemmer vorübergehend vor jeder Apherese abgesetzt wurde
- anaphylaktoide Reaktionen während einer Desensibilisierung
- anaphylaktische Reaktionen möglich bei Anwendung von ACE-Hemmern im Rahmen einer Desensibilisierung (z.B. gegen Insektengifte)
- Reaktionen können ggf. durch vorübergehendes Absetzen des ACE-Hemmers vermieden werden, treten aber bei versehentlicher erneuter Einnahme wieder auf
- Hämodialyse-Patienten
- es liegen Berichte über anaphylaktoide Reaktionen bei Patienten vor, die unter Therapie mit ACE-Hemmern eine Dialyse mit High-Flux-Membranen erhielten
- bei diesen Patienten sollte eine andere Dialysemembran oder eine andere Antihypertensiva-Klasse erwogen werden
- Neutropenie / Agranulozytose/ Thrombozytopenie/ Anämie
- Neutropenie / Agranulozytose, Thrombozytopenie und Anämie wurden bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie berichtet
- normale Nierenfunktion und ohne weitere komplizierende Faktoren: Neutropenie nur selten auftretend
- Komplikationen möglich, daher Anwendung nur mit äußerster Vorsicht
- bei Patienten mit
- kollagenösen vaskulären Erkrankungen
- immunsuppressiver Therapie
- Behandlung mit Allopurinol
- Behandlung mit Procainamid
- einer Kombination dieser komplizierenden Faktoren
- vor allem bei gleichzeitigem Vorliegen einer Nierenfunktionseinschränkung
- manche dieser Patienten entwickelten schwere Infektionen, die vereinzelt auch auf intensive Antibiotikatherapie nicht ansprachen
- regelmäßige Kontrolle der Leukozytenzahl
- Patienten müssen instruiert werden, jegliche Anzeichen einer Infektion (z. B. Halsentzündung, Fieber) zu melden
- bei Patienten mit
- renovaskuläre Hypertonie
- erhöhtes Risiko für Hypotonie und Niereninsuffizienz, wenn Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose oder einer Arterienstenose bei Einzelniere mit ACE-Hemmern behandelt werden
- Behandlung mit Diuretika kann ein zusätzlicher Risikofaktor sein
- Verlust der renalen Funktion kann auch unter nur geringfügigen Änderungen des Serum- Kreatininspiegels auftreten, selbst bei Patienten mit unilateraler Nierenarterienstenose
- duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
- Belege existieren, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht
- duale Blockade des RAAS durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird nicht empfohlen
- wenn Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird
- sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und
- unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- primärer Hyperaldosteronismus
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus reagieren im Allgemeinen nicht auf Antihypertensiva, die das Renin-Angiotensin-System hemmen
- Anwendung nicht empfohlen
- Schwangerschaft
- Behandlung mit ACE-Hemmern sollte nicht während einer Schwangerschaft begonnen werden
- bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch
- Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere
- Ausnahme: eine Fortführung der Behandlung mit ACE-Hemmern ist zwingend erforderlich
- sobald eine Schwangerschaft festgestellt wird
- Behandlung sofort beenden
- falls erforderlich, mit einer Alternativbehandlung beginnen
- Hypotonie
- ACE-Hemmer
- können einen Blutdruckabfall verursachen
- symptomatische Hypotonie wird selten bei Patienten mit unkomplizierter Hypertonie beobachtet
- tritt eher auf bei Patienten mit
- schwerer, Renin-abhängiger Hypertonie
- reduziertem Plasmavolumen, verursacht z. B. durch
- Diuretika
- kochsalzarme Diät
- Dialyse
- Diarrhö oder Erbrechen
- oder solchen mit schwerer, Renin-abhängiger Hypertonie
- Blutdruck, Nierenfunktion und der Serumkaliumspiegel während der Behandlung engmaschig kontrollieren bei Patienten mit
- einem hohen Risiko für symptomatische Hypotonie
- ischämischen Herzerkrankungen, bei denen ein starker Blutdruckabfall einen Myokardinfarkt auslösen kann
- zerebrovaskulären Erkrankungen, bei denen ein starker Blutdruckabfall einen zerebrovaskulären Zwischenfall auslösen kann
- bei Auftreten einer Hypotonie
- Patient in Rückenlage bringen
- wenn nötig, isotonische Natriumchloridlösung 9 mg/ml (0,9 %) (intravenöse Infusion) verabreichen
- eine vorübergehend auftretende Hypotonie ist keine Kontraindikation für weitere Dosen
- Gabe kann gewöhnlich problemlos erfolgen, sobald sich der Blutdruck nach einer Volumenexpansion wieder erhöht hat
- ACE-Hemmer
- Aorten- und Mitralklappenstenose / Hypertrophe Kardiomyopathie
- ACE-Hemmer-Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
- Mitralklappenstenose und Abflussbehinderung aus dem linken Ventrikel, wie z. B. Aortenstenose
- hypertropher Kardiomyopathie
- ACE-Hemmer-Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
- Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min)
- eine individuelle Dosis-Anpassung mit den Einzelsubstanzen wird empfohlen
- regelmäßige Überwachung von Kalium und Kreatinin ist bei diesen Patienten notwendig
- Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min): Kontraindikation
- bei einigen Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose oder Stenose der Nierenarterie bei Einzelniere
- unter ACE-Hemmern Erhöhungen des Serumharnstoff- und Kreatininspiegels beobachtet
- üblicherweise nach Therapieende reversibel
- Risiko besteht vor allem bei Patienten mit Niereninsuffizienz
- gleichzeitiges Vorliegen einer renovaskulären Hypertonie
- erhöhtes Risiko für schwere Hypotonie und Niereninsuffizienz
- bei einigen Bluthochdruckpatienten ohne vorbestehende manifeste Nierengefäßerkrankung
- leichter und vorübergehenden Anstieg des Serumharnstoffs und des Serum-Kreatinins
- vor allem wenn Perindopril gleichzeitig mit einem Diuretikum verabreicht wurde
- tritt eher bei Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung auf
- Amlodipin
- kann bei Patienten mit Nierenversagen in normaler Dosierung angewendet werden
- Veränderungen der Plasmakonzentration von Amlodipin korrelieren nicht mit dem Grad der Nierenfunktionsstörung
- ist nicht dialysierbar
- eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min)
- Nierentransplantation
- keine Erfahrungen zur Anwendung kurz nach einer Nierentransplantation
- Behandlung nicht empfohlen
- Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- ACE-Hemmer
- selten wurden ACE-Hemmer mit einem Syndrom in Zusammenhang gebracht, das mit cholestatischem Ikterus beginnt, sich zu einer schweren hepatischen Nekrose entwickelt und manchmal zum Tod führt
- Mechanismus dieses Syndroms ist nicht bekannt
- Patienten, die unter ACE-Hemmer-Therapie eine Gelbsucht entwickeln oder deutlich erhöhte Leberenzymwerte zeigen
- ACE-Hemmer absetzen
- entsprechend nachbehandeln
- Amlodipin bei eingeschränkter Leberfunktion
- Halbwertszeit verlängert
- AUC-Werte höher
- Dosisempfehlungen bestehen nicht
- Amlodipin sollte daher bei diesen Patienten am unteren Ende des Dosierungsbereichs begonnen werden und sowohl bei Therapiebeginn als auch bei einer Dosiserhöhung mit Vorsicht verabreicht werden
- stark eingeschränkte Leberfunktion
- es können eine langsame Dosistitration sowie engmaschige Überwachung notwendig sein
- ACE-Hemmer
- ethnische Unterschiede
- ACE-Hemmer bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe verglichen zu Patienten mit nicht schwarzer Hautfarbe
- angioneurotische Ödeme häufiger
- evtl. geringere Blutdrucksenkung (Prävalenz eines niedrigen Reninspiegels bei diesen Personen generell höher)
- ACE-Hemmer bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe verglichen zu Patienten mit nicht schwarzer Hautfarbe
- Husten
- Auftreten von Husten beobachtet
- charakteristischerweise ist der Husten
- nicht produktiv
- persistierend
- und verschwindet nach Absetzen der Therapie
- bei der Differentialdiagnose eines Hustens sollte ein ACE-Hemmer-induzierter Husten daher in Betracht gezogen werden
- chirurgischer Eingriff / Anästhesie
- Perindopril
- Hemmung der Bildung von Angiotensin-II infolge einer kompensatorischen Renin-Freisetzung bei Patienten,
- die einem größeren chirurgischen Eingriff unterzogen werden
- im Rahmen einer Anästhesie mit Arzneimitteln behandelt werden, die eine Blutdrucksenkung bewirken
- Behandlung daher am Tag vor dem chirurgischen Eingriff absetzen
- bei Auftreten einer Hypotonie durch diesen Mechanismus: Volumenexpansion zur Behebung
- Hemmung der Bildung von Angiotensin-II infolge einer kompensatorischen Renin-Freisetzung bei Patienten,
- Perindopril
- Hyperkaliämie
- Perindopril
- Anstieg des Kaliumspiegels möglich (alle ACE-Hemmer, inkl. Perindopril)
- Patientenzustände die ein Risiko für Hyperkaliämie mit sich bringen
- Niereninsuffizienz
- Verschlechterung der Nierenfunktion
- höheres Alter (>70 Jahre)
- nicht eingestellter Diabetes mellitus
- Dehydratation
- akute kardiale Dekompensation
- metabolische Acidose
- gleichzeitige Einnahme von kaliumsparenden Diuretika (z.B. Spironolacton, Eplerenon, Triamteren, Amilorid - allein oder in Kombination)
- gleichzeitige Einnahme von Kaliumsupplementen oder kaliumhaltigen Salzersatzmitteln
- kann v. a. bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion zu einem signifikanten Anstieg des Serumkaliumspiegels führen
- gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels führen (z.B. Heparin, Cotrimoxazol auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, Acetylsalicylsäure >/= 3g / Tag, COX-2-Hemmer, nicht selektive NSAR, Immunsuppressiva wie Ciclosporin und Tacrolimus, Trimethoprim)
- Hyperkaliämie kann schwerwiegende, manchmal lebensbedrohliche Arrhythmien zur Folge haben
- wenn die gleichzeitige Einnahme dennoch angezeigt erscheint, dann sollte diese mit Vorsicht und unter häufiger Kontrolle der Serumkaliumspiegel erfolgen
- Perindopril
- Diabetiker
- Blutzuckerspiegel engmaschig kontrollieren
- wenn die Diabetiker gleichzeitig mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden
- während des ersten Therapiemonats mit der Perindopril-Amlodipin-Kombination
- Blutzuckerspiegel engmaschig kontrollieren
- hypertensive Krise
- Amlodipin: Sicherheit und Wirksamkeit von Amlodipin bei einer hypertensiven Krise konnten nicht bestätigt werden
- Anwendung bei Patienten mit Herzinsuffizienz
- bei der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten
- Calciumkanalblocker (einschließlich Amlodipin)
- in einer placebokontrollierten Langzeitstudie gab es im Vergleich zur Placebogruppe bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klassen III und IV) unter Amlodipin vermehrte Berichte von Lungenödemen
- sollten bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden
- Risiko zukünftiger kardiovaskulärer Ereignisse erhöht
- können Mortalitätsrisiko erhöhen
- ältere Patienten
- Einleitung einer Behandlung und Dosiserhöhung (abhängig von der Nierenfunktion) sollte mit Vorsicht erfolgen
- Nierenfunktion sollte vor einer Dosiserhöhung überprüft werden
- regelmäßige Kontrolle der Kalium- und Kreatininspiegel
- aufgeführte Warnhinweise für die Einzelsubstanzen gelten auch für die Perindopril plus Amlodipin Fixkombination
- Interaktionen
- gleichzeitige Anwendung von Perindopril/Amlodipin und Lithium, kaliumsparenden Arzneimitteln oder Kaliumsupplementen, oder Dantrolen wird nicht empfohlen